Woche 30 vom 20. bis 26. Juli 2026

  • Dazu was aus der Klamottenkiste:

    Northeimer Fußgänger-Blitzer: Landkreis bestätigt schnellsten Läufer | Northeim jetzt

    Das ist überhaupt der einzige mir bekannte Fall, wo mal in einem vbB die Geschwindigkeit kontrolliert wurde. Daher ist es eigentlich auch egal, ob die örtliche Behörde der Meinung ist, dass mit Schrittgeschwindigkeit 18 km/h oder 15 km/h oder 6 km/h gemeint sind, wenn es ohnehin nie kontrolliert wird.

    Es gibt ja so vieles, dass nicht kontrolliert wird. Deswegen ist es aber nicht egal, denn im Falle eines Unfalles kommt es häufiger zu Schadensersatzklagen und dann wird wieder auf die Vorschriften geguckt. In wie vielen Fällen es vorkommt, dass dann zum Beispiel gesagt wird, "Ich bin doch in diesem VbB immer schon 20 km/h gefahren und das wurde nie beanstandet und kontrolliert wird es auch nicht.", weiß ich nicht.

  • Zitat aus der Studie:

    "Unsere Ergebnisse, basierend auf der bisher größten länderübergreifenden Vergleichsstudie, legen zwei wichtige Maßnahmen nahe, die Kommunen ergreifen können, um das Zufußgehen und Radfahren zu fördern. Erstens können sie die Bebauungsdichte erhöhen, beispielsweise durch die Lockerung von Höhenbeschränkungen, Parkplatzvorschriften und anderen Flächennutzungsbestimmungen.

    (...)
    Zweitens können Städte Straßen so umgestalten, dass aktives Reisen sicherer und komfortabler wird."

    Es ist schon schade, dass der ADFC nicht sehr viel stärker auf die erste Maßnahme dringt. Aber es ist auch verständlich. Ich erinnere nur mal an die unsägliche Hetzkampagne gegen den rot-grünen Bebauungsplanbeschluss für ein Bebauungsgebiet in Hamburg-Nord, der beinhaltete, dass dort keine freistehenden Einfamilienhäuser gebaut werden sollten. Das war 2019. Die SPD fiel um und änderte im Mai 2025 den Bebauungsplan so, dass auch frei stehende Einfamilienhäuser wieder zugelassen wurden.

    "Bezirk Hamburg-Nord
    Koalition will wieder mehr umstrittene Einfamilienhäuser ermöglichen
    Hamburg. Grünes Teil-Verbot hatte Schlagzeilen gemacht. Jetzt setzt neue Deutschlandkoalition auf einen „Politikwechsel“. Wo Häuser entstehen könnten."

    Immobilien: In Hamburg-Nord dürfen wieder Einfamilienhäuser gebaut werden
    Grünes Teil-Verbot hatte Schlagzeilen gemacht. Jetzt setzt neue Deutschlandkoalition im Bezirk Hamburg-Nord auf einen „Politikwechsel“. Wo neue…
    www.abendblatt.de

    Wer im ADFC mitarbeitet und diese Thematik zu Sprache bringt, hat es nicht leicht, sich Gehör zu verschaffen. Auch im ADFC gibt es viele Menschen, die es für erstrebenswert halten, in einem alleinstehenden Einfamilienhaus zu wohnen. Da streitet man sich lieber über die Gestaltung von Fahrradwegen, anstatt die Energien zu bündeln und in einer sehr viel grundsätzlicheren Frage sehr viel stärker aktiv zu werden.

  • Radwege sind sicher! und wenn nicht, dann fehlen Ampeln!

    heute:

    https://www.abendblatt.de/hamburg/berged…dlerampeln.html (https://archive.ph/ZtYkN)

    :S

    Tatsächlich lese ich den Artikel anders. Die Dame kritisiert, dass die Extra-Ampeln für Radfahrer eher kontraproduktiv sind, auf jeden Fall wenn für Autofahrer nicht sichtbar auf der Kreuzung stehend, und plädiert am Schluss eindeutig für gemeinsame Fahrbahnampel (und Führung auf der Fahrbahn, auch wenn eigene Spur) für MIV und Radverkehr.