Fahrradmitnahme im InterCity Express 4

  • Vor ein paar Tagen habe ich zufällig den neuen ICE 4 durch Hamburg-Dammtor fahren sehen. Der fährt ja seit einiger Zeit zwischen Berlin, Hamburg und München hin und her und bietet ein paar Stellplätze für Fahrräder, die man aber bislang noch nicht buchen kann.



    Okay, ab in die S-Bahn und hinterher nach Altona — wir haben Prettyface locker abgehängt.



    Naja — die Fahrradstellplätze sind der übliche Standard, die man schon aus dem InterCity und beispielsweise aus dem Metronom kennt. Interessant wird es sicherlich, wenn hier noch zwei renitente Fahrgäste auf den Plätzen sitzen wollen und überhaupt kein Durchkommen mehr ist. Am Ende des Zuges ist zwar kein Durchgangsverkehr mehr, aber für das Ein- und Ausladen der Räder oder den Fahrgastwechsel wäre das schon blöd:



    Naja — und durch diese hohle Gasse muss man durch:



    Während beim InterCity-Fahrradwagen die Tür wenigstens hauptsächlich für Fahrräder vorgesehen ist, müssen hier vor allem Fahrgäste ein- und aussteigen und irgendwie noch acht Fahrräder durch. Wenn sich die Reiseradler so geschickt anstellen, wie ich das bislang mitbekommen habe, wird das hier ein echter Engpass.

  • Oh die Hamsterbacke. Was ist denn da gegenüber der Eingangstür? Habe den Zug bisher noch nicht live gesehen. Klappsitze gegenüber den Fahrradplätzen gibt es im IC aber auch. Irgendwo hatte mn aber auch zwei feste Sitze installiert, war das im ICE4 oder im IC2?


    Edith: Die DB verwies dankenswerterweise auf eine virtuelle Tour im ICE4. Die Sicht von Oben im Eingangsbereich ist erhellend. Bullshit hoch 10.

  • Und ich träume davon, mit dem Lastenrad evtl. einmal ... Asche auf mein Haupt.
    Schade, dass die Kombi Rad und Bahn so pardon: beschissen ist. Das führt dazu, dass ich für längere Strecken dann eben doch mit dem Auto fahre und mir vor Ort etwas miete. Dann schleppe ich nicht den Plunder für 2 Erwachsene und 2 Lütte mit und versuche noch, irgendwie den ganzen Kram irgendwo hinzuhieven -- mit Knochen, die auch nicht jünger werden -- um dann auch noch deutlich mehr zu bezahlen. Schade!

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Aus irgendeinem Grunde fährt der ICE 4 jetzt auch zwischen Kiel und Stuttgart — das ließen Schneeweißchen II und ich mir natürlich nicht entgehen, schließlich bin ich mit dem Ding schneller und günstiger in Hamburg als mit der grünen Regionalbummelbahn.


    Prettyface parkt natürlich „falschrum“ am Bahnsteig in Kiel, Wagen 1 mit den Fahrradhalterungen ist ganz weit weg am anderen Ende. Und das Ding ist echt lang:




    Hier geht’s rein:




    Wider Erwarten ist diese Ecke kein großes Problem, der Vorraum ist großzügiger als in dem von Philip.J verlinkten Bild. Wie das Ein- und Aussteigen funktioniert, wenn man nicht locker um sechs Uhr morgens am leeren Bahnsteigende steht, sondern vielleicht zur Mittagszeit am Hamburger oder Berliner Hauptbahnhof, kann ich natürlich nicht beurteilen.



    Naja, passt. Auf den Klappsitzen darf aber niemand Platz nehmen, sonst wird’s echt etwas eng. Immerhin wurden hier tatsächlich „nur“ zwei Klappsitze eingebaut, an der Wand wäre ja Platz für vier oder fünf gewesen.




    Bei der vertikalen Halterung ist sogar endlich unten am Schaltwerk so viel Platz, dass man keine Sorgen haben muss, das Ding beim Beschleunigen oder Bremsen des Zuges zu verlieren. Bei einigen InterCity-Zügen konnte ich mit Schneeweißchen I diese Halterungen nicht nutzen, ohne bleibende Schäden davonzutragen:




    Problematisch dürfte hingegen der Einsatz eines Lowriders sein. Die Dinger sind so eng bemessen, da hätte ich schon gleich wieder Angst, dass es während der Fahrt recht viel Gejuckel gibt und entweder der Lowrider oder die Gabel oder beides beschädigt werden. Bei der vertikalen Aufhängung hat sowas vermutlich noch bessere Überlebenschancen als bei den niedrigen Halterungen:




    Elektronische Reservierungsanzeigen gibt’s natürlich auch. Ist halt die Frage, wie es um die Fahrradabstellplätze bestellt ist, wenn nicht nur eines, sondern acht Räder mitreisen. So eng, wie die Dinger aneinandergereiht sind, sind mindestens eine oder zwei Halterungen nicht nutzbar, weil von links oder rechts der Fahrradlenker reinragt:




    Ultranervig: Wenn auf dem hinteren Klappsitz jemand hockt, läuft andauernd die Schiebetür Amok. Das ist immerhin nicht ganz so schlimm wie in der Regionalbummelbahn oder im InterCity, wo direkt der ohrenbetäubende Lärm aus den Übergängen zwischen den Wagen ins Ohr drückt, aber nervig war’s trotzdem. Und: Wer im Herrgottesnamen hat diese ultraharten Sitze bestellt? Während der ersten zehn Minuten dachte ich, ich säße an einer Mauer, danach ging’s dann irgendwie. So richtig bequem waren die Teile aber nicht:




    Dafür gibt’s dann aber sowas:




    Unsere Fahrt war dann natürlich nicht ganz ereignislos, so wie das halt immer ist, wenn Malte Hübner mit dabei ist. Weil vorne im Führerstand die Heizung ausgefallen ist, fuhr der ICE 4 erstmal nach Hamburg-Altona, um dort zu wenden, so dass die Fahrt nach Stuttgart mit der funktionierenden Heizung auf der anderen Seite bestritten werden konnte. Das Zugpersonal hat sich im Fahrradabteil darüber unterhalten, das Thermometer soll im Führerstand wohl knapp über 0 °C angezeigt haben. Da kann ich schon verstehen, dass das ohne zusätzliche Kleidung niemand mehrere Stunden aushält.




    Den Bahnhof Dammtor befuhren wir dann „falsch herum“, was für wahre Begeisterungsstürme am Bahnsteig sorgte, weil jeder ans jeweils andere Ende des Zuges rennen musste. Ich sah mich schon mit dem Rad im Vorraum ob der hineindrängenden Menschenmassen festhängen, aber, naja, ist halt dann doch irgendwie noch gutgegangen. Um die Zeit will eben niemand mit einem Rad einsteigen:




    Die bange Frage ist dann noch: Was passiert, wenn ein ICE 4 aufgrund eines technischen Defekts gegen einen Zug einer früheren Generation getauscht wird? Dann dürften Rollstuhl- und Radfahrer wohl wieder in die Röhre gucken.

  • Heute durfte Schneeweißchen IV mit dem ICE 4 fahren. Bei der Reservierung der Fahrkarten beginnt die Bahn offenbar immer bei Stellplatz 106 in der Mitte und nicht bei den beiden Hängehalterungen nebenan:




    106 ist mit einem Lowrider allerdings nur eingeschränkt nutzbar: Das Vorderrad musste ich relativ kompliziert um den Lowrider herumfädeln. Und ob das dann so geil ist, wenn man vier oder sechs Stunden Bahn fährt und der Lowrider die ganze Zeit mit der Halterung herumrumpelt, weiß ich auch nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine Belastung darstellt, für die diese Befestigung des Lowriders an der Vorderradgabel überhaupt nicht ausgelegt ist.




    Ich habe mich dann an Halterung 107 verzogen, die ganz problemlos einen Lowrider aufnimmt. Dank der Querstrebe dort unten hält das Teil auch bombensicher und schwingt nicht nach links und rechts, wohl aber ein Stück nach vorn und hinten — also aufpassen, dass da nicht direkt eine Speiche dran herumknirscht, das könnte auf Dauer an die Substanz gehen.



  • Meine Begeisterung für den ICE 4 in Zusammenhang mit der Fahrradmitnahme muss ich leider ein bisschen einschränken. Es ist prinzipiell genau das passiert, was ich befürchtet hatte: Wenn der Zug voll ist, viele Fahrgäste mit viel Gepäck und eventuell noch zwei oder drei Fahrräder mitfahren, herrscht im Wagen 1 ein Chaos sondergleichen.


    Los ging’s letzte Woche Montag von Kiel nach Göttingen. Schneeweißchen IV und Lischen-Radieschen s Blauer Blitz finden Platz im Fahrradabteil, soweit alles super:




    Im Laufe der Fahrt steigen weitere Fahrgäste zu und lassen ihr Gepäck im Fahrradabteil stehen. Warum auch immer es dort stehen muss, denn eigentlich ist auf den Gepäckregalen und zwischen den Sitzen noch genügend Platz. Naja. Steckt man nicht drin, nä? Natürlich fällt alles um und liegt kreuz und quer im Abteil:




    Die Zugbegleiterin bemängelt diesen Zustand zwei Mal wegen Rettungswegen und sowas, aber es stört ansonsten halt auch niemanden, also bleibt’s dabei, bis in Hannover noch jemand zusteigen möchte und es dann wieder an mir ist, das Gepäck beiseite zu räumen:




    Auch hier wieder die bange Frage: Passt dort tatsächlich noch ein Fahrrad dazwischen? Könnte gerade noch so klappen, könnte aber auch eng werden.



  • Rückfahrt von Hannover nach Kiel eine Woche später. Wir stiegen in Hannover zu und ich war schon gleich auf Betriebstemperatur, als der ICE an den Bahnsteig fuhr: Das Fahrradabteil war gerammelt voll. Netterweise erkannte der Fahrgast mit dem Mountainbike aus Lübeck, der hier meines Wissens mitliest, die Situation schnell und hing sein Bike schnell an eine andere Halterung, damit ich mit Fahrrad und Gepäck überhaupt irgendwie noch um die Kurve kam:




    Das Reisegepäck gehört einer Reisegruppe, die in Wagen 4 unterwegs war, wobei ich mich bis heute frage, warum man dann seinen Kram in Wagen 1 abstellen muss. Aber muss wohl irgendwie so sein. Dazu gesellte sich noch der dicke Kinderwagen, der ohne Fahrradkarte oder -reservierung mitreist, und damit war dann das Fahrradabteil schon voll. Ein anderer Fahrgast, der mit Fahrrad von Stuttgart nach Hamburg wollte, hat offenbar aufgrund von Verspätungen diesen ICE gar nicht erst erreicht.


    Und so sieht’s dann nämlich aus: Sobald da ein Mountainbike mit breitem Lenker unterwegs ist, war’s das. Da passt nichts mehr:




    Und nun stelle ich mir mal vor, da führen tatsächlich acht Räder mit, von denen zwei statistisch gesehen einen breiten Lenker haben. Wie fädle ich denn mein Fahrrad dort rein und raus?


    Mir ist vollkommen klar, dass im Fernverkehr das Platzangebot knallhart kalkuliert werden muss und die Bahn rentabler fährt, je mehr Fahrgäste pro Quadratmeter transportiert werden können, so dass man vermutlich über das nicht rentable Angebot der Fahrradmitnahme dankbar sein muss. Trotzdem ist die Fahrradmitnahme auf dieser engen Fläche genauso blöd wie im InterCity oder im Regionalverkehr, nur hier noch unter deutlich erschwerten Bedingungen aufgrund des engen Einstiegs.


    Der Zugbegleiter war überhaupt nicht froh, dass er jetzt über das Mountainbike klettern musste, Fluchtweg und so, aber ihm fehlten wohl die Ambitionen, die Leute aus Wagen 4 ranzuholen, dass sie bitte ihr Gepäck wegschleppen mögen.


    Das wird dann wohl im Zweifelsfall die Aufgabe des Fahrgastes mit Fahrrad bleiben.

  • In jedem Flughafen kommt alle Geburt die Durchsage, man solle sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen. Wird irgendwo ein Gepäckstück aufgefunden, bei dem nicht binnen einer Minute ein Besitzer auszumachen ist, wird der Flughafen geräumt wegen Bombenalarm.

    Und im Zug stellt man sein Gepäck ungesichert und unbeaufsichtigt im überübernächsten Wagen ab, damit man während der Fahrt mehr Platz für sich selbe hat oder zu faul ist, das Geraffel ordentlich zu verstauen? Ich fass es nicht.


    Die Gesichter hätte ich gerne gesehen, wenn sie beim losfahren nach dem nächsten Halt ihre Koffer auf dem Bahnsteig einsam stehen sehen würden....


    Und noch besser, die Koffer würden schlicht geklaut. Bei Flixbus kommt doch auch laufend was weg, und in der Bahn hat keiner Angst?

  • Dazu mein Senf aus dem ICE 577 (ICE 4), der am Samstag durch einen ICE 1 ersetzt wurde. Ich fragte die Zugbegleiterin, was denn die Leute machen, die ein Fahrrad dabei haben.

    »Die müssen mit dem nächsten Zug fahren.«

    »Ach, und ich habe gehört, es solle eine Weisung geben, dass Abteile gesperrt werden, um die Fahrräder mitzunehmen.« (Auskunft eines DB-Zugführers aus einem Seminar vor Einführung des ICE 4, als er das Problem ansprach.)

    Völlig entgeisterte Zugführerin: »Wie soll das denn gehen? Uns fehlen doch jetzt schon 140 Plätze!«


    (140! Da merkt man, wie groß die »Stopfdichte« im ICE 4 im Vergleich zur ersten ICE-Generation ist ...)


    Schöne Grüße aus einem Intercity, der mit Interregio-1.-Klasse-Wagen ausgestattet ist. Massig Platz im Abteil - das war Bundesbahn-Design!

  • Dazu mein Senf aus dem ICE 577 (ICE 4), der am Samstag durch einen ICE 1 ersetzt wurde. Ich fragte die Zugbegleiterin, was denn die Leute machen, die ein Fahrrad dabei haben.

    »Die müssen mit dem nächsten Zug fahren.«

    Ist ja auch nicht so, dass im nächsten Zug mutmaßlich schon Leute mit Fahrrädern mitreisen. Gerade beim ICE 4, der zwar immerhin acht Fahrradabstellplätze bietet, aber gegenüber den 18 Halterungen des InterCitys von heute Abend einfach mal eine sehr viel geringere Wahrscheinlichkeit bietet, dass da auf gut Glück etwas frei sein könnte.


    Im Endeffekt steht man dann dumm am Bahnsteig herum und darf sich wie DMHH damals durchs Reisezentrum kämpfen.


    Übrigens: Fahrräder dürfen natürlich nicht mit ins Reisezentrum. Und in Hamburg hat’s die DB Sicherheit auch gar nicht gerne, wenn drinnen Fahrräder im Bahnhof parken. Also muss das womöglich teure Reiserad draußen bei den zwielichten Personen stehen, während man mit dem Gepäck an der Hand ins Reisezentrum stiefelt. Total super.

  • Dazu mein Senf aus dem ICE 577 (ICE 4), der am Samstag durch einen ICE 1 ersetzt wurde. Ich fragte die Zugbegleiterin, was denn die Leute machen, die ein Fahrrad dabei haben.

    »Die müssen mit dem nächsten Zug fahren.«

    »Ach, und ich habe gehört, es solle eine Weisung geben, dass Abteile gesperrt werden, um die Fahrräder mitzunehmen.« (Auskunft eines DB-Zugführers aus einem Seminar vor Einführung des ICE 4, als er das Problem ansprach.)

    Völlig entgeisterte Zugführerin: »Wie soll das denn gehen? Uns fehlen doch jetzt schon 140 Plätze!«

    Gestern fiel der ICE 1086 von München nach Hamburg aus, mit dem ein Kollege von mir fahren wollte. Stattdessen fuhr ein älterer ICE ohne die acht Fahrradstellplätze.


    Sensibilisiert von meinen Klagen hat er mal ein bisschen gelauscht, wie es denn den lieben Radfahrern mit dieser Situation erging. Die Radfahrer in Würzburg wurden eilig auf den IC 1284 verwiesen worden, der acht Minuten später fuhr, allerdings… zum Zeitpunkt der Diskussion bereits am Gleis stand und bereits voll war. Die Herrschaften an der Information hätten wohl empfohlen, einfach mit dem Fahrrad einzusteigen und es irgendwo im Fahrradabteil unterzubringen, davon hielten die Zugbegleiter im InterCity wohl nicht so viel und so blieb man dann verdutzt am Bahnsteig zurück.


    Nächste Chance mit dem IC 1980 zwei Stunden später. Die Reiseauskunft verrät: Kein Fahrradstellplatz frei.


    Also passierte das, was man als fahrradbewehrter Fahrgast in einer solchen Situation nicht erleben möchte: Es wurde das Häkchen bei „nur Nahverkehr“ gesetzt. Da kommt man in der Regel ohne Reservierung für das Fahrrad durch. Dann passiert allerdings auch sowas:


    Würzburg Hbf – Schlüchtern – Fulda – Bebra – Göttingen – Hannover – Soltau – Buchholz – Hamburg


    Über zwölf Stunden unterwegs, Umsteigezeiten jeweils von drei bis fünf Minuten in Schlüchtern bis hin zu drei Stunden mitten in der Nacht in Soltau. Ankunft um 5.22 Uhr in Hamburg. Das Ausfallrisiko aufgrund von Verspätungen und verpassten Anschlüssen, Signalstörungen, überfüllten Mehrzweckabteilen und defekten Aufzügen dürfte bei einer solchen Kombination bei etwa hundert Prozent liegen.


    Das ist für meine Begriffe absolut inakzeptabel. Am nächsten Tag fahren fällt im Sommer ohnehin aus, denn die acht Fahrradstellplätze im ICE sind ohnehin lange vorher ausgebucht, mit dem InterCity dürfte es über Umwege vielleicht noch nach Hamburg gehen. Ob die Bahn das mitmacht? Wer weiß.


    Der nächste Fahrgast versuchte im Laufe der Fahrt einfach so mit dem Rad in den Nicht-Fahrrad-ICE einzusteigen und wurde immerhin nur in Hannover rausgeworfen. Von dort aus kommt man ja noch einigermaßen komfortabel mit dem Metronom wieder zurück.


    Was lernen wir daraus? Bei Fernreisen mit Fahrradbegleitung einfach nicht mit dem ICE 4 fahren. Wenn der kaputtgeht, fährt stattdessen ein ICE ohne Fahrradmitnahme und man kann sehen, wo man mit dem Bike abbleibt. Wenn ein InterCity durch einen anderen InterCity ersetzt wird, besteht ja immerhin noch eine gewisse Chance, dass der ein hinreichend großes Fahrradabteil mitführt.


    Aber dieses Gejuckel mit dem Nahverkehr über einen halben Tag quer durch Deutschland, von dem DMHH schon mal berichtet hat, auf das habe ich echt keine Lust.

  • Bei der Story hätte ich mir irgendwo einen Hotelgutschein von der Bahn zahlen lassen. bis 5:30 AM mit den Regionalzügen zu fahren ist nicht mehr zumutbar.

    Uns beiden hat die Bahn mal die Taxifahrt vom Berliner Hbf nach Ahlbeck auf Usedom bezahlt (letzten Anschluss verpasst + WE Fahrt auf die Insel, somit haben wir uns in dem Fall auch nicht mit einem Hotelgutschein abspeisen lassen).