Beiträge von Ullie

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/die-sin…n-14894174.html

    https://archive.ph/qU5jX

    tja. So lange man Idioten findet, die den Mist mitmachen (damit fahren)... :evil:

    Solche Idioten findest du leider immer. Problematisch ist, dass zu wenig getan wird, um diese "Idioten" dingfest zu machen.

    Boom sorgt für Probleme: In den Niederlanden auf dem Vormarsch – warum Fatbikes in der Kritik stehen
    In den Niederlanden sind Fatbikes zum Massenphänomen geworden – vor allem unter Jugendlichen. Die Zahl der Modelle auf den Straßen ist binnen weniger Jahre…
    rp-online.de

    In diesem Artikel ist ein Foto, dass einen Mess-Prüfstand der Polizei in den Niederlanden zeigt.

    Habe ich bei uns in Deutschland noch nicht gesehen. Sonst wer hier im Forum?

    https://rp-online.de/imgs/32/2/3/8/7/7/1/0/9/1/tok_732a8881d9d65e9a72c6f9a0768c228f/w800_h450_x400_y225_WhatsApp_Image_2024-09-23_at_05.55.38-83fc24e159cda96a.jpeg

    Verbesserungsbedürftig ist auch die Manipulationsfestigkeit. Es ist offensichtlich sehr einfach, die Fahrräder zu manipulieren. Das ließe sich so ändern, dass es deutlich schwerer wird, die Pedelecs zu manipulieren. Kann sein, dass dadurch die Pedelecs etwas teurer werden. Na und?

    Schnappatmung bei der "Wir müssen wie die Niederlande werden"-Fraktion. :)

    Wer ist denn die "Wir müssen wie die Niederlande werden Fraktion?" Was mich an den Niederlanden nachhaltig stört und auch meine Urlaubsfreude schon mal getrübt hat, ist, dass dort eine deutlich größere Anzahl motorisierter Fahrzeuge auf den Radwegen unterwegs ist als hier in Deutschland. Und die sind dann auch noch stärker motorisert, z. B. Moped mit bis zu 45km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit.

    Das Prinzip wir verbannen alles von der Fahrbahn, was langsamer fährt als ein Auto, ist in den Niederlanden deutlich stärker ausgeprägt als in Deutschland. Vielleicht übersehen das hier manche, wenn sie von breiten Radwegen in den Niederlanden schwärmen. Ist das die "Wir müssen wie die Niederlande werden"-Fraktion?

    :rolleyes:

    warum eigentlich nur E-Lastenräder? ach, bin schon ruhig. :|

    "Um die Zahl von Fahrradunfällen zu verringern, will das niederländische Kabinett den Kommunalverwaltungen vom nächsten Jahr an erlauben, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Radwegen zu testen. Der Vorschlag ist Teil einer mehrjährigen Strategie zur Fahrradsicherheit, die Infrastrukturminister Robert Tiemann dem Parlament vorgelegt hat, berichtet das Portal „Dutch News“.
    Die Tempolimits sollen für E-Bikes gelten. Außerdem sollen die Behörden testen könne, ob die Sicherheit steigt, wenn E-Lastenräder vom Radweg auf die Straße verlagert werden. Auf Basis der Ergebnisse will die Regierung dann entscheiden, ob die nationalen Verkehrsregeln verändert werden sollten."

    https://background.tagesspiegel.de/verkehr-und-smart-mobility/briefing/niederlaendisches-kabinett-schlaegt-tempolimit-auf-radwegen-vor

    https://archive.ph/VMD59#selection-1447.0-1475.139

    Eine Bekannte aus den Niederlanden erzählte mir, dass dort E-Bikes, die richtig Ärger machen, diese Fat-Bike-Pedelecs sind, die mit 35 km/h und schneller unterwegs sind. Dass die eigentlich nur 25 km/h fahren dürfen wusste sie nicht. Das Problem ist aber:

    "Das größte Problem ist, dass viele frisierte Fatbikes im Verkehr unterwegs sind, sie können Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde erreichen. Die Umrüstung gilt als unkompliziert. Insbesondere auf Radwegen und Bürgersteigen kommt es deshalb zu gefährlichen Situationen, aber auch Autofahrer erschrecken nicht selten, wenn sie rechts von einem Fatbikefahrer überholt werden."

    Fatbikes sorgen in Holland für Chaos: „Sie verbreiten Terror auf unseren Straßen“
    Vor einem Jahr wusste noch kaum jemand in den Niederlanden, was ein Fatbike ist. Mittlerweile sind die Fahrräder mit den übergroßen Reifen ein Hassobjekt bei…
    rp-online.de

    https://archive.ph/VMD59#selection-1447.0-1475.139

    Anscheinend ist es nicht möglich, diese Fahrräder wirksam zu kontrollieren. Erinnert mich ein bisschen an die 60er und 70er-Jahre als es bei Jugendlichen üblich war, mit frisierten Mofas zu fahren. Und an diesen von DMHH bereits einmal verlinkten Artikel:

    „Die sind alle illegal“: Experten warnen vor gefährlich schnellen E-Bikes von Lieferdiensten in Berlin
    Essenslieferanten fahren oft rasant durch die Berliner City, gefährden sich und Passanten. Ein Unfallforscher fordert die Polizei zum Eingreifen auf. Doch die…
    www.tagesspiegel.de

    https://archive.ph/qU5jX

    Ich könnte mir auch gut ein bauart-bedingtes Limit für die Tretunterstützung von 15 km/h für Fahrräder vorstellen, die einen E-Antrieb haben und auf dem Fahrradweg fahren wollen. So lange es allerdings nicht möglich ist, die Fahrzeuge zuverlässig zu kontrollieren und ggf. aus dem Verkehr zu ziehen, ist der Tempolimit-auf-dem-Radweg-Vorschlag nur ein schwacher Ersatz. Denn wer soll dass denn dann kontrollieren. Ob die E-Fahrräder manipuliert sind, kontrolliert ja anscheinend auch keiner. Der Vorschlag ist aber immer noch besser, als gar nichts gegen diese Fat-Bike-Pedelec-Pest zu machen.

    Auf dem Zeitungsfoto in dem Berliner Tagesspiegelartikel ist ein Leihfahrrad von swapfiets zu sehen (blauer Reifen vorne), auf dem der Essenslieferant fährt. Ein schlechtes Beispiel für das Thema, denn die swapfiets-Leihpedelecs fahren nach meinen Beobachtungen in Hannover innerhalb des Limits und nicht manipuliert. Foto aus dem Artikel-Link:

    https://www.tagesspiegel.de/images/14892170/alternates/BASE_21_9_W1000/1763628820000/fahrer-des-essensliederdienstes-uber-eats-unterwegs-in-berlin-driver-of-the-uber-eats-food-delivery-service-on-the-ro.jpeg

    Ich finde diese Essensauslieferei ohnehin total affig. Wer Hunger hat, soll sich selbst was kochen oder ausgehen zu einem Imbiss oder Restaurant. Das würde auch das Stadtbild beleben.

    Mal Abgesehen von dem (schein-) selbständig das Statussymbol großes Auto fahren zu dürfen, gibts beim Paketboten auch die Möglichkeit auf Trinkgeld, freundliche zwischenmenschliche Begegnungen und Gespräche.

    8) Ich stelle mir das gerade mal so vor für die Zukunft: Die*der Verkehrsaußendienstmitarbeiter*in fährt mit einem großen Scan Car durch die Straßen und kontrolliert in der Hälfte der Zeit rund 10x so viele Falschparker wie bisher. (Durch das Scan-Auto soll es laut dpa möglich sein, stündlich 800 bis 1000 Autos zu kontrollieren. Im Vergleich dazu schafft ein menschlicher Beamter laut Abgaben der dpa etwa 50 Autos pro Stunde. Das mache das Scan-Auto 20-mal effektiver. https://www.focus.de/panorama/neues…cf6da1cc6a.html )

    Dabei trägt sie*er eine coole Sonnenbrille und die Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen stecken große Scheine in die Trinkgeld-Spendenbox, die am Scan-Car befestigt ist.8)

    Zweimal im Jahr macht die Feuerwehr eine Befahrung und stellt fest, dass sie in der Altstadt immer wieder wegen falsch parkender Autos nicht durchkommt. Dann sagen alle, wie schlimm das im Ernstfall wäre, aber es hat keine Konsequenzen.

    Abends wird sowieso nie kontrolliert. In besonders dreisten Fällen habe ich auch schonmal die Polizei gerufen, wenn die Zufahrt zur Altstadt für Rettungsdienste und Feuerwehr komplett dicht war. Hier gibt es einen Poller, der abends hochgefahren wird. Feuerwehr und Rettungswagen können den runterfahren, aber schlaue Autofahrer denken sich, dass sie dann auch davor parken können, weil ohnehin niemand durchkommt.

    Wenn es in der Altstadt mal brennt, ist das Gejammer anschließend groß.

    Dazu passt dieser Bericht aus Hannover, sozusagen "Feuerwehrmann-Leaks":

    "Hannover. Alles nicht so schlimm? Glaubt man den Schilderungen der Stadt Hannover, sind Falschparker in dicht besiedelten Stadtteilen kein nennenswertes Problem für die Feuerwehr. Es gebe „keine Hinweise darauf, dass es bei Rettungseinsätzen zu relevanten Einschränkungen oder Verzögerungen“ gekommen sei, antwortete sie kürzlich der FDP in Mitte, die zur Situation im Bezirk kritische Fragen gestellt hatte. Ein Feuerwehrmann, der regelmäßig Einsätze mit großen Fahrzeugen in Hannover fährt, sieht das ganz anders.
    „Es ist ein großes Problem, in allen dicht besiedelten Vierteln wie Linden, der Südstadt, Oststadt, List oder Nordstadt“, berichtet er dieser Redaktion. Sein Eindruck sei: „Es ist schlimmer geworden in der letzten Zeit. Es passiert täglich Dutzende Male, dass wir bei Einsätzen dadurch ausgebremst werden und wichtige Minuten verlieren.“" HAZ vom 25.11.25

    Feuerwehrmann packt aus: So groß ist das Falschparker-Problem in Hannover
    Immer wieder verliert die Feuerwehr bei Einsätzen in Hannover wichtige Minuten durch Falschparker. Das berichtet ein Insider dieser Redaktion und schlägt…
    www.haz.de

    https://archive.ph/ut0dE

    Zeitungs-Titelfoto auf googlemaps:

    Street View-Ansicht von „Werderstraße“ · Google Maps
    Hannover-Vahrenwald-List
    www.google.com

    Oldenburg führt Tempo 30 auf Hauptstraßen ein

    https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/oldenburg/temp…sen-182843.html

    Gabs das schon woanders und wurde im gleichen Zuge entblaut? Wehren die sich? Klage ich doch nochmal?

    "Maßnahmen im öffentlichen Verkehr
    Die VWG passt Busfahrpläne und Linienführungen an. Für etwa die Hälfte der Linien werden Fahrzeiten verlängert. Drei Linien müssen neu verknüpft werden, da sie sonst nicht mehr fahrbar wären. Der Einsatz von vier zusätzlichen Bussen und zusätzlichem Fahrpersonal ist erforderlich.

    Zur Sicherstellung eines reibungslosen Verkehrsflusses wurden zudem 15 Ampelanlagen angepasst. Eine Anlage an der Kreuzung Hundsmühler Straße/Hauptstraße folgt voraussichtlich 2026. Rund 150 neue Verkehrsschilder wurden aufgestellt und werden am 15. Dezember enthüllt."

    So steht es im verlinkten Artikel

    In dem Artikel wird auf die notwendigen Umstellungen für den ÖPNV hingewiesen.

    Worauf in diesem Zusammenhang nicht hingewiesen wird: Die theoretischen Abfahrtszeiten sind das eine, die tatsächlichen Abfahrtszeiten aber weichen aufgrund der bei Tempo 50 verstärkt auftretenden Stockungen und Staus stärker vom Fahrplan ab, als bei Tempo 30, das zu einem gleichmäßigeren Verkehrsfluss beiträgt.

    Es werden zwar mehr Busse benötigt und es wird mit einer theoretisch längeren Fahrtzeit gerechnet, in der Praxis steigt aber die Qualität des ÖPNV deutlich an, was die höheren Investitionen rechtfertigt durch höhere Kundenzufriedenheit und Steigerung der Kundenzahlen.

    Leider wird das verschwiegen. Und es ist zu befürchten, dass das auch in der wissenschaftlichen Bewertung nicht ausreichend berücksichtigt wird.

    Ein paar Wochen später:

    Sieht nach Dauer-Improvisation aus.

    Als ich das Hütchen erblickte, machte ich zunächst aus der Ferne ein Foto:

    Erst beim Betrachten zu Hause fiel mir der "Beifang" auf, das verdrehte 222-20 "Rechts vorbeifahren"

    logische Konsequenz wäre, dass diese BlinkBlink-Rücklichter in die StVZO kommen müssten. Also nicht nur nicht-zulässig, sondern einzusetzen. Und dann auch noch einen (zweiten) frontscheinwerfer, der blinkt. Vielleicht auch für Motorräder.

    Blinkrücklichter, du schreibst es selbst, sind ja nicht zulässig.

    Aber wie wäre es mit Pedal-Leuchten statt einfach nur Pedal-Reflektoren?

    Oder halt Leuchtdioden-Bänder an den Hosenbeinen?

    Meine ganz persönliche Meinung zu dem Thema "Aufmerksamkeit": da klingt vieles indirekt nach "toll, jemand anderes soll sich drum kümmern, damit ich weniger Verantwortung trage". Verletzungen nach Unfall? keinen Helm getragen, sollte man besser machen, selbst schuld. Unfall im Dunkeln weil ich nicht konzentriert genug war? hattest kein Blinklicht, wäre besser gewesen, selbst schuld.

    Da stimme ich zu. Ich halte es für wichtig, dass man auch mit einem Fahrrad-Oldtimer im Originalzustand ordnungsgemäß beleuchtungstechnisch ausgestattet ist. .

    Wie ist das eigentlich mit Karbid-Fahrradlampen? In den 1940er Jahren hat man die noch benutzt, erzählte mir mal ein Zeitzeuge. Wären die heute noch ausreichend für eine ordnungsgemäße Beleuchtung? Oder zumindest als Zusatzbeleuchtung zugelassen?

    Das einzige, das wirklich hilft, kommt ohne Technik aus: In der Mitte des Lenkrades wird ein Dorn plaziert, lang und stabil genug, bei starker Bremsung zu tödlichen Verletzungen zu führen. Nur damit würden die Leute ihr gefährlich Ding so bewegen, wie es sich gehört.

    Gab es schon, nennt sich starre Lenksäule und hatte nicht dazu beigetragen, dass weniger Unfälle passierten.

    Wenn es in der Altstadt mal brennt, ist das Gejammer anschließend groß.

    Das Gejammer, oder besser die inszenierte Empörung, ist noch größer, wenn Autos abgeschleppt werden, weil sie zu dicht an Kreuzungen stehen, wo sie die Rettungsfahrzeuge blockieren. Da werden viele schwach. Entscheidungsträger*innen voran, aber leider auch solche Menschen, die eigentlich den Mitarbeiter*innen der Verkehrsaußendienstes dafür dankbar sein müssten, wenn sie für freie Bürgersteige und Rettungswege sorgen.

    Vielleicht gelingt ja einem begabter*n Videokünstler*in mal ein Film, in dem ein*e Verkehrsaußendienstmitarbeiter*in das Abschleppen eines falschparkenden Autos veranlasst und überwacht und sich dabei nach und nach immer mehr Personen einfinden, die das mit Beifall begleiten.:) Oder gibt's das schon? Über Hinweise würde ich mich freuen!

    https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gr…kritik-100.html

    Die "Niemand sollte für etwas zahlen, was er nicht nutzt"-Kommentarfraktion in den sozialen Kanälen dazu ^^

    Ich weiß jetzt nicht, wer das geschrieben hat.

    War es ein*e Fahrradfahrer*in?

    Ich sehe da einen Unterschied zu einem*r Autofahrer*in.

    Autofahrer*innen nutzen den ÖPNV indirekt, weil der Autoverkehr in der Stadt nur deshalb möglich ist, weil viele Menschen den ÖPNV benutzen anstatt mit dem Auto zu fahren.

    Eigentlich müssten die Autofahrenden jedem ÖPNV-Fahrgast etwas dazu bezahlen, denn nur deshalb weil Menschen den ÖPNV statt das Auto benutzen, ist es möglich, dass überhaupt Autos in der Stadt fahren können.

    Ich stelle mir gerade Sledge Hammer auf Falschparkerjagd vor. Seine Susi käme bestimmt so manches mal in Stimmung — und der Erfolg wäre garantiert, danach keine Einnahmen mehr für San Francisco.

    Das ist ein sehr dümmliches Nachgeplapper der haltlosen Behauptung, die Falschparker-gebühren dienten nur dazu, die Stadtkasse aufzubessern. Völliger Quatsch. Das, was an Parkgebühren hineingeht, reicht nicht dazu aus, das Personal zu bezahlen für diejenigen, die die Ordnungsgelder fürs Parkgebühren zu generieren.

    Falschparker-Kontrollen sind kein "gewinnbringendes Unternehmen", sondern eine teure Zusatz-Subvention des Autoverkehrs auf Kosten aller Steuerzahler. Nach meiner Beobachtung geht es beim Falschparker-Kontrollieren in einem hohen Maß darum, Bezahlparkplätze und Kurzzeitparkplätze freizuhalten von Leuten, die dort ohne Parkscheibe oder ohne Parkschein parken wollen.

    So soll verhindert werden, dass in der Innenstadt überall dauerhaft Autos hingestellt werden, wie es in Wohngebieten oft der Fall ist, wo oft wochenlang Autos am Fahrbahnrand stehen, ohne bewegt zu werden.

    wenn ich die OSM-Karten da sehe: das tagging zu Geh-und Radwegen passt da nicht. :whistling:

    die sind "oneway=yes" statt oneway:bicycle=yes". aber das scheint in Hannover dort sehr stark verbreitet. :/

    Meinst du die Einrichtungspfeile auf der Podbi? Da ist eine Stadtbahntrasse in der Straßenmitte.

    Street View · Google Maps
    Ort in Google Maps noch intensiver erleben.
    maps.app.goo.gl

    Mal Abgesehen von dem (schein-) selbständig das Statussymbol großes Auto fahren zu dürfen, gibts beim Paketboten auch die Möglichkeit auf Trinkgeld, freundliche zwischenmenschliche Begegnungen und Gespräche.

    Alles dieses dürfte bei den Parkwachtel extrem selten sein.

    Warum redest du so respektlos von “Parkwachteln”?

    Die Verkehrsaußendienstmitarbeiter*innen sollten viel öfter von Menschen angesprochen werden, die sich darüber freuen, wenn sie einen guten Job machen. Und zum Beispiel dafür sorgen, dass keine Radwege und Fußwege zugeparkt werden.

    Die Parkraumüberwachung, das belegen Zahlen, wird zunehmend zu einer ehrenamtlich erledigten Aufgabe.

    "Nicht nur die Kontrollteams der Stadt ahnden Parkverstöße in Hannover. Mehr als 14 Prozent werden mittlerweile von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet. Schwierig ist es nicht mehr, Falschparker selbst anzuzeigen. (...) Laut Auskunft der Stadt wurden 2024 mehr als 14 Prozent der erfassten Falschparker von Privatpersonen gemeldet – in Summe rund 24.000 der insgesamt knapp 167.000 angezeigten Verstöße."

    HAZ vom 20.10.25: 24.000 Anzeigen: Warum immer mehr Hannoveraner Falschparker melden

    24.000 Anzeigen: Warum immer mehr Hannoveraner Falschparker melden
    Nicht nur die Kontrollteams der Stadt ahnden Parkverstöße in Hannover. Mehr als 14 Prozent werden mittlerweile von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet. Schwierig…
    www.haz.de

    https://archive.ph/ATT4x#selection-1087.0-1087.66

    Mit ein Grund für die Zurückhaltung der eigentlich zuständigen Stelle für die Erledigung dieser Aufgabe, dem Verkehrsaußendienst, ist nicht zuletzt eine mangelnde Anzahl von Bewerber*innen, die diese Aufgabe im Rahmen eines festen Dienstverhältnisses übernehmen wollen.

    Um so wichtiger ist es, die Gelegenheiten zu nutzen, die Mitarbeiter*innen des Verkehrsaußendienstes bei Laune zu halten und in kurzen Gesprächen zu ermuntern. Leute von denen die Verkehrsaußendienstmitarbeiter*innen zum Teil übel beschimpft werden, gibt es leider genug.

    Zudem erhält man so ganz nebenbei den ein oder anderen interessanten Hinweis. So sprach ich kürzlich zwei Mitarbeiter des Verkehrsaußendienstes an und fragte nach, ob es tatsächlich so sei, dass der Verkehrsaußendienst sein Vorgehen gegen Falschparker verschärfe und zukünftig schneller und konsequenter abschleppen lässt, so wie es in der Zeitung stand: "Die Stadt Hannover will Falschparker konsequenter kontrollieren und auch häufiger abschleppen lassen." Davon hatte der Verkehrsaußendienstmitarbeiter, den ich danach fragte, allerdings angeblich noch nichts gehört und es gäbe auch keine entsprechenden Dienstausweisungen. Er hätte auch nichts darüber in der Zeitung gelesen.

    Aktuell wird in Hannover der Einsatz eines Scan-Cars diskutiert. Auch diesbezüglich frage ich gerne nach und bewundere gebührlich, dass der Verkehrsaußendienst am technischen Fortschritt teilhaben darf. Die einen befürchten allerdings Arbeitsblatt-Abbau, andere dagegen erkennen die Chance, dort zukünftig genauer hinschauen zu können, wo im jetzigen Alltagsgeschäft die Zeit für fehlt.

    Bei passender Gelegenheit weise ich auch auf die von den Bürger*innen in ehrenamtlicher Tätigkeit geleistete Unterstützung hin. Ich habe dabei den Eindruck gewonnen, dass es die Verkehrsaußendienstmitarbeiter*innen darin bestärkt, einen guten Job zu machen und sich von Meckerern nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

    Die Kartenausschnitte (Grundlage openstreetmap) zeigen die neuen Tempo-30-Abschnitte auf vier hannoverschen Hauptverkehrsstraßen:

    Vermutlich sind es nicht einmal 1% des hannoverschen Hautstraßennetzes, wo ab Montag Tempo 30 gilt. Trotzdem stänkert die CDU dagegen an, als würde damit ab Montag der ultimative Verkehrskollaps in Hannover eintreten.

    Dabei haben Erfahrungen in anderen Städten hinreichend bewiesen, dass Tempo 30 die Straßen sicherer und den Autoverkehr flüssiger macht.

    "Die CDU in Hannovers Rat hält hingegen nichts von dem Test. „Dieser Modellversuch ist vor allem ein Beitrag dazu, den Schilderwald zu vergrößern“, kritisiert Verkehrspolitiker Patrick Hoare. Oft könne man in den betroffenen Straßen schon heute nicht schneller als 30 Kilometer pro Stunde fahren. „Der Aufwand für den Test und der Erkenntnisgewinn stehen in keinem Verhältnis“, meint der CDU-Mann."

    https://archive.ph/uXhpB

    Ab Montag: Auf Marienstraße und Podbi gilt dann Tempo 30 – versuchsweise
    Auf vier Hauptverkehrsstraßen in Hannover starten Stadt und Region am Montag, 17. November, einen wissenschaftlich begleiteten Tempo-30-Versuch. Welche…
    www.haz.de

    Das eigentliche Problem an dem Versuch ist: Es wird letztlich dazu führen, dass damit noch mehr Autos in die Stadt gelockt werden, weil Tempo 30 dazu beiträgt, dass größere Verkehrsmengen als bei Tempo 50 gefahrlos und zügig ihren Weg finden, anstatt auf Straßen auf denen Tempo 50 gilt, im Stau zu stehen. Der Autoverkehr wird durch Tempo 30 noch attraktiver gemacht, allen haltlosen Zwischenrufen und Geunke zum Trotz.

    In der rund 450 m langen Straße Großer Hillen, auf der ebenfalls ab Montag Tempo 30 gelten wird, gibt es keine eigene Fahrradinfrastruktur. Hier wird sich Tempo 30 besonders segensreich auswirken auf den Fahrradverkehr.

    Die beiden Sachen schließen sich ja auch nicht aus. Insofern ist es auch nicht verwunderlich.

    Wenn man noch gefragt hätte: 1. ist Ihnen wichtig dass es immer Rückenwind gibt auf der Strecke, und 2. Ist es Ihnen wichtig das es immer Bergab geht, hätten wahrscheinlich auch beide Male 80% dafür gestimmt.

    In dem SWR-Beitrag, in dem dann auch nach der Beleuchtung der Radwege gefragt wird, geht es ja darum, dass Feld- und Wirtschaftswege für den Radverkehr mehr (oder weniger) gut ertüchtigt werden. Das sollen dann wohl die "direkten Wege" sein. Das trifft ja bisweilen auch zu. Aber sie leiden oft darunter, dass dort keine Beleuchtung ist. Ist auf den Landstraßen allerdings oft ebenfalls nicht gegeben. Aber dort fahren Autos. Da sagen sich wohl einige Fahrradfahrer*innen: Im Dunklen lieber auf der Landstraße fahren als auf einem unbeleuchteten Feldweg.