Beiträge von Ullie

    Ein Bekannter von mir bringt zum Thema Spritsparen sogar Profis noch was bei :)

    https://www.suedkurier.de/baden-wuerttem…04-26-113946001

    Zitat aus dem Artikel:

    "Den Motor nicht laufen lassen, wenn das Fahrzeug steht. An der Ampel, beim Ein- und Ausladen, beim kurzen Gespräch mit dem Nachbarn."

    Haben die meisten Fahrzeuge inzwischen nicht ohneghhin ein Start/Stopp-Automatik, die den Motor ausschaltet in den Phasen, in denen er nicht gebraucht wird? Das mit der Start/Stopp Automatik wird erwähnt, aber nicht wie verbreitet das ist.

    Der Artikel zeigt deutlich, welche Entwicklung in Gang gesetzt wird, wenn das halbseitige Gehwegparken auf breiten Bürgersteigen geahndet wird: Es wird geprüft, wieviel Platz noch auf dem Bürgersteig verbleibt und entsprechend wird der Bürgersteig verkleinert zugunsten von Parkplatzflächen.

    Es ist eines der klassischen Probleme, die immer dann einsetzen, wenn die grundsätzliche Überlegung nicht stattfindet, dass das Auto untauglich ist als Verkehrsmittel für alle. Wenn man nämlich in konkreten Fällen damit beginnt, Eindeutigkeit zu schaffen und zum Beispiel das halbseitige Gehwegparken auf breiten Bürgersteigen erlaubt, dann kommt als nächstes das Problem, das an noch mehr Stellen in zweiter Reihe gehalten wird. Also müsste man eigentlich in den Parkreihen von vorneherein ausreichend Lücken für Lieferstellplätze berücksichtigen, um das Zweite Reihe parken (nach 3 Minuten wird aus dem Halten [erlaubt] ein Parken [nicht erlaubt]) zu unterbinden. Im konkreten Fall in der Prinzenstraße müssten mehrere Parkplätze wegfallen und als Lieferstellplätze gekennzeichnet werden.

    Den Aufschrei der aufgebrachten "Autobürger" ist gewiss.:(

    Aber auch wenn das klappt mit den Lieferstellplätzen: Die müssten dann auch wieder kontrolliert werden, nämlich dass die Lieferstellplätze nicht zugeparkt werden.

    So wichtig die Aufklärung... also der potenziellen Opfer.

    https://www.abendblatt.de/schleswig-hols…orderstedt.html

    na, wer findet den abgehängten Rampenspiegel? :rolleyes:

    archive.ph/LdB27

    Bei diesem Bild aus dem Artikel sieht man, dass der Rampenspiegel eingepackt ist.

    Habe das Foto bei einer solchen Toten-Winkel-Übung gemacht mit Einverständnis des Veranstalters.

    Ich frage mich, was die beteiligten Lastkraftfahrer*innen den Kindern erzählen, wenn die Kinder sie darauf ansprechen, warum einzelne Spiegel abgeklebt sind.

    Ich habe das mal gemacht und mir hatte man dann erzählt, die seien abgehängt, weil im hektischen Berufsalltag viele Lastkraftfahrer*innen nicht die Zeit hätten, das notwendige geringe Tempo zu fahren beim Abbiegen und die notwendige Vorsicht walten zu lassen.

    Immerhin fand die Übung in Hannover auf dem Platz vor dem Rathaus statt (Damals Trammplatz, heute Platz der Menschenrechte). Da kommen schon recht viel Leute vorbei. Bin ich der Einzige, dem so was auffällt? DMHH, herzliche Einladung nach Hannover!

    Immerhin sprechen Sie ehrlich aus, wozu Helmpflicht-Diskussionen geführt werden: Um das betreffende Verkehrsmittel unattraktiv zu machen.

    Mal ganz langsam: Du tust so, als wäre ich ein gewohnheitsmäßiger Lügner, der ausnahmsweise mal die Wahrheit spricht. Dagegen verwehre ich mich.

    Sowohl diese Segway-Fahrzeuge als auch Elektro-Tretroller sind Fahrzeuge, die dem Nutzer das Gefühl geben, er sein jetzt ein Fußgänger, der besonders schnell und trotzdem bequem unterwegs ist.

    Das ist meines Erachtens etwas anderes als klassisches Fahrradfahren.

    Hatte ich zwar weiter oben schon mal geschrieben, aber immer gerne immer wieder.

    Und auch, dass ich von einer Helmpflicht für Fahrradfahrer*innen nichts halte, sie nicht will und auch keinen Anlass dafür sehe.

    Ja, ist klar: Eine gefährliche und unzureichende Infrastruktur, auf die man am besten gleichzeitig Radfahrer-E-Scooter und Fußgänger zwingt und MoFas erlaubt. Alle fahren darauf, wie sie wollen und niemanden stört es, solange kein Auto deswegen bremsen muss.

    Und das Einzige, worüber man diskutiert, ist: "Helmpflicht" (hier fehlt wirklich seit Langem ein Facepalm-Smiley)

    Die Helmpflicht-Diskussion im Zusammenhang mit Elektro-Tretrollern bewerte ich anders als im Zusammenhang mit Fahrrädern.

    Im Grunde genommen hätten diese Elektro-Tretroller niemals für den Öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden dürfen.

    Auch diese Segway-Fahrzeuge (die nach meiner Beobachtung seltener geworden sind, hätten nie zugelassen werden dürfen).

    Beises sind Fahrzeuge, die dem Nutzer das Gefühl geben, er sein jetzt ein Fußgänger, der besonders schnell und trotzdem bequem unterwegs ist.

    Das ist meines Erachtens etwas anderes als klassisches Fahrradfahren.

    Eine Helmpflicht für Elektrotretroller-Fahrer*innen könnte dazu beitragen, dass diese Fahrzeuge nicht mehr "hipp" sind. Im günstigsten Fall könnten Elektro-Tretroller genau wie Segways nahezu komplett verschwinden, weil sie unmodern geworden sind.

    (...)

    So ganz verstehe ich es noch nicht, worum es geht ...

    Ein Bild sieht man dort:

    https://www.rnz.de/region/heidelb…id,2374466.html

    Mein Eindruck ist: Im Grunde genommen geht es darum:

    Aus zwei der vier Fahrspuren für den Autoverkehr sollen zwei gemacht werden. Die anderen beiden sollen Radwege oder Radfahrstreifen werden. Die Bürgersteige sollen vom Radverkehr entlastet werden.

    Ich hatte kürzlich streetmix.net ( https://streetmix.net/-/3442335 ) entdeckt und benutze das Beispiel Mittermeierstraße in Heidelberg hier als Übung.

    Gibt's auch andersrum:

    26 Hirschgartenallee - Google Maps

    Auch nach der anderen Seite steht hinter dem Fahrradstraßen-Schild ein Tempo-30-Zone-Schild.

    Street View · Google Maps
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    Ist denn eine Fahrradstraße in einer Tempo-30-Zone möglich? Oder umgekehrt, darf in einer als Fahrradstraße ausgeschilderten Straße eine Tempo-30-Zone beginnen. Ich denke ja. Dazu kommt, dass manchem Verkehrsteilnehmer nicht klar ist, dass in einer Fahrradstraße Tempo-30 max gilt. Ein [Zeichen 274.1] ist so gesehen eine durchaus sinnvolle Ergänzung.

    Nachdem Wohnmobile auch KFz sind, müsste der Besitzer ja dann auch dafür einen Stellplatz nachweisen.

    Was dann immer noch nicht heißt, dass die Leute ihr KFz auch auf diesen Abstellen. Bei dürften mind. die Hälfte der Garagen anderweit genutzt werden. Immerhin, das E-Auto steht in der Regel recht häufig auf dem zugehörigen Platz, muss ja geladen werden.

    Vorstellbar ist auch das Umgehen einer Stellplatzregelung indem ein Stellplatz nachgewiesen wird, der in Wirklichkeit gar nicht oder anderweitig genutzt wird, dafür aber äußerst preiswert zu haben ist.

    Reichlich blauäugig scheint mir dieser Vorschlag der Elmsbüttelner SPD: In dem Viedeo, Dauerparken mit Wohnmobilen sorgt für Konflikte in Städten" NDR Info vom 19.2.2026

    Der Link führt zu der Stelle, an der eine SPD-Vertreterin den Vorschlag macht, warme, gemütliche und sichere Plätze für die Wohnmobile zu schaffen, möglichst in der Nähe. Die Wohnmobileigentümer würden sich sicher freuen ...

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    Kein Wort davon, wo diese Plätze genau geschaffen werden sollen, was die kosten würden und wer das bezahlen soll.

    In einer Fahrradzone sehe ich in den am Fahrbahnrand parkenden Wohnmobile eine besondere Gefahrenquelle. Möglicherweise gibt die Fahrradzone eine Handhabe gegen das Wohnmobilparken. Beispiel Heesestraße an der Einmündung in die Stephanusstraße.

    Die Heesestraße ist Einbahnstraße, für den Radverkehr in Gegenrichtung, das ist in Richtung Stephanusstraße freigegeben. Auf der Stephanusstraße fährt eine Buslinie. Deshalb hängt an der Einmündung zur Stephanusstraße ein kleines Vorfahrt Achten[Zeichen 205] für den Radverkehr.

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    Die streetview-Aufnahme zeigt gleich zwei Wohnmobile, von dem Vorfahrt achten ist dagegen nicht zu sehen. Die Wohnmobile verdecken es.

    Auf dieser Aufnahme kann man das Vorfahrt Achten für den Fahrradverkehr von der Rückseite aus sehen. Direkt neben dem Kopf der Frau mit dem Kinderwagen:

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    Fahrradzone > Gefahrenquelle Wohnmobile aussperren!

    Zwei sehr prägnante Filmbeiträge zum Thema:

    Dauerparken mit Wohnmobilen sorgt für Konflikte in Städten von NDR Info am 19.02.2026

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    Und dieser vom Bayrischen Rundfunk vom 5.11.25

    Kontrovers: Wohin mit dem Wohnwagen? - hier anschauen
    Segelboote, Wohnmobile, Wohnwagen – die Nachfrage ist ungebrochen. Doch wohin mit den Vehikeln, wenn der Urlaub zu Ende ist? Viele von ihnen werden monatelang…
    www.ardmediathek.de

    Alles Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, noch dazu unter falsche Flagge. Wer ein Auto anmeldet, weist einen Stellplatz nach, fertig. (...)

    Diese Regelung ist problematisch in der Umsetzung. Die es sich leisten können, werden in der Lage sein, einen Stellplatz selbst zu finanzieren. In den Vierteln der Besserbetuchten hast du die Situation, dass zusätzlich zu den zwei Stellplätzen auf dem eigenen Grundstück außerdem noch der Wagen des Nachwuchses oder das Wohnmobil am Fahrbahnrand stehen.

    Kontrovers: Wohin mit dem Wohnwagen? - hier anschauen
    Segelboote, Wohnmobile, Wohnwagen – die Nachfrage ist ungebrochen. Doch wohin mit den Vehikeln, wenn der Urlaub zu Ende ist? Viele von ihnen werden monatelang…
    www.ardmediathek.de

    In dem verlinkten Film des Bayrischen Rundfunks ist ein Wohnmobilbesitzer sich nicht zu schade genau darauf hinzuweisen: Er argumentiert, dass es ja Paare in der Nachbarschaft gäbe, die drei normale PKW hätten, von denen auch mindestens einer auf der Fahrbahn stünde, weil auf deren Grundstück nur Platz für zwei Autos sei. Siehe Minute 5:10

    Da fühlt er sich im Recht, wenn er sein Wohnmobil, das nicht in seinen Carport passt, am Fahrbahnrand parkt. Siehe Minute 5:40. Leicht süffisant sagt die Moderatorin amEnde des Films bei Minute 5:55: "Er ist einer von vielen, der sich diese Freiheit nicht nehmen lässt."

    Auch in der Esslinger Fahrradzone, die ich weiter oben als Beispiel für eine Fahrradzone nannte, stehen Wohnmobile am Fahrbahnrand, zum Beispiel hier im Wickenweg:

    Street View-Ansicht von „Wickenweg“ · Google Maps
    73730 Esslingen am Neckar-Oberesslingen
    www.google.com

    Dein Vorschlag, udoline, hätte möglicherweise die Folge, dass diejenigen, die es sich leisten können froh darüber wären, dass nicht mehr so viele Fahrzeuge im Weg rumstehen. Denn aus deren Sicht wären es die Fahrzeuge der "Looser", die sich einen Stellplatz nicht leisten können und die es deshalb auch nicht verdient haben, mit dem Auto zu fahren.

    Sollte es mit deinem Vorschlag udoline,

    (...) Wer ein Auto anmeldet, weist einen Stellplatz nach, fertig. (...)

    nicht klappen, dann könnte es vielleicht gelingen, Wohnmobile zumindest aus Fahrradzonen zu verbannen, weil sie die Sicht behindern.

    In Esslingen bei Stuttgart gibt es ebenfalls eine Fahrradzone:

    "Seit 2021 sind die Gartenstadt und die Breslauer Straße samt ihren Nebenstraßen als Fahrradzone ausgewiesen. Sie erkennen den Bereich vor Ort in Oberesslingen an der Beschilderung. In dieser Fahrradzone müssen sich andere Fahrzeuge und Verkehrsteilnehmer:innen den Radfahrer:innen und ihrem Tempo anpassen.

    Drei Vorteile einer Fahrradzone

    Sie ist gut für unser Klima und Ihre Gesundheit
    Sie reduziert den Verkehrslärm für die Anwohner:innen enorm
    Sie erhöht die Lebensqualität in der Stadt"

    Quelle: Internetseite der Stadt Esslingen

    https://www.esslingen.de/,Lde_DE/mobilitaet-und-klimaschutz/rad--und-fussverkehr/fahrradzone

    Direktlink zur Karte:

    https://www.esslingen.de/site/Esslingen_Layout_2022/get/params_E-144218201/20561642/Fahrradzone%20Oberesslingen.jpg

    Hier eine streeitview-Ansicht mit der Einfahrt in die Fahrradzone auf der Weiherstraße in Esslingen:

    Street View-Ansicht von „Breslauer Str.“ · Google Maps
    73730 Esslingen am Neckar-Oberesslingen
    www.google.com

    Und hier von der Hindenburgstraße aus:

    Street View-Ansicht von „Breslauer Str.“ · Google Maps
    73730 Esslingen am Neckar-Oberesslingen
    www.google.com

    Wie groß ist eigentlich der Rebound-Effekt? (Mit Helm bin ich sicherer, also fahre ich riskanter.)

    Und welchen Einfluss hat verbesserte Fahrradtechnik, die dazu beiträgt, dass schneller gefahren wird (verbesserte Gangschaltungen, Hilfsmotoren), was das Unfallgeschehen negativ beeinflussen kann?

    In anderen europäischen Ländern hängen simpel Kameras an den Einfahrten zu solchen Gebieten, die Nummerschilder der Anwohner sind registriert, Besucher kann man einfach anmelden. Und Leute, die dann so einfahren, bekommen den Strafzettel dann mit der Post.
    In Italien heißt das zum Beispiel recht eindeutig "Zona a Traffico Limitato", und die Listen an deutschen Urlaubern, die sich ein halbes Jahr später darüber beschweren, dass es Geld kostet wenn man mit seinem Fahrmöbel überall hinfahren will, ist recht lang.

    So ein System halte ich nur für bedingt tauglich. Was fehlt ist die klare Festlegung, an welchen Stellen geparkt werden darf und wo nicht. Und eine Kontrolle, die Falschparken verhindert. Und zwar das Falschparken der Anwohner, die einen Berechtigungsschein haben, mit dem sie in ihre Anwohnerparksone hineinkommen. Und es muss klar geregelt sein, dass das System darauf ausgerichtet ist, die Anzahl der PKW zu reduzieren, indem das Parken zunehmend stärker limitiert wird.

    Andernfalls geschieht das, was jetzt bereits vielerorts geschieht, es werden mehr und mehr Autos angeschafft und abgestellt und wenn die erlaubten Parkmöglichkeiten nicht ausreichen, werden die unerlaubten voll gestellt, mit den Wagen der Anwohner*innen, die in der "Zona a Traffico Limitato" wohnen.

    Und an der Stelle kommt die Fahrradzone ins Spiel, weil damit aufgezeigt wird, dass es ein intelligenteres und flächensparendes Mobilitätssystem gibt als den MIV, nämlich das Fahrrad! Und das hat es verdient privilegiert zu werden gegenüber Autos. Zugegeben, in Fahrradstraßen und Fahrradzonen mit Autoverkehrsfreigabe sind diese Fahrradprivilegien nicht gerade überbordend. Aber es ist ein klares Signal damit gesetzt.

    Deshalb hat die Stadt Kassel einen guten Weg eingeschlagen mit der Einrichtung von Fahrradzonen, auch wenn die Vorteile naturgemäß nicht jedem sofort einleuchten. Manche Fahrradfahrende fragen sich, was soll das denn, hier fahren ja immer noch überall Autos rum. Andererseits wird Autofahrenden, die mit einer Fahrradzone konfrontiert werden, immerhin der Gedanke nahegelegt, dass das Auto nicht der Mittelpunkt allen Mobilitätsgeschehen sein sollte.

    Das Gebiet war doch sicher vorher Zone 30. Das heißt Verkehrsrechtlich hat sich nix wesentliches geändert.

    Wenn der Durchgangsverkehr draußen bleiben soll, dann muss man halt mal kontrollieren. Und für so etwas gibts ja moderne Systeme mit Nummernschildkennung, demnächst auch in diesem Land.

    Meinst du die sogenannten "Scancars" oder "Scanfahrzeuge"? "Mit Scan-Fahrzeugen kann man die am Straßenrand abgestellten Autos überprüfen. Ein Scan-Fahrzeug erfasst Autos beim Vorbeifahren, erkennt das Nummernschild und vergleicht den Standort des Autos mit den durch Verkehrszeichen oder gesetzliche Regelungen vorgeschriebenen Parkregeln."
    Quelle: Internetseite der Stadt Mannheim, abgerufen am 8.7.2026: Scan-Fahrzeuge: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch moderne Technik

    Scan-Fahrzeuge: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch moderne Technik | Mannheim.de

    Dein Beitrag hört sich eher so an wie eine Technik, bei der ein eingegrenztes Gebiet zum Beispiel mit versenkbaren Pollern geschützt wird, die sich nur öffnen, wenn Fahrzeuge sich nähern, dessen Kennzeichen von dem System erkannt werden, sodass sich nur für solche Fahrzeuge die Poller absenken, die hinterlegt sind. Hast du da ein bestimmtes Beispiel parat, wo das so gemacht wird?

    Im Idealfall ist eine Fahrradzone ebenso wie eine Fahrradstraße vom Autoverkehr befreit. In der Realität aber wird in vielen Fällen Autoverkehr zugelassen. So auch in Kassel-Wehlheiden und Kassel-Wahlershausen, wo die Stadt Kassel Fahrradzonen eingerichtet hat.

    "Wolfgang Kühn, ADFC-Mitglied und Anwohner der von der Fahrradzone betroffenen Sternbergstraße, ist skeptisch, was den Erfolg der Maßnahme angeht. „Ich habe das Gefühl, dass Autofahrer etwas mehr Rücksicht auf Fahrradfahrer nehmen, aber am starken Durchgangsverkehr hat sich nichts verändert“, sagt Kühn. Ein großes Problem sieht er darin, dass die wenigsten überhaupt verstünden, welche Verkehrsregeln mit einer Fahrradzone verbunden seien. „Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Fahrradzonen, Fahrradstraßen – da blicken viele nicht mehr durch.“"

    Zitat aus: Hessisch/Niedersächsische Allgemeine HNA vom 4.9.25: Was bringt die Wehlheider Fahrradzone?

    Dem Statement des ADFC-Vertreters zufolge gab es die Hoffnung, mit der Fahrradzone die Anwohner vor Durchgangsverkehr zu bewahren. Das ist natürlich eine guter Ansatz, um auch diejenigen Anwohner*innen, die mehr oder weniger starke Aversionen gegen Fahrradfahrende pflegen, mit ins Boot zu holen, wenn es darum geht, die notwendigen politischen Beschlüsse zu fassen und umzusetzen.

    Man darf gespannt sein, wie sich die Fahrradzone in Kassel weiter eintwickelt. Kann jemand Erfahrungsberichte aus anderen Städten und Kommunen beisteuern?

    ... da stehen ein paar Carsharing-Autos, und ich fand es immer nervig, in diesen engen Sträßchen zu fahren, die keine Einbahnstraßen sind. Hundert(e) Meter ohne sichtbare Ausweichmöglichkeit, selbst bei Fahrrad versus kleinem Pkw gibt das immer Konflikte.

    Die Sträßchen sind nicht zu eng, sie werden vom ruhenden Autoverkehr eng gemacht! Es ist fatal, dass man sich oft ungewollt der Jammer-Rhetorik von Parkplatzsuchenden anschließt, anstatt sofort gegenzuhalten und die Ursache für enge Straßen beim Namen zu nennen. Die Straßen sind nicht zu eng, die Fahrzeuge sind zu breit und zu viele und die Besitzer scheuen die Kosten und die Umstände, einen bezahlten Tiefgaragenstellplatz zu benutzen.

    Ein älteres Modell von dieser Art [Zeichen 237] steht hier:

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    Das ist ggü. der Einmündung Humboldtstraße.

    Das Schild hat kein Zusatzschild in der Form [Zusatzzeichen 1000-33]oder der Form[Zusazzeichen 1000-32], aber entsprechende Pfeile sind in weiß auf das blaue Schild gedruckt.

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    Mehr Innerorts flächendeckend Tempo 30! Und Verkehrsreduktion des MIV, so dass eine Fahrspur je Richtung genügt! Dann könnte die jeweils zweite Fahrspur ein breiterer Radweg werden. Und der Fußweg könnte breiter werden. und es gäbe außerdem noch Platz für Bäume und Grün.