Beiträge von delli

    Der Rohloff Lehre kannst du besonders bei kleinen Ritzeln nicht wirklich vertrauen, da sie den Rollenverschleiß mit mißt. Der ist bei kleinen Ritzeln besonders hoch, da die Kraft nur über wenige Glieder (Rollen) übertragen wird. Wenn die Kassette bzw. das Ritzel hinten schon Haifischzähne haben ist es natürlich vorbei. Ich würde aber beim Kettenwechsel immer gleich die Kassette/ Ritzel mit tauschen, da sonst die neu Kette und Ritzel sehr schnell verschleißt, da dann noch weniger Rollen jeweils im Eingriff sind und die Kräfte auf die einzelnen Zähne und Rollen sehr hoch werden.

    Ich vermeide wenn möglich das 11er Ritzel, bzw. nutze Kassetten die erst mit einem 13er anfangen und nehm dann lieber vorn eine Nummer größer, an meinen 20" Liegerädern gerne ein 62er Blatt.

    Gruß Delli

    Woran stellt du fest, das die Kette verschlissen ist? Mit der Rohloff Lehre gibts einige Messfehler.

    Pflegst du die Kette? Und wenn ja, womit? Manchmal ist es besser gar nicht zu pflegen.

    In meinem Velomobil läuft die Kette seit ca. 10.000 km mit einer Kettenschaltung und jetzt nach dem Umbau auf Rohloffnabe weitere 2000km. Sie rutscht nicht durch und läuft sauber. Gepflegt wird nur mit PDL sobald etwas quietscht.

    Da die Kette etwa dreimal solang ist wie an einem Aufrechtrad entspricht die momentane Kilometerleistung etwa 4000 km. Sie sollte aber mindestens nochmal solange halten. Die Kette davor hat beim Vorbesitzer und mir zusammen ca. 35.000km gehalten.

    Also irgendwas machst du falsch. Oder du hast einen wahnsinnig starken Tritt.

    Gruß Delli

    Ich würde mir einfach ein zweites Laufrad mit Nabendynamo vorne bauen oder das momentane auseinander nehmen und die Felge weiter nutzen. Neue Speichen und einen Nabendynamo dürfte gut unter Hundert Euro zu kriegen sein und schon hast du nie wieder Probleme mit dem leeren Akku und der Reichweite.

    Falls du das vor hast, schick es mir und ich bau dir das Laufrad zusammen und zentriere.

    Gruß Delle

    Wenn man dort nachts mit einer in den Wehen liegenden Frau aufschlägt, dann sind 200m ungefähr 200m zuviel. Das ist für mich so ziemlich der einzige Grund warum man das Knöllchen erlassen sollte.

    Hatte genau diese Situation in Kiel. Nachts um drei auf dem da kostenlosen Parkplatz geparkt und mittags um 12 hatte ich als frischgebackener Vater ein Knöllchen. Kopie der Geburtsurkunde und alles war gut.

    Und die anderen Räder geb ich nicht aus der Hand bzw. nicht außer Sichtkontakt.

    Was aber die Alltagstauglichkeit des Rades sehr einschränkt. Das nervt mich erheblich, deshalb überlege ich auch die Anschaffung eines Flevo Knicklenkers. Den braucht man nicht unbedingt abschließen.

    MAMIL ? Ich trag zum Radfahren alles nur keine Radfahrklamotten. Im Sommer kurze Baumwoll oder Leinenhose mit T- Shirt und im Winter lange Bauwolljogginghose mit Sweatshirt bis - 10ºC darunter wirds ungemütlich und dann fahre ich nicht mehr. Auf Arbeit kann ich mich glücklicherweise umziehen und duschen.

    Böttcher verkauft meines Erachtens keine Rahmensets, aber die sind bei Kundenwünschen sehr flexibel. So habe ich es zumindest bei meinem letzten Aufrechtradkauf erlebt. Da habe ich mir Querbeet durch das ganze Programm die Komponenten ausgesucht. Sogar die 7Gang Shimano "ohne Rücktritt " war möglich. Frag einfach mal an und hartnäckig bleiben. Achso der Preis war auch gut. Gruß Delle

    schon mal direkt in China versucht? Oder bei einer kleineren Fahrradschmiede. Mit Böttcher hab ich gute Erfahrungen gemacht. Die haben soweit ich weis auch gute Stahlrahmen. Sofern ich die Wahl habe ziehe ich Stahl Alu immer vor. In meinem Velomobil ist die Aluschwinge nach 40Mm gebrochen. Jetzt hab ich eine aus Stahl und die sollte ewig halten, bei kaum mehr Gewicht.

    Hier meine beiden Räder. Das vordere ist super bequem und ideal für lange Strecken. Leider kaum für Zug oder PKW Transport geeignet und außerdem 30 Jahre alt.
    Das hintere ist ein kompletter Eigenbau. Ich hab ca.500km gebraucht um es zu beherrschen, für die Stadt leider auch nicht ganz geeignet, da der Start immer etwas schwierig ist, aber auf Strecke und vor allem bei Gegenwind unschlagbar. Es hat vom Rahmen bis zum kompletten Rad ca.1Jahr mit Trial und Error gedauert. Vorteil ist, es ist absolut einmalig.
    Gruß Delle

    Erste Frage, was möchtest du einen gut laufenden Reifen oder einen extrem pannensicheren.
    Ich fahre hinten auch einen Marathon plus, der ist aber auch ein Anker :) . Vorn habe ich gute Erfahrungen mit dem Conti Grand Prix gemacht, ziemlich Pannensicher und läuft sehr leicht. Der Schwalbe Kojak ist auch nicht schlecht, hält aber nicht sehr lange.
    Ein guter Kompromiss ist der Schwalbe Marathon Racer, der läuft ganz gut und ist einigermaßen pannensicher.
    Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass der beste Pannenschutz das Meiden des Radweges ist. Alle Plattfüße die ich hatte waren auf dem Radweg. Seitdem ich mit meinem Velomobil keine Radwege mehr nutze habe ich auch keine Pannen mehr und das bei 8 -10 tausend Kilometer im Jahr.
    Im Winter fahre ich den Shredda, aber den gibt's glaube ich nur in 20 Zoll. Der läuft sehr gut und ist sehr robust.
    Grüße aus Friesland

    Hallo,
    Das wäre doch was klein, leicht und ziemlich schnell. Scheibenbremsen sollten sich auch realisieren lassen.

    Preislich müsste es auch im Rahmen liegen.
    Gruß Delle

    zu Scheibenbremsen:
    Ich hatte bzw. habe beides. Probleme bei den Hydraulischen war immer wieder ein schleifen der Beläge mit einem hässlichen Quitschen.
    Probleme mit den mechanischen ist das Ein und Nachstellen der Bremsklötze.
    Nachdem ich jetzt meine Magura Hydrostops entlüftet und neu befüllt habe, würde ich mich wegen der Sauerei immer für die mechanischen Bremsen entscheiden ;)
    Gruß Delle

    Schon mal über ein Liegerad, Highracer oder etwas in der Art nachgedacht? Ist für Touren ideal. Hat auch Suchtcharakter. Es gibt ne ganze Menge Hersteller in allen möglichen Preislagen.
    Nachteil, Rennlenker geht nicht. Aber Taschen und Hänger sind kein Problem und Kurzlieger sind auch nicht größer wie Uprights.
    Ich hatter früher auch ein Rennrad ein MTB und ein Tourenrad. Jetzt hab ich ein Velomobil zum pendeln und für schnelle Touren allein und einen 30 Jahre alten Pichler Langlieger für gemütliche Touren mit meiner Frau. Wenn ich nicht muss, benutze ich keine Uprights mehr. Macht einfach nicht soviel Spaß und ist unbequem.


    Ich würde, wenn irgendwie möglich einen Stahlrahmen nehmen und den Rest dazu passend auswählen. Ein Rad von der Stange ist immer ein Kompromis.
    Gruß Delle