Baustellen mal verkehrt ausgeschildert, mal gar nicht

  • [Zeichen 123] + [Zeichen 205] = Vorfahrt achten für oder gegenüber Baustellenverkehr? :/

    Dazu eine Stolperfalle durch die überstehende Fußplatte und ein unnötiges [Zeichen 259] auf einem Weg, der 500m vorher als [Zeichen 240] beschildert ist.

  • Seit Neuestem findet man hier an Baustellen vermehrt Blauschilder mit Zusatzzeichen "Radverkehr frei". Was wollen die Künstler uns damit sagen?

    Hinter der Kurve dann...

    Die gepflasterte Fläche rechts neben der Rinne ist ein Privatgrundstück

  • Radverkehr frei?

    Hannover, Falkenstraße 29 vor der Rathaus-Apotheke ist nur ein schmaler Altbestand-Angebots-Radweg, der trotzdem viel benutzt wird, weil auf der Fahrbahn viel Autoverkehr herrscht und die Stadtbahn fährt, also Schienen-Sturzgefahr. Sperrt dieses Gitter nur den Fußverkehr?

    Gegenüber der Eleonorenstraßeneinmündung ist eine Absenkung für den Fahrradverkehr. Ab hier sollte Fußverkehr ausgeschildert sein, damit der Radverkehr auf die Fahrbahn wechselt.

    Das Fußverkehr-Schild kommt aber erst später kurz nach dem Achtung Fahrradverkehr-Schild. Im Prinzip ist die Reihenfolge richtig, hier ist aber keine Absenkung für den Radverkehr, um auf die Fahrbahn zu wechseln.

    Folge: Viele Fahrradfahrer*innen fahren einfach weiter auf dem Hochbord.

    2 Mal editiert, zuletzt von Ullie (9. Juni 2026 um 07:52) aus folgendem Grund: Rathaus-Apotheke statt Rats-Apotheke

  • Dieser Abschnitt auf dem Angebotsradweg an der von vielen Autos befahrenen Herrenhäuser Straße wurde baustellenbedingt für den Fahrradverkehr gesperrt.

    Das Verkehrszeichen [Zeichen 138-10]138-10 wurde so aufgestellt, dass es vor der Fahrrad-Auffahrt auf die Fahrbahn steht. Dort weist ein weiteres Schild darauf hin, dass für Fahrräder gilt: Fahrbahn benutzen.

    Bedauerlicherweise stehen die sorglos abgestellten E-Tretroller im Weg rum.

    Und was machen die Fußgänger*innen? Möglicherweise umgehen sie den Baustellenabschnitt auf dem Hochbahnsteig.:/

    Auf street-View ohne Baustelle:

    Street View · Google Maps
    Ort in Google Maps noch intensiver erleben.
    www.google.com
  • die Fußgänger wechseln die strassenseite. das ist in der Regel unproblematisch, weil es kein rechts-geh-gebot gibt und auch keine richtungsabhängigen Unterschiede bei unfallgäufigkeit an einmündungen gibt. :)

    Den radverkehr auf die linke Seite schicken geht dagegen fast nie, Fahrbahn hingegen grundsätzlich immer

  • Den radverkehr auf die linke Seite schicken geht dagegen fast nie, Fahrbahn hingegen grundsätzlich immer

    Ja, aber wer erklärt das der Hansestadt Stade?

    Alles, damit Radfahrer hier auf keinen Fall für 75m auf der Fahrbahn fahren!

    In Gegenrichtung stadteinwärts:

    Achtet mal darauf, welcher Teil des getrennten Geh- und "Radweges" (bzw. was von dem ohnehin untermaßigen Schrottweg nicht auch noch durch die Fußplatten sinnloser Absperrschranken verstellt ist) in den beiden Fahrtrichtungen für den Fuß- und den Radverkehr verpflichtend zu nutzen ist.

    Stadtauswärts wird man erst auf die linke Ruine geschickt, um dann hinter der Baustelle wieder auf den rechtsseitigen Weg zu wechseln, der aber 100m später ohnehin endet, weil es ab dem Ortsausgang nur noch links einen gemeinsamen Geh- und "Radweg" gibt.

    Kann man auf einer Strecke von 300m noch mehr falsch machen?

  • Wie kommt man da eigentlich wieder raus, wenn man mit einem Fahrzeug > 2,8 Tonnen bis zur Rosenstraße reingefahren ist?

    Wenn man es auf halber Strecke bemerkt, ist es kein Problem, denn da ist die Einbahnstraßenrichtung umgekehrt.

    Links hat man das [Zeichen 220-20] zwar abgedeckt, aber rechts hängt noch eins.

  • [Zeichen 220-20] = Wer ein Fahrzeug führt, darf die Einbahnstraße nur in Richtung des Pfeils befahren.

    hm. ja, die VAO ist unvollständig / unvollständig umgesetzt.

    ein Verstoß dürfte jedoch nicht zu Lasten des VT gehen? :whistling:

    Immerhin kein gravierender Verstoß.

    wobei: wie ist denn die Bungenstraße beschildert? Weiterhin als Einbahnstraße in Richtung Kehdinger Straße/Kaufland? :whistling:

  • wie ist denn die Bungenstraße beschildert? Weiterhin als Einbahnstraße in Richtung Kehdinger Straße/Kaufland? :whistling:

    Normalerweise ist die Bungenstraße und Kehdinger Straße Einbahnstraße vom Zollamt in Richtung Kaufland und der ganze Abschnitt ist vbB.

    Bungenstraße 51, 21682 Stade nach Kehdinger Str. 19, 21682 Stade - Google Maps

    Aktuell wird aber in der Bungenstraße gebaut und der westliche Teil ist komplett gesperrt. An der Ecke zum Wasser West stehen Poller. Da kommt man mit dem Fahrrad durch und Rettungsdienste haben einen Schlüssel.

    Nun hat man die Einbahnstraßenrichtung gedreht, vermutlich weil die Bäckerstraße auch Einbahnstraße ist. Man kommt da nur über Rosenstraße und Bäckerstraße wieder raus.

    Hier der Blick von der Rosenbrücke zur Bungenstraße. Da kommt man mit einem LKW ohnehin nicht um die Ecke.

    Aber auch sonst ist das originell beschildert.

    So sieht es vom Zollamt am Anfang der Bungenstraße aus:

    So an der Ecke Bungenstraße / Kehdinger Straße

    Gegenüber hängt [Zeichen 220-20][Zusazzeichen 1000-32] in die Kehdinger Straße, aber an der Ecke gibt es in Richtung Bungenstraße kein [Zeichen 267][Zusatzzeichen 1022-10]. Das steht nur am Anfang bei Kaufland, aktuell abgedeckt.

    Das steht am Anfang der Bäckerstraße

    Gegenrichtung so, in Erwartung zahlreicher illegaler Geisterradler

    Das ist gar nicht so einfach für die Stader Verkehrsbehörde, eine Einbahnstraße mit [Zeichen 267][Zusatzzeichen 1022-10] und [Zeichen 220-20][Zusazzeichen 1000-32] freizugeben. Hinweise werden seit 8 Jahren ignoriert.

  • Kennt jemand diese Kombination?

    Kombinierter Geh/Radweg + Zweirichtungspfeile + Radfahrer absteigen?

    Wie war es früher?
    Versteckt ist ein kombinierter Geh/Radweg ohne Zweirichtungspfeile.
    Dies Zweirichtungspfeile kamen vor 2 Monate hinzu inkl. dem Baustellenpfosten .
    Nun kam noch "Radfaher absteigen" hinzu.

    Mein Wissen:
    Soweit ich weiß ist das nichtig, da unnötig an Gehwegen.
    Und wenn die Pflichtnutzung des Hochbord herrscht ist es ein Widerspruch.
    Am anderen Ende ist herrscht die gleiche Verwirrung.


    Oder gibt es ein Lösung diesen doch noch aufzulösen?

    Grüße
    VCD Landshut


  • Gibt’s gerade an Baustellen öfters, und die Intention ist ja auch klar.

    Zum einen sind die Schilder vorhanden, also müssen sie auch irgendwo hin. Zum anderen ist Radfahrer absteigen typisch, wenn einem nix eingefallen ist, wohin mit dem Radlern.

    Man will die Radler aus der Engstelle haben, dabei ist wahrscheinlich jemandem aufgefallen, dass der Gehweg einen Tick zu schmal sein könnte, also kommt ein [Zusatzzeichen 1012-32] dazu.

    Wie wir alle wissen, sind Radler und Zubehör viel schmaler, wenn sie neben dem Radl gehen.

    Da es dem Bild nach außerorts ist, war das doch sicher auch vorher ein zweiseitiger [Zeichen 240]?

    Das [Zusatzzeichen 1012-32] wird allgemein eher als Vorschlag gesehen, nicht als Verpflichtung.


  • Danke für die Rückmeldungen!
    Dann ist es wohl tatsächlich ein Hinweis auf
    "wir wissen [Zeichen 240] ist fehl am Platz, denn dieser fehlt"


    Autogenix
    "Wie wir alle wissen, sind Radler und Zubehör viel schmaler, wenn sie neben dem Radl gehen." -> 8)

    Tatsächlich ist es innerorts.
    Jep, vorher war entlang der B299 beidseits ein [Zeichen 240].
    Aktuell gibt es eine Brückenbaustelle (auf der flussabwärtigen B299-Seite).
    Das obige Foto ist der Weg entlang der flussaufwärtigen B-299-Seite (auf dem Foto blickt man Richtung Großer Isar).

    FunFact: Auf der Brücke ist können keine 2m Hochbord gemessen werden...

    Grüße

  • "Radfahrer absteigen" ist für mich ein freundlicher Hinweis auf eine besondere Gefahrenstelle.

    Beispiel:
    Hier steht, so mich meine Erinnerung nicht im Stich lässt, das 1022-10: https://osm.org/node/2737215092
    Der Pfad geht Richtung Unterführung bergab, und wenn man nicht aufpasst kriegt man mächtige Kopfschmerzen und fällt dann mit Pech noch in die Bille. Auf der Südseite ist auch keine kurze Steigung, wo nur wenige Leute ohne Absteigen hochkommen dürften.
    Wer ortskundig ist, kann das Schild wegen mir gerne ignorieren. Für unkundige ist das ein wirklich sinnvoller Hinweis.

    Wenn ich dran denke und mal wieder in der Gegend bin, mach ich paar Fotos.

    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.