Beiträge von Reipe

    Bisher ist der genaue Text noch nicht veröffentlicht. Oder liege ich falsch?


    Die in den Medien gebrachte Meldung, es soll beim Fahrverbot bleiben, wenn der Raser zum Beispiel vor Kindergärten oder an Baustellen zu schnell gefahren ist, gibt viel zu viel Spielraum.


    Hamburger erinnern sich eventuell noch an die Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung vom 30.11.2016, Thema Tempo 30 vor sozialen Einrichtungen.

    Am 30.04.2018, also anderthalb Jahre später, hat Hamburg dann die Hamburger Richtlinien zur Anordnung von Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen (HRVV) veröffentlicht. Dort wird dann versucht auf 8 Seiten genau zu beschrieben, wie Tempo 30 vor sozialen Einrichtungen gehandhabt werden soll.


    Dort steht etwas von "unabhängig von der postalischen Anschrift der Einrichtung" als Interpretation von "im unmittelbaren Bereich". Nach meiner Erfahrung der Umsetzung in Hamburg ist aber ausschließlich die postalische Anschrift entscheidend und das auch höchstens auf einer Länge von 300 m. Und dann wurden ja noch jede Menge Ausnahmen definiert.


    So wird es ganz wichtig sein, wie der entsprechende Gesetzestext lautet.


    Beispiel:eine (imaginäre) KITA z.B. im Hamburger Hauptbahnhof würde es notwendig machen Tempo 30 auf allen umliegenden Straßen anzuordnen.Jedenfalls nach meinem Verständnis. Die zuständigen Behörden hätte da sicherlich eine andere Meinung und es würde dort weiterhin Tempo 50 gelten. Nun wird dort ein KFZler mit 71 km/h registriert. Jeder Rechtsanwalt würde vermutlich dafür sorgen, dass der Schnellfahrer weiterhin schnell fahren darf.


    Thema Baustellen: ist damit auch die Baustelle gemeint, wo ein neues Haus gebaut wird oder Leitungen im Gehweg verlegt werden, also die Fahrbahn selber nicht betroffen ist? Oder soll sich das nur auf Baustellen auf der Autobahn oder etwas umfassender auf der Fahrbahn beziehen?

    Das Bild ist alt

    Das Bild ist relativ neu.


    Noch ist die Beschilderung dort nicht komplett. Es fehlt auch noch das Schild Fahrradstraße. Laut Schlussverschickung vom 1.8.2018 soll außerhalb der Parkbuchten ein Parkverbot eingerichtet werden.



    Das ist widersprüchlich zu dem Protokoll der Regionalausschusssitzung auf dem die Pläne vorgestellt wurden.


    Parkraumbilanz – Abschnitt Steenwisch bis Brehmweg In der Parkraumbilanz sind 17 Parkstände für den benannten Abschnitt aufgelistet. Inkludiert ist hier bereits das Parken am Fahrbahnrand welches ab 18 Uhr freigegeben ist.


    An anderer Stelle hier im Forum Neues aus Stade hatte ich mit Verweis auf ein LSBG Video gesagt:

    "Auch in Fahrradstraßen ist das Halten und Parken für Kfz nur auf extra dafür ausgewiesenen Flächen erlaubt. Dies ist leider den meisten PKs, Ordnungsämtern usw. und schon gar nicht den Führerscheinbesitzern bekannt."


    Das wurde mir für die Tornquiststraße in HH-Eimsbüttel vom zuständigen PK nicht bestätigt.

    Da in der Antwort vom PK aber nur Bezug auf Punkt 1 der Hamburger Richtlinie zur Anordnung von Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen (HRVV) genommen wird und Punkt 14 einfach unterschlagen wurde, ist die Diskussion für mich noch nicht beendet.

    Als ich das erste Mal mit dem Begriff "Niederländische Kreuzungen" konfrontiert wurde, hatte ich Schwierigkeiten beim Verstehen.

    Inzwischen ändert sich das.


    Gestern gab es im Rahmen der kostenlosen Seminarreihe „Von den Niederlanden lernen: So wird aus Popup-Radwegen nachhaltige Infrastruktur“ ein weiteres Webinar der Dutch Cycling Embassy, ein (Planungs-?) Büro aus NL Utrecht.


    Hätte ich damals den Inhalt des Videos gekannt, vieles wäre schnell klarer geworden.

    Hier eine Stelle in dem Video, die viel verdeutlicht:


    Erklärvideo geschützte Kreuzung


    Schwierigkeiten bei der Umsetzung z.B. hier in Hamburg:

    -kein Verantwortlicher traut sich den Autoverkehr drastisch reduzieren zu wollen

    -kein Verantwortlicher gibt dem Rad-/Fußverkehr gleichberechtigte Grünphasen oder sogar 20 Sekunden für Radfahrer/Fußgänger und 10 Sekunden für Kfz.

    -kein Verantwortlicher lässt einen Autofahrer zwei Umlaufphasen an einer Ampel warten

    -kein Verantwortlicher gibt dem Rad-/Fußverkehr Priorität an einer großen Kreuzung

    -kein Verantwortlicher sperrt mal eben die Einfahrt für Kfz in eine Straße, damit längere Grünphasen für Rad-/Fußverkehr möglich sind

    -kein Verantwortlicher traut sich die Leistungsfähigkeit (des Kfz-Verkehrs) ...... usw.




    Die beiden vorigen Webinare sind auch öffentlich zugänglich:

    Teil 1: Planung sicherer und attraktiver Fahrradnetze

    Teil 2: Niederländische Grundsätze der Verkehrsplanung und Entwicklung einer städtischen Mobilitätsstrategie


    ZItat: "Schließlich seien die ausgewählten Straßen ohnehin schon Tempo-30-Zonen. In denen seien Zebrastreifen laut Straßenverkehrsordnung unzulässig."


    Ärger um die bunten Zebrastreifen in St. Georg

    Regenbogen-Zebrastreifen Warum die Straßen von St. Georg jetzt bunt werden


    Es hätte auch jemand bunte Kreise auf die Fahrbahn malen können. Also ohne rechtliche Wirkung.

    Bisher ist da kein Schulkind unter die Räder gekommen, sonst wären die schon längst wieder weg.


    Die Vorschrift oder Anweisung, dass keine Zebrastreifen, genauso wie Fußgängerampeln, in Tempo 30 Zonen nicht möglich sind, ist schon sehr einseitig.

    Gilt diese Interpretation eigentlich nur in Hamburg oder in ganz Deutschland?


    Jetzt ist es zwar nicht mehr lustig, aber richtig, wenn auch nicht schön.




    Aber keine 150 Meter weiter dann dies an der Grindelallee:




    Natürlich müssen Radfahrer hier aber sowas von völlig sinnlos bei rot warten.

    Oder eben die Rotphase nutzen, um gesichert auf die Fahrbahn auszuweichen (was fast alle Radler machen, oft unter massiver Selbstgefährdung).


    Der Beschilderung folgende Radelnde sollen entweder die Tiefe des Wassers austesten oder über den Kantstein ab auf den Gehweg.

    Und hier haben wir wieder eine

    Gehwegbenutzungspflicht (in einer Fahrradstraße)


    Hamburg bekommt das mit Baustellen und Radlern einfach nicht auf die Reihe. Eine Spur auf der Grindelallee sperren, nichts wird sich da stauen, und gut ist es.

    jemand zufällig ein paar Fotos von der Stelle

    Zufällig nun nicht, ist nicht meine Gegend, da ich aber keine größere Baustelle kenne, die für den Radverkehr vorschriftsmäßig beschildert und abgesichert ist, war mein Interesse geweckt.


    Radelt man den Schiffbeker Weg von Nord nach Süd sieht es etwa so aus:



    Ein nicht benutzungspflichtiger Hochbordradweg passierte eine Bushaltestelle und mündet in eine Nebenfahrbahn.


    Die von rechts einmündenden Nebenstraßen müssen manchmal Vorfahrt achten, manchmal gilt rechts vor links. Dann endet die Nebenfahrbahn, Radfahrer können geradeaus auf dem Hochbordradweg weiter fahren oder müssen wie andere Verkehrsteilnehmer auch an einem Stop-Schild halten um auf die Hauptstraße Schiffbeker Weg einzubiegen. Dies wiederholt sich mehrmals.



    Hier beginnt die Baustelle. Der Radweg endet an einer Bake.



    Der Fußweg ist wirklich sehr schmal, Durchfahrt verboten.



    Trotz Durchfahrt verboten, Grundstücksbesitzer können mit dem Kfz zu ihrem Grundstück gelangen, dafür wurden extra Überfahrmöglichkeiten geschaffen. Und die die Nebenfahrbahn absperrenden beiden Baken extra als aufklappbare Torvariante aufgestellt. War dieses Tor zur Unfallzeit geöffnet? Dann kann man auf der Nebenfahrbahn bis zu den beiden Baufahrzeugen (Radlader und Bagger) weiterfahren.



    Will man dann über den Grünstreifen ausweichen, wird es verdammt eng.



    Hier lagen zum Unfallzeitpunkt rechts Rohre auf dem Grünstreifen und ein Bagger verfüllte links die Baugrube.








    Am Ende der Baustelle stehen dann völlig deplatziert die beiden Schilder, die hätten sie an anderer Stelle gestanden, ein Leben hätten retten können.




    Wir sprachen dort kurz mit der trauernden Ehefrau des Verunglückten.

    Der Verstorbene hinterlässt drei Kinder, war Busfahrer und auf dem Weg zur Arbeit. Er ist immer mit dem Rad zur Arbeit gefahren.

    Fahrradstraße für Radfahrer frei. Immerhin.

    LKW können nicht wenden, obwohl sie nicht rein fahren dürfen.



    Baustelle in der Fahrradstraße Rutschbahn in HH-Eimsbüttel.

    Auf 85 Seiten ist darin beschrieben, wie es ist, was daran nicht gut ist und wie man es besser machen könnte. Mal sehen, was er daraus macht.


    Zunächst einmal Kompliment für deine (eure) Leistung!

    Wird hoffentlich ganz oft abgeschrieben oder als Vorlage für andere Kommunen genutzt.


    Was mir aufgefallen ist, auf Seite 23 steht in dem PDF:

    " Im Unterschied zu einer Fahrradstraße ist auf einem Geh- und Radweg Halten und Parken verboten und zugelassener Anliegerverkehr darf dort nur mit Schrittgeschwindigkeitfahren."


    Auch in Fahrradstraßen ist das Halten und Parken für Kfz nur auf extra dafür ausgewiesenen Flächen erlaubt. Dies ist leider den meisten PKs, Ordnungsämtern usw. und schon gar nicht den Führerscheinbesitzern bekannt.


    ADFC Hamburg Fahrradstraßen

    Dort das Erklär-Video vom LSGB (Landesbetrieb Straßen, Gewässer, Brücken Hamburg).


    Steht aber auch immer wieder falsch im Internet

    Falschinformationen von Bussgeld-Info


    Hier ein klärendes Bild dazu aus der Fahrradstraße Tornquiststraße in HH-Eimbsüttel mit jeder Menge Falschparker. Oder ist das Fahrradsymbol auf der Fahrbahn letztendlich eine Parkraummarkierung?


    Tempo 50 in Ortschaften ist keine Mindestgeschwindigkeit, sondern die Höchstgeschwindigkeit. Selbst jemand, der ein 30er Schild übersieht, verliert seinen Führerschein nicht, hätte er/sie sich an Tempo 50 gehalten.


    Ich habe bei diesen notorischen Gasgebern kein Mitleid, auch wenn diese nach Selbsteinschätzung systemrelevant sind.


    Kein Pflege-, Getränke und Pizzalieferdienst in Hamburg braucht ein Auto. Das geht auch mit dem Fahrrad. Besonders jetzt, wo halb Deutschland zu Hause festsitzt.


    Und LKW Fahrende sollten sowieso besonders vorsichtig und dementsprechend langsam unterwegs sein.

    Feindliches grün

    In Hamburg in der Nähe von Stadion und Arena an der Kreuzung Farnhornweg / Hellgrundweg gab es bis Juli 2019 folgende Situation:



    Der Radweg ist/war auch vor der Kreuzung benutzungspflichtig.


    Eine Mail an die übergeordnete Mailadresse der Hamburger Polizei von 15 Uhr wurde am folgenden Tag noch vor 8 Uhr beantwortet. Ich zitiere einmal, weil es mir ganz selten passiert, dass sich die Hamburger Polizei für meinen HInweis bedankt.


    "...Sie haben vollkommen recht mit ihrer Feststellung. Es scheint hier zu einem behördeninternen Ablaufproblem gekommen zu sein. Weswegen die 2015 angeordnete Änderung nicht umgesetzt wurde kann ich derzeit noch nicht sagen. Dies werde ich später verfolgen. Als Maßnahme habe ich einen unverzüglichen Austausch der Signalstreuscheiben angeordnet, damit dieser Zustand geändert wird. Hamburg Verkehrsanlagen wird dies schnellstmöglich umsetzen. Hierrüber erhalte ich eine sofortige Rückmeldung, so dass die Durchführungskontrolle meinerseits gegeben ist.

    Wir möchten uns ausdrücklich für ihren Hinweis bedanken!"



    Keine drei Stunden später war die Streuscheibe bereits ausgewechselt. Es geht manchmal also überraschend schnell.

    Stefan Gelbhaar hat eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, was die Sache mit dem Überholabstand angeht: Scheuers falsche Versprechungen mit dem Überholabstand


    Antwort der Bundesregierung: Ist doch alles easy, denn Radfahrstreifen sollen ja mindestens 1,85 Meter breit sein. Aber dafür wäre eh nicht der Bund zuständig, sondern die Länder.


    Leider kann ich die im verlinkten Artikel genannte kleine Anfrage von Stefan Gelbhaar nicht finden. Ebenso finde ich keine Antwort der Bundesregierung zu dem Thema..

    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen oder gilt weiterhin:


    Es spielt keine Rolle, ob die Radfahrer*in auf der Fahrbahn im Mischverkehr, auf einem Schutzstreifen oder auf einem Radfahrstreifen unterwegs ist: Wer sie überholt, muss den vorgeschriebenen Mindestabstand einhalten. ?

    Hier ist es archiviert:


    141. Sitzung des Deutschen Bundestages (17.01.2020)


    Für uns interessant ab Stunde 4:40


    Plossi (für nicht Hamburger: ist eine Hamburgensie) ist immerhin als "Nutzer von Radverkehr" unterwegs.

    Zur Höchstform läuft er aber erst bei den Worten "Radfahrer, die Rambo-artig ..... Kinder gefährden" auf.


    Dann kommt aber noch jemand ans Podium (ab 5:23), wo mir beim Zuhören Angst und Bange wird. Es handelt sich um den Sprecher für Verkehr einer Bundestagsfraktion.

    Wer die Meinung vertritt, die objektiv wirksamste Methode die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen wäre der Ausbau von Parkplätzen, weil damit unnötige Parkplatzsuchfahrten entfallen , der lebt in einer sehr eigenen Welt.


    Da nicht jeder diesen Unsinn anschauen wird, hier das Wortprotokoll.



    "Die vorliegen Anträge der Koalition und der Grünen zur Novellierung der Straßenverkehrsordnung haben das Ziel den Radverkehr über die anderen Verkehrsteilnehmer zu stellen. Rote Ampeln sollen überfahren werden können, Kreuzungen bis 5 Meter Abstand von sollen frei von parkenden Auto sein und sogar die Koalition unterstützt hier praktisch die flächendeckende Einführung von Tempo 30 in den Städten. Ohne Augenmaß sollen Radfahrer gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern bevorzugt werden. Und diese Ungleichbehandlung der Verkehrsteilnehmer wird die AfD Fraktion nicht mittragen. Und speziell in dem Antrag der Grünen liest man, dass Autofahrer für die Verkehrsunfälle die Hauptverantwortlichen wären. Die objektiven Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache. Radfahrer sind die Hauptunfallverursacher im Straßenverkehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes werden ungefähr 5,5 mal so viele Unfälle mit Personenschaden durch Radfahrer verursacht im Verhältnis zu Autofahrern und die durch Radfahrer verursachten Unfallzahlen steigen Jahr für Jahr um 6% und die für Autofahrer sinken. Und noch etwas, das ist mir besonders wichtig, weil das nämlich sehr ernsthaft ist. Wer sein Kind auf dem Fahrrad transportiert setzt es einem 25 mal hören Verletzungsrisiko aus als Eltern, die ihre Kinder im Auto transportieren. Und das Propagieren, das Propagieren von Kindertransport auf Fahrrädern in der Stadt ist objektiv betrachtet fahrlässiger Umgang mit der Gesundheit Schutzbedürftiger


    [ich meine hier jetzt kurz einen charakteristischen Stummel-Bart zwischen Oberlippe und Nase im verzerrten Gesicht des Redners gesehen zu haben].


    Sie wollen hier, sie wollen hier eine heile Märchenwelt mit Fahrrädern zeichnen, die es so gar nicht gibt. Nüchtern betrachtet sind Fahrräder in hohem Maße unpraktisch und gefährlich. Fahrräder, ja Fahrräder erfüllen die sichere und komfortable Transport Aufgabe bestenfalls bei schönen Wetter und in ebenem Gelände. Und kurz zur Einordnung, 3% der Personenkilometer werden über das Fahrrad abgewickelt, 75% über das Auto. Das Fahrrad bedient im Wesentlichen Verkehrsstrecke von durchschnittlich 9 Kilometer pro Tag und das Auto von 39 km pro Tag und damit ist klar, das Fahrrad ist vor allen Dingen das Verkehrsmittel der städtischen Bohéme und für große Teile der Bevölkerung keine Alternative zum Automobil. Ja genau das sind ihre Wähler und deshalb ist ja auch dafür. Das Automobil ist das Verkehrsmittel der arbeitenden Bevölkerung, vor allen derer, die zur Arbeit pendeln und in Zeiten von immer höheren Mieten werden somit die Stadt- gegen die Landbewohner ausgespielt. Als Partei, die die arbeitende Bevölkerung im Blick hat, können wir die Bevorteilung des Fahrradverkehrs auf Kosten der Autofahrer nicht unterstützen. Wir wollen auch den innerstädtischen Verkehr reduzieren und somit auch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer dort erhöhen. Die objektiv wirksamste Methode dazu wäre der Ausbau von Parkplätzen, damit unnötige Parkplatzsuchfahrten entfallen. Laut internationaler Studien kann man durch eine Ausweisung bezahlbarer Parkplätze den innerstädtischen Verkehr um 30% reduzieren. Niemals schaffen sie das mit ihren Gaga Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs. Die Verkehrspolitik eines Industrielandes hat in erster Linie den essenziellen Transport Bedürfnissen der Mehrheit zu dienen und Deutschland ist kein kollektiver Freizeitpark und Verkehrspolitik muss rationale Politik sein. Wir können ihren Anträgen nicht zu stimmen, ihrem Antrag dagegen Stimme wir zu. Vielen Dank.

    Dinge passieren in Hamburg…


    Mitten auf dem Radstreifen: Mann holt sich Frühstück – plötzlich steht sein Maserati in Flammen


    Ehrlich, ich war das nicht und distanziere mich grundsätzlich von Leuten, die Eigentum anderer beschädigen. Aber anscheinend gibt es da noch irgendwo eine höhere Instanz.


    Halleluja.


    Zum Glück ist dem Fahrer nichts passiert, weil er Frühstück holte. Aber so bescheuert mitten auf einem Radschutzstreifen Parken verdient nicht unbedingt Anerkennung meinerseits.

    Am 04.12.2019 wird im Ausschuss für Mobilität der Bezirksversammlung Eimsbüttel (Grindelberg 62-66, 12. Stock, 20144 Hamburg)

    ein Vortrag zum Thema „Planung DB-Autoreisezuganlage in Eidelstedt“ von einem Referenten der Deutschen Bahn gehalten.

    So langsam bekomme ich Angst vor der Denkweise von Herrn Dennis Thering.

    Was geht in einem CDU-Politiker vor, der einen Zusammenhang zwischen 2.330 Unfällen mit Beteiligung von Fahrradfahrern in Hamburg und der „Lautlosigkeit“ von E-Bikes herstellt?


    Lautlos, doch nicht gefahrlos – Hamburger wirksam vor zu leisen E-Bikes schützen


    Der Bosch-Mittelmotor meines E-Bikes mit 0,34 PS ist leider nicht ganz geräuschlos, jedenfalls bis 25 km/h. Darüber hinaus schaltet er sich ab und man hört eventuell mein angestrengtes Atmen.


    Die inzwischen vielen Radler, die mich ohne Motor überholen sind zum Glück keine Gefahr für irgendjemanden und irgendetwas.


    Was werde ich tun, um die zahlreich getöteten Menschen (ja, dieser Zusammenhang wird im Antrag hergestellt!!!!) zukünftig zu vermeiden?

    Im Keller liegt noch eine Kuhglocke (nein, kein Geschenk vom Andy aus Bayern), die werde ich mir um den Hals binden. Dann hört mich jedenfalls jeder, auch im Wilhelm-Stein-Weg.

    Also bleiben wir mindestens noch sechs weitere Jahre bei diesen Verhältnissen? Puh. Unter der Brücke schlägt mal wieder eine Mischung aus mangelhafter Infrastruktur und Rücksichtslosigkeit sondergleichen zu. Auch das kleine Zeichen 239 mag nichts daran ändern, dass hier niemand kapiert, man diese Kreuzung eigentlich bewältigen soll.

    Ein Stück weiter, wo die Radfahrenden in beide Richtungen unter der Brücke fahren müssen und neben drei Kfz-Fahrspuren sich an einer Baustelle vorbei schleichen ist aber auch nicht mehr Platz. Und das schon seit vielen Wochen.


      



    An dieser Stelle:

    Neuer Jungfernstieg / Alsterglacis


    Anfang Mai, noch ohne Baustelle, gab es da einen Unfall. Zwei Radfahrende kollidierten, Platzwunde und Nasenbeinbruch.

    Besondere Beachtung sollte die Abstellfläche der Blauen finden. Ja, ich weiß, Einsatz, Notfall und so. Aber wäre es nicht viel einfacher gewesen die beiden Autos einfach auf der Fahrbahn abzustellen? Das Blaulicht hätte wahrscheinlich vor dem Abfahren der linken Aussenspiegel geschützt.



    Der später eintreffende RTW hat es dann richtig gemacht und zeitsparend gestanden.

    Nach der provisorischen Bushaltestelle geht es aber weiter.


    An der Edmund-Siemers-Allee / Bundestraße hätte es mich dann fast erwischt. Die Fahrradampel für geradeaus ist vorbildlich mit einer Mülltüte verhängt, die Ampel links davon zeigte grün. Irgendwo eine Absperrbake, aber kein Problem daran vorbei zu fahren. Kennt man ja als Radfahrer, Radwege sind selten frei.


    Dumm, dass die grüne Ampel einen kleinen grünen Pfeil nach links hat. Der ist aber leider nicht zu erkennen. Oder seht ihr da auf dem Bild einen Linkspfeil in der inzwischen roten Ampel?



    Naja, rechtzeitg gebremst und ab nach links, entgegen der Fahrtrichtung, aber offiziell so erlaubt.

    Auf der anderen Straßenseite dann deutlich das Umleitungsschild zu sehen.



    Direkt vor dem Schild stehend ist es dann aber nicht so eindeutig wie das mit der Umleitung gemeint ist. Ich möchte eigentlich Richtung des hohen Hotelbaus auf der rechten Seite und nicht nach Kiel zu Malte.



    Offenbar ist es aber auch anderen aufgefallen, dass das Umleitungsschild blöd steht. So ist es seit freitag eine wenig gewandert und steht heute da:



    Aber zu spät. Inzwischen ist wieder Geisteradeln vor dem Uni-Hauptgebäude angesagt.



    Habe ich am Freitag dann auch gemacht.

    Nochmals Entschuldigung an alle Radfahrer, die ich durch mein Fehlverhalten gefährdet habe!


    Jetzt könnte man wegen der Bilder vermuten, dort sind überhaupt keine Radfahrer unterwegs, stimmt aber nicht.


    Das betrifft auch den Radverkehr in der Grindelallee.


    Die Haltestelle vom Metrobus 4 wurde von der Mitte an den rechten Rand auf den Radstreifen verlegt. Ohne Beschilderung oder Markierung für den Radverkehr. Damit begeht jeder dort haltende Bus eine Ordnungswidrigkeit, Halten auf Radstreifen, jedenfalls aus Sicht der Radfahrenden.


    Gefährlich ist aber, dass Radfahrer in die zwei Fahrstreifen stadteinwärts ausweichen müssen, wenn sie an einem dort unerlaubt stehenden Bus vorbei fahren wollen.


      



    Genervt sind auch die Fahrgäste. Der Bus steht im Stau. Und wenn sie endlich grün an der Fußgängerampel haben, ist der Bus gerade von der provisorischen Haltestelle abgefahren.


    Genervt sind auch die Autofahrer. Denn der Bus muss auf die linke Fahrspur wechseln, um in der Edmund-Siemers-Allee auf die ursprünglich Busspur zu gelangen. Das sorgt für Stau, in dem dann die nachfolgenden Busse stehen.