Woche 32 vom 14. August bis zum 7. August 2017

  • Böse Radachse auf der Uhlenhorst:


    Nach der Lektüre hatte ich den Eindruck, als wenn nach Darstellung der eifrigen Anwohnerinitiative zum Radfahren derzeit und in Zukunft kein Platz sei, Stehzeuge zum Milieu- und Umweltschutz dazugehörten und das jetzige Stadtbild mit den trümmerigen "Rad"- und Gehwegen inklusive Stehzeugen erhalten werden müsse.


    „Wir haben per se nichts gegen Radfahrer, aber hier ist einfach nicht genügend Platz“


    Warum versiegeln die Anlieger denn nicht die z.T. sehr großzügigen Gartenflächen, um all ihre heißgeliebten Stehzeuge unterzubringen?

  • Die sind schizophren. Laut deren Website sind das die Dinge, die gestoppt werden sollen:


    CO2
    Feinstaub
    Ruß und Dreck
    Lärm
    Umweltverschmutzung

    Nichts einfacher als das. Weg mit den 154 Touristenbussen aus den engen Gassen, weg mit den Autos und dem Parksuchverkehr, ... und her mit der Fahrradstraße.

  • Uuund ... die nächste Tote bitte!


    .. in München von einem rechtsbbiegenden Lastwagen überrollt.


    Komisch, dabei war die doch auf einem Radweg unterwegs?!


    Frage: Was wird das Unfallkommando der Polizei (die untersuchen den Unfall jezt) feststellen?


    - Das es völliger Blödsinn ist geradeaus Fahrende rechts neben rechts Abbiegenden vorbeizuführen?
    - Das Radfahrer rad Fahrende halt als Schwächere schwächer Seiende zusammengefahren werden dürfen auch mal Rücksicht nehmen Rücksicht Nehmende sein müssen?
    - Da kommt jetzt als Unfallverhütungsmaßnahme eine rote Bemalung hin (in Google ist noch keine da) damit jeder weiterhin nicht hinschaut1?
    - Mit Helm wäre das nicht passiert?


    Hach! Immer diese Fragen!


    1) Kam mir beim Schreiben(OT): Wie kommet das ganz viele KfZ-Führer wissen das dort überall Radweg!e sind aber beim Abbiegen keiner schaut ob dort Radfahrer kommen?

  • Wie manche wissen - manche aber auch nicht -, ist das Radfahren am Westufer der Außenalster nicht gestattet, weil das im Park ein reiner Fußweg ist.


    Und nun berichtet ein gewisser Markus G. aus dem schwäbischen Geislingen an der Steige:


    „Als ich mir ein Fahrrad gekauft hatte, bin ich an der Alster entlanggefahren und habe nicht gemerkt, dass man da nicht fahren darf. Ein älterer Herr kam zu mir und sagte: ‚Steigen Sie ab!‘ Da habe ich mich daran erinnert, dass ich eine Woche zuvor eine Karikatur gesehen hatte, auch mit einem Fahrradfahrer, dem gesagt wurde, er solle absteigen und derjenige antwortete dann: ‚Ich kann nicht absteigen, ich bin vom HSV.‘ Und in dem Moment habe ich dann tatsächlich zu dem älteren Herren gesagt: ‚Ich kann nicht absteigen, ich bin der HSV-Trainer. Wir steigen niemals ab.‘ Das war eine lustige Geschichte, weil wir danach beide gelacht haben.“


  • In dem Schlussplädoyer fordert der Staatsanwalt eine Strafe von 90 Tagesssätzen. Er fordert ausdrücklich nicht einen Fahrerlaubnisentzug. Er wich damit von seiner Anklage ab, dass der Angeklagte nicht fähig sei, ein Fahrzeug zu führen. Der Verteidiger konzidierte die Fahrlässigkeit des Angeklagten und hielt eine Strafe von 60 Tagesssätzen für angemessen. Nach der Beratung verkündete das Gericht das Urteil: der Angeklagte wird zu einer Strafe von 90 Tagessätzen a 30,- € verurteilt und muss zusätzlich die Kosten des Verfahrens tragen.


  • Eine 70-Jährige befuhr mit ihrem Fahrrad die Königstraße in Richtung Zehlendorf. Hierbei soll sie gegen 17.40 Uhr bei dem Versuch, einem entgegenkommenden 82-jährigen Radler auszuweichen, mit dem Vorderrad gegen den erhöhten Rand des Radweges gekommen sein. Sie verlor die Kontrolle und stürzte. Ein Rettungswagen brachten die Frau mit Verletzungen an den Beinen in ein Krankenhaus. Diese Kanten wurden früher zur optischen Trennung von Rad- und Gehwegen eingebaut. Mittlerweile dürften hunderte Radler ein Opfer dieser Stolperfallen geworden sein.

  • Worauf muss man beim Kauf eines Pedelec achten?


    "Experte": Reflektoren und Helm

  • Prust!
    Gibt's das auch für Autos? »Also beim Kauf eines Autos sollte ich erwarten, dass der Händler mich einweist, damit ich mich mit dem Auto sicher im Straßenverkehr bewegen kann. Außerdem sollte ich darauf achten, dass die Nummernschildbeleuchtung funktioniert. Ich sollte auch wissen, wo ich fahren darf. Und ich sollte immer nur mit angemessener Geschwindigkeit fahren. Und ich sollte es immer abschließen, wenn ich aussteige.«

  • Du hast den Toten Winkel vergessen.

  • Achtung das lesen des unten verlinkten Artikels im Abendblatt kann zu würgereiz führen:

    Wundern Dich die Contra-Antworten wirklich? Was antwortet ein Millionär auf die Frage, ob er von seinem Geld freiwillig den Ärmeren etwas abgeben möchte? Der "Überblick zum Meinungsbild in der Stadt" ist inhaltsleer und bringt niemandem etwas. Ein Artikel über objektive Vorteile der Radverkehrsführung auf der Fahrbahn wäre sinnvoller. An den Contra-Meinungen würde aber auch das nichts ändern. Es geht um einen Fetisch...

    "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
    Peter Ustinov

  • Nein mich wundern die Argumente nicht, ich finde solche Artikel nur kontraproduktiv, macht es für die Leute die die STVO einigermaßen einhalten wollen nur schwerer, es vergeht in diesem land nämlich mitlerweile kein Tag mehr in dem man nicht angeschrien wird. So bevor es off-toppic wird...

  • Einige der Contra-Antworten stammen ja von Radfahrern. Bei denen ist die Verkehrs-Apartheid so verinnerlicht, dass man sich an den Kopf fasst. Frau wird auf Hochbord umgefahren - "Hochbord ist sicherer" ...


    Ich würge da höchstens bei dem Gedanken, dass solche Leute aktives Wahlrecht haben.