Fahrradkontrollen für mehr Sicherheit auf dem Fahrrad

  • Ich habe auf die gestrige Meldung eine Mail an die Polizei geschrieben, in der ich es sehr begrüßt habe, die Beleuchtungen an Fahrrädern zu kontrollieren (Notiz an mich: solange nicht das fehlende Prüfzeichen "Z" am Frontreflektor beanstandet wird bei ansonsten gut funktionierender Beleuchtung). Gleichzeitig habe ich darum gebeten, in der "dunklen Jahreszeit" verstärkt auch Autofahrer zu kontrollieren, die mit beschlagenen oder nur unzureichend von Eis befreiten Scheiben unterwegs sind und auf die vielen Gefahrenstellen auf Stader Radwegen hingewiesen, wo durch Laub und Nässe vorhandene Markierungen noch schlechter zu sehen sind als ohnehin schon. Darüber hinaus habe ich meine Einladung zu einer geführten Erlebnistour auf dem Fahrrad erneuert. Bislang aber wieder keine Antwort.

  • Gleichzeitig habe ich darum gebeten, in der "dunklen Jahreszeit" verstärkt auch Autofahrer zu kontrollieren, die mit beschlagenen oder nur unzureichend von Eis befreiten Scheiben unterwegs sind


    Autofahrer, die nur mir kleinen Gucklöchern in den Scheiben, bei ansonsten ein geschneitem bzw. zu gefrorenem Auto, herum fahren nennt man auch Iglufahrer.


    Diese Unsitte wird wohl bald wieder kommen. Und da wo die Scheiben frei gemacht wurden gibt es dann immer noch einen nicht zu vernachlässigen Anteil wo das Dach noch voller Schnee liegt, welcher jederzeit rutschen kann.


    Da die Polizei ja immer Radfahrern empfiehlt sich sichtbar zu machen, wie viele 1000 Lumen sind nötig um gut durch beschlagene bzw. zu gefrorene Scheiben gesehen zu werden? :whistling:

    1969: Ingenieure leiten ein Projekt und der erste Mensch betritt den Mond.

    Über 40 Jahre später: Juristen und Verwaltungsleute leiten Projekte und scheitern an einem einfachen Flughafen in Berlin.

  • Jetzt verstehe ich, warum die örtliche Polizei diese »Tipps« herausgibt!


    Ich habe da eine andere Sicht als die Polizei in Stade.


    Ja, maximale Sichtbarkeit der Radfahrer auf Landstraßen, wo KFZ Radfahrer mit 140 km/h an Radfahrern vorbei fahren.


    In der Stadt (Hamburg, aber auch Stade) muss eine den Vorschriften entsprechende Beleuchtung, Vorder- und Rücklicht, Reflektoren ausreichen.


    Leuchtkragen, zusätzliche Reflektoren, Warnweste oder sogar blinkende Warnweste verleiten den Autofahrer zu unvorsichtigen Fahren. In der Stadt sollte der Autofahrer grundsätzlich und immer mit anderen Verkehrsteilnehmern rechnen, die schlecht zu sehen sind. Das kann auch ein Kind, ein Hund oder ein herrenloser Einkaufswagen sein.



    Oder soll jetzt ganz Deutschland blinkend und mit Leuchtkragen, Reflektoren und Satteldecken draußen unterwegs sein, damit Autofahrer auch weiterhin sorglos und mit guten Gewissen in der Stadt Rasen können?

  • Ich verstehe das auch nicht, warum die ganzen Leuchtwesten da mit in den Topf geschmissen werden. Fehlt noch, dass sie jeden kontrollierten Radfahrer auch noch auf den ggf. fehlenden Helm hinweisen.


    Wenn ich mit Licht fahre, dann kann mich in der Stadt jeder Autofahrer sehen, der mich sehen will. Diejenigen, die gar nicht gucken, sehen mich auch nicht mit Warnweste. Und wie du schon sagst: Außerhalb der Ortschaften kann es eine Rolle spielen, möglichst früh erkannt zu werden, damit sich Autofahrer einstellen und ggf. rechtzeitig bremsen können. Aber in der Stadt entstehen die kritischen Situationen nicht, weil ein Radfahrer auf weite Entfernung zu spät zu erkennen ist, sondern weil Radfahrer aus Richtungen auftauchen, wo Autofahrer nicht hingeschaut haben oder wo die Sicht verdeckt war.


    Problematisch sind solche Polizeiaktionen, weil sie Autofahrern suggerieren, dass sie eigentlich nur auf Warnwesten achten müssen und jeder Radfahrer, der nicht mindestens noch mit 12 blinkenden Lichtern an der Kleidung herumfährt, eigentlich gar nicht zu sehen ist.


    Spätestens, wenn alle Radfahrer und Fußgänger mit Warnwesten und Reflektoren herumlaufen und fahren, hebt sich auch niemand mehr ab.

  • Ich sehe das jedes Jahr anders als Ihr und trage wieder vor:


    Hier in Nürnberg gibt es teilweise recht schöne Wege entlang des Flusses und in den Waldabschnitten. Diese werden regelmäßig von Radler, Fußgängern und Freizeitsportlern (zu Fuß und zu Rad gleichermaßen). Und teils sind diese unbeleuchtet.


    Wenn nun dort ein Radler mit Platten stehen bleibt, sein Rad in Fahrtrichtung (und damit möglichst platzsparend) an den Wegesrand stellt und sich an die Reparatur macht, dann sind die vorgeschriebenen Reflektoren im Licht meiner Fahrradbeleuchtung gerade so wahrnehmbar, bei schlechterer Beleuchtung schon echt schwach. Der neben dem Rad kniende Radler macht allen Beteiligten das Leben mit Warnweste leichter.


    Gleiches gilt für Jogger. Natürlich ist keine Beleuchtung vorgeschrieben, für absolut minimalen Aufwand ist aber hier die gegenseitige Wahrnehmung erheblich einfacher. Ich hab ein Licht, mich sieht er in 50% der Fälle frühzeitig kommen. Schwarz auf schwarz - auch wenn zulässig - ist echt schwer.


    Auch für Hunde gilt: ich freue mich über ein blinkendes, selbst leuchtendes Halsband oder eine leuchtende Leine. Nicht weil vorgeschrieben, sondern weil einfach nett.


    Und wenn man sich aus der Filterblase der geplagten und gehetzten, von der öffentlichen Meinung verfolgten, Radfahrer heraus begibt, dann schadet es nichts einfach etwas zur positiven Wahrnehmbarkeit zu tun. Darf jeder lassen - ich würde nie jemandem Bekleidungsvorschriften machen wollen. Schön ist es aber trotzdem jedes Mal, wenn ich jemanden SEHE.

  • Das mag ja alles schön und gut sein. aber hast Du schonmal irgendwo bei einem Verkehrsunfall sowas wie


    " hatte die schwarze Limousine übersehen. Aus diesem Anlass gibt die Polizei nochmals den Rad bei Kraftfahrzeugen auf Signalfarben zu achten, mindestens aber Streifen in Signalfarben auf den Grundlack aufzubringen damit die Fahrzeuge von anderen Verkehrsteilnehmern nicht übersehen werden ..." gelesen?

  • Das ganze Refektorengelumpe ist schlicht überflüssig (naja, nahezu das ganze). Eine vernünftige Beleuchtung ist aus Entfernungen zu sehen, bei denen es mit reflektiertem Licht nicht geht. Wer die nicht sieht, schaut schlicht nicht hin, dann nutzt auch das ganze andere Gerödl nichts.


    Es ist sicherlich angenehmer, wenn man schon früh wichtige Sachen erkennen und nicht nur sehen kann, um sich in Ruhe dadrauf vorzubereiten. Aber wer ernsthaft glaubt, das würde etwas zu Verkehrssicherheit beitragen, sollte seinen Fahrstil überdenken.

  • Das mag ja alles schön und gut sein. aber hast Du schonmal irgendwo bei einem Verkehrsunfall sowas wie


    " hatte die schwarze Limousine übersehen. Aus diesem Anlass gibt die Polizei nochmals den Rad bei Kraftfahrzeugen auf Signalfarben zu achten, mindestens aber Streifen in Signalfarben auf den Grundlack aufzubringen damit die Fahrzeuge von anderen Verkehrsteilnehmern nicht übersehen werden ..." gelesen?

    Ja natürlich. Deswegen ist die Tagfahrbeleuchtung ja in den nordischen Ländern Pflicht, bei uns immerhin so weit fortgeschritten, dass sie praktisch von allen neuen Fahrzeugen automatisch aktiviert wird. Dass Fußgänger und Radler nicht zu "Licht" sondern "Reflektoren" eingeladen werden liegt ja vorwiegend daran, dass KFZ-Beleuchtung Reflektoren sichtbar macht und Fußgänger keine Batterie rum schleppen müssen.


    Und wie ich schon schrub: Beleuchtung funktioniert nur, wenn sie an ist. An Dynamos betriebene Beleuchtung ist typischerweise inaktiv, wenn das Fahrzeug steht. Vor allem von vorne. Fußgänger haben gar keine Beleuchtungseinrichtung eingebaut. Wer nicht versteht, dass vernünftig eingerichtete Reflexelemente zur Sichtbarkeit beitragen, sollte nicht seinen Fahrstil sondern seinen Lebensstil überdenken. Hirnloses wüten gegenüber funktionierenden Erfindungen bringt nur dem eigenen, eingeschränkten Weltbild bestätigung.


  • Dass Fußgänger und Radler nicht zu "Licht" sondern "Reflektoren" eingeladen werden liegt ja vorwiegend daran, dass KFZ-Beleuchtung Reflektoren sichtbar macht und Fußgänger keine Batterie rum schleppen müssen.

    Bei Fussgänger kann ich es ja noch nachvollziehen. Aber bei Radfahrern?
    Gehst Du davon aus, dass man Radfahrer nicht mehr von Fussgängern unterscheidet?
    Gehst Du davon aus, dass die Beleuchtungspflicht bei Fahrrädern nicht bekannt ist?
    Gehst Du davon aus, dass man nicht weiß, dass eine aktive Beleuchtung besser ist?
    Gehst Du davon aus, dass eine aktive Beleuchtung nicht besser ist?
    Gehst Du davon aus, dass Radfahrer, wenn sie schon nicht der Beleuchtungspflicht nachkommen, Ratschläge befolgen?


    Wer nicht versteht, dass vernünftig eingerichtete Reflexelemente zur Sichtbarkeit beitragen, sollte nicht seinen Fahrstil sondern seinen Lebensstil überdenken.

    Was ich nicht verstehe: Wie muss die Vernunft beschaffen sein, um Reflexelemente vernünftig einzurichten ohne bei der Beleuchtung ebenso vernünftig zu handeln?


    Hirnloses wüten gegenüber funktionierenden Erfindungen bringt nur dem eigenen, eingeschränkten Weltbild bestätigung.

    Hirnloses Nachplappern von Annahmen, die noch nicht einmal in sich schlüssig sind, ... Wenn ich mich so ausdrücken würde wie Du, würde ich nur wieder niedergemacht.
    Bringe einfach Belege, dass die Erfindung in Sinne der Sicherheit funktioniert.


    Dir ist bewusst, dass die Lichtstromdichte quadratisch mit der Entfernung abnimmt und Reflektoren keine aktive Beleuchtung darstellen? Und das Autos nur nach Vorne halbwegs ordentlich leuchten?

  • Das mag ja alles schön und gut sein. aber hast Du schonmal irgendwo bei einem Verkehrsunfall sowas wie


    " hatte die schwarze Limousine übersehen. Aus diesem Anlass gibt die Polizei nochmals den Rad bei Kraftfahrzeugen auf Signalfarben zu achten, mindestens aber Streifen in Signalfarben auf den Grundlack aufzubringen damit die Fahrzeuge von anderen Verkehrsteilnehmern nicht übersehen werden ..." gelesen?

    Kann jeder selber entscheiden, welche Farbe er für sein Blech möchte. Ich persönlich kaufe keine dunklen Fahrzeuge. Ich hatte weiße, rote, grüne. Passive Sicherheit über das gesetzlich Vorgeschriebene ist nicht verboten. Der eine oder andere Hinweis in Polizeiberichten, dass ein dunkles Fahrzeug von der Seite schlecht zu sehen ist, wäre vielleicht hilfreich.

    Das ganze Refektorengelumpe ist schlicht überflüssig (naja, nahezu das ganze). Eine vernünftige Beleuchtung ist aus Entfernungen zu sehen, bei denen es mit reflektiertem Licht nicht geht. Wer die nicht sieht, schaut schlicht nicht hin, dann nutzt auch das ganze andere Gerödl nichts.


    Es ist sicherlich angenehmer, wenn man schon früh wichtige Sachen erkennen und nicht nur sehen kann, um sich in Ruhe dadrauf vorzubereiten. Aber wer ernsthaft glaubt, das würde etwas zu Verkehrssicherheit beitragen, sollte seinen Fahrstil überdenken.

    Seh ich anders. Einmal bei der Fahrt. Rücklicht fällt aus, der Fahrer merkt es meist nicht mal. Mit den vorgeschriebenen zwei Reflektoren hinten hat man ne gute Chance, von anderen Fahrzeugen gesehen zu werden. Auffällig sind auch die Pedalreflektoren wegen der auf-ab-Bewegung.
    Frontreflektor seh ich nicht als so wichtig an. Frontlichtausfall bemerkt der Fahrer meist sofort. Ist keine redundante Ersatzbeleuchtung vorhanden, ist die Fahrt vorbei. Beim Schieben kann der Frontreflektor aber helfen, auf dunklen Landstraßen vom Gegenverkehr- man schiebt auf der linken Fahrbahnseite- früh gesehen zu werden.


    Und von der Seite sind manche Front- und Rückleuchten zwar gut zu sehen, aber lange nicht alle. Da sind die seitlichen Reflektoren sehr wichtig.


    Und bei Stillstand sind Standlichteinrichtungen wunderbar, aber auch nicht selbstverständlich. Da hat man oft nur die Reflektoren, die einem anderen VT frühzeitig mitteilen, dass da vorne ein Radler an der Mittellinie steht, weil er links abbiegen will. Da möchte ich nicht auf die Reflektoren verzichten.
    Zur Beruhigung: ich habe vorne und hinten Standlicht nachgerüstet, außerdem fahre ich meist mit redundanter Beleuchtung.

  • Seh ich anders. Einmal bei der Fahrt. Rücklicht fällt aus, der Fahrer merkt es meist nicht mal.

    Deswegen hatte ich ja den Zusatz für Protokoll gemacht. Damit meinte ich einen Rückstrahler.


    Und von der Seite sind manche Front- und Rückleuchten zwar gut zu sehen, aber lange nicht alle. Da sind die seitlichen Reflektoren sehr wichtig.

    Die aber nur funktionieren, wenn sie angeleuchtet werden. Das tun sie, wenn man sich vor einem Auto befindet, man also quer auf der Straße steht. Wie ist man da hingekommen? Was hat man dabei übersehen?


    Und bei Stillstand sind Standlichteinrichtungen wunderbar, aber auch nicht selbstverständlich. Da hat man oft nur die Reflektoren, die einem anderen VT frühzeitig mitteilen, dass da vorne ein Radler an der Mittellinie steht, weil er links abbiegen will. Da möchte ich nicht auf die Reflektoren verzichten.

    Wenn man da steht und wartet, wartet man ja auf was. In der Regel leuchtet das Was. Dass man dann nur die Reflektoren hat, ist also nicht anzunehmen.

  • Die Vorschriften mit den Reflektoren stammen aus der Zeit, als Akku-Beleuchtung noch nicht zulässig und Standlichtfunktionen noch nicht verbreitet war. Der weiße Frontreflektor und rote Rückreflektor sollten auch stehende Fahrräder sichtbar machen, wenn der Dynamo keinen Saft lieferte. Mit Akkubeleuchtung ist das quasi hinfällig, sofern der Akku oder die Batterie nicht leer ist.


    Ich möchte auch nicht so verstanden werden, dass ich gegen Reflektoren oder auffällige Kleidung bin. Aber man darf sich eben nicht in falscher Sicherheit wiegen, weil Reflektoren nur funktionieren, wenn sie angestrahlt werden und das Licht in die richtige Richtung zurück werfen und weil Tagesleuchtfarben wie der Name schon sagt, nur bei Tageslicht funktionieren (UV-Licht wird teilweise als sichtbares Licht reflektiert). An trüben Wintertagen können Warnwesten die Sichtbarkeit deutlich erhöhen, aber bei Dunkelheit sind sie auch nicht besser als jede andere helle Kleidung. Das Einzige was die Sichtbarkeit erhöht, sind die Reflektoren an der Warnweste, aber halt auch nicht, wenn der Radfahrer neben dem Auto fährt und gar nicht angestrahlt wird, und auch nicht, wenn der Radfahrer von der Seite kommt. Die Reflektoren funktionieren dann erst, wenn der Radfahrer von den Scheinwerfen angestrahlt wird und das ist im Stadtverkehr oftmals zu spät.

  • Wer nicht versteht, dass vernünftig eingerichtete Reflexelemente zur Sichtbarkeit beitragen, sollte nicht seinen Fahrstil sondern seinen Lebensstil überdenken. Hirnloses wüten gegenüber funktionierenden Erfindungen bringt nur dem eigenen, eingeschränkten Weltbild bestätigung.

    Bei dieser polemischen Schreibweise (Achtung, meine wird's jetzt auch) evtl. einmal ganz kurz überdenken, welche Folgen die tagfahrlichtfahrenden PKW für schwächere Verkehrsteilnehmer haben. Nur ein Beispiel: Früher fiel der ohnehin überproportional gefährdete Kradfahrer zumindest durch das vorgeschriebene Abblendlicht auch am Tage etwas besser auf. Und jetzt? -- Und um nun das Ganze einmal weiterzuspinnen: Wenn alle leuchten, strahlen, reflektieren, fluoreszieren und was weiß der Teufel noch: Wie hoch ist deiner Meinung dann der Sicherheitsgewinn für uns Radfahrende? Merkste selbst, nä? Aber, es stimmt schon:

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Hirnloses Wüten ... bringt nur dem eigenen eingeschränkten Weltbild Bestätigung. (Tipp- und Orthografiefehler von mir korrigiert)

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Hier in Nürnberg gibt es teilweise recht schöne Wege entlang des Flusses und in den Waldabschnitten. Diese werden regelmäßig von Radler, Fußgängern und Freizeitsportlern (zu Fuß und zu Rad gleichermaßen). Und teils sind diese unbeleuchtet.


    Wenn nun dort ein Radler mit Platten stehen bleibt, sein Rad in Fahrtrichtung (und damit möglichst platzsparend) an den Wegesrand stellt und sich an die Reparatur macht, dann sind die vorgeschriebenen Reflektoren im Licht meiner Fahrradbeleuchtung gerade so wahrnehmbar, bei schlechterer Beleuchtung schon echt schwach. Der neben dem Rad kniende Radler macht allen Beteiligten das Leben mit Warnweste leichter.

    §3 StVO - angepasste Geschwindigkeit.
    Komme ich vor einem auf dem Radweg liegenden, heruntergefallenen Ast nicht rechtzeitig zum Stehen, war ich zu schnell. punkt.

  • Wer nicht versteht, dass vernünftig eingerichtete Reflexelemente zur Sichtbarkeit beitragen, sollte nicht seinen Fahrstil sondern seinen Lebensstil überdenken. [...]

    Und das verlinkte Bild soll beweisen, dass die „Reflexelemente“ „vernünftig“ (also für den Fotoblitz) „eingerichtet“ (am auf dem Boden sitzenden Träger) sind?

    "I've noticed that the majority of traffic 'safety' campaigns seem to focus on everything except the bull in the china shop - the automobile." copenhagenize.com