• Also angeblich taugt die FFP2-Maske für Bartträger eher mal nichts. Kommt jetzt die erste bayerische Bartverordnung, die Männern das Rasieren vorschreibt? :/

    War das nicht, oder ist das nicht sogar noch

    Vermutlich haben die PR-Berater gesagt, "irgendwas Strenges mit Maske kommt jetzt richtig gut".

    "Ab Montag (18. Januar) gilt in Bayern die FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen. In anderen Bundesländern ist eine solche Maßnahme bisher nicht vorgesehen. Nachdem einige Politiker kritisierten, dass für viele Menschen die Finanzierung solcher Masken schwer möglich sei, verkündete der Ministerpräsident am Mittwoch in München, dass Bedürftige in Bayern sie kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen."

    Quelle:

    Nach Vorstoß aus Bayern

    Politiker sehen FFP2-Pflicht kritisch - Experten dafür, dpa

    13.01.2021

    https://www.idowa.de/inhalt.na…e3-bf73-49da275d1ff4.html


    In der Pressemeldung heißt es außerdem:

    "Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) findet sie (die FFP2-Masken) wirksamer als "löchrige Schals" und will Masken an Bedürftige kostenlos verteilen lassen."


    Warum dann aber die Masken wieder einmal nur an die Bedürftigsten der Bedürftigen kostenlos ausgeben? Und nicht ganz einfach an die, die sie brauchen, weil sie den ÖPNV benutzen oder einkaufen gehen müssen? Soll denen, die ohnehin schon arm dran sind, einmal mehr, diesmal durch bürokratische Hürden beim Erwerb von FFP2-Masken, gezeigt werden, dass sie "arme Schlucker" seien?


    Möglicherweise bewirkt Söders Vorstoß, dass die Produktion von FFP2-Masken hochgefahren wird und möglicherweise funktioniert Kapitalismus tatsächlich so, dass dann irgendwann auch die Preise sinken?


    Aber falls dieser Effekt tatsächlich stattfindet, hätte man ihn auch dadurch haben können, dass ÖPNV-Unternehmen und Lebensmittelgeschäfte die zum Einkaufen notwendige Masken direkt an die Kunden ausgeben.


    Wie wäre es zum Beispiel mit einer FFP2-Maske, die am Supermarkt-Eingang entgegengenommen wird, gegen einen Betrag von 2-3 Euro. Wer dann anschließend einkauft und dabei einen bestimmten Warenwert erreicht, der bekommt das Geld für die Maske erstattet.


    In manchen Städten wird das genau so gemacht mit den Gebühren für's Parkhaus. Aber Parkhaus-Gebühren erstatten ist den Geschäftemachern wohl wichtiger als FFP2-Masken-Kosten zu erstatten?


    An manchen Punkten der Pandemie-Gegenmaßnahmen allerdings habe ich den Verdacht, dass es bestimmten politischen Parteien (wie hier der CSU) vor allem darum geht, die Ungleichverteilung an Chancen und Lebensmöglichkeiten in der Gesellschaft noch weiter zu forcieren.

  • Bei vielen Politikern schwingt leider zu sehr der Gedanke mit, wie sich die Beschlüsse auf ihre persönlichen Umfragewerte auswirken und wie sie selbst dabei dastehen.


    Das ist allerdings auch ein Problem unserer Fehlerkultur. Auf der einen Seite muss klar sein, dass Fehler passieren und dass das eine Chance ist, Dinge zu korrigieren und besser zu machen. Stattdessen landen wir ganz oft und ganz schnell ausschließlich bei der Frage, wer daran Schuld trägt.


    Auf der anderen Seite sieht man dann aber auch die Konsequenzlosigkeit bei wirklichem Fehlverhalten, wenn Fehler wider besseren Wissens begangen wurden oder bewusst die Unwahrheit gesagt wird, oder wenn keine Bereitschaft besteht, Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Das reicht dann vom Totalversagen örtlicher Verkehrsbehörden über einen inkompetenten Bundesverkehrsminister bis zum gefährlichen Machtmissbrauch eines notorisch lügenden US-Präsidenten.

  • Yeti, ich würde das nicht unbedingt als „Fehler“ bezeichnen. Ich sehe durchaus, dass man es als Entscheider, sei es in der Politik oder in einer Firma, nur falsch machen kann: Hätte man rechtzeitig striktere Ausgangsbeschränkungen angeordnet und Weihnachten abgeblasen, dann wären die Zahlen womöglich nicht gestiegen und alle hätten die Maßnahmen für übertrieben und sich anschließend nicht mehr dran gehalten. Mit dieser Salamitaktik der stückchenweisen Verschärfung wird zwar die Dramatik der Lage verdeutlicht, aber die Leute halten sich auch nicht gerne dran, weil sie der Sache müde werden oder was weiß ich.


    Als „Fehler“ würde ich eher das ständige Festhalten am Präsenzunterricht bezeichnen, gepaart mit der Behauptung, es fänden in der Schule keine Ansteckungen statt. Das halte ich tatsächlich für reine Ausflüchte, um den (verständlichen!) Ärger der Eltern zu verhindern, die ihre Kinder sonst zu Hause betreuen müssen, ihrerseits aber womöglich noch einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit in oder außerhalb des Haushaltes nachgehen müssen.

  • Das ist allerdings auch ein Problem unserer Fehlerkultur. Auf der einen Seite muss klar sein, dass Fehler passieren und dass das eine Chance ist, Dinge zu korrigieren und besser zu machen. Stattdessen landen wir ganz oft und ganz schnell ausschließlich bei der Frage, wer daran Schuld trägt.

    Dann ist ja vielleicht der thüringische Ministerpräsident Ramelow ein positives Gegenbeispiel. Zumindest hat er in der Frage der Corona-Gegenmaßnahmen Fehler eingestanden:

    Corona-Talk bei Lanz, Ramelow zeigt Reue: "Die Kanzlerin hatte recht"

    08.01.2021

    https://www.t-online.de/nachri…t-ich-hatte-unrecht-.html

  • Als „Fehler“ würde ich eher das ständige Festhalten am Präsenzunterricht bezeichnen, gepaart mit der Behauptung, es fänden in der Schule keine Ansteckungen statt.

    Da sind wir uns ja einig, denn das ist das Festhalten an Fehlern wider besseren Wissens und die fehlende Ausarbeitung eines Konzeptes für die Schulen habe ich ja auch durchaus als einen der problematischen Punkte genannt.

  • Oder sowas hier: Auf dem Land ist die Internetverbindung tendenziell schlechter, Schulen können nicht ordentlich übers Netz arbeiten.


    Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und Autobahngesellschaften so: Hey, hier sind Gutscheine für einen Satellitenanschluss.


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    Eine Satellitenverbindung ist nach meiner Kenntnis im Regelfall nicht symmetrisch, man kann also mehr empfangen als senden. Das ist so wie damals bei ADSL vor zwanzig Jahren: sagenhafte superschnelle 768 kbit/s Downstream, aber der tatsächliche Upstream liegt bei 64 kbit/s. Nun ist die Satellitenverbindung natürlich um Größenordnungen schneller, aber der Upstream verhältnismäßig gering — man wird also an Telefonkonferenzen teilnehmen können, aber das eigene Bild zu teilen könnte angesichts der Bandbreite schwierig werden und Reden könnte angesichts der Latenz problematisch werden.


    Tja, seit Jahren verschlafen wir die Digitalisierung im Vollbesitz unserer geistigen Kräfte und nun stehen wir vor großen Problemen.

  • Ich will zwischendurch noch einen für technikinteressierte Menschen sehr interressanten Link von Kristian Köhntopp reinwerfen, wie man Infrastruktur für „Home-Schooling“ vernünftig skaliert: 600.000 User in Baden-Württemberg

    Oh, moodle. Damit werden unsere Azubis seit Dezember auch bespaßt. Berufsschultag einmal wöchentlich.


    Erste Woche mit viel zu wenig Rechenkapazität: Einloggzeiten von 1 Stunde und mehr und Server Timeouts am laufenden Band.


    Zweite Woche: Jetzt mit "Verdreifachung der Server": Das dahinterstehende Konferenzsystem Big-Blue oder so kackt laufend ab.


    Dritte Woche: Alles läuft so halbwegs, zwickt und zwackt, aber mit (den Lehrern offiziell verbotenen) Umwegen über Whatsapp klappt wenigstens die selbstständige Arbeit.


    Vierte Woche: Es läuft. Das blöde ist nur, dass wir in Deutschland sind. Einige Schüler wohnen am Mors der Welt und die Internetbandbreite ist zu knapp. Meist gibt es ja auch noch ein Elternteil oder Geschwister im Homeoffice/Lockdown. Und die Lehrer sitzen in der Schule vor der Kamera, die seit Jahren auf das versprochen Glasfaser wartet und wohl per LTE angebunden sein soll. -> Die Schüler können konferieren, der Lehrer fliegt regelmäßig raus.

  • Das mit der Schule geht aus vielen Gründen nicht schnell. Das fängt schon mal damit an, dass für die Ausstattung der Schulen die Gemeinden zuständig sind.

    Also je nachdem, welchen Schwerpunkt eine Gemeinde setzt bzw. wie viel Kohle investiert werden kann, so sind die Schulen ausgestattet.


    Und IT macht zumindest in Bayern der Lehrer, der Computer buchstabieren kann und nicht rechtzeitig die Hand runter genommen hat. Es liegt also einzig und alleine daran, wie viel Freizeit ein (meistens einzelner) Lehrer da hineinstecken will, wie Interessiert der Schulleiter daran ist und daraus folgend, welcher Bedarf dann bei der Gemeinde angemeldet wird. Und die dann genehmigt.

  • Mag ja sein, das in Hamburg, dass ja Bundesland und zuständige Stadt gleichzeitig ist, die Ausstattung der Schulen etwas gleichmäßiger ist.


    Hier in Bayern wirst Du nicht viele Schulen mit Smartboard finden. Hier gibts alleine im Landkreis FFB viele verschiedene Tafelsysteme und Darstellungsformen, von klassischer Schiefertafel mit Tageslichtprojektor bis zu elektronischem Whiteboard und Dokumentenkamera.

    Sehr fortschrittliche Schulen haben ein bis zwei Wäschekörbe voll Tabletts, manchmal gibt es sogar eine Tablettklasse.


    Was es zum Beispiel hier nicht gibt, sind Rechner für Lehrer. Das ist Privatvergnügen.


    Und ich habe zwei schulpflichtige Kinder und eine Lehrerinals Frau, die in den letzten Jahren zwei mal mobil war, kenne also deutlich mehr als eine handvoll der hiesigen Schulen.

  • Du warst schon länger in keiner Schule mehr, oder? Stichwort Smartboard.

    Die Smartboard-Ausstattung der Schulen hat wiederum andere ungünstige Auswirkungen. Besonders im Hinblick auf die Corona-Vorbeugemaßnahme "H" wie Händewaschen.:

    "Hannover

    Wenn die interaktive Tafel kommt, muss das Waschbecken im Klassenraum weg: Nach Ansicht der Stadt wächst durch die Umstellung der Tafeln von Kreide auf Whiteboard die Gefahr der Verkeimung nicht benutzten Wassers in den Anschlüssen. Waschtische in Klassenräumen wiesen in der Regel nur sehr geringe Wasserverbräuche auf, argumentiert die Verwaltung. Mit Whiteboards würde der Wasserverbrauch noch weiter sinken, denn eine elektronische Tafel müsse nicht täglich nass gewischt werden."

    HAZ vom 25.2.2019 https://www.haz.de/Hannover/Au…ken-aus-dem-Klassenzimmer


    Ob da jetzt als Lehre aus Corona eine Abkehr von der Maßnahme "Waschbecken abbauen" stattfindet? Jedenfalls ist es mit einem Waschbecken in jeder Klasse leichter das "H" wie Händewaschen unter Wahrung von "A" wie Abstand durchzuführen als wenn alle in den Schülertoiletten zusammentreffen. Und dort dann auch noch Klassen-übergreifend.


    Wieder so ein Ding, mit dem man wunderbar kalauern kann. Will ich aber gar nicht. Denn schließlich ist die von der Verwaltung angeführte Verkeimungsgefahr im Normalbetrieb (am 25.2.2019 war Corona noch nicht aktuell) auch nicht ganz von der Hand zu weisen.

  • In meiner Schule wurden aus genau dem Grund bereits vor 30 Jahren die Waschbecken in den Klassenräumen entfernt.


    Die Duschen in der Sporthalle wurden Montags Morgens durchgespült. Das Problem hat eigentlich jede Sportstätte ohne regelmäßigen Spielbetrieb. Mit Legionellose ist nicht zu spaßen.


    Solange keiner duscht, reicht aber eigentlich ein "kein Trinkwasser"- Schild ab der Mittelstufe.

  • Übrigens:


    Zitat von NDR-Corona-News-Ticker

    Regierungssprecher: Keine Einstellung des ÖPNV

    Vor dem Bund-Länder-Treffen am kommenden Dienstag hat Regierungssprecher Steffen Seibert Gerüchte über eine bevorstehende Einstellung des öffentlichen Personennahverkehrs zurückgewiesen. Es gehe auch im ÖPNV darum, Wege zu finden, wie Kontakte unter Fahrgästen in Bussen und Bahnen ausgedünnt werden könnten. Dies heiße aber nicht, den ÖPNV einzustellen, betonte Seibert. Zielmarke bleibe, in Deutschland zu einem Niveau von weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen zu kommen. "Wir sind im Moment nicht schnell genug auf dem Weg hin zu diesem Zielwert."

  • Auch bei der Corona-Politik wurden sicherlich Fehler gemacht, aber die sehe ich doch etwas anders gelagert. Es ist nicht wirklich vorhersehbar, wie sich diese Pandemie entwickelt, z.B. durch das Auftreten neuer Virus-Mutationen, aber auch bei der Frage, wie / ob die Leute sich an Auflagen halten oder nach fast einem Jahr der ganzen Situation überdrüssig werden und im privaten Umfeld keinen Abstand halten und ihre privaten Kontakte nicht ausreichend einschränken.

    Das Spahn es im Spätsommer nicht vorhersehen konnte, wie sich das ganze im Winter entwickelt, werfe ich ihm nicht vor. Das konnte ich zu der Zeit auch nicht. Das er es nicht zugegeben hat, dass nicht prognostizieren zu können und dadurch dann glatt gelogen hat, werfe ich ihm allerdings schon vor. Hätte er gesagt, er wisse nicht genau wie sich die Situation entwickelt und welche Maßnahmen man dann machen müsse, wäre das ja ok. Einfach zu sagen "Es wird keinen weiteren Lockdown geben", obwohl er die Situation (verständlicherweise) nicht abschätzen kann, ist aber absolut inakzeptabel.


    Zitat

    Es ist einfach, sich hinzustellen und zu sagen, dass ein kompletter und harter Lockdown die Pandemie in kürzester Zeit eindämmen würde. Klar ist jedenfalls auch, dass der wirtschaftliche Schaden solcher Maßnahmen groß ist. Wer von euch kann genau vorhersagen, wie lange ein kompletter Lockdown sein müsste, um die Fallzahlen signifikant zu senken und wie groß der wirtschaftliche Schaden wäre? Hinterher kann man sich auch einfach hinstellen und sagen, dass Maßnahmen, die wirtschaftlichen Schaden angerichtet haben, aber durch die die Fallzahlen nicht gesenkt werden konnten, nicht ausreichend waren.

    Nicht außreichend? Oder nicht geeignet? Es ist eben gerade NICHT klar, sondern ein wissenschaftlich viel diskutiertes und umstrittenes Thema, wie effektiv ein harter Lockdown tatsächlich ist.

  • Zitat von Adsche

    Das Spahn es im Spätsommer nicht vorhersehen konnte, wie sich das ganze im Winter entwickelt, werfe ich ihm nicht vor.

    Jeder, der aufmerksam den Coronavirus-Update Podcast oder das Video von MaiLab vom 1. April gesehen hat, wusste, dass es im Herbst vermehrt Infektionen geben wird. Und auch, dass es Mutationen geben kann.

    Natürlich nicht die genaue Inzidenz, aber die Tendenz sehr wohl. Es muss doch Aufgabe der Regierung sein, sich einen Plan über mögliche Szenarien zu machen und nachvollziehbare und konsequente Maßnahmen je Verbreitung (bzw. Inzidenz) festzuschreiben. Man muss doch nicht so lange warten bis es soweit ist. Und wenn es dann doch nicht eintritt, um so besser. Im Endeffekt hätte ich das schon bei der 1. Welle erwartet, aber im Sommer war ich fest davon überzeugt, dass man bereits an klaren Plänen für den Herbst arbeitet. Aber so richtig macht mir das nicht den Eindruck. Auch in den Gesundheitsämtern hätte man mehr Leute auf Abruf einarbeiten können die durch Corona unbeschäftigt sind.

    Und dass z.B. die Fußball-Bundesliga jetzt noch spielt, halte ich echt für ein Unding. Da kommt dann halt sowas bei raus wie Malte in Kiel erlebt hat und ich möchte nicht wissen, wie viele sich privat jetzt extra zum Fußball-gucken verabreden. Da hätte man doch die Saison auch halbieren können (also ohne Rück-Runde und Oktober-März Spielpause.).

  • Konkret geht es bei uns um die Frage, ob mein Schwiegervater uns beim Streichen der Wohnung in Lüneburg helfen darf.

    Obwohl ich hier eigentlich der preußische Beamte bin: Das wäre mir rechtlich ziemlich egal. Ich würde mir einfach nur Gedanken darum machen, ob ich ihn dadurch gefährdete.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Scheinbar führt eine zu häufige Nutzung von Bildsprachen zu einer eingeschränkten Fähigkeit Schrift korrekt zu benutzen.

    Das stimmt. Manche kennen den Unterschied zwischen "scheinbar" und "anscheinend" anscheinend auch nicht mehr und sind scheinbar doch so sicher in der 'korrekten Benutzung von Schrift.' ;)

    "Da stehen mir beim Lesen alle Haare zu Berge."

    #scnr

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)