Beiträge von Ullie

    Aufgrund der seltenen Querungsmöglichkeiten ist Geisterradelei leider an der Tagesordnung. Das ist dann an den teilweise recht engen, dicht bewachsenen Einmündungen fatal.

    Gibt es denn Bestrebungen, hier einen Zwei-Richtungenradweg anzulegen, bei dem dann auch die Querstraßen-Einmündungen so umgestaltet werden, dass sie sicherer werden? In Hannover ist das Thema Zwei-Richtungsradweg natürlich wie wohl überall umstritten. Aber mein Eindruck ist, dass im Zweifel eher mal eine Engstelle in Kauf genommen wird (zumindest vorübergehend), als komplett eine Zwei-Richtungen-Ausschilderung zu verweigern.

    Hier ein Beispiel: https://www.google.com/maps/@52.36853…!7i13312!8i6656

    Diese Hotelvorfahrt vor dem ehemaligen Maritim war gegenüber dem Radweg abgepollert. Das Bild zeigt die alte Situation. Eigentlich auch wünchenswert, damit dieser Radweg nicht zugeparkt wird.

    Aber diese Poller standen der Auszeichnung eines Zwei-Richtungen-Radweges im Weg, deshalb wurden sie entfernt, übrigens ohne, dass es ein größeres Problem mit Falschparkern gegeben hätte. Das hängt allerdings auch damit zusammen, dass das Maritim-Hotel derzeit als Flüchtlingswohnheim dient und auf seine Renovierung wartet. Wie dann die Hotelvorfahrt gestaltet werden wird, weiß ich leider nicht. Aber ich hoffe mal schwer drauf, dass es dann noch ein bisschen mehr Platz für Radfahrer geben wird und der Zwei-Richtungen-Radweg noch mehr ein richtiger Zwei-Richtungen-Radweg wird.

    Dieses google-Satellitenbild ist jüngeren Datums, hier sind die Poller bereits entfernt, die auf dem älteren google-street-view-Bild noch zu sehen sind:

    https://www.google.com/maps/@52.36830…t/data=!3m1!1e3

    Wenn das Fahrerhaus des LKW so gebaut wäre, dass der LKW-Fahrer wie ein Omnibusfahrer in einem Niederflurbus sehr viel tiefer sitzen würde, dann würde das auch eine Menge bringen. Auf der Bilder-Suche danach bin ich auf diese Konstruktion im Wikipedia-Artikel über Fahrerhaus gestoßen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChr…sing_22_150.jpg

    Die tiefergezogenen Fenster, so steht es in dem von dir verlinkten ADFC-Bericht sind in verschiedenen anderen Ländern bereits Vorschrift. In Deutschland nicht. Und ich teile deine Befürchtung, dass es bei der gegenwärtigen Regierungskoalition keine Aussicht auf eine Verbesserung gibt und erst recht keine Aussicht darauf, dass Vorschriften erlassen werden, Fahrerhäuser so zu bauen, dass die LKW-Fahrer etwa in der Höhe eines PKW-Fahrers sitzen oder eines Niederflurbus-Fahrers.

    Im Gegenteil. So wie es aussieht werden bald die Fahrer von PKW so hoch sitzen wie die Fahrer konventioneller LKW.

    <Xhttps://www.motor-talk.de/news/ein-kings…289.html?page=3 <X

    Was den Artikel aus der Badischen Zeitung angeht: Das scheint ja dann mehr ein Gefälligkeits-Artiekl zu sein. Da kannte vielleicht wer aus der Gruppe, die sich um die "Trixie-Spiegel" bemühte, jemand aus der Redaktion.

    Da ist schon der nächste Unfall: Schwerverletzter Radfahrer nach Verkehrsunfall in Hamburg-Alsterdorf

    Das dürfte wohl diese Stelle gewesen sein.

    Warum gibt es auf der Alsterkrugchaussee auf der Seite, auf der der Unfall passierte keinen Zwei-Richtungs-Radweg? Zumindest sieht das auf dem von dir verlinkten google-street-view-Bild so aus, dass der Radweg nur in Fahrtrichtung der Autos befahren werden darf. Wenn dieses und die weiteren Bilder auf google-street-view, die ich mir angeschaut habe noch aktuell sind, dann gab es für den verletzten Radfahrer keine Möglichkeit auf dieser Seite der Alsterburgchaussee, legal entegegengesetzt der Fahrtrichtung auf dem Radweg zu fahren. Das sollte man ja auch eigentlich nicht machen. Andererseits, gibt es aber auch keinerlei Querungsmöglichkeiten in der Nähe, die es erlauben würden, die drei Autofahrspuren in die eine Richtung, den breiten Grünstreifen und die drei Autofahrspuren in die andere Richtung zu überqueren, um auf der richtigen Radwegseite zu fahren.

    Und es gäbe genug Platz, einen genügend breiten Radweg für den Zwei-Richtungs-Verkehr anzulegen. Vermutlich würde auch die Breite des vorhandenen Radweges für Zwei-Richtungsverkehr ausreichen, zumindest vorübergehend bis ein genügend breiter Radweg angelegt ist.

    Für mich sieht das so aus, dass dieser Radweg, auf dem der Unfall passierte, tagtäglich von Radfahrern in beide Richtungen benutzt wird. Und so was hätte doch auch einem Taxi-Fahrer bekannt sein müssen.

    In dem Zeitungsartikel jedoch wird der Eindruck erweckt, da habe mal wieder ein "Rüpelradler" den Radweg in die falsche Richtung benutzt und jetzt die Quittung dafür bekommen. Das ist ganz übler Journalismus.

    Eine vermutlich kostengünstigere Lösung als eine Bike-Flash-Anlage sind runde, ortsfeste Spiegel, die insbesondere LKW-Fahrern helfen sollen, Radfahrer zu erkennen, bevor sie abbiegen.

    Solche Spiegel wurden auch in Hannover an einzelnen Kreuzungen angebracht. Neulich ist mir mal wieder einer aufgefallen:

    Ort: Friedrichswall/Ecke Karmarschstraße

    Mir kommt es allerdings so vor, als sei der Spiegel auf dem Foto nicht optimal eingestellt. Aber mal angenommen die Position passt, wieviel bringt dann so ein Spiegel, der ja allemal kostengünstiger sein dürfte als die "Bike-Flash-Anlage"?

    In einem Bericht aus Freiburg, dort sollen mehr als 100 dieser Spiegel hängen, heißt es: "Eine private Initiative sorgt dafür, dass an gefährlichen Kreuzungen im Freiburger Stadtgebiet sogenannte Trixi-Spiegel aufgehängt werden. Mehr als 100 von ihnen hängen bereits – und die Unfallzahlen gehen zurück."

    Badische Zeitung vom 5.1.2010, https://www.badische-zeitung.de/freiburg/spieg…--25157148.html

    Hier gibt es auch was Tolles: https://goo.gl/maps/9HpGn47ScN92

    Als Radfahrer soll man in Groß Hehlen bei Celle an der B3 rechts neben den parkenden Autos fahren. Leider habe ich kein Foto, wie knapp dort die Autos an der "Radspur" parken. Und was soll das überhaupt sein? Eigentlich nichts weiter als eine durchgezogene Linie auf einem Seitenstreifen mit Fahrradpiktogrammen daneben.

    Zwischendurch geht es dann immer wieder mal auf das benutzungspflichtige Hochbord und dann führt dieses Konstrukt auf einen freigegebenen Gehweg, bevor es 150m wieder mit einem [Zeichen 240] weiter geht. Da hat wohl jemand bemerkt, dass auf dem ehemals benutzungspflichtigen gemeinsamen Geh- und Radweg die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt werden und hat sich kurzerhand was Neues einfallen lassen. Aber die Bäume wollte er für seine tolle Idee doch nicht fällen lassen...

    Hast du denn dieses [Zeichen 138-10]Verkehrszeichen entdecken können? Wenn der Fußweg für Radfahrer freigegeben ist, dann ist er ja nicht benutzugspflichtig. Folgerichtig muss doch ein Verkehrsplaner damit rechnen, dass nach einem benutzungspflichtigen Radweg, der endet, die Radfahrer die Fahrbahn benutzen, so dass das Achtung-Radfahrer-Schild [Zeichen 138-10]seine Berechtigung hat.

    Das ist schon wirklich ein Kuriosum und zunächst dachte ich daran das Bild im Thread "Lustige Schilder" zu veröffentlichen:

    Da endet der Radweg, es folgt ein Stück bei dem Radfahrer auf die Fahrbahn wechseln müssen, und dann beginnt der "Radweg" ca. 15 m weiter hinten wieder in Form eines Fußweges, der für Radler freigegeben ist. Oder wie ist das Schild [Zusatzzeichen 1022-10] zu verstehen wenn es nicht als Zusatzschild zu einem [Zeichen 239] angebracht ist?

    Ort: Marburg, siehe Karte:

    In Hannover führt ein stark benutzter Radweg am Leineufer entlang, bei dem jetzt der Belag erneuert wurde. Zumindest auf einigen Teilabschnitten wurde er auch verbreitert, sowei es die Bäume zuließen. Hierzu der HAZ-Bericht vom 23.4.18, in dem die Bauarbeiten angekündigt wurden: "Die Piste war mit den Jahren in Teilbereichen zu einer Rumpelstrecke geworden. Sie erhält deshalb eine durchgängige neue Asphaltdeckschicht, wodurch Schlaglöcher sowie Verwerfungen durch Baumwurzeln beseitigt werden. Außerdem lassen die Fachbereiche Tiefbau und Umwelt und Stadtgrün sie in Bereichen, in denen es der vorhandene Baumbestand zulässt, auf 3,50 Meter verbreitern." Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-d…Linden-sanieren

    Der Fußverkehr verläuft weitgehend separat auf einem Fußweg, der vom Radweg durch einen breiten Grünstreifen auf den meisten Streckenabschnitten abgetrennt ist. (Im Foto rechts)

    Tatsächlich kann sich das Ergebnis sehen lassen. Hier ein Foto von einem Abschnitt, bei dem im Vordergrund die alte Breite und weiter hinten die Verbeiterung zu sehen ist. Im zweiten Bild deutet eine rote Linie den alten Verlauf an. Die Aufnahme entstand Richtung stadtauswärts kurz vor der Unterführung unter dem Westschnellweg.

                          


    Ich lehne das ab, das wären zehntausende neue VZ 239 allein für Berlin. Zudem sollte ein Fußweg auch weiterhin grundsätzlich für Fahrzeugverkehr aller Art tabu sein. Wer ein Fahrzeug führt, soll die Fahrbahn benutzen, genau dafür ist sie da. Wer das nicht will, fährt Bahn, Bus oder läuft.

    Nein das sehe ich nicht so. Es gibt immer wieder mal Stellen, da ist nicht ganz klar, ob da mit dem Rad gefahren werden darf oder nicht, aber es hat sich aus verschiedenen Gründen der Mischverkehr problemlos bewährt ohne das Schilder aufgestellt sind. Problematisch wird das doch eigentlich nur, wenn der eine den anderen ausschalten will. Zum Beispiel weil die Fußgänger vom Radverkehr genervt sind, oder umgekehrt.

    Zu der Anweisung gegen Hundehalte hinterfrage ich, ober der Unterzeichnende überhaupt die Kompetenz hat, so etwas anzuordnen. Radler und Fußgänger gemischt geht klar, aber ein Hund geht gar nicht? Das soll er mal einem Verwaltungsrichter erklären, die hören bestimmt auch gerne Märchen.

    Na zumindest hatte da wohl jemand die Kompetenz das Schild aufzuhängen. Ich vermute allerdings, dass es dabei gar nicht darum ging, im sehr schmalen Löschels Gäßchen das Hundeverkehrsaufkommen zu reduzieren. In dem Gässchen sind ganz dicht an den Hauswänden sehr schmale Beete, vielleicht um Efeu ranken zu lassen, der die Wände zieren sollen. Und der Heger und Pfleger dieser Beete hat sich vielleicht daran gestört, dass dort Hunde hingeschissen haben und er hatte einen guten Draht zur Stadtverwaltung ... Aber das ist alles nur Spekulation.

    Beim Spaziergang durch's Viertel fiel mir kürzlich auf, dass eines dieser üblen Dickschiffe sich kackfresch auf der Busspur breit gemacht hat, auf der der Bus in einen Fußgängerzonenabschnitt mit ÖPNV-Freigabe einfährt. Anruf bei 110 und ein insgesamt freundliches Gespräch. Zunächst wollte der Polizist allerdings wissen, ob ich der Busfahrer sei. Ich verneinte und wies zugleich darauf hin, dass ich gerne als Busfahrgast unterwegs bin, und dieses falschparkende Fahrzeug die Freude am Busfahren trübt oder gar empfindlich stört, wenn es zu einem Zusammenstoß kommt. Als ich dem Polizisten dann noch den Fahrzeugtyp nannte, meinte er, die Fahrer von solchen Wagen seien besonders dreiste Falschparker und die Polizei ginge der Sache nach. (Das war nach 18:00 Uhr, dann übernimmt die Polizei diese Aufgabe, weil dann der Verkehrsaußendienst der Stadt Feierabend hat.)

    Ich hatte bei anderen, ähnlichen Gelegenheiten, wenn ich im Bus saß, auch schon den Busfahrer angesprochen. Mein Eindruck von dem Gespräch: Solche Verstöße von Autofahrern werden nicht immer konsequent weitergemeldet. Ein Busfahrer meinte, das seien einfach zu viele Anrufe, die er dann machen müsse.

    Die hier finde ich auch toll. Schön eckig damit das Rad hart an den winkel angelehnt werden kann. Und man kann auch sehr gut mit Rücksicht der anderen Radler rechnen wenn sie ihr eigene an die andere Seite des Ständers schließen. Wenn das eigen dann hin und her rutscht am tollen Ständer..sehr durchdacht.

    08fe517bc7be1e0c1995a9c7dd953075.jpg

    KonsiKleine hat ja weiter oben schon darüber berichtet, dass diese massiven Rechteckprofile einem Raddieb mehr Widerstand entgegensetzen als Rohre. Und das mit der sehr eckigen Metall-Kante lässt sich auch entschärfen. So gesehen in Hannover:

                 

    Ah ja. Dann achtet die Polizei sicher auch immer und überall darauf, dass kein normaler Verkehrsteilnehmer verbotenerweise auf Geh- und Radweg parkt ...

    Klar die Rettungsgasse "Radweg" muss frei gehalten werden, weil mit der Rettungsgasse auf der Fahrbahn klappt das ja nicht immer so gut. Das sind ganz neue Perspektiven für ein Gespräch mit der Polizei darüber, warum es in ihrem ureigenen Interesse liegen muss, Radwegparker konsequent abzuschleppen.

    Ich bin eher der Meinung, man sollte die Regeln fürs Radfahren vereinfachen. Wir haben momentan schon 13 verschiedene Straßenteile, auf denen man unter gewissen Umständen mit dem Rad fahren kann, darf oder muss. Da muss nicht noch ein 14. oder 15. Straßenteil dazukommen.

    Dann lieber wieder [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] so definieren, dass keine Schrittgeschwindigkeit notwendig ist und an allen Stellen, die für den Radverkehr zu schmal sind, ganz konsequent das [Zusatzzeichen 1022-10]abschrauben.

    Bevor man das Radfahrer frei abschraubt, kann man doch auch erst mal die Hunde aussperren:

    Im Ernst: Es gibt manchmal schmale Stellen auf Radwegen die für Radfahrer freigegeben sind. Da als Fußweg gekennzeichnet, sind Radfahrer ohnehin schon zu erhöhter Rücksichtnahme verpflichtet. Auch wenn keine Verpflichtung zu Schrittgeschwindigkeit bestünde, müsste ein Radfahrer an Engstellen besonders vorsichtig fahren. Streckenabschnittsweise Freigabe für den Radverkehr und dann wieder nicht, halte ich für keine gute Lösung.

    Dieses Hundeverbot halte ich auch für etwas übertrieben, aber das hat möglicherweise auch andere Gründe, als den schmalen Fuß- und Radweg vom vierbeinigen Fußgeher-Verkehr frei zu halten. (Kackmaschinen-Ausschluss?)

    Weil die Straßenverkehrsbehörde keine Ahnung hat. Ich zeige da immer gerne mit dem Finger auf Wedel, wo die Behörden dann irgendwann das Radfahren auf den Gehwegen unterbinden wollten und die Zeichen 240 entfernten, aber die Fahrradfurten nicht von der Fahrbahn kratzten:

    Dennoch darf man auf den Sonderwegen nicht mit dem Rad fahren.

    Anstatt die roten Fahrradfurten einfach wegzukratzen erscheint es mir sinnvoller, deutlich breitere Furten ohne Piktogramm zu markieren. Und zwar mindestens so breit wie der Bürgersteig. Damit wäre dann zwar immer noch nicht geklärt, ob man dort mit dem Rad hochbord fahren darf, aber auch Fußgänger können doch von einer markierten Furt profitieren. Und selbstverständlich gerne auch in Querrichtung. Denn Fahrradfurten, bzw. Fahrrad-Fußgängerfurten, die nur in Längsrichtung einer der beiden sich kreuzenden Straßen farbig markiert sind, meistens entlang der stärker befahrenen Straßen, beschleunigen dort das Tempo. Farbige Markierungen in Querrichtung degegen reduzieren das Tempo.

               

    Die Autos werden auch immer breiter. Die Polizei, dein Freund und Helfer, reagiert mit einem entsprechenden Hinweisschild:

    Und möglicherweise wird dann auch von den Ordnungskräften mal ein Auge zugedrückt, wenn aus purer "Kastrationsangst" des Autofahrers mal ein Stückchen auf den Rad-/Fußweg ausgewichen wird:

    Hier ein Relikt aus der Zeit, in der Fußgänger konsequent von der Straße verbannt wurden, damit sie nicht den "Verkehrsfluss" hindern. Fußgängerunterführung am Friederikenplatz in Hannover. Selbst heute gibt es dort noch keine direkte Fußgängerampel. Eines der krassesten Beispiele hannoverscher Autovernarrtheit der 60er Jahre. Ziemlich genau aus der Zeit dürften auch diese Schilder stammen, die auf den Fußgängertunnel hinweisen. Vermutlich wurden sie noch nie erneuert. Wäre aber auch echt peinlich, den Fußgängertunnel mit den aktuellen Schildern zu beschildern. So sieht jeder schon auf den ersten Blick, dass eine solche Fußgänger-Verkehrsführung aus der Zeit gefallen ist.

    Ein Scherzbold hat sich mit zwei Aufklebern an einem weiteren Schild, das auf die Fußgängerunterführung hinweist, zu schaffen gemacht:

    Ergänzung:

    Habe das Schild in der Bildtafel der Verkehrszeichen 1971 - 1992 gefunden:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel…,_StVO_1970.svg

    Danach, ab 1992, sah es dann anders aus:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel…,_StVO_1992.svg

    In der Bildtafel der Verkehrszeichen 1956-1971 habe ich das Schild nicht gefunden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel…n_1956_bis_1971

    ... um mal die eindrücklichsten Beispiele herauszugreifen. Das werden nicht nur ausschließlich Fahrradfahrer gewesen sein. Man muß parallel dazu natürlich den Kfz-, insbesondere den PKW-Verkehr einschränken.

    In Hannover wurde 1965 mit dem Bau einer U-Bahn begonnen. Das hat vor allem dazu geführt, dass der Autoverkehr sehr stark zugenommen hat. Vermutlich deutlich stärker als in anderen Städten, in denen weiterhin nur Straßenbahnen gefahren sind. (Obwohl es davon vermutlich nur wenige gibt im Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik.)

    Es wurde versäumt, den Kfz-, insbesondere den PKW-Verkehr einzuschränken. Die 60er Jahre waren aber auch nicht die Zeit, in denen der PKW-Verkehr bereits so sehr in der Kritik stand wie heute. Und selbst heute gibt es noch genug Anhänger einer grenzenlosen Automobilität, so dass immer wieder fatale Fehlentscheidungen getroffen werden, mit denen der Autoverkehr noch weiter verstärkt wird, obwohl die Grenzen der Belastbarkeit längst überschritten sind.

    Bei der Frage des ÖPNV-Ausbaus steht auch heute noch an erster Stelle: Beeinträchtigt das den Autoverkehr? Dann verzichten wir lieber auf den ÖPNV-Ausbau. Siehe zum Beispiel Rückkehr der Straßenbahn in Hamburg unter dem Titel "Stadtbahn".

    Sohn von toter Radfahrerin schreibt rührenden Abschiedsbrief

    Man sollte die Kommentare darunter vielleicht lieber nicht lesen.

    Oder man nimmt sie als ungefähren Gradmesser, welchen Stellenwert das Auto im Kopf der Hamburger Verkehrsteilnehmer immer noch hat. „Tote Mutter, trauernder Sohn? Scheiß egal, ich habe heute jemanden fast angefahren und noch gehupt!“

    Hast du schon mal von dem Spruch gehört, "Einem bösen Hund wirft man schon mal einen Knochen mehr hin, damit er einen in Ruhe lässt." Eigentlich finde ich den Spruch blöde, weil er quasi ein Verhalten gegenüber einem Tyrannen einfordert, das auf Unterwürfigkeit hinausläuft.

    Was den Autoverkehr angeht, habe ich den Eindruck, dort werden nicht nur einzelne Knochen hingeworfen, sondern ganze Gerippe, in Form von immer schnelleren, immer breiteren Straßen und Verdrängung anderer Verkehrsteilnehmer.

    Und etwas Gutes kann ich dem Spruch auch abgewinnen, wenn man ihn auf den Autoverkehr anwendet: Er zeigt, um was es sich bei dem Autoverkehr handelt.

    Man sollte ihn auch entsprechend behandeln (Nicht wie in dem Spruch gefordert und nicht wie Peta sich das wünschen würde.)

    Der Güterverkehr ist doch nicht Alles. Unfälle mit Lkws sind ohne Frage besonders gefährlich aber sie machen nicht die Masse aus. Pkw-Fahren verursachen viel mehr Abbiege- und sonstige Unfälle. Wenn man jetzt über Abbiegeassistenzen oder Blinklichter redet, um den untoten Winkel zu kompensieren, fallen diese unter den Tisch.

    So wird das zugrundeliegende Problem aus der Schusslinie genommen.

    Und ich ertappe mich manchmal bei dem zynischen Gedanken, dass jetzt ein paar medienwirksame Abbiegeunfälle mit Pkws vielleicht ganz gut wären, um den ganzen Eisberg ins Blickfeld zu rücken.

    Ich hatte geschrieben: "Schöner wäre natürlich deutlich weniger bis fast gar keine autofahrenden VerkehrsteilnehmerInnen. Aber was tun bis dahin?"

    Medienwirksame Abbiegeunfälle mit PKW's helfen da auch nicht weiter. Denn die würden ja nur wieder von den LKW-Unfällen ablenken, bei denen Radfahrer getötet wurden.

    Und die Frage ist, was tun um den Kraftfahrzeugverkehr wirksam zu reduzieren? Auch wenn der Anlass sehr traurig ist, so ist es doch richtig, dass diese Unfälle ein Medienecho auslösen. Und da gehören nun mal auch Diskussionen über solche Maßnahmen wie Rotmarkierungen, Bike-Flash oder andere Ampelschaltungen.