Beiträge von Ullie

    Ausgeliefert:

    Kurierdienstfahrer in Schnee und Kälte

    Fußgänger und Kurierdienstfahrer in Fußgängerzone, die für den Radverkehr freigegeben ist.

    "Ausgeliefert! Das Geschäft mit den Kurierfahrern", so heißt der Titel eines rbb-Films, in dem über die ausbeuterischen Praktiken der Rekrutierung von Kurierfahrer*innen z. B. für Essen-Bringdienste berichtet wird.

    Ausgeliefert! Das Geschäft mit den Kurierfahrern
    Nicht nur in Berlin und Hamburg gehören sie längst dazu: Fahrradkuriere, die Burger, Pizza und Co nach Hause liefern. Tausende der Rider kommen aus Indien,…
    www.rbb-online.de

    Ausgeliefert sind aber auch die Fußgängerinnen auf gemeinsamen Fuß- und Radwegen oder auf Fußwegen und in Fußgängerzonen, die für den Fahrradverkehr freigegeben sind. Auch auf Fußwegen, die direkt neben Fahrradwegen liegen, kommt es oft zu gefährlich schnellen und gefährlich engen Begegnungen.

    Meine Beobachtung ist: Die Fahrradkuriere sind oft auf manipulierten Pedelecs unterwegs, die auch ohne Tretunterstützung fahren und die schneller fahren als 25 km/h. Die prekären Arbeitsverhältnisse der ausgebeuteten Kurierfahrer*innen dürfen aber kein Grund sein, alle Augen zuzudrücken, wenn es um die Pedelecs geht, die sie benutzen oder zu benutzen gezwungen werden.

    Ich fand die Handlung des gestrigen Polizeirufs völlig hanebüchen. Wer merkt denn bitteschön erst an einer roten Ampel, dass beide Bremsen überhaupt nicht funktionieren? Ich ziehe die Bremsgriffe bereits, wenn ich auf das Fahrrad aufsteige.

    Ich habe nur die Szene am Anfang gesehen, als der "Unfall" passierte. Und ich sagte mir: Wer kann denn so punktgenau die Bowdenzüge anschneiden oder ansägen, dass die genau in dem Moment versagen, als die Fahrradfahrerin auf die rote Kreuzung zufährt.

    Aber vielleicht wird das ja auch im weiteren Film noch geklärt?

    Besonders eindrucksvoll sind diese in den Film eingearbeiteten sw-Filmsequenzen von 1971, in dem der Kampf um die Hemonystraat in Amsterdam dokumentiert wird. Der Link führt direkt zu der beschriebenen Stelle im Film:

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    Da ging es recht ruppig zur Sache, das metellane Apsperrgitter scheppert zu Boden, als ein Kleintransporter-Fahrer versucht die Demonstrant*innen zu vertreiben. Er wird aber von den anwesenden Demonstrant*innen daran gehindert.

    "Durchgangsverkehr gesperrt" steht auf dem Schild, das an der Absperrung befestigt ist.

    Blick in die Hemonystraat von heute auf streetview:

    Street View-Ansicht von „Hemonystraat“ · Google Maps
    Amsterdam, Niederlande
    www.google.com

    Ebenfalls bemerkenswert ist diese sw-Filmszene:

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    Zitat einer Kinderstimme: "Dieses Auto bitte entfernen, sonst bleibt davon nichts mehr übrig!"

    CYCLING CITIES - Der Film

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    Der Film handelt über die schönsten Fahrradstädte Europas und was wir in Deutschland von diesen Städte lernen können. Dafür ist der Autor Ingwar Perowanowitsch im Mai 2025 mit Kamera und Fahrrad von Freiburg aufgebrochen und zwei Monate lang quer durch Europa gefahren und hat dabei die Städte Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen besucht.

    Polizeiruf 110, Folge „Your Body, my Choice“. Radfahrermord durch angesägtes Bremskabel…

    https://www.ardmediathek.de/video/polizeir…tZXJzdGVuLTExMg

    Ich habe nur die Beschreibung gelesen und mein Eindruck ist: Die Drehbuchautorin Franziska Schlotterer hat ein Fahrrad gewählt, weil damit ein bestimmtes Bild erzeugt werden soll:

    Abtreibungsgegner auf der einen Seite, die Autofahrer sind, und politisch rechts verortet sind.

    Befürworter einer liberalen Regelung zum Schwangerschaftsabbruch auf der anderen Seite, die links-grün-ökologisch orientiert sind, und die von den Rechten als "links-grün-versifft" bezeichnet werden.

    Hast du denn den Krimi gesehen? Geht es hier wirklich so sehr um den Anschlag auf das Fahrrad, bzw. die Fahrradfahrerin? Oder ist das mehr ein Stilmittel, um den Plot so zu gestalten, dass zwei verfeindete Gruppen stilisiert werden sollen?

    und noch was lustiges:

    https://www.spiegel.de/panorama/leute…d0-30b1daaacb26

    tja, S-Pedelec halt :whistling:

    :/

    In dem Artikel, den DMHH verlinkt hat, heißte es:

    "Palmer war demnach mit Zug und Rad zu einer Wahlkampfveranstaltung in Ostrach (Kreis Sigmaringen) gefahren und hatte es dort abgestellt." Das hört sich doch sehr danach an, dass das Rad, das er im Zug mitgenommen hatte, dasselbe Speed-Pedelec ist, bei dem das Nummernschild abgelaufen ist. Und das dann von der Polizei kontrolliert wurde.

    Darf man solche Speed-Pedelecs, für die eine Nummernschildpflicht gilt, überhaupt in der Bahn mitnehmen?

    Stell dir vor, jede Garage hätte rote Farbe auf dem Bürgersteig…

    An Grundstücks-Einfahrten ist Stand der Technik, dass man gar nichts markiert. Die Bordsteinkante wird abgesenkt, um den zügigen Schwenk von und zur Fahrbahn nicht zu behindern. In vielen Fällen wird rotes Pflaster an der Einfahrt noch ausdrücklich unterbrochen, die Einfahrt verläuft in einer zum abgesenkten Bordstein niveaugleichen „Wanne“, und die Legerichtung der grauen Betonriemchen wird extra um 90 Grad gedreht, so dass dadurch der Radweg optisch Nachrang kriegt.

    So wie hier?

    Street View-Ansicht von „Fleischerei Walter Hardekopf“ · Google Maps
    Brunnenstraße 19, 31712 Niedernwöhren
    www.google.com

    Ich weiß, dass es leider oft nicht so ist wie in der Klosterstraße in Niedernwöhren im Landkreis Schaumburg.

    Aber diese Lösung für Grundstückseinfahrten gibt es eben auch! Keine Wanne durch die der Bürgersteig geführt wird. Und der Bürgersteig durchgängig in Rot. Geht doch!

    Zum Glück waren zum Zeitpunkt des Unfalls keine Fußgänger*innen oder Fahrradfahrer*innen dort unterwegs:

    Glück hatten auch die Fahrzeuginsassen, die von den Rettungskräften schwerverletzt aber lebend aus dem brennenden Autowrack geborgen wurden.

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/6227789 In der Pressemeldung der Polizei heißt es:

    "Neben dem Jugendlichen wurden bei dem Unfall ein 18-jähriger Mitfahrer und ein weiterer Mann, dessen Identität noch nicht abschließend geklärt ist, verletzt. Sie konnten noch vor dem Vollbrand durch Polizeikräfte und Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit werden. Anschließend löschte die alarmierte Feuerwehr das brennende Fahrzeug."

    Foto vom brennenden Fahrzeug auf news38.de:

    https://www.news38.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/03/579285560-e1772602482733.jpg?w=1024

    Auch Oberhausen geht (schon!) mit der Zeit:

    Deutsche Stadt führt neues Verkehrsschild ein: Es hat einen ernsten Hintergrund

    Und offenbar dürfen neuerdings Kommunen nach Belieben neue Verkehrsschilder erfinden...

    Das geht in Ordnung mit solchen Verkehrsschildern, die darauf hinweisen, dass auch der Fahrradverkehr die Fahrbahn benutzt, wenn es zu keiner Dauereinrichtung wird.

    Das Schild hing in Hannover mehrere Wochen, in denen darüber berichtet wurde.

    Denn dann bestünde die Gefahr, dass Autofahrer*innen meinen, nur dort wo durch ein solches Schild darauf hingewiesen wird, findet Fahrradverkehr auf der Fahrbahn statt. Entscheidend ist, dass das Schild eingebettet ist oder eingebettet wird in eine Berichterstattung, die klar stellt: Fahrradverkehr findet oft auf der Fahrbahn statt. Und das nicht nur an Stellen, die so ausgeschildert sind, wie auf dem Foto gezeigt.

    Leider hat es in dem zitierten Artikel nicht so recht hingehauen mit der Berichterstattung: "Mit der neuen Beschilderung haben Radfahrer nun die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob sie den Radweg oder die Fahrbahn nutzen – je nachdem, wie die Verkehrssituation es erfordert." Die Radfahrerinnen wurden komplett ausgeklammert und es hätte deutlich gemacht werden müssen, dass auch ohne dieses Schild Radverkehr auf der Fahrbahn zulässig ist. Leider weckt der zitierte Satz einen anderen Eindruck.

    "Nach einer missglückten Flucht vor der Polizei ist in Hannover ein Auto verunglückt und in Brand geraten. Drei junge Männer wurden in der Nacht schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine Polizeistreife gegen 1.15 Uhr ein Auto kontrollieren. Der Fahrer sei zunächst der Halteaufforderung nachgekommen und ausgestiegen, teilte die Polizei mit. Währenddessen habe sich jedoch der Beifahrer auf den Fahrersitz gesetzt und sei mit dem Wagen davongerast."

    Darüber berichtete die SZ vom 3.März mit einem Foto vom brennenden Fahrzeug: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/jug…0303-930-760102

    Mehr dazu und wie sich solche "Unfälle" verhindern lassen und was Fuss e.V. dazu sagt im Thread: Warum wir dringend ISA verbindlich für alle Autos brauchen!

    Ullie
    5. März 2026 um 19:56

    "Technik gegen Terror: ISA bremst Todesfahrer aus
    Amok- und Terrorfahrer, Kranke mit Blackout am Steuer, Poser und Alltags-Hektiker – scheinbar sind wir Rasern im Auto hilflos ausgeliefert. Es gibt aber ein technisches Gegenmittel: den Geschwindigkeitsassistenten ISA (Intelligent Speed Adaptor). ISA erfasst im Auto, welches Tempolimit gerade gilt – und dämpft den Motor so, dass der Wagen nicht schneller fährt. In Fußgängerzonen oder auf Weihnachtsmärkten bedeutet das Schritttempo, in fast allen Stadt- und Dorfstraßen höchstens 30 oder 50 Stundenkilometer.

    Seit Juli 2024 brauchen alle Neuwagen in der Europäischen Union ISA. Allerdings haben der frühere Bundes-Verkehrsminister Scheuer und andere Befürworter der „freien Fahrt“ durchgesetzt, dass das System wirkungslos ist: Fahrer können es mit einem starken Druck auf das Gas- oder Strompedal einfach ausschalten.

    Die Fußgängerlobby FUSS e.V. fordert: „ISA muss in alle Autos, so rasch es geht – und es muss mindestens innerorts immer eingeschaltet bleiben.“ Der European Transport Safety Council schätzt, dass es bei Einhalten aller Tempolimits 30 Prozent weniger tödliche Unfälle gibt. Auch die jüngsten Horrorfahrten in Magdeburg, München und Mannheim hätte es mit adäquat gedämpften Motoren nicht gegeben."

    Alleine in Hannover geschehen im Wochentakt tödliche Autofahrten oder solche mit Schwerverletzten, die durch ein verbindliches ISA, wie unter anderem Fuss e.V. es fordert, hätten verhindert werden können. Schlimmstes Beispiel diese Woche:

    "Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte eine Polizeistreife gegen 01:15 Uhr im Bereich der Fröbelstraße in Linden-Nord einen silbernen BMW 3er kontrollieren. Der Fahrer kam der Halteaufforderung zunächst nach und stieg aus dem Fahrzeug aus, um sich überprüfen zu lassen. Währenddessen setzte sich jedoch der Beifahrer auf den Fahrersitz und beschleunigte plötzlich stark. Er entzog sich damit der Kontrolle und flüchtete mit dem Fahrzeug. (...) Im Bereich des Deisterplatz-Kreisels verlor der jugendliche Fahrzeugführer schließlich die Kontrolle über den Wagen. Das Fahrzeug schleuderte von der Fahrbahn und prallte gegen einen Ampelmasten. Durch die Wucht des Aufpralls entzündete sich der BMW und geriet in Vollbrand."

    Link zum Artikel mit Bild auf punkt-linden.de: https://punkt-linden.de/news/brennender-pkw-deisterplatz/

    Die haben das nicht „prognostiziert“, sondern gefordert. Andererseits muss man die Inflation seither berücksichtigen. Da wären wir dann aktuell so bei 7,50€ für den damaligen „5 Mark“- Liter.

    Was man alles so berücksichtigen muss: 1960 musste man 16 Minuten für einen Liter Benzin arbeiten, 2021 gerade noch 5 Minuten.

    https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/michael-huether-christoph-schroeder-fuenf-minuten-arbeit-fuer-einen-liter-benzin.html#:~:text=37.,Europ%C3%A4ischen%20Kapitalm%C3%A4rkte%20in%20Trumps%20Weltunordnung

    Es ist falsch in dem Sinne von einer Forderung der Grünen zu sprechen, dass sie aus einer x-beliebigen Laune heraus einen Spritpreis von 5 Euro je Liter gefordert hätten. Der Hinweis von @Mück auf den TAZ-Artikel verdeutlicht den eigentlichen Grund:

    "In einer Studie des Umweltbundesamtes las sich das damals noch etwas genauer. Da hieß es, ein Benzinpreis von 4,60 Mark sei so einschneidend, dass Autofahrer im Schnitt 20 Prozent weniger fahren würden. Von Lersner wollte weniger Verkehr auf den Straßen. Vom Bonner Regierungssprecher wurde er dafür als „absolut inkompetent“ und „unzuständig“ abgewatscht."

    5 Mark pro Liter Benzin

    Es ging also nicht darum, den Benzinpreis aus "Jux und Tollerei" zu verteuern, sondern darum den Autoverkehr zu reduzieren. Und daran ist nach wie vor nichts falsch daran, zumal es an alternativen Vorschlägen mangelt. Nur weil es derzeit kaum jemand auszusprechen wagt, ist es ja nicht verkehrt, die Verteuerung der Auto-Herumfahrerei einzufordern. Im Gegenteil!

    Gute Ideen, egal ob von Grünen oder der FDP ins Spiel gebracht, lassen sich oft nicht durchsetzen, wenn es den Autowahn entflammt: "Sicher ist, daß durch ein Tempolimit die Geschwindigkeit insgesamt erheblich reduziert und damit auch die Umwelt entlastet wird. Wir sind deshalb für ein Tempolimit von 120 Kilometern auf den Autobahnen, 80 Kilometern auf Landstraßen und 30 Kilometern auf den nicht bevorrechtigten Straßen in den Städten und Gemeinden."

    Das sagte Freiherr Heinrich von Lersner 1992 in einem Spiegelinterview. Damals 61, amtierte er seit 1974 als Präsident des Berliner Umweltbundesamtes. Der Verwaltungsjurist war FDP-Mitglied und unterstand dem damaligen christdemokratischen Bonner Umweltminister Klaus Töpfer.

    »Wir sind für Tempo 120«
    Freiherr Heinrich von Lersner, 61, amtiert seit 1974 als Präsident des Berliner Umweltbundesamtes. Der Verwaltungsjurist ist FDP-Mitglied und untersteht dem…
    www.spiegel.de

    Die jüngeren Nutzer werden zum weiter helmlosen "gewonde fiets" (herkömmliches Fahrrad) zurückkehren, die älteren werden aber weitgehend zum Kleinkraftrad wechseln. Dann hat man zwar weiter den blöden Helm an der Backe, ist aber dafür erstmal legal mit 45 unterwegs, und frisieren kann man die Dinger ja dann auch immer noch...

    Deine Vermutung wird in diesem NRZ-Artikel, "Gefährliche E-Bikes - Terror auf dem Radweg: Amsterdam verbannt Fatbikes aus bekanntem Park", vom 3.3.26 bestätigt: "Eine Hoffnung ist nun, dass eine Helmpflicht dem Fatbike-Hype ein Ende bereiten könnte. Viele verweisen auf gute Erfahrungen mit der Helmpflicht für Mofafahrer. Mit einer Helmpflicht könnte das Fatbike nicht mehr hip sein, vermutet auch der Verkehrsjurist Groenewegen: „Ein Helm bringt die Frisur durcheinander, das kann für junge Leute eine Hürde sein.“ (dpa)

    Terror auf dem Radweg: Amsterdam verbannt Fatbikes aus bekanntem Park
    Immer mehr niederländische Fahrradfahrer steigen auf rasante Fatbikes um – und werden zum Sicherheitsrisiko. Jetzt greift die Stadt Amsterdam durch.
    www.nrz.de

    In dem Artikel wird aber nicht erwähnt, dass die Helmpflicht nur für die unter 18-jährigen gelten soll. Ältere Jugendliche und Erwachsene würden weiterhin Pedelec ohne Helm fahren können. Mir gefällt es ganz und gar nicht, dass anscheinend nichts unternommen wird, um die eigentliche Ursache für die manipulierten Pedelecs und daraus resultierende Helmtrage-Initiative zu bekämpfen. Pedelecs, besonders solche mit breiten Reifen, werden in den Niederlanden offensichtlich beliebig manipuliert und die Manipulationen bleiben unentdeckt und es wird nicht versucht durch Kontrollen diese Fehlnutzung einzustellen oder durch technische Entwicklungen die Manipulationsmöglichkeiten zu unterbinden.

    Leider habe ich auch in Hannover schon mehrfach solche Pedelecs beobachtet, die ohne Tretbewegung mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden (über 25 km/h). Damit meine ich keine Speed-Pedelecs, sondern solche Pedelecs, für die man kein Nummernschild braucht und die eigentlich nicht schneller als 6 km/h mit der Schiebehilfe fahren können dürfen, wenn nicht pedaliert wird.

    Die niederländische Regierung hat einen formellen Vorschlag zur Helmpflicht für alle E-Bike-Fahrer unter 18 Jahren angekündigt. Dieser Gesetzesvorschlag folgt dem wachsenden öffentlichen und politischen Druck, die steigende Zahl von Verletzungen im Zusammenhang mit sogenannten „Fatbikes“ anzugehen. Dabei handelt es sich um E-Bikes mit schweren Rahmen und breiten Reifen, die oft so umgebaut werden, dass sie ohne Tretunterstützung und mit Geschwindigkeiten über dem E-Bike-Limit von 25 km/h fahren – wodurch sie faktisch zu illegalen Motorrädern werden.

    Ein zentrales Anliegen der Regierung ist die Schwere der Vorfälle; Statistiken zeigen, dass traumatische Hirnverletzungen bei jungen E-Bike-Fahrern rapide zugenommen haben.

    Europäischer Verkehrssicherheitsrat vom 29.1.2026

    Dutch government proposes mandatory helmets for e-bike riders under 18
    The Dutch government has announced a formal proposal to mandate helmet use for all electric bicycle riders under the age of 18. This legislative move follows…
    etsc.eu

    Wenn es so kommt, wie es in der angegebenen Quelle berichtet wird, dann kommt die Helmpflicht dadurch zustande, dass Pedelecs manipuliert werden. (Höheres Tempo als für Pedelecs zugelassen, Fahren ohne Tretunterstützung):(

    Warum ist es so schwer, diese unzulässigen Manipulationen zu unterbinden? Und hilft stattdessen eine Helmpflicht? Das bezweifle ich sehr.

    Das sind die Busbuchten.

    Da die Busse da nie wieder rauskamen, gibt's nun Buskaps, die den "richtigen" Verkehr aufhalten, wie schon die Busspuren wegen Spurzahlreduzierung beim "richtigen" Verkehr ...

    Und manche Radfahrstreifen sind so konzipert, dass sie auch als Busspur benutzt werden:

    Beispiel aus Wiesbaden

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/ser…bc-e736f7749fda

    Der Tank wird doch bestimmt privat bleiben, nicht dass da noch ein Habeck reinklettert.

    2,579 € für "Supreme"-Benzin ist auf dem Foto zu lesen. Dann sind wir ja über die von den Grünen einst prognostizierten 5 Mark für 1 Liter Sprit schon drüber. Aber besser so was nicht laut sagen, man hat ja gesehen, dass es den Grünen nicht geholfen hatte, drauf hinzuweisen, dass es mal so kommen würde.

    "Die Grünen, sie haben fertisch", spottete der Spiegel damals am Ende dieses 4-Minuten-Videos von 1998:

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    Radverkehrsanlagen sind der zu Stein und Asphalt gewordene Glaube an das Schlechte und Dumme im Menschen, denn es gibt kein einziges erlaubtes Verhalten im Rahmen der Verkehrsregeln, das Radverkehrsanlagen überhaupt erforderlich machen würde.

    :/X/:S:|:/

    Ich drehe die Aussage mal ins Gegenteil, um rauszufinden, ob ich der Aussage dann eher zustimmen kann:

    Die Abwesenheit von Radverkehrsanlagen sind der zu Stein und Asphalt gewordene Glaube an das Gute und Gescheite im Menschen, denn es gibt kein einziges erlaubtes Verhalten im Rahmen der Verkehrsregeln, das Radverkehrsanlagen überhaupt erforderlich machen würde.

    :/X/:S:|:/ Möglicherweise liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte?

    Ich gebe mal zu bedenken: Seit wann findet Autoverkehr im Rahmen des Erlaubten statt? Praxis vieler Autofahrenden ist doch wohl eher:

    Erlaubtes + X

    Seit 2004 ist ABS beim Auto Pflicht, bei Motorrädern ab 125 ccm, bzw. 11kW erst seit 2017.

    Gut möglich, dass ABS irgendwann auch bei Speed-Pedelecs (max. 4 kW) Pflicht wird.

    Und dann könnte irgendwann auch die ABS-Pflicht für Pedelecs ins Spiel kommen.

    Pedelecs sind jedenfalls deutlich weiter verbreitet als Motorräder oder Speed-Pedelecs.

    Wenn ABS am motorisierten Zweirad Sinn macht, dann könnte durch eine Pedelec-Pflicht jedenfalls eine deutlich größere Anzahl sicherheitstechnisch erreicht werden, als bei Motorrädern oder Speed-Pedelecs. Und selbstverständlich müssen dann auch Elektro-Tretroller damit ausgestattet werden. Vielleicht senkt das ja deutlich die Unfallzahlen in dieser Fahrzeugklasse?