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  • Ich habe auf die schnelle drei Urteile gefunden.

    Hast Du die Links noch?

    Ich meine mich an ein Urteil zu erinnern, in dem die Fahrtenbuchauflage bei Falschparkern ganz grundsätzlich als unverhältnismäßig abgelehnt wurde.


    Ganz allgemein bin ich negativ überrascht, wie schwer sich der Staat damit tut, Fahrtenbücher anzuordnen:

    • Wenn der Bußgeldbescheid zu spät kommt (4 Wochen?), dann ist das Fahrtenbuch schonmal sofort vom Tisch.
    • Wenn die Polizei keine ausreichenden Ermittlungsversuche unternommen hat, darf auch keins angeordnet werden.
    • Und selbst wenn mal eins angeordnet wird, läuft es normalerweise maximal 12 Monate.

    Gerade die Dauer: Selbst bei besonders schweren Verstößen (Unfallflucht) werden gerade mal 3 Jahre angeordnet. Was ein schlechter Witz: Ein Fahrtenbuch dient dem Schutz der Allgemeinheit bei weiteren Verstößen. Und Unfallflucht ist für den einzelnen Verkehrsteilnehmer so selten, dass es in den drei Jahren praktisch zu keinen weiteren Verstößen kommt. Wenn die Allgemeinheit geschützt werden sollte, müsste da eine Null hinten dran.

  • Kindliche Freude...


    https://youtu.be/A7qr6sdsjzY

    Dann muss man wohl hoffen, dass das Fernsehpublikum vernünftig genug ist, solche Späßchen nicht nachzumachen. Diese Aktionen auf der Autobahn werfen ja schon einiges ab, angefangen vom Rechtsfahrgebot und verbotenem Rechtsüberholen über Beschleunigen beim Überholtwerden, vielleicht ein bisschen Nötigung beim Auflaufenlassen der anderen Kraftfahrer auf dem linken Fahrstreifen bis hin zum Rennen zwischen BMW und Porsche.


    Donnerwetter.

  • Kindliche Freude...


    https://youtu.be/A7qr6sdsjzY

    "Das Virus Auto ist ein Virus, ... der zu verschiedensten Krankheitssymptomen führt." Zitat aus einem Interview mit Hermann Knoflacher:

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=22&v=1zF1YSRF-q0

    Ich würde das nicht "kindliche Freude" nennen, was da der Protagonist in dem Video "Wölfe im Schafspelz" zur Schau stellt. Es sind Krankheitssymptome!

  • Gibt es dazu eine Quelle? Ich habe auf die schnelle drei Urteile gefunden. Pro Fahrtenbuch: 20 Verstöße in 6 Monaten und 33 Verstöße in 2 Jahren. Kontra Fahrtenbuch: 6 Verstöße (leider kein Zeitraum angegeben)

    Dazu gibt es keine Quelle, denn die wahlweise gewählte Zahl "drei" sollte eigentlich schon meinen Unmut signalisieren, dass von dem Mittel der Fahrtenbuchauflage insbesondere bei Verkehrsverstößen im ruhenden Verkehr erst im extremen Wiederholungsfall Gebrauch gemacht wird. Ich würde mir wünschen, dass sich das ändert.

    1. Mit der etwas unkonventionellen Maßnahme der Prüfung, ob der Verkehrsteilnehmer im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist, habe ich keine Probleme. Habe ich früher auf der Straße auch ab und an so gehandhabt.


    2. Vermute mal eine rein rhetorische Frage, denn so, wie du sie stellst, wirst du wohl wissen, dass es sich wahrscheinlich bei dem grünen Punkt um ein Werbesignum der Gewerkschaft der Polizei handeln könnte :-)


    3. Klar ist halten erlaubt. Aber gibt es da nicht auch noch den Tatbestand des Haltens mit Behinderung, der automatisch eintreten würde, wenn ein Radfahrer des/dieses Weges kommt?

  • Wenn die Polizei mit dem Fahrrad kommt, ist der Tatbestand ja automatisch immer erfüllt, wie praktisch.


    Was ich mich frage: gibt es echt Leute, die mit GdP Aufklebern rumfahren, obwohl sie gar keine Polizisten sind, oder haben die da einen Kollegen am Haken und tun alles, um das nicht zur Sprache zu bringen?

  • Wenn die Polizei mit dem Fahrrad kommt, ist der Tatbestand ja automatisch immer erfüllt, wie praktisch.


    Was ich mich frage: gibt es echt Leute, die mit GdP Aufklebern rumfahren, obwohl sie gar keine Polizisten sind, oder haben die da einen Kollegen am Haken und tun alles, um das nicht zur Sprache zu bringen?

    Lieber Quineloe,


    ich habe, als ich mich hier angemeldet habe, gleich mein Vesier heruntergelassen, da ich mich eher als leidender Radfahrer als preveligierter Autofahrer sehe.


    Ich habe auch alle deine Fragen (hoffentlich) zufriedenstellend beantwortet.


    Zu deinen erneuten zwei Fragen:


    1. Finde ich sehr begrüßenswert! Du doch wohl auch, oder?


    2. Aufkleber, Polizeiklamotten, etc. kannst du heute in diversen Shops kaufen oder auch via der Bucht als Originaluniformteile kaufen.

  • Bitte nicht angegriffen fühlen, das war in keinster Weise meine Absicht. Da es in Bayern den Polizisten gefühlt verboten ist, mit dem Fahrrad zu fahren, kann ich das leider nur theoretisch gut finden.

  • Im Grunde genommen ist das "Raketen-Fahrrad" auch nichts anderes als wenn du dich auf ein Pedelec-Transportfahrrad (unbeladen, also ohne Fracht) setzt und dich drüber wunderst, dass du mit ganz minimaler Kraft pedalierend so sehr stark beschleunigen kannst, wie du es von einem gewöhnlichen Fahrrad (aber auch von einem gewöhnlichen Pedelec) nicht gewohnt bist. Was daran so erstrebenswert sein soll, Geschwindigkeiten bis 80 km/h zu fahren und Autofahrer zu verblüffen erschließt sich mir nicht.

    Die würde ich viel lieber dadurch verblüfft sehen, dass Tempo 30 zur Regelgeschwindigkeit innerorts gemacht wird. Und dass gesetzlich für Autos vorgeschrieben wird nur noch mit einer automatischen Geschwindigkeitsregulierung zu fahren, die ein Überschreiten vorgegebener Höchstgschwindigkeiten zuverlässig ausschließt. (Es gäbe da freilich auch noch ein paar weiterer Anliegen in dieser Art, für die das "Raketen-Fahrrad" gerne auf den Mond fliegen dürfte.)

  • Das "Raketen-Fahrrad" ist kein Fahrrad sondern ein Kleinkraftrad. Nur die Art und Weise der Regulierung der Motorleistung ist ungewöhnlich. Mir gefällt der Gedanke, auch bei Autos das Gaspedal durch Kettcar-Pedale zu ersetzen: Wer schneller fahren will, muss mehr strampeln :)