Woche 37 vom 07. bis 13. September 2026

  • 54 Jahre, 60 Jahre, Sicher, aha, „Radltouren waren das große Hobby“. Anscheinend sicher darin, das ihnen andere gefälligst jedes Lebensrisiko abnehmen sollen, wie ja auch der Motor jede Anstrengung. Schmal, Holz, feucht, wahrscheinlich auch nicht in beide Richtungen waagerecht. OK, ihn kann man noch Mutig nennen, Risikobereit. Sie zeigt gerade ihre Lebensuntüchtigkeit.

    Schade, das dieses mit einem einfachen „Ist ein Wanderweg, kein Radweg“ abgetan werden wird.

    „Er prallte mit dem Kopf direkt auf einen Stein. Da half der Helm wenig.“
    Interessant, oder, wie selbstverständlich das so festgestellt wird, als könne das nicht anders sein. Im Test: der faltbare Fahrradhelm, der Leben rettet oder Sein Helm hat einem Radfahrer vermutlich das Leben gerettet oder Auf dem Fahrrad können sie Leben retten und so weiter.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • Schade, das dieses mit einem einfachen „Ist ein Wanderweg, kein Radweg“ abgetan werden wird.

    Für mich hat es eine gewisse Ironie, dass sie aus Stuttgart kommen. Imho im Wald Fahren nur ab 2m Breite. Nun fordern sie in Bayern ein vergleichbares Verbot, zumindest an dieser Stelle.
    In Bayern steht wohl "geeignet" im Gesetz. Eigentlich ein geschickter Schachzug: Damit ist die Verkehrssicherungspflicht quasi immer erfüllt, weil, wenn sie es nicht ist, ist der Weg eben nicht geeignet, wie hier.

  • Frontalzusammenstoß: „Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei verstießen zunächst beide Beteiligten gegen das Rechtsfahrgebot.“

    Glaube ich nicht. Bei einem gleich bleibenden Wegelchen wärens einfach 2 Hans-Kuck-In-Luft. Wenn sich aber wie hier etwas wesentlich verändert, macht auch der übliche Verdächtige schon noch bißchen die Augen auf.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • Und schon kommt die Bestätigung für die Marotte, das andere für die eigenen Entscheidungen verantwortlich sein müssen.

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    eMoped-Kurse. Weil Leute mit endlos Zeit nicht gewillt sind, selbst auszuprobieren, selbst nachzudenken, selbst zu beobachten, selbst Schlußfolgerungen zu ziehen, selbst zu üben. Was machen die, wenn sie niemanden finden, der ihnen alles haarklein erzählt? Heulend in der Ecke sitzen? Was die Polizei ihnen da noch rät, ich weiß nicht, ob ich das wissen will, sowas wie „Geben Sie Vollgas und bremsen Sie dann maximal“ wirds schon nicht sein. Aber der Steuerzahler zahlts ja, damit der Teilnehmer auch danach noch wie ein nasser Kartoffelsack drauf sitzt.

    [und mal wieder der ADFC, der damit seine Abkehr von Fahrrad demonstriert]

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • "Todeszone" - Wie eine Radlerin ihren Arbeitsweg erlebt
    Julia Gais pendelt mit dem Rad zwischen Waldkirchen und Passau. Ihr Arbeitsweg zeigt, wie riskant Radfahren im Alltag sein kann. Warum sie von "halbherziger…
    www.br.de

    „Todeszone“ — Wie eine Radlerin ihren Arbeitsweg erlebt

    „Im Krisenfall bedeutet es den Tod, ich kann nicht ausweichen.“

    100% Propaganda. Und Bernd Sluka macht mit, statt von seiner eigenen Webseite zu zitieren. Den hatte ich damals anscheinend falsch eingeschätzt.

    Die Details sind zu zahlreich, sie hier alle aufzuzählen.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • Zitat

    Der schnellste Weg wäre über die B12 – doch die ist tabu.

    zumindest ist die Nutzung nicht verboten.

    Zitat

    "Als Radfahrer überlebt man dort nicht lange", sagt sie. Die Straße ist verkehrsreich und hat bayernweit die meisten Verkehrstoten.

    man überlebt nicht lange. wieso nicht? alternierend 3-spurig. dem Grunde nach kein Problem für langsame einspurige Fahrzeuge. Wir haben dort vermutlich keine Gefahrenlage, sondern eine Bedrohungslage...

    Zitat

    Leitplanken, die Autofahrer vor dem Abstürzen schützen, können für Radfahrer zur Falle werden – weil sie nicht ausweichen können.

    ahja, "ausweichen". und vor wem? Dem Gegenverkehr auf dem eigenen Fahrstreifen? Oder dem "von hinten überfahren werden"-Verkehr, dem man dank übersinnlicher Fähigkeiten vorher noch durch einen Schlenker nach Rechts ausweichen kann?


    Aber ich sehe, was du meinst:

    Zitat

    Einen frisch eröffneten Radweg gibt es etwa zwischen Osterhofen und Niedermünchsdorf. Abgesehen von ein paar Mankos (Radweg endet abrupt, Kreisverkehr für Radfahrer unsicher), sei er vorbildlich, meint Bernd Sluka vom Verkehrsclub Deutschland (VCD). "Schön breit, mit Sicherheitsstreifen und genug Abstand zur Autostraße". Aber aus Slukas Sicht hätte man das Geld besser in einen anderen Radweg investiert. "Es gibt bereits eine kleine Straße, auf der man über Mühlham nach Langenisarhofen fahren kann – für Radfahrer ideal."

    :/

    Aber vielleicht is der Ansatz auch wirklich immer nur gewesen, "Mist" zu bekämpfen, um "Goldstandard" zu erhalten. :/

  • Mich hat die Todeszone angesprochen, könnte aus Mad Max stammen, na ja, wahrscheinlich aus reichlich Geschichten. Als Motiv würde ich eher den Zuschauer annehmen, der soll Radwege wollen, Wahlkampf eben.

    Gleich mal teilnehmen… No, Anmeldung erforderlich, natürlich über dritte zum Datengrabbeln. Und die Jugend „Welchem Geschlecht gehörst du an oder fühlst du dich zugehörig?“ Mein Geschlecht ist natürlich „Verkehrsteilnehmer“, fehlt, mist. Gut, jedenfalls auch da wieder mehr sprachzerstörte Radwege, unser Ghetto soll schöner werden.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • In dem Artikel ist dieses Bild eingebaut mit der Unterschrift:

    "Ein leerer, asphaltierter Radweg in einer ländlichen Umgebung mit grünen Wiesen und Bäumen am Wegesrand. Illustration mit AI erstellt."

    Mal abgesehen davon, dass das Radwegschild fehlt, das Autos fernhalten würde, ist das Bild so gestaltet, dass es einen Fahrradweg in Großbritannien darstellt oder in einem anderen Land mit Linksverkehr darstellt. Hier der Direktlink zum Bild:

    https://mdb.ad-hoc-news.de/bild/bild-2787546_1200_0.webp