Schrauber-Thread

  • Moin,

    ich hab auch ein Beleuchtungsproblem. Nach dem Einbau von Blinkern in mein Velomobil wollte ich gleich auch die Beleuchtung auf Akku umbauen. Der Hauptgrund war, wenn der Nabendynamo mit Leistung läuft ist der Radioempfang tot und ohne Radio macht es nur halb soviel Spaß. Momentan habe ich eine 12V Powerbank an der ich über eine Konstantstromquelle (600mA) zwei Rücklichter und meinen alten 80 Lux Phillips Scheinwerfer betreibe. Eigentlich ist die Beleuchtung auf Wechselstrom ausgelegt, aber es funktioniert. Ich hätte aber gern einen besseren Scheinwerfer, da ich oft Nachts (Schichtdienst) über Land unterwegs bin. Einfach wäre es auf Pedelec Beleuchtung umzubauen, aber ich möchte den Nabendynamo als Notfallbeleuchtung unbedingt behalten. Habt ihr Erfahrungen, läuft ein Bum IQ auch an Gleichstrom oder gibts da Probleme. Kennt jemand andere Scheinwerfer, denen es egal ist, welche Spannung sie kriegen, wenn der Strom stimmt?

    Ich brauche eine Lösung, da es den Philippsscheinwerfer nicht mehr gibt.

    Viele Grüße aus Friesland.

  • off-topic, sorry:

    Der Hauptgrund war, wenn der Nabendynamo mit Leistung läuft ist der Radioempfang tot und ohne Radio macht es nur halb soviel Spaß.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Podcast


    Über einen Bluetooth-Lautsprecher läuft das bei mir auch mit Dynamobeleuchtung störungsfrei. Ein bißchen Sucherei fördert von Trash bis anspruchvoller Unterhaltung, Kultur, Wirtschaft bis Wissenschaft alles zutage, was das Herz begehren kann.


    /off-topic


    Ich brauche eine Lösung, da es den Philippsscheinwerfer nicht mehr gibt.

    https://spanninga.com/de/


    Nachfolge-Hersteller des Philips, die haben Patente, Lizenzen, Reflektorgestaltung etc. von Philips übernommen.

  • Internet funktioniert, aber der Radioempfang wird massiv gestört, und das obwohl ich schon einige Entstörmagnete in die Zuleitung eingebaut habe.

    Und mein Datenvolumen reicht für Podcasthören leider nicht aus.

  • Und mein Datenvolumen reicht für Podcasthören leider nicht aus.

    Meines würde auch nicht genügen, deshalb erfolgt der Download via WLan daheim. Über eine Podcast-App ist das Management (Download, chronologisch ordnen, nach dem Hören oder Zeitablauf automatisch löschen etc.) der Poadcasts ein Selbstläufer. Lediglich die erstmalige Einrichtung verlangt mitunter einigen Zeitaufwand.

  • Wenn ich das richtig verstehe, kann man hier Schrauber-Fragen stellen? Jippie!


    Hat zufällig jemand wie ich eine Riemen-Nabenschaltungs-Kombi (genauer: Gates + Enviolo) und baut mal eben so das Hinterrad aus und wieder ein? Ich bekomme da widersprüchliche Signale. Manche sagen, man soll den Riemen bei eingebautem Hinterrad seitlich abdrücken. Das kommt mir aber sehr merkwürdig vor, das Ritzel hat ja so einen Mittelsteg, über den ich den sehr strammen Riemen "drüberquaken" müßte.


    Oder macht man einfach die zwei Radschrauben auf und zerrt das Rad mitsamt dem Riemen raus? Den Einbau stelle ich mir dann ziemlich schwierig vor, wenn ich den Riemen dabei wieder dermaßen strammziehen soll.


    Oder muss man "offiziell" den Riemen erst lockern (fragt sich wie?) und nach dem Einbau wieder neu auf Spannung bringen?


    Meinen Fahrradfritzen brauch ich diesbezüglich gar nicht erst fragen, der verdreht nur die Augen. Vernünftige Infos im Internet zu finden ist mühsam, insbesondere wenn das Riemenlockern über eine Verschiebplatte mit gefühlten 20 Schrauben geht...


    Genau ist es ein Victoria eUrban 11.9. Vielleicht weiß ja jemand was Genaueres?

  • Oder macht man einfach die zwei Radschrauben auf und zerrt das Rad mitsamt dem Riemen raus?

    Hi, ich fahre mit Gates Centertrack und Rohloff. Beim Radkauf habe ich mir es so zeigen lassen: Schrauben öffnen, Rad rausnehmen, Riemen vorsichtig seitlich abnehmen. Hat sich bewährt und funktioniert gut. Ich lockere also vorher nicht die Riemenspannung.

    Der Riemen darf nicht zu straff sein, dafür habe ich mir damals ein Messgerät besorgt (so eines). Vom Gefühl her würde ich den Riemen auch richtig straff spannen, das ist aber gar nicht nötig und treibt nur den Verschleiß und den Leistungsverlust hoch.

  • Hi, ich fahre mit Gates Centertrack und Rohloff. Beim Radkauf habe ich mir es so zeigen lassen: Schrauben öffnen, Rad rausnehmen, Riemen vorsichtig seitlich abnehmen. Hat sich bewährt und funktioniert gut. Ich lockere also vorher nicht die Riemenspannung.

    Der Riemen darf nicht zu straff sein, dafür habe ich mir damals ein Messgerät besorgt (so eines). Vom Gefühl her würde ich den Riemen auch richtig straff spannen, das ist aber gar nicht nötig und treibt nur den Verschleiß und den Leistungsverlust hoch.

    Vielen Dank! Bis jetzt hat die Fahrradwerkstatt den Riemen eingestellt. Der ist schon erstaunlich stramm. Wird Zeit, das endlich selbst in die Hand zu nehmen...

  • Ich verfüge nicht über Erfahrungen erster Hand, hörte aber schon öfter, dass die Spannung auch recht verlässlich mit einer App zu messen sei.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Ich verfüge nicht über Erfahrungen erster Hand, hörte aber schon öfter, dass die Spannung auch recht verlässlich mit einer App zu messen sei.

    Danke für den Tipp. Hab aber inzwischen die Hoffnung aufgegeben, dass mein Uralt-Handy solche Apps kann. "Dummerweise" kann ich damit immer noch problemlos telefonieren und Emails checken. Mehr brauch ich nicht. Ich weigere mich trotz des Gelächters meiner Kids, es auszutauschen :cursing:


    Und so ne physikalische Waage a la Christian F funktioniert vermutlich auch noch nach dem Atomschlag. Dann kann ich mit einem ordentlich gespannten Riemen rumfahren, wenn alle andern nicht mal mehr wissen, wie spät es ist... :)

  • Die App für die Riemenspannung funktioniert so, dass man am Riemen zupft und das Handy dann die Ton-Frequenz feststellt. Die Ergebnisse waren bei meinen Versuchen sehr uneindeutig. Deswegen hab ich mir das Messgerät angeschafft. Das ist (für die 30 Euro die genommen werden) erstaunlich primitiv: Man hängt ein Gewicht an den Riemen und sieht an der Skala wie sehr er durchhängt.

    funktioniert vermutlich auch noch nach dem Atomschlag

    ja definitiv - da kann nix kaputtgehen

  • Hi, ich fahre mit Gates Centertrack und Rohloff. Beim Radkauf habe ich mir es so zeigen lassen: Schrauben öffnen, Rad rausnehmen, Riemen vorsichtig seitlich abnehmen. Hat sich bewährt und funktioniert gut. Ich lockere also vorher nicht die Riemenspannung.

    Der Riemen darf nicht zu straff sein, dafür habe ich mir damals ein Messgerät besorgt (so eines). Vom Gefühl her würde ich den Riemen auch richtig straff spannen, das ist aber gar nicht nötig und treibt nur den Verschleiß und den Leistungsverlust hoch.

    Hi, friert deine Rohloff im Winter bei Minusgraden auch ein? Ein Kollege hat mir vor kurzem bestätigt, dass das bei seiner Enviolo auch der Fall ist: Man kann nicht mehr schalten, bzw. nur unter enormen Kraftaufwand. Mein Händler hatte mir damals ein Gates/Rohloff-Rad angeboten, das absolut super aussah. Aber 5000 waren einfach nicht drin.

    PS: Hab den Riemenspannungsmesser geordert. Die "Spannung" steigt...

  • friert deine Rohloff im Winter bei Minusgraden auch ein

    Nein das habe ich nicht erlebt. Ich fahre das Rad seit Herbst 2015 auf dem Weg zur Arbeit, und die Tiefsttemperatur war so -15 Grad. Im Gegenteil schätze ich dieses Rad sehr, weil es unter allen Umständen zuverlässig und fast ohne Wartung funktioniert. Ich hab mir oft gedacht, dass ich statt nach Unterföhring einfach bis China weiterfahren könnte... Am Rad scheitert es nicht.

  • Nein das habe ich nicht erlebt. Ich fahre das Rad seit Herbst 2015 auf dem Weg zur Arbeit, und die Tiefsttemperatur war so -15 Grad. Im Gegenteil schätze ich dieses Rad sehr, weil es unter allen Umständen zuverlässig und fast ohne Wartung funktioniert. Ich hab mir oft gedacht, dass ich statt nach Unterföhring einfach bis China weiterfahren könnte... Am Rad scheitert es nicht.

    Puchheim-Unterföhring: gute 30 km einfach, Respekt. Bei mir ists FFB-Puchheim, knappe 15 km einfach.


    Rohloff scheint tatsächlich das viele Geld wert zu sein.

  • Bei mir hatte Corona den umgekehrten Effekt.

    Ich habe über Jahre freiberuflich "in Indien" gearbeitet (= jenseits des Ganges). Seit mir Corona-bedingt fast alle Aufträge weggebrochen sind, arbeite ich seit letztem Monat wieder als Angestellter, vorerst ohne Homeoffice. Der Arbeitsweg sind zwar nur 2,5 km, das wäre aber schon eine Strecke, die einige der Kollegen mit dem Auto fahren würden.

  • Das elektrisch unterstützte Fahrrad meines Vaters hat HS-11-Felgenbremsen von Magura, die mittlerweile ungefähr gar keinen Druckpunkt mehr aufweisen. Man kann die Bremsgriffe bis an den Lenker ziehen und es wird irgendwie gebremst, aber wenn man gleichzeitig noch leicht tritt und der Motor am Tretlager noch 25 km/h dagegen setzt, dann bremst man halt im Endeffekt nicht. So geht’s halt nicht.


    Die Bremsbeläge sehen großartig aus und werden auch unmittelbar an die Felge gedrückt, es mangelt wohl am notwendigen Druck. Mein Tipp war, dass da aus irgendeinem Grunde zu viel Luft in den Bremsschläuchen steckt, die man ablassen müsste. Teilt jemand diese Einschätzung?


    Falls ja: Da die Fahrradläden ab Mittwoch geschlossen sind und in dieser Zeit sowieso nicht mit baldiger Reparatur zu rechnen ist — komme ich mit sowas zurande?

  • Die Fahrradläden sollen offen bleiben. Autowerkstätten auch. Schuhe sind offenbar nicht so wichtig.

    An meinem "Reserverad" habe ich die HS-11 auch und da wurde mir im Fahrradladen bei der Inspektion gesagt dass man die auch nur entüftet hat und die Beläge noch gut seien.


    Gilt das nicht auch für hydraulische Scheibenbremsen ?

    Hab mir vom Weihnachtsmann auch so ein Kit (für Shimano Scheibenbremsen) gewünscht, mal sehen.