Krumme Verkehrszeichenträger

  • Auch andere Radverkehrsanlagen-Beschilderungen scheinen einem erhöhten Leidensdruck ausgesetzt zu sein:


    Hier noch ein Gesamtbild von der vorfahrtsberechtigten Fahrradquerung Lodemannweg:


    Im Hintergrund rechts ist die Jugendherberge von Hannover zu sehen.


    Ein Blick zurück mit googlestreetview nach 2009 zeigt: Schon damals war dieser Poller ein Opfer von ... vermutlich Autofahrern:

    https://www.google.de/maps/@52…K6iHDw!2e0!7i13312!8i6656

  • Im ländlichen Raum droht dem Straßenmobilar Unheil auch noch von anderer Seite.

    Es war wohl kaum der Radfahrer, der da gerade davonfährt, der den Laternenmast geknickt hat.


    War's vielleicht die Rübenmaus, die mir in der Gegend vor ein paar Wochen vor's Objektiv geriet?

  • Oberbayern, Landkreis Fürstenfeldbruck: Staatsstraße 2054 Höhe Fürstenfeldbruck-Aich


    Ich weiß nicht, ob es der Sog der schnell vorbeifahrenden Kraftfahrzeuge war. Oder vielleicht doch eher die ersten Planungen für den Bau eines Radschnellwegs über den Acker. Oder doch nur Vandalismus?



    Ich habe das 240er dann an den Masten gelegt, damit der Bauhof nicht noch schmutzige Stiefel bekommt, wenn er es in den nächsten Tagen aufgrund meiner Meldung wieder montiert.


  • Hannover-Südstadt, Marienstraße,
    der Radweg direkt neben dem Parkscheinautomaten ist benutzungspflichtig. So wie's aussieht hat jedoch eine Fahrradfahrerin oder ein Fahrradfahrer einen kleinen Schlenker auf den Fußweg gemacht, wo der Parkscheinautomat etwas abgekriegt hat. Oder war's vielleicht ein Auto???

  • In der Zeitung habe ich nichts über diesen Unfall gelesen, der sich am Leibnizufer in Höhe des Duve-Brunnens ereignet haben muss. Das deutet darauf hin, dass es immerhin keine Schwerverletzten gab.

    Der Sämann auf dem Brunnenbecken, der immerhin über 100 Jahre alt ist, hat den Unfall jedenfalls heil überstanden. Er hatte schon einmal viel Glück. Im zweiten Weltkrieg sollte er eingeschmnolzen werden, um zu Granaten verarbeitet werden. Er war schon bis Hamburg gereist, wo er dann jedoch beim Einschmelzen vergessen wurde.

    Den Krieg auf der Straße hat er bislang auch überlebt, obwohl es diesmal wohl knapp wurde für ihn, wie die Bilder zeigen:


    Zunächst hatte ich nur den krumm gefahrenen Ampelmast wahrgenommen. Aber auf den zweiten Blick fielen mir auch die geschrotteten Metallbügel auf, die die Grünfläche schützen:


    Im Hintergrund ist der beliebte Flohmarkt von Hannover zu sehen.

  • Protected bikelines sind eine aktuelle Forderung im Kampf um eine verbesserte Radwegeinfrastruktur.

    In Wiesbaden habe ich diese Variante einer "protected bikeline" fotografiert.

    Die ersten drei Schutz-Klötze sind krumm gefahren. So was müsste eigentlich umgehend ausgewechselt werden, denn das Vertrauen auf den möglichen Schutz, den eine "protected bikeline bietet, schwindet dramatisch, wenn ich als Radler an einem solchen Zerstörungswerk vorbei fahre.

     


    Die protcted bikeline ist in der Bahnhofstraße gegenüber der Einfahrt zum Parkhaus Markt: https://www.google.de/maps/sea…180h,39.53t/data=!3m1!1e3

    Das Satellitenbild ist vermutlich vor dem Einrichten der protected bikeline aufgenommen worden.

  • Das halte ich für gefährlichen Murks und Pseudo-Protection. Es wird das Spur-Denken und somit enges Überholen noch mehr befördern als der Breitstrich alleine und dazu bereiten die Dinge eine Sturzgefahr.

    Außerdem dürfte dieser Radfahrstreifen nicht die Mindestbreite aufweisen. Das Überholen langsamerer Radfahrer ist dort nicht möglich. So ein Mist kommt dabei heraus, wenn Radfahrer Käfige mit vergoldeten Gitterstäben fordern.

    Wenn man verhindern will, dass Radfahrstreifen zugeparkt werden, muss man konsequent Verstöße ahnden, anstatt so einen Murks zu bauen.

  • Das halte ich für gefährlichen Murks und Pseudo-Protection. Es wird das Spur-Denken und somit enges Überholen noch mehr befördern als der Breitstrich alleine und dazu bereiten die Dinge eine Sturzgefahr.

    Außerdem dürfte dieser Radfahrstreifen nicht die Mindestbreite aufweisen. Das Überholen langsamerer Radfahrer ist dort nicht möglich. So ein Mist kommt dabei heraus, wenn Radfahrer Käfige mit vergoldeten Gitterstäben fordern.

    Wenn man verhindern will, dass Radfahrstreifen zugeparkt werden, muss man konsequent Verstöße ahnden, anstatt so einen Murks zu bauen.

    Auf dem google-Satellitenbild habe ich mit der Messfunktion ca. 1,60m (ohne Markierung) ermittelt. Das wäre gerade eben so die Mindestbreite.

    Und nun? Die Klötze wieder abbauen?

    Den Radfahrstreifen rot markieren?

    Die Klotzreihe zur Fahrbahnmitte hin verschieben, um z. B. 2,00 m breite Radfahrstreifen zu erhalten?

    Und dann den Radfahrstreifen Rot markieren, oder nur mit weißer Strichlinie?

    Die polemische Bemerkung, "Radfahrer fordern Käfige mit vergoldeten Gitterstäben", alleine löst ja noch nicht das konkrete Problem vor Ort. (So berechtigt der Einwand auch sein mag.)

    Was die strengere Kontrollen gegen Zuparken von Radfahrstreifen angeht wird man sehen müssen, wie sich das zukünftig entwickelt, falls das höhere Bußgeld und der Punkt in Flensburg tatsächlich kommen. Ich fürchte auch in Zukunft wird es damit alleine nicht getan sein.

  • Protected bikelines sind eine aktuelle Forderung im Kampf um eine verbesserte Radwegeinfrastruktur.

     

    Eine Dekade zuvor waren Fahrradstreifen eine ebensolche Forderung.

    Heute fordert der Fahrradklub, der die (noch) nicht-Radfahrer als neue Zielgruppe entdeckt hat eben Abpollerungen.

    Wiesbaden hat die Transformation eines Sekundär-Wegelchens in ein "moderneres" kostengünstig mit Tacker und Plastik gelöst.

    Gut geht anders, aber wer weiß, was sog. "Interessensvertretungen" in 10 Jahren als "gute Infra" fordern.

    Ich wette aber, es werden wieder Sekundär-Wegelchen unter dem Primat des MIV sein.


    Gruß

    Christoph

    "I've noticed that the majority of traffic 'safety' campaigns seem to focus on everything except the bull in the china shop - the automobile." copenhagenize.com

  • Und nun? Die Klötze wieder abbauen?

    Ja, einfach weg damit. Dann 1-2 Wochen lang täglich Falschparker konsequent abschleppen und darüber in der örtlichen Zeitung ausführlich berichten. Ein möglicher Shitstorm schafft Aufmerksamkeit, die man nutzen kann, um auf das Halteverbot auf Radfahrstreifen, sowie auf Mindestüberholabstände hinzuweisen.

    Dafür bräuchte man allerdings in der Verwaltung und bei der Polizei nicht nur rückgratlose Schleimer, die in erster Linie bei Autofahrern oder ADFC-Rentnern beliebt sein wollen.