Woche 19 vom 04. bis 10. Mai 2026

  • ich bin enttäuscht. Auf Foto wird gar nicht vorwurfsvoll auf den Radweg gezeigt!!! =O

    :whistling:

    aber geiler Einstieg:

    Zitat

    Die wenigsten werden die Straßenverkehrs-Ordnung kennen.

    soll man nicht denken, in einem Land mit knapp 70 Mio Menschen, die älter als 16 Jahre sind und 56 Mio davon einen Führerschein haben :whistling:

  • IMMER DIESE RADFAHRER (und dann sind's auch noch Mitglied hier im Forum :D)

    Der letzte Satz in dem verlinkten Artikel hört sich so an, als ginge es den Anwohnern nur darum, keine Auto-Parkplätze zu verlieren:

    "Nach einer Sanierung im vergangenen Jahr wurde in der Gegenrichtung, also von Bruck nach Emmering, ein Radlstreifen auf der Straße angelegt. Seitdem gibt es dort ein Parkverbot – was etliche Anlieger ärgert."

  • Der letzte Satz in dem verlinkten Artikel hört sich so an, als ginge es den Anwohnern nur darum, keine Auto-Parkplätze zu verlieren:


    Jaein, tasächlich parkten erstaunlich wenig Autos auf der Fahrtbahn, vor dem markierten Streifen.

    Bzw. die Straße wurde etwa 1 Jahr lang saniert und davor gabs weder Schmutzstreifen, aber auch kaum parkende Autos. Die meisten Grundstücke sind so groß, das Garagen und Stellplätze eher kein Problem sind, dazu sind die meisten Autos dort auch von der Sorte, die man nicht häufig Nachts unter einer Laterne geparkt findet.
    Das hat sich lustigerweise während der Straßensanierung geändert. Vielleicht waren zwischendurch manche Grundstückseinfahrten schlecht erreichbar, aber schon bevor die erste Decke drauf war, fand man Nachts einiges an Autos zwischen den Baufahrzeugen stehen. Da war es natürlich eine böse Überraschung, als dann plötzlich ein Schmutzstreifen markiert wurde. Das ganze eskalierte dann relativ schnell in die nächste Ebene, als die Polizei am Anfang ein- oder zweimal einen Besitzer eines auf dem Schmutzstreifen stehenden KFz darauf angesprochen hat, dass das nicht erlaubt sei. Einer davon wollte wohl nur das Tor öffnen um in sein Grundstück zu fahren, einer wohl ausladen.

  • Und es war damals auch so, dass der linksseitig gemeinsame Geh- und Zweirichtungsradweg einige Zeit lang noch immer mit [Zeichen 240] beschildert war, die Nutzung der Fahrbahn also untersagt blieb. Da nutzte auch kein aufgepinselter Schutzstreifen. Dies war eine Posse, die einige Tage lang im Fürstenfeldbrucker Tagblatt umherspukte. Die Chefredakteurin musste hierbei erst noch von mir über die Rechtslage aufgeklärt werden, damit auch sie es letztlich verstand.

  • Du meinst die pensionierte Radfahrerin aus Gröbenzell?

    Der Jounalist, mit dem ich mich unterhalten habe, eigentlich wegen anderer Themen, der scheint das meiste richtig verstanden zu haben, das er Straße und nicht Fahrbahn nutzt, sind Feinheiten, da müssen wir das nächste Mal noch dran arbeiten.

    Hab gestern Abend um 9 schon das erste "Fan-Email" von einem autofahrenden "Fußgänger" erhalten, inzwischen sinds einige. Thema Verkehr ist schon etwas, wo die Politik offensichtlich bissl Feuer in dem langweiligen Politik-Alltag bringen könnte, wenn sie denn wollte.

    Zitat

    Auszug:
    was sind Sie denn für ein Zeitgenosse. Bei einem kombinierten Geh- und Radweg müssen die bescheuerten Biker halt Rücksicht nehmen und langsamer fahren. Das ist für Radfahrer anscheinend ein Fremdwort. Also was soll Ihre Aktion? Wollen Sie sich profilieren? Als gebürtiger "Brucker" muss ich mich ja schämen. .................................

    Ihr Radfahrer stellt nur Anforderungen. Wir als Fußgänger sind praktisch das Ende der Kette.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie auch als Musiker nur mittelmäßig sind. Ich kann das beurteilen weil ich 1. Rock Musiker in FFB war und danach über 60 Jahre mit namhaften Musiker zusammen spielte und mein musikalischer Hotspot in München war, hauptsächlich in Schwabing. Aber ich denke, da waren Sie von Ihren Eltern noch gar nicht geplant.
    Nix für unguat, aber das muss schon mal gesagt sein.

  • Stell dir vor, da will ein Radfahrer als Mitnahmeeffekt erreichen, dass der Gehweg den Fußgängern vorbehalten bleibt, und der erste Fußgänger beschwert sich und begründet das mit seiner musikalischen Karriere.

    Ich glaub, im Postillon denkt man sich nichts aus, sondern formuliert E-Mails und Leserbriefe um.

    I hate people...

  • Stell dir vor, da will ein Radfahrer als Mitnahmeeffekt erreichen, dass der Gehweg den Fußgängern vorbehalten bleibt, und der erste Fußgänger beschwert sich und begründet das mit seiner musikalischen Karriere.

    Am Ende sitzen alle (also auch sich ausdrücklich als "Fußgänger" bzw. "Radfahrer" identifizierende Personen) geistig immer nur hinterm Lenkrad ihres PKW.

  • Du meinst die pensionierte Radfahrerin aus Gröbenzell?

    Nein, ich meine ihre Nachfolgerin. Diese befährt übrigens auch regelmäßig die Roggensteiner Straße/Brucker Straße/Emmeringer Straße mit dem Fahrrad. Als ich ihr erklärt hatte, dass sie zwischen Moosfeldstraße und Leitenfeldweg auf 1,6 Kilometer linksseitig nur Schrittgeschwindigkeit kriechen darf, kippte die Stimmung. Zuvor hatte sie mir erklärt, dass die Benutzung der gemeinsamen Geh- und Radwege für sie einfach "sicherer" ist als die Fahrbahn. Ich weiß nicht, ob das Fahrrad für sie das richtige Verkehrsmittel ist...

  • wir meinen schon die gleiche Dame, das mit pensioniert ist eine Spitze von mir, weil sie sich als passionierte Radlerin bezeichnete.

    Ganz ernsthaft, wer öfter die Roggensteiner hochfährt und die Kreuzungen Dr. Rank-Str. und Moosfeldstraße passiert ohne das ihm auffällt, dass das hübsch gefährlich auf dem Gehweg ist, der ist entweder völlig naiv unterwegs und überlebt nur durch mangelnde Geschwindigkeit oder hat eine ausgeprägte Neigung zum Masochismus KFz-Lenkern gegenüber.

    Ich würde hier die Frage aufwerfen, was Regelmäßig ist. Mein Vater fuhr früher auch immer regelmäßig mit dem Fahrrad ins Büro. ...

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    Für ihn gefühlt nahezu Täglich ....

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    und die zwei Mal mal im Jahr waren durchaus regelmäßig über Jahre hinweg.

    Einmal editiert, zuletzt von Autogenix (12. Mai 2026 um 16:28)

  • Als ich ihr erklärt hatte, dass sie zwischen Moosfeldstraße und Leitenfeldweg auf 1,6 Kilometer linksseitig nur Schrittgeschwindigkeit kriechen darf, kippte die Stimmung. Zuvor hatte sie mir erklärt, dass die Benutzung der gemeinsamen Geh- und Radwege für sie einfach "sicherer" ist als die Fahrbahn. Ich weiß nicht, ob das Fahrrad für sie das richtige Verkehrsmittel ist...

    Das mit der "Schrittgeschwindigkeit" triggert auch hier die Radfahrenden regelmäßig. So das übliche Szenario halt: ich fahre mit 25-30 km/h auf der Fahrbahn, daneben ein Gehweg ("Radfahrer frei"). Radfahrer will mit mir "Schritt" halten, an der nächsten roten Ampel die Frage: "warum fährst du auf der Straße?" - ich: "weil ich kein Schritttempo fahren will". Und dann ist Polen offen 8o