• Heute hat die Bürgerbeteiligung zur Sanierung der Elbchaussee gestartet. Folgende Zeile wurden formuliert:

    • die Leistungsfähigkeit der Elbchaussee für den PKW-Verkehr erhalten
    • den Radverkehr sicher und komfortabler machen
    • den ruhenden Verkehr besser ordnen und "wildes Parken" unterbinden
    • den Charakter der Elbchaussee möglichst weitgehend erhalten

    Bis zum 16.04.2018 kann man sich Online beteiligen oder an einem der Info-Stände.

    http://lsbg.hamburg.de/elbchaussee/10629742/elbchaussee/


    Unten mal ein par Impressionen vom heutigen Stand in Teufelsbrück und Infomaterial


  • Ich habe das Thema mit der Elbchaussee ein bisschen sehr aus den Augen verloren, seit ich nicht mehr in Hamburg wohne, aber der momentan vorliegende Entwurf ist wohl mal wieder sehr autozentriert. Olaf Scholz hat offenbar mal die Parole ausgegeben, die Leistungsfähigkeit des Kfz-Verkehrs dürfe nicht eingeschränkt werden und obwohl Olaf Scholz längst von Hamburg nach Berlin wegbefördert wurde, gilt weiterhin, was König Olaf seinerzeit gefordert hat.


    Bei Hamburg-dreht-sich gibt es einen Aufruf zum Einsatz gegen ambitionslose Elbchausseeplanung, bei der Hamburger Morgenpost schlägt das gleich als Radweg-Zoff um die Elbchaussee durch.


    Es ist eben prinzipiell das übliche Dilemma der deutschen Verkehrspolitik: Irgendwie ist da was mit Klimawandel und dem in 17 Jahren aufgebrauchten CO2-Budget und lebenswerten Städten, aber wir bauen weiter Straßen und Autobahnen und Parkplätze, als müssten wir uns um alle diese Themen gar keine Gedanken machen.