Woche 29 vom 13. bis 19. Juli 2026

  • https://www.zeit.de/mobilitaet/2026-07/canyon-rennrad-roman-arnold-lebron-james

    https://archive.ph/oxH4F

    Zitat

    [...] es geht hier vor allem um mehr Sicherheit beim Radfahren. Das System hat Radar, Kameras und verschiedene Sensoren, die bestimmte Funktionen am Rad laufend überprüfen. Alles kombiniert mit einer KI-Schnittstelle, die wir trainiert haben, um vorausschauend Gefahren zu erkennen. Könnte gleich eine Tür am Auto aufspringen, das dort vorne parkt? Zack: Bekommt man eine Warnmeldung. Das funktioniert so ähnlich wie die Assistenzsysteme in einem modernen Auto.

    *stöhn*

  • Wenn eine Firma sich mit ihren Fahrrädern überhoben hat, kann man die Modelle zusammenstreichen oder Neuentwicklungen in ihre Modelle miteinbeziehen. Canyon ist in meinen Augen etwas überhyped.

    Aber was weiß ich schon, der Fahrräder fährt, die mindestens 30 Jahre alt sind.

  • die sinnvolle Warnung "piiiiiieeeep" für das Radfahren in der dooringzone wird aber nicht eingebaut werden. Vielmehr wird es so eine verschwurbelte Maximallösung geben, die mit komplexer Sensorik den Innenraum erfasst (jemand drin? auf der Vorbeifahr-Seite? -> Warnton) und/oder jede minimal-Bewegung einer öffnenden Türe mit Warnton quittiert. Das hilft dann freilich nicht, wenn die Reaktionszeit < Restzeit bis Einschlag ist, aber andere (mögliche) Unfälle, bei denen die Reaktionszeit > Zeit bis Einschlag ist, könnten(!) reduziert werden. Oder man wird es zumindest behaupten.

    Ich komm mir immer mehr wie so ein alter weißer Sack vor, der bestimmten technischen Neuerungen fast durchweg skeptisch/ablehnend begegnet. :/

  • das Straßenverkehrsunfallstatistikgesetz wird angepasst.

    Novellierung des Straßenverkehrsunfallstatistikgesetzes
    Berlin: (hib/HAU) Die Bundesregierung will das Straßenverkehrsunfallstatistikgesetz novellieren, um bei Unfällen die statistische Erfassung der…
    www.bundestag.de

    Themen: Cannabiskonsum, Übermittlung der kompletten Statistik an die Autobahn GmbH... :/ weil... achja, die ist ja verantwortlich für die Autobahnen und muss dann auch Verkehrssicherheit und so machen. Ich nehme mal zu Gunsten des Gesetzgebers an, dass das Bundesfernstraßenamt edit: Fernstraßen-Bundesamt als vorher zuständige Behörde auch schon die Daten bekommen und ausgewertet hat, es eben nur ...8 Jahre dauerte, bis mal auffiel, dass die GmbH die Daten unbedingt braucht, aber nich erhält? :/

  • mmmmmh. also einen "sonstigen gemeinsamen Geh- und Radweg" angegriffen, der aber als Rudiment eines alten Radweges nun weiterhin eine gestalterische Trennung in rot|grau aufweist?

    hm. :/

    aber gut, die Erwähnung der unbestimmtheit ist ja mal ein Ansatz für Blauschilder, bei denen optik und Anordnungswille auseinanderfallen.

  • Warum wurde getrennte Geh- und Radweg wohl aufgehoben. Vermutlich weil die beiden Wegteile ( insbesondere der Gehweg) zu schmal sind.

    Dummerweise kann man diese "bauliche" Trennung nur durch einen teueren Umbau beseitigen

  • Das Urteil im Original gibt es noch nicht?

    So ganz verstehe ich es noch nicht, worum es geht ...

    Zitat

    "Der Grund ist baulicher Natur, aber keine bloße Randnotiz: Die Piktogramme sollten einen gemeinsamen Geh- und Radweg anzeigen. Am Bauzustand der vorherigen getrennten Regelung – Bordstein-Absatz, unterschiedliche Oberflächen – hat sich aber nichts geändert. Für Nutzende blieb dadurch unklar, ob getrennt oder gemeinsam geführt wird. Genau das hat das Gericht als nicht hinreichend bestimmt und deshalb als unwirksam eingestuft."

    Ein Bild sieht man dort:

    https://www.rnz.de/region/heidelberg_artikel,-Heidelberg-Rad-Regelung-in-Mittermaierstrasse-gekippt-_arid,2374466.html

    "Die Piktogramme sollten einen gemeinsamen Geh- und Radweg anzeigen." stimmt dort auf dem Bild m.E. nicht, ein gemeinsamer G+R per Piktogramm ist dort nicht, das Rad-Piktogramm ist auf dem Radweg, das Fußg.-Piktogramm auf dem Gehweg ...

    Verwaltungsgericht Karlsruhe hebt Anordnung zur Mittermaierstraße auf
    / via radentscheid / Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat die straßenverkehrsrechtliche Regelung der Stadt Heidelberg für die Mittermaierstraße aufgehoben
    stadtwissen.eu
    Zitat

    "Mit dem Urteil ist die straßenverkehrsrechtliche Regelung aufgehoben worden. Nach dem Urteil betrifft das insbesondere folgende Punkte:

    • Die Anordnung vom 23.04.2024 zur Anbringung von Fahrrad- und Fußgängerpiktogrammen auf den Hochbordsonderwegen.
    • Die Entfernung des bisherigen Verkehrszeichens für den getrennten, benutzungspflichtigen Geh- und Radweg.
    • Die Anordnung von Tempo 30 im betroffenen Abschnitt.
    • Die Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn zur Verdeutlichung der aufgehobenen Benutzungspflicht.

    Wnn nun alles weg kommt, hat sich doch nix verändert? Die Trennung Geh-/Radweg ist weiterhin erkennbar ohne Pflichten ...

    Zitat

    Eine Anwohnerin, die die Straße zu Fuß und mit dem Rad nutzt, hatte geklagt. Wir haben sie vor Gericht vertreten.

    ... die vmtl. als Fußgängerin geklagt hat wegen zu schmalem Gehweg? Weil Radfahrer sind ja nicht betroffen, weil sie

    - den Radweg nicht benutzen müssen, können ja die Fahrbahn benutzen

    - die Fahrbahn nicht benutzen müssen, können ja den Radweg benutzen

    Kennen wir ja von zwei Schmutzstreifenurteilen ...