Fahrradweg durch Park lenkt Fahrradfahrende auf Bürgersteig

  • Das ist die Stelle an der der viele Fahrradfahrende vom Sterzer Stich (ein Parkweg) kommen und dann in der Küchengartenstraße weiterfahren:

    Es gibt nach meiner Beobachtung zwei bauliche Verbesserungsmöglichkeiten, die verhindern, dass immer wieder Fahrradfahrende auf dem Fußweg weiterfahren:

    1. Das Pflaster in diesem Teilstück der Küchengartenstraße ist sehr uneben, hat an mehreren Stellen mit Asphalt geflickte Stellen und fällt zur rechten Gosse hin sehr steil ab. Eine asphaltierte Küchengartenstraße wäre einladender für den Radverkehr.

    2. Das vorhandene gepflasterte Wegstück vor der Mündung auf die Fahrbahn (erstes Bild) ist schmal und lenkt den Fahrradverkehr in Richtung Fußweg.

    Ist der 2. Verbesserungsvorschlag (zweites Bild) eine Möglichkeit, mehr Fahrradfahrende auf die Fahrbahn der Küchengartenstraße zu lenken? Was gibt es bei dem Vorschlag im zweiten Foto zu bedenken oder müsste anders gemacht werden, um die Situation zu verbessern? Oder sollte besser alles bleiben wie es ist?

    Einmal editiert, zuletzt von Ullie (12. Juni 2026 um 15:46)

  • 2. suggeriert mit dem Rot einen Vorrang bei der Ausfahrt aus dem Park, der rechtlich vermutlich nicht besteht (§ 10)?

    Wie wäre es ohne weiße Linien? Es gibt dieses Verbundsteinpflaster, das dort liegt, in verschiedenen Farbtönen. Wie ist es, wenn man den rot markierten Bereich mit roten oder dunkelgrauen Steinen pflastert, den hellgrau markierten mit hellgrauen Steinen? Ich vermute, dass sich auch ohne weiße Linien und ohne Fahrradpiktogramme auf dem Boden die meisten Verkehrsteilnehmer*innen so einordnen würden, dass außen der Fußverkehr und mittig der Radverkehr stattfände.

    https://pflaster.haba-beton.com/daten/11557.jpg (Link zu Foto von Verbundsteinpflaster)

  • ich hab noch nicht verstanden, wieso man wieder Geld in die Hand nehmen sollte, um die Kampfradler baulich sanft irgendwohin zu lenken, und wieso die Flächenversiegelung weiter steigen sollte.

    Ist auf dem Gehweg im Hintergrund das Radfahren erlaubt? nein

    Warum wird auf dem Gehweg gefahren? Weil auf der Fahrbahn unschönes Kopftsteinpflaster verlegt ist. Da kannste auch [Zeichen 254] anschrauben - das Gehwegradeln bleibt da. konsequent ahnden. fertig ist die Laube.

  • ich hab noch nicht verstanden, wieso man wieder Geld in die Hand nehmen sollte, um die Kampfradler baulich sanft irgendwohin zu lenken, und wieso die Flächenversiegelung weiter steigen sollte.

    Ist auf dem Gehweg im Hintergrund das Radfahren erlaubt? nein

    Warum wird auf dem Gehweg gefahren? Weil auf der Fahrbahn unschönes Kopftsteinpflaster verlegt ist. Da kannste auch [Zeichen 254] anschrauben - das Gehwegradeln bleibt da. konsequent ahnden. fertig ist die Laube.

    Statt Verbote kann ein Orientierung geben oft viel mehr bewirken. Die Fläche ist ohnehin festgetrampelt, da wird nichts versiegelt, was nicht quasi schon durch Festtrampelen versiegelt ist. Statt [Zeichen 254] wäre es außerdem sinnvoller für die Fußwege [Zeichen 239] anzuschrauben. Aber noch besser ist natürlich den Fahrradverkehrsstrom so zu lenken, dass die Fahrbahn angestrebt wird. Diese zu erneuern wäre ebenfalls angesagt. Aber im Aufwand sehr viel höher.

  • einen unzweifelhaft als Gehweg zu erkennenden ... Gehweg mit ... Gehweg zu beschildern, dürfte gegen §45 StVO verstoßen.

    um die Anzahl der Kampfradler um mickrigste Prozentpunkte zu reduzieren, soll also Geld in die Hand genommen werden, um offensichtliches (der Gehweg ist ein Gehweg und darf nicht befahren werden) irgendwie baulich noch klarer als jetzt schon zu machen?

    ein Mehr an Versiegelung wird es dennoch. "festgetrampelter Boden" ist keine Versiegelung, Betonsteine sind es. Radfahren in dem GRünstrich da verbieten wäre der bessere Weg. Wozu muss man da fahren dürfen? das hab ich bei meinem letzten Besuch der Ecke da als Aufenthaltsraum wahrgenommen. Ok, war Sommer, war Wochenende - ist vermutlich nicht repräsentativ.