Woche 19 vom 04. bis 10. Mai 2026

  • https://www.zeit.de/mobilitaet/2026-05/schulkinder-sicherheit-strassenverkehr-unfaelle-adac

    waaaaas? :S

    Zitat

    Die Befragung von We are Family wurde im März 2026 unter 340 Lehrkräften in Deutschland durchgeführt und in München veröffentlicht. Sie war Teil der Studie Wie ticken Lehrkräfte.

    du befragst Lehrkräfte zum Eindruck, wie sich SuS verhalten. ok. Kann man machen. :|

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    Nutzung angeblich „überschaubar“: Berlins Verkehrssenatorin will erstmalig einen Radstreifen wieder abschaffen
    Mit mehr Fahrspuren will die CDU-geführte Verwaltung den Stau im Berliner Südwesten auflösen. Radfahrer und Fußgänger müssten sich den Gehweg teilen. Ist der…
    www.tagesspiegel.de

    hier der Blick zurück in Richtung Botanischer Garten, noch ohne Bussonderfahrstreifen mit Freigabe Radverkehr. Quasi Altzustand und geplanter Zustand

    Zitat

    „Um die Stauentwicklungen zu reduzieren, soll der vorhandene Gehweg einschließlich der baulich noch intakten Teilstücke des ehemaligen Radweges als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgewiesen werden“, teilt Frank Preiss, Pressereferent der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, dem Tagesspiegel auf Nachfrage mit. Da keine Wohnhäuser an dieser Seite des Streckenabschnitts vor dem Botanischen Garten an die Straße grenzen, sei er „mit einer außerorts gelegenen Straße“ zu vergleichen.

    ahja. sollten sich beeilen, bevor die neue ERA kommt ;)

    Zitat

    Der Tagesspiegel hat nachgemessen: Maximal sind Geh- und Radweg 2,8 Meter breit; ein Meter davon entfällt auf den alten Radweg. Doch an den Bäumen verengt sich durch die nach oben drängenden Wurzeln der Platz auf dem Bürgersteig deutlich. An der engsten Stelle stehen Fußgängern und Radfahrern insgesamt nur ein Meter zur Verfügung.

    Zitat

    Das Fazit des Vereins fällt entsprechend harsch aus: „Einmal geklagt und der Radweg muss wieder vom Fußweg runter.“

    na? Verein will klagen? macht der ADFC doch mal was richtig?

    Spoiler anzeigen

    Der Verein Changing Cities kritisiert die geplante Maßnahme von Verkehrssenatorin Bonde scharf.

    :whistling:

  • Das ist so eine Art Victim-Blaming, was der ADAC da vetreibt.

    Zum Beispiel steht in dem Artikel:
    "Besonders Grundschüler hätten Probleme, Entfernungen einzuschätzen und Gefahren zu erkennen."

    Ja und? Das ist doch ganz normal, dass Grundschüler damit Probleme haben Entfernungen einzuschätzen. Das sind Grundschüler und keine Baggerführer.

    Es wird in dem Artikel aber zwischen den Zeilen der Eindruck vermittelt, die Kinder seien ungenügend vorbereitet worden auf den Verkehr und müssten am besten weggeschlossen werden.X(

    Kein Wort davon, dass die Anwesenheit von Kindern im Straßenverkehr vor allem eines bedeutet: Fahrzeug-Lenker*innen müssen ganz besonders defensiv fahren. Und ein generelles Tempolimit, deutlich unter den bestehenden Grenzen muss eingeführt werden!

  • Mai-Scherz oder gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr? Unbekannte malen Zebrastreifen über die B12 im Allgäu.
    Die Anwohner wünschen sich schon lange mehr Sicherheit im Ort, Tag für Tag fahren Tausende Autos durch den Ort. Was hinter der Aktion steckt.
    www.swr.de
    Raser in der Pfalz fallen auf Fake-Blitzer rein
    In Schmitshausen im Kreis Südwestpfalz haben Unbekannte in der Nacht zum 1. Mai zwei Blitzerattrappen an den Ortseingängen aufgestellt. Die täuschend echten…
    www.swr.de
    Radfahrer ignorieren Warnschilder auf dem Ahr-Radweg
    Der Ahr-Radweg ist noch nicht fertig, trotzdem fahren dort schon viele Radfahrer. Der LBM warnt vor den Risiken - und möglichen Verzögerungen.
    www.swr.de
  • Dramatischer Vorfall in Franken: Radfahrerin wird von Lkw überrollt und tödlich verletzt - Polizei sucht Zeugen
    Erlangen - Am Donnerstagnachmittag ist es in Erlangen-Bruck zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem eine Radfahrerin von einem Lkw erfasst wurde. Die Frau…
    www.nordbayern.de

    Was mich nach solchen Unfällen immer wundert: Warum stehen die danach immer auf der Kreuzung rum? Merken die Fahrer, wenn das Opfer erstmal überrollt wurde doch noch was?

  • Klar bekommt der Fahrer das mit, wenn die Hinterachse über ein Hindernis mit etwa 10cm Höhe rumpelt.

    Da muss man schon sehr konzentriert aufs Mobilteil glotzen, um das zu verpassen.

  • Zitat

    Wenn plötzlich über Nacht ein Zebrastreifen auftauche, verwirre das die Autofahrer, es komme zu gefährlichen Vollbremsungen. Fußgänger wiederum fühlten sich auf dem falschen Zebrastreifen zu sicher.


    Made my Day. Ich bitte um Beweise, das jemals ein KFz-Lenker bei einem FGÜ die Geschwindigkeit verringert hat, ohne das ein potentielles weiches Hindernis in der Nähe war.

    Wie oft kommt das in Deutschland im Jahr vor? 2 x. Jemals eine relevante gefährliche Situation?

    Was man alles hinfabuliert, auch beim Blitzer, damit KFz-Lenker nicht im legalen oder illegalen Vorwärtsdrang gestört werden, ist echt schon abenteuerlich.

  • Amtsanmaßung? Wenn ich eine graue Röhre auf meinem Privatgrundstück aufstelle, die noch nicht mal blitzen kann?

    Na klar! Wenn das dazu führt, dass einige Autofahrer sich wegen der Attrappe an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten, und das der Verkehrsbehörde überhaupt nicht beabsichtigt ist?

    Ich kann mich in meiner Jugendzeit an stationäre Blitzer erinnern, die nicht bestückt waren. Der Landkreis hatte nur ein oder zwei Geräte und hat die mal hier, mal dort eingebaut. Der Kasten wurde deswegen aber nicht immer auf- und abgebaut und die meisten haben sich dann dort trotzdem mehr an die zulässige Höchstgeschwindigkeit gehalten.

    Und dann erinnere ich mich an die Diskussion um eine Maut-Messstelle an einer Bundesstraße. Dort hat man die Säule extra farbig lackiert und vorher mit einem Schild darauf hingewiesen, worum es sich handelt, weil man Sorge hatte, dass die Leute dort stark bremsen, weil sie es mit einem Blitzer verwechseln. Die Verkehrsbehörde hatte also größere Sorge, dass sich Autofahrer plötzlich an die zHg halten.

    Made my Day. Ich bitte um Beweise, das jemals ein KFz-Lenker bei einem FGÜ die Geschwindigkeit verringert hat, ohne das ein potentielles weiches Hindernis in der Nähe war.

    Das müsste dann ja auch überall passieren, wo Autofahrer zum ersten Mal entlangfahren und von plötzlich und unerwartet auftauchenden Zebrastreifen traumatisiert werden.

    Aus den Meldungen kann man zwischen den Zeilen lesen, dass es offenbar ein Gewohnheitsrecht gibt, gegen Verkehrsregeln zu verstoßen und Änderungen (sogar vermeintliche Änderungen) immer sorgfältig angekündigt werden müssen, bevor sie Wirkung entfalten. Genauso wie bei den empörten Anwohnern mit den verschränkten Armen auf den Pressefotos, die sich beschweren, dass sie auf einmal wirklich nicht mehr auf dem Gehweg parken dürfen.