Woche 02 vom 09. bis 15. Januar 2023

  • Mainzer Autofahrer fährt auf Klima-Kleber los

    Zitat

    Rechtliche Konsequenzen hat der Mann bisher offenbar nicht zu befürchten. Wie Polizei-Sprecher Matthias Bockius noch vor Ort gegenüber Merkurist kommentierte, bräuchte es dafür eine Anzeige, die seines Wissens nicht erstattet wurde. Ohne sie bewerte die Polizei das Manöver nicht als Straftat, solange keine Person berührt worden sei.

    Also wie sonst auch häufig im Verkehr #istdochnichtspassiert ^^

  • Hätten die vom Postillon nicht ein Video nehmen können, bei dem es wenigstens etwas zu diskutieren gibt?

    Oder möchte hier jemand Partei für den Radfahrer ergreifen?

    Hätte man nicht die Auto war dunkel, trug keine Warnlackierung und überhaupt stand wie immer die Sonne tief-Karte mal versuchen können ? ^^ außerdem hat die Autofahrerin/der Autofahrer das Überholen ja provoziert, so mittig, wie da gefahren wurde :P


    nur das Video zufällig gesehen und schon gar nicht in die Kommentarspalte getraut...

  • Hätten die vom Postillon nicht ein Video nehmen können, bei dem es wenigstens etwas zu diskutieren gibt?

    Oder möchte hier jemand Partei für den Radfahrer ergreifen?


    Das ist halt das, was gerade in Twitter rauf und runter diskutiert wird. Wundere mich aber auch, was da strittig ist.

    KFZ-Fahrer verhält sich schon fast auffallend defensiv, man sieht gar kein weißen Haare leuchten.

    Der Radler ist wohl eher nicht gerade an der Ampel gestartet.

  • Wenn ich mal morgens in die M-Innenstadt muss, kommt nicht häufig vor, nehme ich bei angenehmen Temperaturen immer absichtlich den Hochbord an der Verdistraße. Im Hochsommer fahre ich aber Blutenburg und durch den Park, ist wesentlich kühler.


    Und dann winke ich immer fröhlich beim vorbeifahren durchs Fenster. Irgendwann holt mich da einer vom Radl, entspannt sehen die im Bürgerkäfig nicht aus.

  • Das ist halt das, was gerade in Twitter rauf und runter diskutiert wird.

    ich würde lügen, wenn ich sagte, dass ich den Hass gegenüber Radfahrenden nicht nachvollziehen kann.

    Es genügt teilweise, in den bike-jammer-bubbles nur Fragen zur Stellen oder ein anderes Argument aufzuzeigen: schon gehts ab wie die Luzi.

  • Da bin ich dabei. In der Blase sind sehr extreme Ansichten tonangebend.


    Aber bei diesem Video konnte ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand Partei für den Radfahrer ergreift.

    Bis ich gesucht habe.

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    Mehrere von den Beteiligten dort tauchen regelmäßig in meiner Timeline auf. Ich wusste ja, dass die recht scharfe Meinungen haben. Aber das überrascht mich dann doch.

  • Die Quelle für diese „Staustunden“ ist eine Firma, die Telemetriedaten von Navi-Anbietern kauft und auswertet. Die verwenden eine seltsame Definition von „Stau“ (nämlich als den Unterschied zwischen der möglichen Durchschnittsgeschwindigkeit mitten in der Nacht und der langsamsten Fortbewegung zur Rush Hour. Diese Differenz multiplizieren sie mit Anzahl und Wegstrecke der Fahrten zur Rush Hour.).„Stau“ bedeutet demnch nicht das, was man gemeinhin so darunter versteht, insbesondere bedeutet es eben auch nicht „im Stau _stehen_“. In München kann ich mir vorstellen, dass der gewaltige Unterschied v.a. auf dem Umstand beruht, dass Pendler meist über den „Ring“ verkehren, wo man dank Autobahncharakter nachts sehr zügig vorankommen kann.


    Funfact: in der Fahrradstadt Nijmegen stehen Auto-Pendler nach Angaben des Unternehmens mit 41h/a um 3h länger im Stau als in Köln. Ja, die können Verkehrswende, diese Hölländer.😈

    Einmal editiert, zuletzt von Th(oma)s () aus folgendem Grund: Sorry, Wert für Rotterdam (59) und Nijmegen (41) aus dem Kopf verwechselt. Typo in "Holländer" zu schön für eine Korrektur.

  • Hätten die vom Postillon nicht ein Video nehmen können, bei dem es wenigstens etwas zu diskutieren gibt?

    Oder möchte hier jemand Partei für den Radfahrer ergreifen?

    Ja, hier, ich! Einer muss es ja tun. Dabei sind im Postillionartikel schon die Argumente für eine Diskussion genannt worden. Man müsste den Postillion halt nur ernst nehmen 8o


    Der Radfahrer hat nach §5(8) überholt und dabei die Sorgfaltsplicht und Geschwindigkeit misssachtet.

    Der Autofahrer hätte nach §9(3) den Radfarher duchfahren lassen müssen. Das hatt er unterlassen wie auch das rechtzeitige Blinken.

    Der Radfarher hat versucht auszuweichen. Hätte er das unterlassen und wäre über die Motorhaube geflogen, hätten wir ein andere Diskussion.

  • das kamerabesetzte Fahrzeug (Müllabfuhr? großer LKW?) fuhr bereits. das ist in meinen Augen kein legales rechts vorbeifahren nach §5. dort wird das "wartend" erfordert. grüne Ampel, anfahren? für mich ist das kein warten mehr.

    was anderes wäre es, wenn Autos langsam im stop&go auf eine rote Ampel in 30m Entfernung zurollen. das würde ich noch unter "wartend" zusammenfassen.


    KFZ hat in meinen augen auch rechtzeitig geblinkt, da war der Radfahrer vermutlich noch hinter dem kamerabesetzten Fz.

    und: Unfall-Kfz hält auch an. Radfahrer hätte Chance gehabt, geradeaus vor dem KFZ vorbeizufahren. Das Unvermögen ist nicht dem KFZ-führenden anzulasten.

    :/

  • In den Twitter-Kommentaren aus der Fahrrad-Bubble wird geschrieben, dass der Autofahrer zu spät geblinkt hätte. Wenn allerdings der Radfahrer davon ausgegangen sein sollte, dass das Auto geradeaus fährt, hatte er die Absicht, rechts zu überholen, bzw. hat das Fahrzeug, aus dem das Video aufgenommen wurde, bereits rechts überholt. Angepasste Geschwindigkeit im Sinne des §3 (1) oder "Mäßige Geschwindigkeit" gemäß §5 (8) war das auch nicht, zumal die Fahrzeuge nicht mehr gewartet haben, sondern bereits in Bewegung waren.


    Wenn man die Delle sieht, die er beim Aufprall in die Heckklappe gedrückt hat, muss man wohl schon von Glück reden, dass ihm dabei nicht mehr passiert ist.

  • Wenn man die Delle sieht, die er beim Aufprall in die Heckklappe gedrückt hat, muss man wohl schon von Glück reden, dass ihm dabei nicht mehr passiert ist.

    Er hat nicht nur mit dem Lenker eine Delle geformt, sondern auch mit dem Kopf die Heckscheibe zertrümmert. Wie ich bei Twitter schon schrieb: mit Helm wäre er ohne jetzt tot gewesen. Mindestens.