• Dann brüllst Du irgendwie anders.


    Gestern erst hab' ich diese Methode an der einzigen verbliebenen Stelle ausprobieren "dürfen". Resultat gleich Null. Der Dosentreiber lies sich nicht im Geringsten von seinem quer über den Radweg führenden Rechtsabbiegemanöver abhalten: immer kräftig aufs Gas, auf der Hauptstraße kommt auf der Fahrbahn von links ja keiner.

  • Ich habe seit gestern wieder so eine Airzound am Lenker. Von der Kampfradler-Beschreibung der Hupe halt eich zwar nicht so viel, aber langsam habe ich das Gefühl, dass es wohl tatsächlich Situationen gibt, bei denen man mit einer reinen Vollbremsung nicht weiterkommt, wenn beispielsweise wie vor ein paar Tagen jemand rückwärts die Supermarkt-Einfahrt herausgedonnert kommt. Da kann man nur bedingt ausweichen — ob eine kräftige Hupe die Situation entschärft hätte, sei mal dahingestellt, aber, naja, man kann ja nie wissen.

  • Ich habe seit gestern wieder so eine Airzound am Lenker. Von der Kampfradler-Beschreibung der Hupe halt eich zwar nicht so viel, aber langsam habe ich das Gefühl, dass es wohl tatsächlich Situationen gibt, bei denen man mit einer reinen Vollbremsung nicht weiterkommt, wenn beispielsweise wie vor ein paar Tagen jemand rückwärts die Supermarkt-Einfahrt herausgedonnert kommt. Da kann man nur bedingt ausweichen — ob eine kräftige Hupe die Situation entschärft hätte, sei mal dahingestellt, aber, naja, man kann ja nie wissen.


    die airzound ist zusammen mit der Sony AZ1 schon im a**z*n-Warenkorb.
    Ich muss mir nur noch eine Lösung überlegen, wie ich die Airzound betätigen kann, ohne die Hand vom Lenker/Bremsen/Schaltwippen nehmen zu müssen.
    Im Liegeradforum gibts da einige Umbauvorschläge, aber so recht überzeugt mich keiner.


    Magnetventil mit Fernsteuerung wird nach allem, was ich so in den einschlägigen Elektronik-Warenhäusern sah, recht klobig... hmmm

  • Ich muss mir nur noch eine Lösung überlegen, wie ich die Airzound betätigen kann, ohne die Hand vom Lenker/Bremsen/Schaltwippen nehmen zu müssen.


    Bremsen, oder Hupen und Crashen?
    Ich hab noch eine original Radlaufschelle (nicht zugelassen). Das Pingpingping der nromalen Klingeln wird ja sehr gern überhört. Aber mein neues Rad will ich nicht verunstalten . . .

  • Ich muss mir nur noch eine Lösung überlegen, wie ich die Airzound betätigen kann, ohne die Hand vom Lenker/Bremsen/Schaltwippen nehmen zu müssen.


    Ich habe die neben dem Schalter für den LUXOS montiert — mehr Platz ist bei mir langsam nicht mehr am Lenker.


    Ich kann mir unter solchen Klingeln nichts vorstellen. Wie sollen die denn aussehen?


    Zum Beispiel so:


    Ich kenne die Dinger nur von der Critical Mass Hamburg, aber die letzte, die ich gehört hatte, war ziemlich laut. Ins Kraftfahrzeug hinein wird davon sicherlich nichts dringen, zumal Kraftfahrer ein solches Geräusch dann ganz sicher überhaupt nicht zuordnen können. Ob das nun gegenüber Fußgängern die höflichste Art der Ankündigung ist, sei mal dahingestellt.

  • Ich habe seit gestern wieder so eine Airzound am Lenker. Von der Kampfradler-Beschreibung der Hupe halt eich zwar nicht so viel, aber langsam habe ich das Gefühl, dass es wohl tatsächlich Situationen gibt, bei denen man mit einer reinen Vollbremsung nicht weiterkommt, wenn beispielsweise wie vor ein paar Tagen jemand rückwärts die Supermarkt-Einfahrt herausgedonnert kommt. Da kann man nur bedingt ausweichen — ob eine kräftige Hupe die Situation entschärft hätte, sei mal dahingestellt, aber, naja, man kann ja nie wissen.


    also Malte, ich würde sagen, Deine neue Huppe ist in Österreich perfekt (und erlaubt) aber dort wo wir alle leben (oder gibt es Österreicher auch hier? Seit wann?) nicht...


    Du darfst 90 Db entfalten (ist eine Menge... gewesen (*1 !) und mehr nicht, und das MUSS hellhörig klingen wie eben ein deutsches Fahrrad (*1 ...


    Die genauen Eigenschaften von akustischen Fahrrad-Warnmeldern sind GENAU in den waltenden Vorschriften verankert, auch immer noch in den neueren: max. Lautstärke, Tonklang usw. Du darfst nichts erfinden, Du könntest Kraftfahrer oder Polizisten wecken...


    das Beste, was ich gefunden habe, ist eine Doppelklingel aus China, ein Grenzfall: Auch sie wäre als "Sturmklingel" nicht erlaubt, aber, nachdem sie nicht von einer Kabelfernbedienung, wie herkömmliche Sturmklingel, sondern mit einer jeweils-ein-Mal-Taste betätigt wird, der Natur nach nur eine gut hörbare Klingel (je nach Gericht... Bei uns scheint es seit eh und je sehr schwer, seine Rechte zu schützen, führte schließlich zur NS-Herrschaft, und könnte sehr leicht, bin ich davon überzeugt, wieder kommen!)


    (1: der Vorschriftenverfasser in unserer Bundesrepublik ist ein erbärmlicher Penner, der Schuld ist für viele Unfälle: Er kümmert sich um die Birnchen an Fahrrädern, und um deren Tragepflicht um 13 h 15 wenn die Sonne glänzt und scheint, und um die Begrenzung der Lautstärke von Fahrradklingeln auf obigen 90 Db und Ausschluss von denjenigen, die wie einen Dampfer auf der Elbe oder einen ICE-Zug wahrgenommen werden könnten, hat noch nicht wahrgenommen, dass er Hifi-Anlagen in der Kabine von Kraftfahrzeugen zulässt, die auch der Benennung (Leistungsangaben) nach lauter werden könnten, als fast jede Warnmelder, auch wenn sie sogar innerhalb der Kabine aufgestellt wären.


    Nur...


    ... mit der Verbreitung von Vollklimaanlagen in fast allen Kraftfahrzeugen, auch in den Billigsten und Bescheidensten, und mit den mechanischen und Fahr-Geräuchen werden heute fast alle akutstischen Signale überhört! Daher halten so wenig Kraftfahrer nach Unfall an: Es handelt sich nicht um Fahrerflucht - sie haben nur nichts gehört. Dito mit Joggern mit den "Stöpseln" und den überlauten Sprechbüchern oder Konzertwiedergaben!


    Einen Unfall merkt man heute am ehesten, wenn die Windschutzscheibe blutüberströmt wird, was nicht immer sofort geschieht, sondern zeitverschoben, wenn der Radler den Gleichgewicht verliert... Dann kann der Kraftfahrer mit ruhigem Gewissen weiterfahren, auch wenn der Radler wie ein Verrückter geklingelt (oder mit Deiner Hupe gehupt) hatte!


    Ja: Er hat nichts wahrgenommen, nichts gehört. An der Ampel bei uns (ja, ich wohne "an einer Ampel") hört man bis in den Zimmern mit Sicht auf dem Hintergarten, ganz laute Konzerte zu jeder Tageszeit, und auch der Nacht ^^ . Ist auch sehr gut so: Das aktualisiert meinen zu einseitigen Musikgeschmack (Klassik und Klezmer), sonst würde ich mir nie solche Musik anhören :whistling: ... Aber unterwegs, das gefährdet mein Leben!


    In anderen zivilisierten Staaten wird das Telefonieren mit Handy's im Kraftverkehr total verboten, und mit schrecklichen Strafen kuriert! Bei uns nicht: Geschäft ist Geschäft (aber die deutschen Handy-Firmen gibt es ja nicht mehr! Ich wohne in der Nähe von Krefeld, wo sie waren, heute durch Arbeitslose ersetzt...)

  • Ob das nun gegenüber Fußgängern die höflichste Art der Ankündigung ist, sei mal dahingestellt.


    Sind all die verdammten Harleys, die man im Sommer den ganzen Tag über ertragen muss, etwa "höflicher" Sound? :cursing:
    Da sind mir Sturmklingel und Drucklufthupe noch lieber. Im Gegensatz zu den 120-140 dB der donnernden Blechhaufen haben die wenigstens einen Sinn.

    "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
    Peter Ustinov

  • Sind all die verdammten Harleys, die man im Sommer den ganzen Tag über ertragen muss, etwa "höflicher" Sound?
    Da sind mir Sturmklingel und Drucklufthupe noch lieber. Im Gegensatz zu den 120-140 dB der donnernden Blechhaufen haben die wenigstens einen Sinn.


    :thumbup:
    Aber leider wird das in den Medien oft mit "Knattern" verhätschelt . . . und die Wirtschaftskraft der Lärmverursacher für unsere Stadt dargestellt. Dieses Jahr sollen irgendwelche Hinweistafeln rund um die Lärmtage aufgestellt werden, auf denen um "ruhige Fahrweise" gebeten werden soll. Ob das funktioniert?

  • ...die Wirtschaftskraft der Lärmverursacher für unsere Stadt...


    Was purer Quatsch ist. Es würde wohl kaum einer der "Lärmliebhaber" bei einer knallharten dB-Begrenzung (flankiert von reichlich Kontrollen und "richtig" hohen Bußgeldern) auf ein Motorrad verzichten. Vielleicht möchte man aber ganz einfach nur unserer Besatzungsmacht keine Vorschriften machen... :cursing:

    "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
    Peter Ustinov


  • Was purer Quatsch ist. Es würde wohl kaum einer der "Lärmliebhaber" bei einer knallharten dB-Begrenzung (flankiert von reichlich Kontrollen und "richtig" hohen Bußgeldern) auf ein Motorrad verzichten. Vielleicht möchte man aber ganz einfach nur unserer Besatzungsmacht keine Vorschriften machen... :cursing:


    Noch viel besser wäre, wenn diese "Lärmliebhaber" den tollen Sound ihres Feuerstuhls viel öfter vollkommen ungedämpft hören könnten als bisher. Mindestens tausend mal im Jahr. Und vor allem auch werktags mitten in der Nacht direkt an ihrem Bett ;)

  • Das würde ich voll unterstützen! Nachts alle 15 Minuten für jeweils eine Minute 100 dB, die ganze Nacht eine Woche lang. Die gleiche Therapie auch für die "Entscheidungsträger", die diesen Wahnsinn nicht verbieten.

    "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
    Peter Ustinov

  • Sind all die verdammten Harleys, die man im Sommer den ganzen Tag über ertragen muss, etwa "höflicher" Sound? :cursing:


    Nö — aber das ist ja nun eine andere Baustelle. Ich habe mir angewöhnt, gegenüber Fußlingen nicht mal die Klingel zu benutzen, um sie vom Radweg zu vertreiben. Ich fahre einfach langsam von hinten an, frage höflich, ob ich kurz vorbei dürfte, und wünsche anschließend noch einen schönen Tag. Ich habe die leise Hoffnung, dass ich auf diese Weise vielleicht ein bisschen für ein besseres Miteinander zwischen Rad- und Fußlingen beitragen kann.


  • Ich habe mir angewöhnt, gegenüber Fußlingen nicht mal die Klingel zu benutzen, um sie vom Radweg zu vertreiben. Ich fahre einfach langsam von hinten an, frage höflich, ob ich kurz vorbei dürfte, und wünsche anschließend noch einen schönen Tag. Ich habe die leise Hoffnung, dass ich auf diese Weise vielleicht ein bisschen für ein besseres Miteinander zwischen Rad- und Fußlingen beitragen kann.


    Je nach Terrain, das ist sogar nunmal exakt Deine Pflicht, wenn keine absichtliche Behinderung vorliegt: Du musst immer auf Fußgänger Rücksichtnehmen, und noch viel mehr auf gemeinsamen Wegen... Schrittgeschwindigkeit auf gemeinsamen Wegen ist goldrichtig! Wo es problematisch wird, ist, wo ein Hund einen Herr an der Leine hält oder gar völlig frei in der Nähe gehen lässt... Wie verhält Ihr Euch da?

  • Hi
    ich spreche dann den Hund höflich an, er möge doch bitte noch 10 Sekunden länger sein Bein oben behalten, bis ich vorbei bin, und wünsche ihm anschließend einen schönen Tag. Auch Hunden gegenüber muss man immer "Rücksichtnehmen".
    Für die über den Radweg gespannten Leinen gibt es dagegen keine Lösung, da diese auf Ansprache wenig bis gar nicht reagieren.

  • Kampfradler schrieb:
    Sind all die verdammten Harleys, die man im Sommer den ganzen Tag über ertragen muss, etwa "höflicher" Sound?




    Nö — aber das ist ja nun eine andere Baustelle. Ich habe mir angewöhnt, gegenüber Fußlingen nicht mal die Klingel zu benutzen, um sie vom Radweg zu vertreiben. Ich fahre einfach langsam von hinten an, frage höflich, ob ich kurz vorbei dürfte, und wünsche anschließend noch einen schönen Tag. Ich habe die leise Hoffnung, dass ich auf diese Weise vielleicht ein bisschen für ein besseres Miteinander zwischen Rad- und Fußlingen beitragen kann.


    Ich habe unterschiedliche Erfahrungen mit Fußgängern auf Radwegen gemacht. Die einen pöbeln, wenn ich nicht geklingelt habe und um Platz bitte. Vorwurf: Ich hätte klingeln sollen. Falls ich mal klingel, wird auch gepöbelt. Vorwurf: Sie wüssten schließlich ohnehin, dass sie auf dem Radweg gingen. Auf jeden Fall ist es oft unbefriedigend.
    Auf manchen benutzungspflichtigen Radwegen käme ich kaum voran, wenn ich mich langsam an alle konflikträchtig stehende oder laufende Fußgänger heranradeln würde. Dann könnte ich gleich absteigen und schieben. Ich radel dort ja nicht zum reinen Vergnügen, sondern muss zum Arzt, zum Finanzamt, zum Zug, oder was auch immer. Zum Beispiel Millerntordamm und Ludwig-Erhard-Straße bis Wölbernbank. Wenn es ganz extrem wird wie an Wochenenden oder Pauli-Spielen fahre ich auf der Fahrbahn (Budapester Straße, Millerntordamm, usw.).