Woche 41 vom 5. bis 11. Oktober 2026

  • Unfall in Brandenburg: Auto kracht beim Überholen in Mopeds - vier Tote

    Ein Autofahrer will mehrere Fahrzeuge überholen. Im Gegenverkehr kommen ihm mehrere Mopeds entgegen - drei Fahrer und eine Sozia der Kleinkrafträder überleben das Überholmanöver nicht.

    Tagesspiegel, 8.10.2026 https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/p…e=outbrain_free

    Ich vermute, auch solche Unfallberichte tragen dazu bei, dass viele Fahrradfahrer*innen sich einen eigenen Radweg wünschen. Obwohl hier gar nicht von Fahrrädern berichtet wird.

  • https://www.focus.de/panorama/welt/…71a742fa32.html

    Angenommen, es wären vier Radfahrer gewesen. Was wäre dann in Presse und Drunterkommentaren los?

    Verkehrssicherheit ist unseparierbar.

    In der Wahrnehmung vieler Menschen sind Mopeds eher geduldet als erwünscht. Fahrradfahrer*innen mögen oft auch keine Mopeds, wegen des Lärms, dem oft zur Schau getragenen Imponiergehabe und weil Fahrradfahrer*innen auf sich selbst stolz sind, sich mit eigener Körperkraft fortzubewegen, anstatt am Gasgriff zu drehen. Mag sein, dass in der Presse mehr los gewesen wäre, wenn vier Fahrradfahrer*innen bei dem Unfall gestorben wären. Ich vermute das Mitleid für Mopedfahrer*innen ist weniger ausgeprägt als für Fahrradfahrer*innen.

    Vermutlich wäre auch der Ruf nach Fahrradwegen gekommen. Außerorts dürfen Mofas bis 25 km/h (bauartbedingtes Höchsttempo) den Radweg benutzen. ich vermute auch wenn die Mopeds aus dem Artikel den Radweg hätten benutzen können, wenn es einen gegeben hätte, würde das nicht dazu beitragen, dass jetzt Radwege gefordert werden an der Unfallstrecke.

    Warum meinst du im Zusammenhang mit dem Unfall, Verkehrssicherheit sei "unseperierbar"? Es ist doch schon auffällig, dass der Autofahrer, (wenn auch schwer verletzt) überlebte, drei der vier Mopedfahrer*innen aber bei dem Unfall getötet wurden.