Woche 44 vom 27. Oktober bis 2. November 2025

  • [Liste mit Filmen, in denen Radfahrer im Straßenverkehr getötet werden.]

    Nochmal Polizeiruf 110, noch zu "Ost-Zeiten" 1988 zuerst gesendet. Betrunkener Vater fährt auf dem Heimweg von einer Beerdigung mit Frau und Sohn im Auto Amok. Es gibt neben reichlich Sachschäden und Verletzten auch einen Toten. Ratet, welcher Verkehrsart er angehörte.:/

    Polizeiruf 110: Amoklauf – Wikipedia

  • Nein, wird es nicht. Der Täter hatte wohl auch gar nicht vor, mit der Sabotage der Bremszüge jemanden zu töten.

    Dann war es also Zufall, dass die Fahrradfahrerin zuvor die Bremse nicht benutzt hat? Und es war Zufall, dass ausgerechnet in dem Moment die Bremse versagt, als die Fahrradfahrerin sich mit relativ hohem Tempo auf die rote Ampel zubewegt? Bisschen viel Zufälle, aber ist ja nur ein Film.

  • Also ich habe es mal fertiggebracht, durch "spaßeshalber" ruckartiges Anziehen der Bremshebel den Bowdenzug von der kleinen Metallscheibe zu trennen, die das Ding in der Öse halten soll. War im Ostteil Berlins, mitten auf einer Kreuzung.

    Zufall ...

  • Dann war es also Zufall, dass die Fahrradfahrerin zuvor die Bremse nicht benutzt hat? Und es war Zufall, dass ausgerechnet in dem Moment die Bremse versagt, als die Fahrradfahrerin sich mit relativ hohem Tempo auf die rote Ampel zubewegt? Bisschen viel Zufälle, aber ist ja nur ein Film.

    Die gezeigte "Unfallstelle" kenn ich gut, denn sie liegt nur 300m von meinem Schreibtisch. Die Stelle, wo sie vorher das Rad aufschließt und losfährt, ist real davon wiederum knapp 2 km (und etliche wahrscheinliche Bremspunkte...) entfernt. Dass der Querverkehr an der Ampel schon 3 Sekunden nach dem Wechsel auf Rot (bei Minute 1:05) mit Reisegeschwindigkeit von rechts durchbrettert (Minute 1:08), ist auch sehr unrealistisch. Der Wanderung der Schattenlinie nach zu urteilen, müssen zudem zwischen Unfall und den Drohnen-Bildern aus der Vogelperspektive unmittelbar nach dem Crash mehrere Stunden vergangen sein. Aber ist ja nur ein Film.:evil:

    Apropos Film (sorry für radverkehrs-off-topic): als ich während meiner Doktorarbeit in HH war, wurde bei uns im Institut am Grindel eine Szene für einen Stöver&Brockmöller-Tatort gedreht. Wir waren natürlich neugierig, wollten unbedingt beim Drehen zugucken und sahen uns gar schon als Statisten entdeckt am Beginn einer vielversprechenden Schauspielerkarriere. Einige wollten auch gerne ihre authentisch fleckigen und ätzlöchrigen Kittel zur Verfügung stellen, aber es gab sowohl schon genügend Komparsen als auch ausreichend von der Produktion extra besorgte fabrikneue Kittel. Das Institut war dann volle drei Tage ebenso komplett gesperrt wie der dazugehörige Parkplatz davor, auf dem währenddessen die Wohnmobile für Schauspieler, Garderobe und Maske standen. Gedreht wurde nur im Keller, offenbar weil da Neonlicht, Kacheln und unverkleidete Rohre unter der Decke die für "Chemie" offenbar gewünschte düstere Atmosphäre lieferten. Der aufgenommene Dialog im fertigen Film dauerte dann gefühlt 15 Sekunden...

  • Die gezeigte "Unfallstelle" kenn ich gut, denn sie liegt nur 300m von meinem Schreibtisch. Die Stelle, wo sie vorher das Rad aufschließt und losfährt, ist real davon wiederum knapp 2 km (...) entfernt. [...] Der Wanderung der Schattenlinie nach zu urteilen, [...] Aber ist ja nur ein Film.:evil:

    Ich wohne ja in Karlsruhe. Obwohl bisher kein Tatort in Karlsruhe spielt, weil dessen Renomee zu langweilig dafür ist, finden sich Szenen aus Karlsruhe in fast allen Tatorten des SWR wieder, da es schlicht in der Nähe des Baden-Badener Senders liegt und somit zu geringen Reisekosten und Zeitaufwand erreichbar ist. Wer sich aus der Szene kurz vor Schluss des letzten Ludwigshafener Tatort kürzlich erst erinnert, wo eine Radfahrerin von einem Transporter gejagt wurde durch eine laaange Unterführung, dem wird [url='https://lookmap.eu.pythonanywhere.com/#c=20/49.00465…855&a=0.00/0.00']diese hier[url] sehr bekannt vorkommen, rechts rum dann das Ludwigshafener Kommisariat, jedenfalls für die Außenaufnahmen (die drinnen kommen glaub für alle SWR_Tatorte aus ein- und derselben Baden-Badener Immobilie ...). Ein Bodenseekrimi spielte schon mal in einer Kulturlokalität, die sich als der "Tempel" in KA-Mühlburg rausstellte und im Stuttgarter Tatort fuhr schon mal eine Karlsruher Stadtbahn durchs Bild. Soweit ins Hinterland haben wir Badenser Schwaben aber noch nicht erobert ...

    In der Tat also "alles FIlm".

  • Ich habe nie darüber nachgedacht, ob es ungewöhnlich ist, das zu tun.

    Das man das nicht muß, zeigt an, das man Fahrrad fahren kann.

    Ich tue es übrigens erst nach dem Aufsitzen — Aufsteigen ist was für alternde Hausfrauen zu Zeiten von Siegfried Lowitz.

    Nur wer resigniert hat, benutzt noch Radwege.

  • [Liste mit Filmen, in denen Radfahrer im Straßenverkehr getötet werden.]

    Wenn man erstmal systematisch sucht. Mit dem vorsätzlich verursachten Radfahrertod im deutschen Fernsehen verhält es sich so wie mit dem Morden auf Island durch die isländischen Krimischriftsteller: erheblich mehr Tote in der Fiktion als tatsächlich im realen Leben.:evil:

    SOKO Stuttgart - Vater unser
    Dr. Heinrich Wiesenberger, der Leiter einer Stuttgarter Kinderwunschklinik, wird auf seinem Arbeitsweg vom Fahrrad gestoßen und stirbt wenig später.
    www.zdf.de
    Bikefoodys
    Eine Fahrradkurierin der "Bikefoodys" wird getötet.
    www.zdf.de
    SOKO Wismar – Der Tod fährt Pedelec
    Auf einer Landstraße fährt Michael Behrens mit seinem Pedelec in den Tod. Kurze Zeit später findet ein Jäger die Leiche des verstorbenen Mannes.
    www.zdf.de
    SOKO Köln – Straßenkatzen
    Das Fahrradrennen endet für den Teilnehmer Ole Segg tödlich. Er schafft es nicht lebend ins Ziel. Doch warum wird ein Ei neben seiner Leiche gefunden?
    www.zdf.de

    ZDF Soko Hamburg, Folge "Fahrradflitzer"

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