Woche 07 vom 09. bis 15.02.2026

  • NRW-Finanzminister kommt mit E-Auto nicht zurecht und fährt wieder Diesel
    Weil ihm sein elektrischer Dienstwagen zu unpraktisch war, ist NRWs Finanzminister Marcus Optendrenk nun wieder dieselgetrieben unterwegs. Manche Kolleginnen…
    www.spiegel.de

    Hätte sich ja wenigstens für ein Wasserstoff oder E-Fuel Auto entscheiden können :/

    Es bleibt laut: Künstliche Motorgeräusche fürs E-Auto
    Manche Hersteller simulieren den röhrenden Lärm des Verbrenners mit Lautsprechern – jetzt wird das wohl offiziell zugelassen.
    taz.de
  • Zitat

    Ich denke, es geht um die Wahrscheinlichkeit, da wirklich "getroffen" zu werden. Unangenehm ist es auf alle Fälle.

    Thomas hat da eine sehr verengte Sichtweise auf Fastgestorben und tot.

    Bevor es soweit kommt, gibt es wahrscheinlich 100derte bis 1000sende Fälle im ist ja nix passiert und leichte Verletzungen. Mir sind KFz schon gegen den Spiegel, den Lenker und den Unterarm gefahren. Ich werde mehrmals im Jahr abgedrängt von KFz, die neben mir fahren, ihren Überholvorgang nie abschließen und dann nach 10 Sekunden "vergessen", dass da noch ein Radler neben ihnen fährt. Ich werde absichtlich geschnitten, wer hier nicht.

    Alleine die Tatsache, das die Steine kaputt gefahren werden, zeigt doch, das es genug Leute gibt, die ihr Fahrzeug nicht in dem Bereich halten können, der dafür vorgesehen wäre.

  • Viel zu selten. Zumeist trifft es ja auch und zu oft nur unbeteiligte Dritte.

    *Zumeist* trifft es die Lenker selber. Das Herumjammern, dass es ggf. die „Schwachen“ träfe, bestärkt die potentiellen Täter nur in ihrem trügerischen Größenwahn, dass sie selber jederzeit Herr der Lage wären. Mitleid und Empathie ist bei der bewussten Klientel kein Motiv, Egoismus schon.

  • Thomas hat da eine sehr verengte Sichtweise auf Fastgestorben und tot.

    Da die Todesgefahr durch Abstandsfetischisten stets als Argument für die Abstandswahrung heraufbeschworen wird, ist Tod eben auch die Benchmark, an der sich Aufwand und Ertrag von Abstandsmaßnahmen bemessen lassen muss. Abgesehen davon kann man sowohl vorsätzliche Übergriffe als auch Gar-nicht-Wahrnehmen aus logischen Gründen weder durch Abstandsregeln noch durch Abstandskontrollen verhindern.

  • ... kann man sowohl vorsätzliche Übergriffe [...] aus logischen Gründen weder durch Abstandsregeln noch durch Abstandskontrollen verhindern.

    den Teil herausgepickt: doch, ich bin der Meinung, dass man einen Teil der Übergriffe durch Kontrollen verhindern kann. Wie groß der Teil ist (0<n<100), oder wie hoch die Kontrolldichte sein müsste, oder in welchen Abhängigkeiten beide Größen zueinander stehen: keine Ahnung.

    Aber grundsätzlich ist natürlich richtig, dass Abstand beim Überholen nicht per se das Problem ist.

  • In den derzeit verfügbaren Assistenzsystemen funktioniert diese Technik noch nicht gut genug um brauchbar zu sein.

    Das ist der Eindruck, den führende Autozeitschriften und "Revolverblättchen" wie Auto-Bild (leider erfolgreich) erwecken.

    Das System arbeitet angeblich zu unzuverlässig, deshalb dürfe es nicht verpflichtend sein.

    Die Argumente, die gegen ein verpflichtendes ISA vorgebracht werden ähneln sehr den Argumenten, die stets vorgebracht wurden und werden von der Auto-Lobby, wenn es um vergleichbare Maßnahmen geht, die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen oder dem Umweltschutz dienen.

    Beispiele gefällig?

    - bleifreies Benzin macht den Motor kaputt

    - bleifreies Benzin weist keine ausreichend hohe Klopffestigkeit auf

    - die Abgasreinigung funktioniert nicht auf Kurzstrecken, deshalb ist sie sinnlos

    - ein niedriges Tempolimit führt zu mehr Umweltverschmutzung, weil dann im falschen Gang gefahren werden müsse

    - Ampel-Kreuzungen blockieren den Verkehrsfluss, stattdessen müssten überall Kreisel gebaut werden

    - Sicherheitsgurte sind ein Sicherheitsrisiko, weil sie die Fahrzeuginsassen an den Sitz fesseln

    Mehr dazu hier:

    Ullie
    17. Februar 2026 um 14:34
  • In den derzeit verfügbaren Assistenzsystemen funktioniert diese Technik noch nicht gut genug um brauchbar zu sein.

    Typische Fehler:

    Das Auto erkennt das Zusatzzeichen (Uhrzeit, Werktag, Mo-Fr) nicht oder kennt den Kalender (regionale Wochenfeiertage) nicht.

    Ein Lkw parkt vor dem Schild, das die 30-er Zone beendet.

    Das Navi kann mit Längenangabe ("30" 150 m) nicht umgehen, während ich auf die linke Seite schauen und die Rückseite des Schildes der Gegenrichtung als Orientierung habe.

    Wohnwagengespann fährt vor einem und hat ein fettes "100" auf der Rückseite kleben.