Genau das haben aber nicht einmal die allermeisten Straßenverkehrsbehörden in diesem Land auch nur ansatzweise begriffen.
Ich fürchte doch. Und genau deshalb bauen sie Schikanen für Radverkehr und zeigen sich renitent und resistent.
Genau das haben aber nicht einmal die allermeisten Straßenverkehrsbehörden in diesem Land auch nur ansatzweise begriffen.
Ich fürchte doch. Und genau deshalb bauen sie Schikanen für Radverkehr und zeigen sich renitent und resistent.
Ja, Absicht, nicht Dummheit oder Unwissen.
Genau das haben aber nicht einmal die allermeisten Straßenverkehrsbehörden in diesem Land auch nur ansatzweise begriffen.
Was genau haben die allermeisten Straßenverkehrsbehörden nicht begriffen?
Ach ja, dass der Yeti gerne schnell Fahrrad fährt:
Es geht nicht um ein Trainings-Ziel. Ich möchte mit dem Fahrrad an mein Ziel kommen (zur Arbeit, nach Hause, zum Einkaufen, ...). Dafür möchte ich nicht unnötig lange brauchen, vor allem nicht unnötig länger als mit einem Auto. Wenn Radfahren nur dann sicher ist, wenn ich wie ein Kind an jeder Kreuzung absteige und schiebe, ist es unattraktiv. Nicht weil ich Schnellfahren toll finde, sondern weil ich mal ankommen möchte. Wenn ich mit dem Auto fahre, muss ich auch nicht an jeder Kreuzung Angst haben, über den Haufen gefahren zu werden und da muss ich auch nicht an jeder Kreuzung auf Schritttempo abbremsen, obwohl ich Vorfahrt habe. Also möchte ich das mit dem Fahrrad auch nicht.
Das ist jetzt aber schon sehr aus der Perspektive eines schnellen Fahrradfahrers betrachtet.
Und ja, da ist auch was dran, an dem was Yeti sich wünscht. Aber es ist auch eine sehr einseitige Betrachtungsweise, die viele Autofahrer*innen nicht teilen.
Die einen nicht, weil sie sich partout das Fahrradfahren nicht als Alltagsmobilitätsform vorstellen können und es deshalb auch nicht praktizieren, obwohl, wie Yeti richtig sagt, mit dem Fahrrad viele Wege schneller zurückgelegt werden können als mit dem Auto. Unter anderem deshalb, weil zum Beispiel solche zeitintensive Dinge wie Parkplatzsuche entfallen.
Die anderen wohnen so, dass die Annahme nicht zutrifft, dass viele Alltagswege so bequem und schnell zurückgelegt werden könnten, wie mit dem Fahrrad. Und damit sind wir wieder bei der Siedlungsstruktur. Das ist ein sehr wichtiger Faktor bei der Wahl der Mobilitätsform.
Oder anders gesagt: Selbst wenn alle Fahrradwege komplett zurückgebaut würden und ein "Siebter Sinn" 2.0 in Dauerberieselung auf allen Kanälen die Vorzüge des Fahrradfahrens auf der Fahrbahn anpreisen würde, eine nennenswerte Steigerung des Radverkehrsanteils ist damit nicht zuerreichen.
Das ist jetzt aber schon sehr aus der Perspektive eines schnellen Fahrradfahrers betrachtet.
Du betrachtest das Radfahren wie alle Radwegefans (auch wenn sie vorgeben, selber Radfahrer zu sein) sehr einseitig aus der Perspektive des schnellen Autofahrers.
Edit: Aktuelles Beispiel für diese Sichtweise:
Angst, Angst, Angst, Radwege, Angst, keine Radwege, Angst. Die vermeintlich stetig wachsende Gefahr kommt dabei nur von hinten, es gibt weder Alleinunfälle noch Vorfahrtfehler.
Das verheerendste an solch plumper Pro-Radweg-Agitation: Autofahrer lesen mit und lernen nur zu gerne „tja, wir sind halt so, und deshalb brauche ich mich auch nicht dafür zu schämen, wenn ich wie alle anderen den doofen Bodenlurchen trotz aller nett gemeinten Verkehrsregeln auf die Pelle rücke. Sollnse halt Radwege bauen.“
Da es um Bayern geht, die reale Entwicklung dazu: Unfälle mit KFZ sind entgegen der Meinungsmache im stetigen Sinkflug:
Der Autofahrer müßte seine Verkehrsmittelwahl und Bevorzugung begründen, nicht der Radfahrer. Das umzudrehen entlarvt die tatsächliche Seite des Sprechers. Ebenso die Meinung, der Radfahrer dürfe nicht dieselben Ansprüche haben, die man oder der Sprecher dem Auto ganz selbstverständlich zugesteht.
Da es um Bayern geht, die reale Entwicklung dazu: Unfälle mit KFZ sind entgegen der Meinungsmache im stetigen Sinkflug:
weil mehr Radwege gebaut werden.![]()