Woche 41 vom 11. bis zum 17. Oktober 2021

  • Verkehrswende: »Fahrräder brauchen mehr Platz in den Städten«
    Fahrraddemos in 130 Städten und eine Million Unterschriften für mehr Radwege setzen Rathäuser unter Handlungsdruck. Doch die Angst der Politiker vor den…
    www.spiegel.de


    Zitat

    Wer verstehen will, warum der Ausbau des Radverkehrs in deutschen Städten nicht schon längst weiter fortgeschritten ist, sollte sich einmal mit Fahrradaktivisten auf den Marktplatz stellen. Keine zehn Minuten dauert es, bis ein Mann auf die Initiatorinnen und Initiatoren des Radentscheids in Jena zukommt und Dampf ablässt: Er wolle nicht mehr, sondern weniger Radfahrer auf den Straßen.

    »Die halten sich an keine Verkehrsregeln«, schimpft er pauschal. Und zeigt damit auch: Die Widerstände gegen mehr Radverkehr sind groß.

    Oh-oh ...

  • Beitrag von cubernaut ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • "Fahrräder brauchen mehr Platz in den Städten", sagt die Vizechefin des Deutschen Städtetages, Verena Göppert.


    Aber hat der Städtetag nicht erst vor kurzem den Bundestag um Hilfe gerufen, den §45 StVO abzuschaffen, weil den Städten die Begründungen für die Anordnungen ihrer geliebten RWBPen ausgehen? Sprich: Weil immer mehr Privatklagen gegen RWBPen erfolgreich sind, da die Richter aufgrund des Dilettantismus der StVBs gar nicht anders können?


    Zumindest in Bayern (und wohl auch anderswo) liegt das Problem m.E. eher darin, dass man zuerst mal ein Radwegschild hinstellt, um den unerwünschten Pöbel von der Fahrbahn wegzukriegen, und anschließend "vergisst", den dazugehörigen Radweg zu bauen. Anstatt erst einen Radweg zu bauen und anschließend ein Radwegschild aufzustellen.

  • OK, es geht nicht um Radverkehr aber ich poste es dennoch:


    Pedale, Power, Pandemie


    Was bekommt man nicht alles mit, wenn man krank im Bett langweilt.

    Wie kommst du darauf, es ginge nicht um Radverkehrspolitik?

    Neben dem Blick auf den wirtschaftlichen Aspekt des Radverkehrs ist dies m. E. ein weiterer Schwerpunkt des Beitrages. Hast du ihn ganz gesehen, ohne Fieberdelirium?

    Ich kommentiere das hier deshalb so, damit sich der eine oder die andere den Beitrag ggf. noch ansieht, der oder die sich von der Einordnung, er wäre (!) nicht radverkehrspolitisch, hat abschrecken lassen.

    Mit einem Wort: vielen Dank für den äußerst interessanten Medienhinweis.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)