Beiträge von Ullie

    Und weil mir bei dieser Gelegenheit dieser Film einfällt auch hier der Link:

    Smog ist ein gesellschaftskritischer deutscher Film von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1973. Er wurde ausschließlich für das Fernsehen produziert. Viele Zuschauer hielten die Pseudo-Doku für real und riefen während der Ausstrahlung am 15. April 1973 besorgt beim Fernsehsender WDR an.

    Seit vier Tagen dauert eine bedrohliche Smog-Wetterlage im Ruhrgebiet an. Die vom Menschen mitverursachte Umweltkatastrophe bahnt sich langsam an.

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    Passend zum Thema dieser Film, den ich in der ARTE-Mediathek gefunden habe:

    Als London im Smog verschwand - Die ganze Doku | ARTE
    Dezember 1952. Ein dichter, toxischer Nebel umhüllte London und führte zu 12.000 Todesopfern. Die Tragödie markierte weltweit einen Wendepunkt: Mit einem…
    www.arte.tv

    auf youtube:

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    "Zur Zeit des Londoner Killer-Smog nahm kein Arzt ernsthaft an, dass Luftverschmutzung töten könnte." Zitat am Anfang des Filmes mit Original-Filmaufnahmen von 1952.

    "Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV) verbrauchen in der Praxis erheblich mehr Kraftstoff als in den offiziellen EU-Typgenehmigungen angegeben. (...) Die Ergebnisse der aktuellen Analyse geben den Kritikern offenbar Recht. Laut der Studie verbrauchen die eine Million untersuchten Fahrzeuge im Durchschnitt fast sechs Liter Kraftstoff und damit 300 Prozent mehr als in den Herstellerangaben der EU-Typgenehmigung."

    tagesschau vom 18.2.26 https://www.tagesschau.de/investigativ/s…brauch-100.html

    :/Ein viermal höherer Verbrauch und über viele Jahre hinaus merkt das keiner so richtig? Oder will es einfach keiner wahrhaben? Von wegen "Brückentechnologie" usw.

    Hier geht es zur Studie des Frauenhoferinstituts, der Link ist in der tagesschaumeldung angegeben:

    https://www.tagesschau.de/analysephev-100.pdf

    Kann ich bestätigen. Gerade 30er-Schilder ohne Aufhebung (Baustelle, Schule, Altenheim) bleiben teilweise kilometerweise "aktiv" im System.

    Wie erklärst du dir das? Und welche technischen Verbesserungsmöglichkeiten siehst du?

    Die Kamera das Tempo 30 Schild und außerdem ist der Tempo-30-Abschnitt in dem digitalen Kartenmaterial hinterlegt. Beide liefern die Daten für den Intelligenten Geschwindigkeitsassistenten ISA.

    Mehr dazu hier: RE: Warum wir dringend ISA verbindlich für alle Autos brauchen!

    Ein strecken-30 wird von ISA zwar erkannt, aber das Ende des 30-Abschnitts, der sich zum Beispiel lediglich auf eine klar erkannbare kurze Gefahrenstrecke bezieht, wird von ISA nicht erkannt. Was tun?

    Die Kamera erkennt das Tempo 30 Schild und außerdem ist der Tempo-30-Abschnitt in dem digitalen Kartenmaterial hinterlegt. Beide liefern die Daten für den Intelligenten Gewchwindigkeitsassitenten ISA.

    Das digitale Kartenmaterial informiert über das Ende des Tempo-30-Abschnitts, die Kamera erfasst jedoch kein Ende der 30er-Zone Schild. ISA ist so programmiert, dass es in diesem Fall keine Beschleunigung über 30-km zulässt, obwohl eine der beiden Entscheidungs-Quellen, nämlich das digitale Kartenmaterial, ein höheres Tempo zulässt.

    Ein möglicher Lösungsweg könnten aktive Verkehrsschilder sein, die als dritte Entscheidungs-Quelle zusätzliche Informationen an die Fahrzeuge liefern und von den eingebauten ISA erkannt werden. In dem Fall, dass das Tempo-30-Schild nur für einen kurzen Streckenabschnitt gilt.

    Und hier dann die nächsten Kilometer mit 10km/h?

    https://www.google.de/maps/@53.72307…SoASAFQAw%3D%3D

    Ich kann die Intention verstehen aber zumindest mit den aktuellen Systemen geht das einfach noch nicht zuverlässig. Aus meiner Sicht ist auch nicht zwingend allgemein die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit das Problem sondern einfach an die Situation unangepasste Geschwindigkeit und riskante und verbotene Fahrmanöver, knappes Überholen, Fahren ohne Sicht usw.

    Warum sollte ein ISA, das auf Navi-Daten und Kamera zugreifen kann, nicht in der Lage sein soll, zu erkennen, dass sich die 10 km/h und 12 t max auf die Einfahrt in das Firmengelände bezieht?

    Aber selbst wenn das der Fall ist, dann ist es ein Leichtes, die Schilder entsprechend zu verändern und/oder die Kartendaten so zu verbessern, dass klar ist, was gilt. Und du schreibst selbst:

    Ich kann die Intention verstehen aber zumindest mit den aktuellen Systemen geht das einfach noch nicht zuverlässig.

    Du hast vermutlich nicht alle Systeme ausprobiert, die auf dem Markt sind. Deine Aussage ist zu pauschal.

    Aber selbst wenn aktuelle Systeme noch Macken haben, dann gibt es immer noch die Möglichkeit, vorhandene Systeme zu verbessern und die Umgebung so zu verbessern, dass ISA fehlerfrei funktioniert.

    Dann muss in deinem Beipiel das Schild auf dem Firmengelände eben so aufgestellt werden, dass es nicht zu Irritationen führt, zumal es so, wie es jetzt steht auch Autofahrer*innen verwirren kann, die kein ISA eingebaut haben.

    Dazu kommt, dass ISA nicht den Fahrer aus seiner Verantwortung entlässt. Es gibt selbstverständlich zahlreiche Situationen im Straßenverkehr, wo es nicht ausreicht, sich darauf zu verlassen, dass ISA das Fahrzeug ausreichend entschleunigt. Zumal ISA den aktuellen Bestimmungen entsprechend so verbaut ist, dass es nicht das Fahrzeug aktiv herunterbremst, sondern eine Beschleunigung über die vorgegebene Tempobegrenzung hinaus verhindert.

    Dafür braucht es keine mehrspurige Landshuter Allee: Kapazitätsreserve Stehplätze im Umfang von mehr als 200% zusätzlicher Transportkapazität:

    E-Citaro Gelenkbus der Üstra: 42 Sitzplätze und 91 Stehplätze. Kapazitätsreserve in Form von Stehplätzen: 42/91x100=217%

    ÜSTRA Busse in Hannover - Moderne Vielfalt auf der Straße
    Im Busnetz der ÜSTRA fahren Busse mit unterschiedlichen Antriebsarten. Ob Solo- oder Gelenkbus: Hier finden die Fahrgäste Platz.
    www.uestra.de

    Das Problem an mehrspurigen stark befahrenen Einfallstraßen ist, dass sie nur in den Verkehrsspitzen sehr stark befahren sind, in den verkehrsschwachen Zeiten aber zum Rasen einladen. Zu den Versuchen daran etwas zu ändern gehören zum Beispiel flexible Arbeitszeiten.

    Würde man das konsequent umsetzen, dann würden die "flexiblen" Arbeitszeit nicht mehr vom Arbeitnehmer oder Arbeitgeber bestimmt, sondern von der Straßenverwaltung. Dann könnte man ganz sicher die Transportkapazität um ca. 200% steigern. Oder anders ausgedrückt: dreispurige Einfallstraßen (je Richtung) könnten auf einspurig zurückgebaut werden.

    Einer der großen Fehler der Verkehrsentwicklung ist, dass das Individual-Verkehrsmittel Auto nicht im eigentlichen Sinne genutzt wird, als individuelles Verkehrsmittel, sondern dass es zu einem Massenverkehrsmittel wurde, das die eigentlichen Massenverkehrsmittel des ÖPNV, nämlich Busse, Straßenbahnen, Stadtbahnen, Züge vielerorts den Platz weggenommen hat, bzw. mancherorts zum Bau von extrem kostspieligen Untergrundbahnen (U-Bahn und Untergrund S-Bahnen) geführt hat. Darüber hinaus hat der massenhafte Autoverkehr bewirkt, dass das Fahrradfahren extrem unattraktiv geworden ist und der Radverkehr häufig auf umwegige Strecken ausweicht, weil die Hauptverkehrsstraßen unbenutzbar gemacht wurden vom Autoverkehr.

    Der Vorteil des ÖPNV ist: Nimmt man als einfache Auslastung eines ÖPNV-Verkehrsmittels an, dass alle vorhandenen Sitzplätze besetzt sind, dann gibt es darüber hinaus eine Reserve, nämlich die Stehplätze, die eine Kapazitätserweiterung von zusätzlich 200% Auslastung ermöglicht. Und dafür benötigt ein ÖPNV-Verkehrsmittel keine zusätzliche Verkehrsfläche oder Fahrspuren, weil diese Erweiterung um 200% innerhalb des ohnehin vorhandenen und sich im Betrieb befindlichen ÖPNV-Fahrzeuges stattfindet.

    Im Prinzip hätten die zahlreichen Autos im Berufsverkehr ebenfalls eine stattliche Kapazitätsreserve zu bieten. Die meisten PKW sind nämlich nur mit rechnerisch rund 1,5 Personen besetzt. Da würden auch 4 bis 5 Personen komfortabel reinpassen. Das wäre dann auch eine Kapazitätsreserve von zusätzlich 200%! Die Nutzung dieser Kapazitätsreserve findet aber im Autoverkehr nicht statt, im ÖPNV dagegen sehr wohl!

    Für eine konsequent auf den ÖPNV ausgerichtete Verkehrswende bräuchte es keine mehrspurige Landshuter Allee!

    Antwort auf: RE: Woche 07 vom 09. bis 15.02.2026

    Fahrbahnradler hat in dem Beitrag Bedenken geäußert, das ISA nicht ausreichend zuverlässig arbeite, um es verbindlich zu machen.

    ISA wird von mindestens zwei Erkennungs-Geräten gespeist. Kamera und Navidaten. Mir scheint es zu einfach gedacht, dass ein ISA sich ausschließlich nur auf die Kamera-Informationen verlässt und zum Beispiel in einem 30er-Abschnitt es zulässt, dass der Fahrer das Fahrzeug auf Tempo 50 beschleunigen kann, weil das Tempo 30 Schild verdeckt war. Oder dass ISA nichts davon mitbekommt, dass sie 30er-Zone endet, weil ein Wohnmobil vor dem Tempo-30-Zone-Ende-Schild parkt.

    Die Angaben zu Straßenabschnitten mit Tempobegrenzungen sind auch aus den Navidaten (GPS-Kartendaten) ablesbar.

    Und wenn da etwas nicht verzeichnet ist, dann gibt es Möglichkeiten die ISA-Systeme und die Umgebung so zu verbessern, dass sie trotzdem zuverlässig arbeiten. Zum Beispiel "aktive Verkehrsschilder", die Daten an die Fahrzeuge senden, und die auch im optisch verdeckten Zustand von einem ISA erkannt werden.

    Ein Intelligenter Geschwindigkeitsassistent, der ausschließlich nur mit Kameras arbeitet, ist jedenfalls nicht ausreichend, aber auch nicht der aktuelle Stand der Technik. Ein ISA das sich nicht einfach mal so eben überstimmen lässt, muss technologischer ausgereifter sein.

    Und es ist ein mehrstufiger Ausbau (auch der Umgebung) vorstellbar, der ebenfalls heute schon verwirklichbar ist: Die Navidaten ermöglichen es zum Beispiel, dass das Fahrzeug erkennt, ob es innerhalb einer geschlossenen Ortschaft bewegt wird. Ein Intelligenter Geschwindigkeitsassistent kann das Fahrzeug so abriegeln, dass nicht mehr als auf Tempo 30 beschleunigt werden kann.

    Wenn grundsätzlich und ausnahmslos gilt, dass innerhalb einer geschlossenen Ortschaft nicht schneller als Tempo 50 gefahren werden darf, dann ist es mit einer mehr als ausreichend hohen Zuverlässigkeit möglich, solche Raser technisch auszubremsen: "Er fuhr so schnell und rücksichtslos, dass die Polizei die Verfolgung abbrach – aus Sicherheitsgründen: Ein 25-Jähriger ist mit wahnwitzigem Tempo durch Elmshorn bei Hamburg gerast. Das kommt ihn nun teuer zu stehen." Mopo vom 12.5.25: "Mit 150 Sachen durch Ortschaft: Junger Raser muss richtig blechen"

    Mit 150 Sachen durch Ortschaft: Junger Raser muss richtig blechen
    Er fuhr so schnell und rücksichtslos, dass die Polizei die Verfolgung abbrach – aus Sicherheitsgründen: Ein 25-Jähriger ist mit wahnwitzigem Tempo durch
    www.mopo.de

    ISA könnte in zwei Stufen arbeiten: Innerhalb geschlossener Ortschaften auf keine Fall mehr als Tempo 50 zulassen (in Fällen, in denen Tempo 30 gilt und vom Fahrer überschritten wird, können Warnsignale oder erhöhter Pedalgegendruck ein langsamer Fahren begünstigen.) Bei Tempo 50 wäre aber grundsätzlich kein weiteres Beschleunigen mehr möglich. Ausnahme: Zum Beispiel Polizeifahrzeuge im Einsatz.

    Typische Fehler:

    Ein Lkw parkt vor dem Schild, das die 30-er Zone beendet.

    ISA wird von mindestens zwei Erkennungs-Geräten gespeist. Kamera und Navidaten. Mir scheint es zu einfach gedacht, dass ein ISA sich ausschließlich nur auf die Kamera-Informationen verlässt und zum Beispiel in einem 30er-Abschnitt es zulässt, dass der Fahrer das Fahrzeug auf Tempo 50 beschleunigen kann, weil das Tempo 30 Schild verdeckt war. Oder dass ISA nichts davon mitbekommt, dass die 30er-Zone endet, weil ein LKW vor dem Tempo-30-Zone-Ende-Schild parkt. Mehr auf Warum wir dringend ISA verbindlich für alle Autos brauchen!

    Warum hatte die Stadt München eigentlich die Tempo-30-Begrenzung auf der Landshuter Allee zurückgenommen?

    Standen die Autolobbyisten in den Startlöchern, um die Stadt gerichtlich dazu zu zwingen, die Tempo-30-Regelung zurückzunehmen? Und standen die Chancen dafür so gut, dass befürchtet werden musste, dass die Stadt keine Chance gehabt hätte, an der Tempo-30-Regelung festzuhalten?

    Dass jetzt ein Gericht geurteilt hat, es sei rechtens, an der Tempo-30-Regelung festzuhalten, verschärft den Verdacht, dass München von "Bleifuß-Rittern" regiert wird.

    Da ist nix entwickelt. Der Beitrag ist kopiert. 1 zu 1.

    Im übrigen erweckt er den Eindruck, daß das von mkossmann vorgebrachte Argument falsch sei, ohne dies zu belegen. Stattdessen wieder ein endloser Roman mit Verweisen auf andere Beispiele, die hier nicht relevant sind.

    Ich hatte meinen Beitrag zunächst kopiert in den Themenstrang "Warum wir dringend ISA verbindlich für alle Autos brauchen!" und dann im Themenstrang "Woche 07 vom 09. bis 15.02.2026" deutlich gekürzt, weil er mir dort als zu lang erschien. Ob die von @kosmann - "Argumente" richtig oder falsch sind, sollte dann besser hier im Themenstrang "Warum wir dringend ISA verbindlich für alle Autos brauchen!", diskutiert werden, deshalb hatte ich ja darauf hingewiesen.

    Ich halte die Aussage, "In den derzeit verfügbaren Assistenzsystemen funktioniert diese Technik noch nicht gut genug um brauchbar zu sein." erst mal nur für eine Aussage, wie sie häufig vorgebracht wird von Gegnern eines verbindlich arbeitenden Intelligenten Geschwindigkeitsassistenten. Wenn man das als Argument betrachtet, dann stellt sich die Frage als Argument für was:

    Als Argument dafür, dass ISA schnell und deutlich verbessert werden muss und die Verkehrswege so optimiert werden müssen, dass ISA noch effizienter und noch zuverlässiger arbeiten kann?

    Oder als Argument dafür, ISA niemals verbindlich zu machen, so wie es der Protagonist in dem von mir verlinkten Video in Minute 8:30 ff von 9:22 fordert, der die Motorrad- und Autofahrer von der EU unter einen Generalverdacht gestellt sieht und sagt, dass "wir als Motorchecker uns ganz klar gegen dieses System aussprechen".

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    (Link direkt zur zitierten Stelle) ?

    (S+) Meinung: Trumps Vorstoß gegen Abgasregeln: Billigere Autos? Wohl eher ein billiger Trick
    Donald Trump führt Autofahrer in die Irre. Nur die Ölmultis werden sich freuen, dass der Staat den Spritverbrauch nicht mehr drosselt. Leider scheint…
    www.spiegel.de

    :rolleyes:"Von Trump lernen heißt Siegen lernen", hat sich "unser aller Bundeskanzler" da wohl gesagt.:rolleyes:

    Zitat: "Donald Trump führt Autofahrer in die Irre. Nur die Ölmultis werden sich freuen, dass der Staat den Spritverbrauch nicht mehr drosselt. Leider scheint Bundeskanzler Merz einen ähnlich fatalen Plan zu verfolgen."

    Spiegel vom 13.2.2026: Billigere Autos? Wohl eher ein billiger Trick

    auf archive.today: https://archive.ph/0koOH

    In den derzeit verfügbaren Assistenzsystemen funktioniert diese Technik noch nicht gut genug um brauchbar zu sein.

    Das ist der Eindruck, den führende Autozeitschriften und "Revolverblättchen" wie Auto-Bild (leider erfolgreich) erwecken.

    Das System arbeitet angeblich zu unzuverlässig, deshalb dürfe es nicht verpflichtend sein.

    Die Argumente, die gegen ein verpflichtendes ISA vorgebracht werden ähneln sehr den Argumenten, die stets vorgebracht wurden und werden von der Auto-Lobby, wenn es um vergleichbare Maßnahmen geht, die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen oder dem Umweltschutz dienen.

    Beispiele gefällig?

    - bleifreies Benzin macht den Motor kaputt

    - bleifreies Benzin weist keine ausreichend hohe Klopffestigkeit auf

    - die Abgasreinigung funktioniert nicht auf Kurzstrecken, deshalb ist sie sinnlos

    - ein niedriges Tempolimit führt zu mehr Umweltverschmutzung, weil dann im falschen Gang gefahren werden müsse

    - Ampel-Kreuzungen blockieren den Verkehrsfluss, stattdessen müssten überall Kreisel gebaut werden

    - Sicherheitsgurte sind ein Sicherheitsrisiko, weil sie die Fahrzeuginsassen an den Sitz fesseln

    Du kannst jedes dieser Argumente als KI-Anfrage starten und wirst sehen, dass solche Argumente weit verbreitet sind oder waren, bzw. bei von manchen bis heute hartnäckig verteidigt werden.

    Beispiel:

    "Sicherheitsgurte sind ein Sicherheitsrisiko, weil sie die Fahrzeuginsassen an den Sitz fesseln"

    KI-Antwort: "Das Argument, Sicherheitsgurte seien ein Risiko, da sie Insassen „fesseln“, war besonders bei der Einführung der Gurtpflicht 1976 weit verbreitet. Die Unfallforschung zeigt jedoch, dass genau dieses „Fesseln“ am Sitz die überlebenswichtige Funktion des Gurtes ist. (...)"

    Bei ISA kommt insbesondere dazu, dass es naheliegend ist, bestehende unsinnige Regelungen betreff der Höchstgeschwindigkeiten auf einen einheitlichen niedrigen Standard abzusenken, so dass ISA noch zuverlässiger arbeiten kann.

    Zum Beispiel verbietet es der Gesetzgeber auf einer Hauptverkehrsstraße einheitlich Tempo 30 km/h einzuführen. Nur im Bereich von z. B. Schulen, Kindergärten oder Altenheimen kann ein niedrigeres Tempolimit festgelegt werden, so dass schnell ein "Flickenteppich" entsteht, der eine zusätzliche Anforderung für ein automatisches Tempobegrenzungssystem darstellt.

    Die Kritik an ISA wird sehr schnell hochpolitisch und ruck zuck fallen Begriffe wie "diktatorisch" (8:20 von 9:22) oder "wir sind durch diese Systeme permanent überwacht und jetzt werden diese Systeme aktiv gegen uns eingesetzt" (7:40 von 9:22). Wie zum Beispiel in diesem österreichischen Video in dem der Protagonist davor warnt, dass bald ISA auch bei Motorrädern Pflicht wird und das vehement ablehnt.

    Quelle:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Hinweis: Dieser Beitrag ist entwickelt aus einem anderen Beitrag von mir in dem Themenstrang "Woche 07 vom 09. bis 15.02.2026"

    In den derzeit verfügbaren Assistenzsystemen funktioniert diese Technik noch nicht gut genug um brauchbar zu sein.

    Das ist der Eindruck, den führende Autozeitschriften und "Revolverblättchen" wie Auto-Bild (leider erfolgreich) erwecken.

    Das System arbeitet angeblich zu unzuverlässig, deshalb dürfe es nicht verpflichtend sein.

    Die Argumente, die gegen ein verpflichtendes ISA vorgebracht werden ähneln sehr den Argumenten, die stets vorgebracht wurden und werden von der Auto-Lobby, wenn es um vergleichbare Maßnahmen geht, die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen oder dem Umweltschutz dienen.

    Beispiele gefällig?

    - bleifreies Benzin macht den Motor kaputt

    - bleifreies Benzin weist keine ausreichend hohe Klopffestigkeit auf

    - die Abgasreinigung funktioniert nicht auf Kurzstrecken, deshalb ist sie sinnlos

    - ein niedriges Tempolimit führt zu mehr Umweltverschmutzung, weil dann im falschen Gang gefahren werden müsse

    - Ampel-Kreuzungen blockieren den Verkehrsfluss, stattdessen müssten überall Kreisel gebaut werden

    - Sicherheitsgurte sind ein Sicherheitsrisiko, weil sie die Fahrzeuginsassen an den Sitz fesseln

    Mehr dazu hier:

    Ullie
    17. Februar 2026 um 14:34

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…rueck-1290.html

    3 Monate :D;( das bei sowas nicht wirklich das Auto und die Pappe für immer kompostiert wird ...

    Nun ja, es kann auch so enden ...

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…rueck-1288.html

    Viel zu selten. Zumeist trifft es ja auch und zu oft nur unbeteiligte Dritte. Bei den 119 km/h sind ja die "Toleranzen" schon abgezogen. In meinen Augen ist das mindestens versuchter Totschlag, eigentlich sogar versuchter Mord wie bei den Ku'dammrasern in Berlin, durch billigende Inkaufnahme und fehlendem Vermeidungsverhalten. Der gehört 5 Jahre weggeschlossen. Mindestens.

    Was spricht dagegen, ein technisches Problem, technisch zu lösen?

    Warum ist es möglich, mit einem Auto in einer 30er-Zone mehr als 30 km/h zu fahren?

    "Intelligente Geschwindigkeitsassistenzsysteme (ISA) können mithilfe von Verkehrszeichenerkennungskameras und GPS-verknüpften Geschwindigkeitsbegrenzungsdatenbanken aktiv verhindern, dass Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten."

    Quelle: https://www.roadsafetyfacts.eu/isa-what-is-in…w-does-it-work/

    Leider ist ISA in der EU nicht verpflichtend:

    "Es ist darauf hinzuweisen, dass die Variante der ISA, die ab 2022 in der Europäischen Union verpflichtend sein wird, abgeschaltet und überschrieben werden kann." (ebenda)

    Natürlich könnte man im Fall einer verbesserten Gesetzes- und Verordnungslage mit einem Alt-PKW mit Bestands-Schutz immer noch zu schnell fahren. Aber es wäre möglich, einen auffällig gewordenen Fahrer (auch bei deutlich geringeren Geschwindigkeitsübertretungen als im Beispiel) dazu zu verpflichten, dass er ausschließlich nur noch neuere Fahrzeuge fahren darf, die entsprechend ausgestattet sind, so dass zu schnelles Fahren technisch verhindert werden kann.

    https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsb…e-abgebaut.html

    Und jetzt alle: "Wir brauchen noch höhere, breitere, schwerere Betonklötze auf Radfahrstreifen!!!!1einself"

    Typisches Autofahrerverhalten: Was mir nicht in den Kram passt, das fahre ich kaputt. Und dafür werde ich dann als Held gefeiert.

    Habe den Artikel auf dem Link von Peter Viehrig gelesen: https://archive.ph/Kug7z

    Siehe zum Beispiel diesen Laternenmast an einer Fahrbahn mit drei Fahrspuren:

    Drei Fahrspuren waren nicht genug, der Laternenmast musste "gerodet" werden.

    In dem verlinkten Artikel heißt es:

    "Viele Autofahrer haben die Elemente nicht gesehen und sind dagegen gefahren. Die Entfernung sei damit alternativlos gewesen."

    Müsste da nicht eigentlich stehen: Ein niedrigeres Tempolimit ist alternativlos gesesen, weil die Autofahrer*innen dort so schnell gefahren sind, dass sie die Fahrbahnbegrenzung nicht gesehen haben?

    Theorieunterricht in der Fahrschule - also mit Lehrkraft, Diskussion, Nachfrage, Erläuterung? Kann weg!

    Jo, kann komplett weg und gestrichen werden. Ist sowieso für viele Betroffene eine Höllentour:

    Sexuelle Belästigung in der Fahrschule:

    "Frauenberatung spricht von hoher Dunkelziffer
    Der Bundesverband für Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe sagte dem SWR, dass derartige Fälle ab und zu vorkommen. Junge Frauen seien während der Fahrstunde in einem Abhängigkeitsverhältnis. Sie benötigten den Führerschein und hätten dafür schon viel Geld investiert. "Die Dunkelziffer ist sehr hoch, da die meisten der Fahrschülerinnen keine Anzeige erstatten und die Übergriffe stillschweigend hinnehmen," so eine Sprecherin des Verbands in Berlin.

    Manche Mädchen fühlen sich nicht mehr sicher, haben teilweise Angst vor der Fahrstunde."

    Sexuelle Belästigung im Fahrschulauto - Einzelfall oder größeres Problem?

    Sexuelle Belästigung im Fahrschulauto - Einzelfall oder größeres Problem?
    In Schwäbisch Gmünd ist ein Fall sexueller Belästigung im Fahrschulauto bekannt geworden. Ein Einzelfall? Was Fahrschulverband, Frauenberatungsstellen und…
    www.swr.de

    Das Kuriose: Um nicht in Bus und Bahn sexuell belästigt zu werden, setzen manche auf den Führerschein und das eigene Auto und kommen damit vom Regen in die Traufe.

    Gäbe es ausreichend gute ÖPNV-Angebote, einen schienengebunden Warentransportverkehr und eine Siedlungsentwicklung hin zu kurzen Wegen, die zu Fuß und/oder mit dem Rad machbar sind, dann bräuchten von wenigen Ausnahmen abgesehen die meisten Menschen keinen Führerschein machen. Und die einen bräuchten, zum Beispiel Feuerwehr-Einsatzfahrzeug-Fahrer, würden ihn vom Arbeitgeber bezahlt bekommen. Und diese Ausbildung sollte solide aufgebaut sein, kein Kreuzchen-Test-Bulimie-Lernen!

    Bedauerlich: Auch in Bus und Bahn gibt es sexuelle Belästigung, besonders gegenüber Frauen. Aber es gibt auch Möglichkeiten, dagegen etwas zu tun:

    Siehe z. B. dieser taz-Artikel vom 15.7.22:

    "Sexualisierte Gewalt im ÖPNV
    Der Zu-Nah-Verkehr
    Wer sexualisierte Gewalt im öffentlichen Nahverkehr erlebt, sucht oft vergeblich nach Hilfe. BVG und S-Bahn könnten etwa von London lernen."

    Sexualisierte Gewalt im ÖPNV: Der Zu-Nah-Verkehr
    Wer sexualisierte Gewalt im öffentlichen Nahverkehr erlebt, sucht oft vergeblich nach Hilfe. BVG und S-Bahn könnten etwa von London lernen.
    taz.de

    Stattdessen wird das eigene Auto oft als die einzige wirksame Schutzmaßnahme gegen sexuelle Belästigung propagiert. :(

    In Niedersachsen gab es kürzlich eine heftige Diskussion über den Sinn, das schriftliche Addieren in der Grundschule zu erlernen und zu trainieren.

    Ich will da jetzt gar nicht näher drauf eingehen. Wer sich dafür interessiert, der möge hier lesen, worum es dabei im Detail geht:

    "Grundschule ohne schriftliche Division
    Niedersachsen und Bremen unteilbar
    In Niedersachsen und Bremen lernen Grundschüler kein schriftliches Dividieren mehr. Man setze damit auf Verständnis statt aufs Anwenden eines Programms." taz vom 12.1.26:

    Grundschule ohne schriftliche Division: Niedersachsen und Bremen unteilbar
    In Niedersachsen und Bremen lernen Grundschüler kein schriftliches Dividieren mehr. Man setze damit auf Verständnis statt aufs Anwenden eines Programms.
    taz.de

    Aber unabhängig von diesen Details ist es interessant, dass in der Frage des schriftlichen Dividierens die CDU ein besonders lautes Kriegsgeheule anstimmte von wegen "Bildungsabbau, Verflachung der bewährten Standards usw."

    Siehe auch diese Stimme eines CDU-Politikers: "Niedersachsens CDU-Chef Sebastian Lechner (45) zu BILD: „Das geht gar nicht. Aber es entspricht leider der Linie, die Frau Hamburg (=nds. Kultusministerin) fährt. An allen Stellen werden die Ansprüche und Anforderungen gesenkt. Damit schadet sie der Zukunft unserer Kinder!“

    Experten vermuten Absenken der Standards:
    Niedersachsen schafft schriftliches Dividieren ab aus dem "deutschen Bildungsblatt" vom 12.1.26:

    Experten vermuten Absenken der Standards: Niedersachsen schafft schriftliches Dividieren ab
    Wird bei dieser Rechnung die Zukunft der Schüler aufs Spiel gesetzt? Julia Willie Hamburg (39, Grüne) schafft schriftliches Dividieren in Grundschulen ab.
    www.bild.de

    Beim Führerschein dagegen kann es dem CDU-Chef im Verkehrsministerium nicht schnell genug und radikal genug zugehen, wenn angeblicher Ballast aus den Fahrschulen und den Führerscheinprüfungen abgeworfen werden soll.

    Nimmt man andererseits die vielen großspurigen Ankündigungen ernst in Bezug auf das automatisierte Fahren, dann macht es doch gar keinen Sinn, über zu teure Führerscheine zu klagen. Die braucht doch bald eh kein Mensch mehr, wenn die Autos wirklich Autos sind, also Fahrzeuge, die sich selbst bewegen, nicht nur ohne Pferde oder andere Zugtiere, sondern auch ohne dass jemand die Lenkarbeit übernehmen müsste.

    An der Stelle wiederum war das Pferdegespann meines Großvaters bereits in den 40er und 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts weiter. Wenn er einschlief fand das Pferd samt Wagen auch so seinen Weg nach hause. Zumindest, wenn das nicht geflunkert war, was er mir darüber oft erzählt hatte.

    Das wird von der Presse nicht berichtet. Einzig: sie sei vom Weg abgekommen, in die Büsche gefahren und auf den Kopf gefallen. Der Kanzler immer an ihrer Seite. Nur nicht tags drauf, denn da fuhr er alleine los und zog sich ein Bier rein, ehe er weiterradelte. Wieviel Promille er dabei hatte, ist auch nicht überliefert.

    In dem Spiegel-Text steht: "Der Wirt berichtete der »Westfalenpost«, Merz habe dort ein Bier trinken wollen, Gäste hätten aber immer wieder um Fotos gebeten."

    Charlotte Merz stürzte bei Fahrradtour mit dem Kanzler
    Kanzlergattin Charlotte Merz ist bei einer Radtour mit ihrem Mann gestürzt und ins Krankenhaus gekommen. Auch dank ihres Helms erlitt sie keine schweren…
    www.spiegel.de

    "Unser aller Kanzler" hat also ein Bier trinken wollen, ob er's dann tatsächlich getan hat, steht da nicht, auch nicht ob's ein alkoholfreies war, das er bestellt hat. Unser Kanzler muss ja ganz "Vorbild für die Nation" rund um die Uhr arbeiten auch sonntags (sieht man ja auch an dem Bericht), da hat er im Prinzip gar keine Chance ein Bier zu trinken. Bei der Arbeit Bier trinken, das ist doch eher der Söder-Arbeitsmodus.

    Gute Besserung der Fahrradfahrerin!

    Eine Straßenbahn würde Autoparkplätze kosten. Deswegen will der Berliner Senat (der mit dem Glatteis und dem Cheftennis während des Blackouts) stattdessen eine Magnetschwebebahn bauen.

    https://www.spiegel.de/auto/berlin-se…e6-cf9b6b692ebc

    Eine Magnetschwebebahn wäre eine Sonderlösung mit eigenem Fahrzeugpark, Werkstätten, Ersatzteillager, Reserve-Fahrzeugen, Mechaniker*innen-Ausbildung, Fahrer*innenausbildung, bzw. Aufsichtspersonalausbildung bei fahrerlosen Fahrzeugen, Feuerwehr-Rettungseinsatzplanung usw., usw...

    Im Leben nicht würde sich das rechnen. Aber wenn es darum geht, die Autofahrerschaft vor "Zumutungen" zu schonen, ist den "Autoparteien" CDU & Co nichts zu teuer. In Berlin und auch in anderen Städten wurden deshalb schon zahlreiche U-Bahn-Tunnel/S-Bahn-Tunnel gegraben. In Stuttgart wird dafür Stuttgart 21 gebaut. Die Schwebebahn in Wuppertal steht, bzw. schwebt nur deshalb noch, weils den Autoverkehr nicht behindert, die Wuppertaler Straßenbahn dagegen wurde verschrottet, in Hamburg wird die Wiedereinführung der Straßenbahn als moderne oberirdische Stadtbahn von den Autofahrerparteien, dort allen voran die SPD, blockiert usw., usw...