Tja, was soll man machen so kurz vor der Wahl. Der Diesel-Dieter kann das Feld Tempo 50 doch nicht der CSU und der AfD überlassen.
Woche 8 vom 16. bis 22. Februar 2026
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Tja, was soll man machen so kurz vor der Wahl. Der Diesel-Dieter kann das Feld Tempo 50 doch nicht der CSU und der AfD überlassen.
Wäre halt schön, wenn man ihm persönlich das Zwangsgeld aufbürden würde. Sonst ist es "linke Tasche, rechte Tasche".
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Sachlicher Fehler in der Berichterstattung (und auch im Urteil?): der Grenzwert an der Landshuter Allee wude nicht nur einmalig, sondern in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eingehalten.
Die Angaben über die Folgen von Stickoxid in der Atemluft im Artikel klingen außerdem so, als hätte der Redakteur einfach die maßlos übertriebenen Aussage zur Toxizität von niedrigen Dosen NO2 aus dem Plädoyer der Klageführer 1:1 übernommen.
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Das mag alles sein, allerdings ist der Beschluss des Verwaltungsgerichts laut LTO-Artikel trotz der Beschwerde zum VGH sofort umzusetzen.
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Warum hatte die Stadt München eigentlich die Tempo-30-Begrenzung auf der Landshuter Allee zurückgenommen?
Standen die Autolobbyisten in den Startlöchern, um die Stadt gerichtlich dazu zu zwingen, die Tempo-30-Regelung zurückzunehmen? Und standen die Chancen dafür so gut, dass befürchtet werden musste, dass die Stadt keine Chance gehabt hätte, an der Tempo-30-Regelung festzuhalten?
Dass jetzt ein Gericht geurteilt hat, es sei rechtens, an der Tempo-30-Regelung festzuhalten, verschärft den Verdacht, dass München von "Bleifuß-Rittern" regiert wird.
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Dass jetzt ein Gericht geurteilt hat, es sei rechtens, an der Tempo-30-Regelung festzuhalten, verschärft den Verdacht, dass München von "Bleifuß-Rittern" regiert wird.
Die Landshuter Allee ist an der fraglichen Stelle eine kreuzungsfrei ausgebaute Kraftfahrstraße. Da müsste man eher 50 gegen eine Erhöhung auf 70 abwägen.
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Auf der Landshuter Allee ist dank Verkehrsaufkommen im Berufsverkehr Tempo 30 der Traum vieler im Stop & Go Stehender.
Was für ein Schild da hängt, ist 4-5 Stunden am Tag völlig belanglos. Daher kommen auch die Werte bei den Messungen.
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Dafür braucht es keine mehrspurige Landshuter Allee: Kapazitätsreserve Stehplätze im Umfang von mehr als 200% zusätzlicher Transportkapazität:
E-Citaro Gelenkbus der Üstra: 42 Sitzplätze und 91 Stehplätze. Kapazitätsreserve in Form von Stehplätzen: 42/91x100=217%
ÜSTRA Busse in Hannover - Moderne Vielfalt auf der StraßeIm Busnetz der ÜSTRA fahren Busse mit unterschiedlichen Antriebsarten. Ob Solo- oder Gelenkbus: Hier finden die Fahrgäste Platz.www.uestra.deDas Problem an mehrspurigen stark befahrenen Einfallstraßen ist, dass sie nur in den Verkehrsspitzen sehr stark befahren sind, in den verkehrsschwachen Zeiten aber zum Rasen einladen. Zu den Versuchen daran etwas zu ändern gehören zum Beispiel flexible Arbeitszeiten.
Würde man das konsequent umsetzen, dann würden die "flexiblen" Arbeitszeit nicht mehr vom Arbeitnehmer oder Arbeitgeber bestimmt, sondern von der Straßenverwaltung. Dann könnte man ganz sicher die Transportkapazität um ca. 200% steigern. Oder anders ausgedrückt: dreispurige Einfallstraßen (je Richtung) könnten auf einspurig zurückgebaut werden.
Einer der großen Fehler der Verkehrsentwicklung ist, dass das Individual-Verkehrsmittel Auto nicht im eigentlichen Sinne genutzt wird, als individuelles Verkehrsmittel, sondern dass es zu einem Massenverkehrsmittel wurde, das die eigentlichen Massenverkehrsmittel des ÖPNV, nämlich Busse, Straßenbahnen, Stadtbahnen, Züge vielerorts den Platz weggenommen hat, bzw. mancherorts zum Bau von extrem kostspieligen Untergrundbahnen (U-Bahn und Untergrund S-Bahnen) geführt hat. Darüber hinaus hat der massenhafte Autoverkehr bewirkt, dass das Fahrradfahren extrem unattraktiv geworden ist und der Radverkehr häufig auf umwegige Strecken ausweicht, weil die Hauptverkehrsstraßen unbenutzbar gemacht wurden vom Autoverkehr.
Der Vorteil des ÖPNV ist: Nimmt man als einfache Auslastung eines ÖPNV-Verkehrsmittels an, dass alle vorhandenen Sitzplätze besetzt sind, dann gibt es darüber hinaus eine Reserve, nämlich die Stehplätze, die eine Kapazitätserweiterung von zusätzlich 200% Auslastung ermöglicht. Und dafür benötigt ein ÖPNV-Verkehrsmittel keine zusätzliche Verkehrsfläche oder Fahrspuren, weil diese Erweiterung um 200% innerhalb des ohnehin vorhandenen und sich im Betrieb befindlichen ÖPNV-Fahrzeuges stattfindet.
Im Prinzip hätten die zahlreichen Autos im Berufsverkehr ebenfalls eine stattliche Kapazitätsreserve zu bieten. Die meisten PKW sind nämlich nur mit rechnerisch rund 1,5 Personen besetzt. Da würden auch 4 bis 5 Personen komfortabel reinpassen. Das wäre dann auch eine Kapazitätsreserve von zusätzlich 200%! Die Nutzung dieser Kapazitätsreserve findet aber im Autoverkehr nicht statt, im ÖPNV dagegen sehr wohl!
Für eine konsequent auf den ÖPNV ausgerichtete Verkehrswende bräuchte es keine mehrspurige Landshuter Allee!
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Tja, was soll man machen so kurz vor der Wahl. Der Diesel-Dieter kann das Feld Tempo 50 doch nicht der CSU und der AfD überlassen.
Diesel-Dieter macht im Prinzip dasselbe wie Donald Trump.
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"Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV) verbrauchen in der Praxis erheblich mehr Kraftstoff als in den offiziellen EU-Typgenehmigungen angegeben. (...) Die Ergebnisse der aktuellen Analyse geben den Kritikern offenbar Recht. Laut der Studie verbrauchen die eine Million untersuchten Fahrzeuge im Durchschnitt fast sechs Liter Kraftstoff und damit 300 Prozent mehr als in den Herstellerangaben der EU-Typgenehmigung."
tagesschau vom 18.2.26 https://www.tagesschau.de/investigativ/s…brauch-100.html
Ein viermal höherer Verbrauch und über viele Jahre hinaus merkt das keiner so richtig? Oder will es einfach keiner wahrhaben? Von wegen "Brückentechnologie" usw.Hier geht es zur Studie des Frauenhoferinstituts, der Link ist in der tagesschaumeldung angegeben:
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Die Landshuter Allee ist an der fraglichen Stelle eine kreuzungsfrei ausgebaute Kraftfahrstraße. Da müsste man eher 50 gegen eine Erhöhung auf 70 abwägen.
Nun hat der VGH aber doch recht zügig und noch vor der Kommunalwahl am 08. März entscheiden.
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Nun hat der VGH aber doch recht zügig und noch vor der Kommunalwahl am 08. März entscheiden.
Wenn man bedenkt, dass über Jahre hinweg Hybrid-Autos die vierfache Menge an Abgasen mit CO2 und Schadstoffen ausgestoßen haben als angegeben, dann ist selbst Tempo 12,5 km/h (ein Viertel von 50 km/h) angebracht für die Landshuter Allee.

"Dass Autos - auch anderer Antriebsarten - im Alltag vom im vorgegebenen WLTP-Zyklus gemessenen Normverbrauch abweichen, ist bekannt. Auch der Vorwurf, dass die Differenz bei Plug-in-Hybriden besonders hoch sein könnte, wird immer wieder vorgebracht. Der jetzt gemessene Unterschied ist allerdings extrem: Während der durchschnittliche Normverbrauch ungefähr bei 1,4 bis 1,6 Litern auf 100 Kilometern lag, waren es den Realdaten zufolge - je nach Berechnungsmethode zwischen 5,8 und 6,1 Liter pro 100 Kilometer und damit in der Nähe reiner Verbrenner. Entsprechend höher sind CO2-Ausstoß und Spritkosten."
mittelhessen.de vom 18.2.26: So viel durstiger als angegeben sind Plug-in-Hybride
So viel durstiger als angegeben sind Plug-in-HybrideDas Fraunhofer ISI hat Daten von einer Million Fahrzeuge ausgewertet. Im Alltagsbetrieb auf der Straße schluckten sie einem Bericht zufolge im Schnitt das…www.mittelhessen.de -
Diese Rechnung kann ich absolut nicht nachvollziehen (habe selbst nun über zwei Jahre einen Plug-In Hybrid).
Die Reichweite ist elektrisch natürlich kleiner als der WLTP-Wert auf dem Papier, aber soweit ok. Allerdings wird sich halt wie bei allen elektrischen Kfz-Antrieben mit "0 g/km" systematisch in die Tasche gelogen. Der Ladestrom kommt ja schließlich nicht einfach aus der Steckdose.
Der Benzinverbrauch (E10) ist dagegen für ein gut 2t schweres Auto völlig in Ordnung, ich komme bei gemäßigter Autobahnfahrt auf 6 - 7 l/100 km.
Es soll ja aber auch Leute geben, die halt so einen Plug-In Hybrid nie laden und dann eben nur mit dem Verbrenner unterwegs sind. Völlig logisch, dass das mit 1 - 2 l/100 km nichts werden kann.
Ich habe übrigens zuhause in der Tiefgarage bis heute kein Lademöglichkeit, u.a. weil sich zwei unterschiedliche Abteilungen der Stadtwerke München nicht einigen können, wo denn die zusätzliche Technik für die Ladetechnik der Garage hin soll. Und es ist auch schon mehrfach passiert, dass ich gerne an einer öffentlichen Ladesäule aufgeladen hätte, die aber von einem (reinen) Benziner blockiert war, der ergo die Lademöglichkeit gar nicht genutzt hat.
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Es soll ja aber auch Leute geben, die halt so einen Plug-In Hybrid nie laden und dann eben nur mit dem Verbrenner unterwegs sind. Völlig logisch, dass das mit 1 - 2 l/100 km nichts werden kann.
Deine Annahme bestätigt die Automobilexpertin Beatrix Keim in diesem WDR-Interview vom 19.2.2026 ab Minute 2:06 von 2:52
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Ich habe einen (sehr sparsamen) Freund, der fährt seinen PH in der Regel ausschließlich elektrisch, die etwa 60km reichen in der REgel, weil halt günstiger. Nur wenns weiter weggeht, dann jammert er wegen tanken.
Er ist allerdings nicht so sparsam, dass mein Hinweis, mit dem Radl ist noch viel günstiger bei so kurzen Strecken, fruchtet.
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Wenn man bedenkt, dass über Jahre hinweg Hybrid-Autos die vierfache Menge an Abgasen mit CO2 und Schadstoffen ausgestoßen haben als angegeben, dann ist selbst Tempo 12,5 km/h (ein Viertel von 50 km/h) angebracht für die Landshuter Allee.

Der Unterschied zwischen Emission und Immission ist klar soweit?😈
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