„Arbeite wie eine Frau!“ 😈
Aber Dänemark, das ist doch immer der Europa-König bei den Verkehrstoten, und außerdem fahren in Kopenhagen sowieso alle nur Fahrrad und so. Das hat doch sicher das Geschlechterverhältnis angeglichen, oder? ODER??
„Arbeite wie eine Frau!“ 😈
Aber Dänemark, das ist doch immer der Europa-König bei den Verkehrstoten, und außerdem fahren in Kopenhagen sowieso alle nur Fahrrad und so. Das hat doch sicher das Geschlechterverhältnis angeglichen, oder? ODER??
In der Tabelle fehlt eine Aufgliederung nach Branchen, um beurteilen zu können, ob der Appell, wie eine Frau zu arbeiten, weil diese umsichtiger und weniger risikobereit arbeiten und deshalb seltener tödlich verunglücken, Sinn macht.
Im Baugewerbe und der Forstwirtschaft beispielsweise arbeiten überwiegend Männer. Zugleich sind es Branchen, bei denen die Gefahr tödlicher Unfälle größer ist als in vielen anderen Branchen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein rein weiblich besetztes Arbeitsteam in der Forstwirtschaft umsichtiger und weniger risikobereit ans Werk geht als ein rein männlich besetztes Arbeitsteam.
In dem Artikel steht, dass der Unfall von einem Autofahrer verursacht wurde, der einen Bus (Linienbus?) überholt hat. Auf der Strecke gibt es Linienbusverkehr! Grundsätzlich sollte auf Landstraßen ein Tempolimit von 60 km/h gelten. Das ist die Höchstgeschwindigkleit für Linienbusse, wenn darin Passagiere auf Stehplätzen transportiert werden. Tempo 60 ist auch das Tempolimit für schwere LKW auf Landstraßen.
Überholvorgänge bergen stets ein gewisses Unfallrisiko, dass vermindert werden kann, wenn es keinen Anreiz gibt, einen Überholvorgang zu starten!
(Wo wir gerade parallel die Kampagne "Fahr wie eine Frau" diskutieren. Laut dem von Autogenix verlinkten Artikel war es ein Autofahrer [männlich], der den riskanten Überholvorgang mit tödlichem Ausgang machte.)![]()
Muss Dänemark wohl nachholen und ähnlich wie in Frankreich eine Kampagne starten:
"CONDUISEZ COMME UNE FEMME"
"FAHR WIE EINE FRAU"
"KØR SOM EN KVINDE"
Weder in Frankreich noch in Deutschland oder Dänemark wird jedoch eine solche Kampagne umgehend einen durchschlagenden Erfolg erzielen. Aber wie heißt es so schön: "Steter Tropfen höhlt den Stein."
In der Tabelle fehlt eine Aufgliederung nach Branchen, um beurteilen zu können, ob der Appell, wie eine Frau zu arbeiten, weil diese umsichtiger und weniger risikobereit arbeiten und deshalb seltener tödlich verunglücken, Sinn macht.
Beim Straßenverkehr hat auch keiner Skrupel, von einer Gleichverteilung der Exposition für beide Geschlechter auszugehen.
Weder in Frankreich noch in Deutschland oder Dänemark wird jedoch eine solche Kampagne umgehend einen durchschlagenden Erfolg erzielen. Aber wie heißt es so schön: "Steter Tropfen höhlt den Stein."
Die Geschlechter-Schere wird sich nie schließen. Hase und Igel. "Ik bin al do!" wird die Frau rufen. Egal, wie brav der Mann bei mehr Kontrolldruck und mehr Erziehung wird, die Frauen werden sich mühelos mitbessern.
Beim Straßenverkehr hat auch keiner Skrupel, von einer Gleichverteilung der Exposition für beide Geschlechter auszugehen.
Wie meinst du das? Vielleicht so: "Die Männer können ja nichts dafür?"
Männer sind beim Autofahren mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an gefährlichen und tödlichen Unfällen beteiligt als Frauen. Warum?
Bei der Kampagne "Fahr wie eine Frau" geht es darum, darauf aufmerksam zu machen, dass Männer mit einer gefährlich hohen Risikobereitschaft Auto fahren, so dass es häufiger zu tödlichen Unfällen kommt.
Das fängt doch schon mit der Wahl des Autos an. "Vier von fünf Pkws in der motorstärksten und umweltschädlichsten Klasse ab 2.000 Kubikzentimeter Hubraum sind dem Flensburger Kraftfahrtbundesamt zufolge auf männliche Besitzer zugelassen. Bei Verkehrsunfällen mit dramatischen Folgen steigt die Beteiligung von Männern überproportional. Gibt es schwerverletzte Opfer, sind Männer zu 65 Prozent hauptverantwortlich. Werden Menschen getötet, wächst ihr Anteil unter den Verursachern auf 78 Prozent. Zu ähnlich klaren Ergebnissen kommen auch Autoversicherer." aus: Aggressive Männer im Straßenverkehr - Männer sind ein Risiko, taz vom 28.10.2025 https://taz.de/Autowahnsinn-in-Deutschland/%216122413/
wenn mehr Männer unterwegs sind (absolut) und das über mehr Kilometer (also auch Zeit), dann ist einfach die Wahrscheinlichkeit, von einem "aggressiven Mann" mit-verunfallt zu werden, als Mann höher als für eine Frau. ![]()
Wie meinst du das? Vielleicht so: "Die Männer können ja nichts dafür?"
Exakt. Mann zu sein ist für das Unfallrisiko so wie permanent mit 0,2 Promille Alkohol unterwegs zu sein. Du kannst dir zwar den Umstand, dass du gerade einen sitzen hast, bewusst machen und versuchen, dich zusammenzureißen, aber die Promille-Kohorte wird dennoch statistisch (!) nie so gut abschneiden können, wie eine Kohorte nüchterner Probanden.
Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch zahllose weitere Risikofaktoren, worunter allerdings auch wieder einige fallen, die Folge einer biologisch unterschiedlichen Risikowahrnehmung und Risikobereitschaft sind. Wenn Frauen sich gegen den Beruf des Lastwagenfahrers entscheiden, liegt das ganz sicher nicht daran, dass ihnen in ihrer Kindheit irgendjemand beigebracht hätte, dass sich sowas für ein Mädchen nicht geziemen würde. Die Folge ist, dass Frauen, was LKW-Unfälle anbetrifft, eine quasi weiße Weste aufweisen.
Bei der Kampagne "Fahr wie eine Frau" geht es darum, darauf aufmerksam zu machen, dass Männer mit einer gefährlich hohen Risikobereitschaft Auto fahren, so dass es häufiger zu tödlichen Unfällen kommt. [weiterer Unsinn zum Thema "Männer morden mit Motoren" weggeschnitten]
Die Genderschere hat *nichts* mit typisch männlicher "PS-Protzerei" zu tun. Beweis: die heftige Genderschere existiert auch beim unmotorisierten Verkehrsmittel Fahrrad. Sie ist unabhängig von möglichen geschlechterabhängigen Confoundern wie Ortslage, Radwegenutzung, Sport/Alltag, Unfallschuld oder Unfallhergang*.
*) die einzigen starken Abweichungen vom ansonsten gegebenen 3:1-Verhältnis finden sich bei Alleinstürzen (zu 85-90% Männer) und beim LKW-Rechtsabbieger-Konflikt (leicht über 50% Frauen).
Radfahrerin wird von ungeduldigem Drängler angefahren und schwer verletzt
https://www.abendblatt.de/schleswig-hols…r-verletzt.html (archive)
Achso: an einem LSA-gesicherten Überweg. Bei einer Querung. Und einem Rotlichtverstoß durch den Autofahrer. Aber "Drängler" und "angefahren" triggert irgendwie andere Assoziationen
Achso: an einem LSA-gesicherten Überweg. Bei einer Querung. Und einem Rotlichtverstoß durch den Autofahrer.
Das scheint nicht sicher. Der Beschreibung zufolge gehe ich davon aus, dass die LSA für alle Beteiligten Grün zeigte. Der Unfallverursacher verstieß allerdings grob gegen diverse Gebote zur Fahrstreifenwahl beim Abbiegen, die u.a. genau aus dem Grund existieren, um so einen Unfall zu verhindern. Der Heißsporn im BMW glaubte wohl, dass er vor dem wartenden Vordermann abbiegen könnte, weil er wahrscheinlich die Fußgänger gesehen hatte, die den Vordermann noch aufhielten - aber dabei eben die Radfahrerin nicht bemerkt hatte, die fahrend natürlich viel schneller in seine Fahrlinie kreuzen konnte.
wenn mehr Männer unterwegs sind (absolut) und das über mehr Kilometer (also auch Zeit), dann ist einfach die Wahrscheinlichkeit, von einem "aggressiven Mann" mit-verunfallt zu werden, als Mann höher als für eine Frau.
Männer sind tatsächlich häufiger im Auto unterwegs als Frauen. Aber auch wenn man das herausrechnet, sind Männer überproportional häufiger an Unfällen beteiligt und verursachen Unfälle. "Obwohl sie genauso viele Wege erledigen müssen, fahren Frauen im Jahr etwa um ein Viertel weniger Kilometer mit dem Auto als Männer. Sie legen mehr Strecken mit Öffis, dem Rad oder zu Fuß zurück. Dennoch verursachen sie gleich um die Hälfte weniger Verkehrs-Unfälle als Männer insgesamt, sei es mit dem Auto oder anderen Verkehrsmitteln. Und selbst, wenn die gefahrenen Kilometer herausgerechnet werden, verursachen Männer immer noch 1,5-mal so viele Unfälle wie Frauen. Frauen verhalten sich also sicherer, egal in welchem Gefährt." https://www.momentum-institut.at/news/unfaelle-…ele-wie-frauen/
Wenn Frauen sich gegen den Beruf des Lastwagenfahrers entscheiden, liegt das ganz sicher nicht daran, dass ihnen in ihrer Kindheit irgendjemand beigebracht hätte, dass sich sowas für ein Mädchen nicht geziemen würde. Die Folge ist, dass Frauen, was LKW-Unfälle anbetrifft, eine quasi weiße Weste aufweisen.
Interessant wäre ein Vergleich zwischen zwei Transportunternehmen von denen eines nur männliche und das andere nur weibliche Lenkkräfte hat. Ist allerdings eher unwahrscheinlich, so einen Vergleich zu finden.
Aber es gibt da auch noch den ganz persönlichen Vergleich, denn ich lasse mich ja gerne fahren. Nämlich im Linienbus. Und da habe ich den Eindruck gewonnen, dass Frauen besser fahren als Männer. (Die Fahrt ist gleichmäßiger und weniger ruckhaft. Unverhältnismäßig starkes Beschleunigen oder Bremsen ist seltener.)
Vermutlich ist der Anteil weiblicher Lenkkräfte in ÖPNV-Transportunternehmen höher als zum Beispiel bei Speditionen. In Hannover hatte die Üstra 2015 eine Werbekampagne gestartet, die bundesweit Beachtung fand. Unter anderem berichtete der Spiegel darüber: https://www.spiegel.de/panorama/gesel…-a-1049967.html
"Bis zum Jahr 2022 wollen sie rund 600 neue Mitarbeiter (im Fahrdienst) einstellen. Und der Frauenanteil soll von derzeit 16 Prozent auf 22 steigen.", heißt es in dem Artikel
Ich vermute, dass es gelungen ist den Frauen-Anteil zu steigern. Ich sehe häufig Frauen im "Cockpit" von Bussen und Stadtbahnen in Hannover. Es hat aber anscheinend niemand untersucht, ob sich das positiv ausgewirkt hat in Richtung Senkung der Unfallzahlen.
Die letzte Folge der Serie "Die Kanzelei" befasst sich unter anderem mit einem Fahrradunfall auf einem Fahrradschutzstreifen auf der Hamburger Osterstraße. Sogar recht ausdührlich
https://ga.de/bonn/stadt-bon…r_aid-157732131 (archive)
Stadt hat "Fahrradspur" (Busspur?) weggenommen und dem MIV zugeschlagen. Gericht sagt: so nicht.
Schäfer durfte Draht spannen: Auf dem Deich ist ein Radfahrer nur Gast
AG Husum, Urteil vom 23.7.2026 – Aktenzeichen 27C4226 27 C 42/26
ZitatEin Pedelec-Fahrer, der auf einem Deichweg in einen von einem Schäfer gespannten Draht fuhr (...) hat keinen Anspruch auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld. Das AG Husum wies seine Klage ab. Selbst wenn der Schäfer eine Verkehrssicherungspflicht verletzt haben sollte, trete das hinter dem erheblichen Mitverschulden des Radfahrers vollständig zurück (...)
Ein Schäfer hatte seinen Viehanhänger auf einem Deichverteidigungs- und Deichbewirtschaftungsweg abgestellt und den Weg mit einem Schafdraht abgesperrt, um Tiere vom Deich zu holen. Zur gleichen Zeit war dort ein Mann mit seinem Pedelec unterwegs, übersah den Draht und stürzte. Dabei brach er sich den Ellenbogen. Für den Unfall macht er den Schäfer verantwortlich; dieser habe eine Verkehrssicherungspflicht verletzt.
Das ließ das AG Husum nicht gelten. Selbst wenn den Schäfer ein Verschulden träfe, überwiege doch das des Fahrradfahrers so deutlich, dass kein Raum für eine Haftung des Tierhüters bleibe. Zwar sei der Weg für den Radverkehr freigegeben. Er diene jedoch vorrangig dem Küstenschutz und der Deichbewirtschaftung. Daher müsse der Verkehr jederzeit mit deichtypischen Hindernissen rechnen, vor allem mit Schafen, aber auch mit den zu ihrer Haltung erforderlichen Maßnahmen.
Für den Radfahrer sei bereits durch den abgestellten Viehanhänger erkennbar gewesen, dass auf dem Deichweg Arbeiten im Zusammenhang mit der Schafhaltung stattfanden. Zugleich habe der Anhänger eine deutliche Engstelle geschaffen, die besondere Vorsicht erfordert habe. Auch eine in der Nähe liegende Drahtrolle hätte den Pedelec-Fahrer warnen müssen.
Nach Auffassung des Gerichts hätte er seine Geschwindigkeit deutlich reduzieren und seine Aufmerksamkeit nicht nur auf den Anhänger, sondern auf die gesamte Fahrsituation richten müssen. Dass er nach eigenen Angaben mit mindestens etwa 15 km/h unterwegs gewesen sei und sich vor allem auf den Anhänger konzentriert habe, spreche gegen ein ausreichend vorsichtiges Fahrverhalten. Dass er den Draht nicht gesehen haben will, helfe ihm daher nicht weiter. Der Mann habe den Unfall zumindest überwiegend selbst verschuldet. Der Schäfer hafte daher nicht.
hm. einerseits, andererseits... ![]()
Schäfer durfte Draht spannen: Auf dem Deich ist ein Radfahrer nur Gast
Ich finde ja die offizielle Urteilsbegründung noch spannender. Bei 1,5m frei nutzbarem Weg kann man natürlich nicht mit 15 km/h dahin brettern, sondern muss auf 10 km/h runterbremsen. Kann man das mal bitte auf Radwege übertragen? Leider fehlen auch hier die Fotos:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein
Für den Kläger war der Weg zu mindestens 2/3 seiner Breite durch den Viehanhänger des Beklagten versperrt. Der neben dem Viehanhänger für den Kläger frei nutzbare Weg mag ausweislich der Lichtbilder höchstens 1,50 m breit gewesen sein. Für den Kläger lag also eine erkennbare Engstelle vor, die er passieren musste. Auch war er aufgrund des abgestellten Viehanhängers vorgewarnt, dass Schafe auf den oder vom Deich getrieben wurden. Er hätte angesichts dieser Situation nur langsam an dem Viehanhänger vorbeifahren dürfen. Auf Befragung des Gerichts hat der Kläger in der mündlichen Verhandlung spontan erklärt, er sei nicht schnell gefahren, vielleicht 15-18 km/h. Diese Geschwindigkeitsangabe korrigierte er noch weiter herunter, es seien vielleicht auch 10 km/h gewesen. Das Gericht schließt aus, dass der Kläger lediglich 10 km/h gefahren ist. Bei einer derart geringen Geschwindigkeit hätte er den Draht rechtzeitig sehen müssen und anhalten können. Angesichts der vom Kläger auf Fragen des Gerichts spontan geäußerten Geschwindigkeitsangabe von 15 - 18 km/h geht das Gericht davon aus, dass der Kläger zumindest mit dieser Geschwindigkeit gefahren ist. Eine Geschwindigkeit von 15 km/h oder darüber war jedoch angesichts der vorliegenden Situation zu hoch. Der Kläger hat weiterhin eingeräumt, er habe sich auf den Anhänger konzentriert, weil er erwartet habe, dass jemand vom Anhänger herunterkommen. Der Kläger hatte seine Aufmerksamkeit also nicht auf die komplette Situation gerichtet. Er hätte nicht nur den Anhänger, sondern auch die Fahrbahn vor sich im Blick behalten müssen. Zu diesem Zwecke hätte er seine Geschwindigkeit gegebenenfalls weiter deutlich reduzieren müssen. Dies hat er offensichtlich nicht getan. Denn ausweislich der Lichtbilder war der Draht durchaus erkennbar. Auch die Drahtrolle - unabhängig davon, ob sie auf dem Weg oder neben dem Weg platziert war - war ein weiteres Warnsignal für den Kläger. Der Kläger hat nach alledem den Unfall selbst verschuldet.
Das hier kann ich schlecht einschätzen:
Dieser Weg gilt vorrangig dem Küstenschutz und nicht dem Verkehr.
Wird der Zweck des Weges denn entsprechend angekündigt? In Köln am Rhein gibt es ja auch Deiche, und auch Schafe. Wenn da auf einem 4,5m breitem asphaltiertem Stück ein Anhänge 3m in Beschlag nimmt, fahr ich da ohne zu bremsen durch die Lücke.
das mit dem Weg würde mich auch mal interessieren. Wenn ich an den Elbe-Radweg denke: da verlaufen in Niedersachsen etliche Kilometer beschildert auf genau solchen Deichbewirtschaftungswegen (oder Deichbewirt-Schaaaaaf-tungswegen? ![]()
)
Klar, man kann weiterhin die Argumentation bringen, dass man als Radfahrer auch dann dort "zu Gast" ist. Aber da laufen dann meiner Meinung nach Funktion (Deichbewirtschaftung) und Beschilderung (Radfahrer: bitte hier dem grünen Pfeil auf weißen Schildern folgen) auseinander.
Ich werd zwar schon vorsichtig, wenn ich auf der Fahrbahn unterwegs bin und auf dem Gehweg ein Kleinkind sehe - aber ich mag auch nicht ausschließen, dass ich bei "Schäfer mit Wagen auf Asphaltweg am Deichfuß" auch nur auf 15kmh runterbremsen würde und einen Draht nicht rechtzeitig erkenne.
andererseits kanns dann auch nicht im Sinne der Bewirtschaftung sein, wenn der Schäfer am Ende eine VAO einholen muss und Schildersteller kommt, um die Arbeitsstelle zu sichern. Was - wenn man mal den üblichen Murks so betrachtet - dann auch nich zwingend besser wäre als gar nix machen (also nur Draht spannen).
gedanklich helfe ich mir beim Lesen des Urteils so, dass ich mir erstmal denke: auf den Fotos war das bestimmt schon recht deutlich erkannbar... ![]()