Beiträge von Ullie

    JFTR:In diesem Jahr bisher drei Kandidaten für Alkohol-Tote an Himmelfahrt (3x Alleinsturz außerorts und aus „ungeklärter Ursache“ vom Weg abgekommen, teils in Radler-Gruppe), aber ohne Erwähnung einer Alkoholisierung als Ursache. Keine Vorfälle mit KFZ am 14.5., ergo auch nichts mit betrunkenen KFZ-Führern.

    Dieser Statistik zufolge ist Christi Himmelfahrt allerdings tatsächlich ein Tag, der prädestiniert ist für Unfälle, bei denen Alkoholmissbrauch mit im Spiel ist:

    Verkehrsunfallkalender

    Und der dvr (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) schreibt:

    2025 waren es bundesweit 284 Unfälle unter Alkoholeinfluss: "Christi Himmelfahrt markiert regelmäßig einen negativen Rekord in der deutschen Unfallstatistik. Neue vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) vorliegen, belegen die Gefahr: Am sogenannten Vatertag ereigneten sich im Jahr 2025 bundesweit 284 Unfälle unter Alkoholeinfluss. Der DVR warnt eindringlich, dass das Risiko für Alkoholunfälle an Himmelfahrt damit etwa dreimal so hoch wie an einem durchschnittlichen Tag ist – und damit höher als an jedem anderen Tag des Jahres." https://www.dvr.de/presse/284-alkoholunfaelle-an-himmelfahrt

    Möglicherweise lassen immer mehr "trinkfreudige" Autofahrer*innen an Christi Himmelfahrt das Auto stehen und benutzen stattdessen das Fahrrad, um sich vermeintlich "Folgenfrei" betrinken zu können?

    Entsprechend dieser Strophe aus dem Lied "Joh, mir sein mit'm Radl da": "Zum Zechen fährt der kluge Mann seit neuestem mit'm Radl an..."

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    Der traut sich was! Und das aus dem Hause SPD, eine der Parteien, die sich sonst eher schwer tun damit, Autofahrer*innen Grenzen zu setzen:

    "Niedersachsens Gesundheitsminister fordert strengere Regeln im Straßenverkehr. Nach neuen Unfallzahlen drängt er auf eine klare Linie – ohne Alkohol und Cannabis am Steuer.

    Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi spricht sich für eine Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr aus. "Ich halte es definitiv für ratsam, nur mit 0,0 Promille am Straßenverkehr teilzunehmen", sagte der SPD-Politiker laut "HAZ". Hintergrund sind aktuelle Zahlen zu Unfällen unter Alkohol- und Drogeneinfluss."

    Kein Feierabendbier mehr? Minister aus Niedersachsen will 0,0 Promille am Steuer
    Niedersachsens Gesundheitsminister fordert strengere Regeln im Straßenverkehr. Nach neuen Unfallzahlen drängt er auf eine klare Linie – ohne Alkohol und…
    hannover.t-online.de

    Ich finde das gut, allerdings ist es ja mit einer Null-Promille-Grenze für die Autofahrerei nicht getan. Zumal die Autofahrerei selbst Züge einer Drogenerkrankung hat, worauf unter anderem renommierte Verkehrswissenschaftler hinweisen. Auf die Frage von Deutschlandfunk Kultur, ob Autofahren eine Sucht sei, antwortet Hermann Knoflacher: "Es ist auch eine Sucht, aber es ist schlimmer als die üblichen Süchte. Das Auto sitzt viel tiefer im Stammhirn, dort, wo Energie verrechnet wird. Süchte sind meistens erst bei den Biomolekülen anzutreffen. Das heißt, das Auto ist noch etwas stärker als die üblichen Süchte. Und, was natürlich dazu verstärkend kommt, es wird von der Gesellschaft akzeptiert. Wir bringen weltweit 1,2 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen um. Wir bringen ungefähr fünf bis sechs Millionen Menschen durch die Abgase um. Und wir verletzten jedes Jahr ungefähr zwischen zwanzig und fünfzig Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen."

    Auto und Mensch - "Autofahren ist schlimmer als eine Sucht"
    "Der Autofahrer unterscheidet sich vom Menschen wesentlich mehr als jedes Insekt", behauptet der Verkehrsexperte Hermann Knoflacher. Denn: Kein Insekt ruiniere…
    www.deutschlandfunkkultur.de

    Der Geschwindigkeitsrausch, eine der unheilvollen Ausprägungen des "Virus-Auto", muss genau so, wie die anerkannte Drogenerkrankung Alkoholismus viel schärfer bekämpft werden.

    Man darf gespannt sein:

    Wird es die Null-Promille-Grenze vor einer generell geltenden Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen geben?

    Oder wird ein generelles Tempolimit früher eingeführt als die ebenfalls dringend gebotene Null-Promille-Grenze, die aktuell Niedersachsens Gesundheitsminister fordert?

    Warum meinst du, das bei tempo 30 nichts mehr passieren kann? Auch bei Tempo 30 können noch schlimme Unfälle passieren.

    Aber vermutlich hast du deinen Satz ohnehin ironisch gemeint. Dann würde mich allerdings interessieren, warum du meinst, dass die Anordnung von Tempo 30 max. deiner Meinung nach die Unfallgefahr, bzw. mögliche Unfallfolgen nicht vermindert.

    Nachtrag von Mai 2026:
    Bin Anfang April 2026 an der Unfallstelle am Olgaeck in Stuttgart gewesen.

    Auf der Olgastraße (von dort aus kam der Geländewagen um in die Charlottenstraße einzubiegen) gilt jetzt Tempo 30.

    Ebenso gilt auf der Charlottenstraße (hier fuhr der Geländewagen-Fahrer in die Menschenmenge) jetzt Tempo 30.

    §56 StZVO ist m.E. so zu interpretieren: Auf Spiegel ( oder Kamera) kann dann verzichtet werden, wenn der Bereich durch direkte Sicht einsehbar ist. Beim Stadtbus könnte ich mir gut vorstellen das ein Frontspiegel wegen großer, tiefgezogener Frontscheiben unnötig werden kann, der Rampenspiegel durch Fenster in den Fahrgasttüren. Reisebusse haben aber schlechtere Sichtverhältnisse

    Bei diesem MAN-Bus habe ich den Eindruck, ist das so, dass er keinen Front- und keinen Rampenspiegel hat, so wie du es beschreibst:

    Die Taube, die vor dem Bus stolziert, kann vom Fahrer nicht gesehen werden. Ein kleines, stehendes Kind dagegen schon, vermute ich.

    So sieht der Bus von hinten aus. Ich vermute rechts neben einem großen Hauptspiegel ist ein kleinerer Weitwinkelspiegel angebracht:

    Die halbrunden "Knollen" sind Kameras, die vermutlich auf die Türbereiche des Gelenkbusses ausgerichtet sind. Ob die wohl auch während der Fahrt zum Einsatz kommen?

    Über der Liniennummer-Anzeige am Heck ist noch eine Kamera die nach hinten auf den nachfolgenden Verkehr ausgerichtet ist und/oder beim Rückwärtsfahren benutzt wird.

    IMMER DIESE RADFAHRER (und dann sind's auch noch Mitglied hier im Forum :D)

    Der letzte Satz in dem verlinkten Artikel hört sich so an, als ginge es den Anwohnern nur darum, keine Auto-Parkplätze zu verlieren:

    "Nach einer Sanierung im vergangenen Jahr wurde in der Gegenrichtung, also von Bruck nach Emmering, ein Radlstreifen auf der Straße angelegt. Seitdem gibt es dort ein Parkverbot – was etliche Anlieger ärgert."

    „Dennoch könnte die Aktion rechtliche Folgen haben, etwa wegen Amtsanmaßung“

    Amtsanmaßung? Wenn ich eine graue Röhre auf meinem Privatgrundstück aufstelle, die noch nicht mal blitzen kann?

    Ich frage mich, ob es möglich ist, hier im Sinne eines "bürgerlichen Ungehorsams" eine Protestform daraus zu entwickeln, Attrappen aufzustellen, die echten Tempo-Messgeräten täuschend ähnlich sehen.

    Jemanden zu kriminalisieren, der sich gegen den Autoverkehr stellt, kennt man ja aus dem Vorgehen der Behörden gegen die sogenannten "Klimakleber", also Menschen, die dafür protestieren, dass Umwelt und Klima nicht weiter durch hemmungslosen und komplett sinnfreien Autoverkehr zugrunde gerichtet werden.

    Besonders in Bayern wurde sehr scharf gegen Menschen vorgegegangen, die für den Erhalt der Schöpfung protestierten:

    "Bayerns Justizminister Georg Eisenreich warnt vor Straftaten im Namen des Klimaschutzes: "Der Kampf gegen den Klimawandel ist ein existenzielles Thema für die Menschheit. Es gibt viele Möglichkeiten, sich legal für den Klimaschutz einzusetzen und für seine Ziele zu demonstrieren. (...) Straftaten im Namen des Klimaschutzes nehmen wir nicht hin." https://www.justiz.bayern.de/presse-und-med…hiv/2023/48.php

    Die Rede des bayrischen Justizmministers stelle ich mir jetzt gerade mal so angewendet auf Einfamilienhausbesitzer mit großem Garten vor, die Pappröhren an ihren Gartenzaun aufstellen, der an einer Hauptverkehrsstraße grenzt, auf der zu schnell gefahren wird. 8)

    Beispiele für eine Tempo-Blitzer-Attrappe:

    Blitzer-Attrappe selber bauen: Erlaubt? | Radarfalle 2026
    Blitzer selber bauen: Hier finden Sie u. a. Infos, ob Sie eine Blitzer-Attrappe selber bauen dürfen und was Sie beim Aufstellen beachten müssen.
    www.bussgeldkatalog.de

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    Die Gefahr besteht natürlich, dass kein Autofahrer mehr sich vom Rasen abschrecken lässt, weil irgendwann kein einziger Tempoblitzer mehr ernst genommen wird, auch ein echter nicht. Aber es wäre ohnehin von Vorteil, wenn Autofahrer mehr auf die Beschilderung und auf die eingebaute Tempokontrolle achteten als auf "Blitzer". Der intelligente Geschwindigkeitsassisten ISA (Intelligent Speed Asssistant) ist seit 2022 (für neue Fahrzeugtypen), seit 2024 für alle Neufahrzeuge in der EU vorgeschrieben. Nur müsste ISA deutlich verbindlicher werden!

    "Neu für Omnibusse von Daimler Buses sind optional ein 360-Grad-Kamerasystem für Solobusse im Reise-, Überland sowie Stadtlinienverkehr von Mercedes-Benz und Setra ..." In der Beschreibung heißt es außerdem: "Die Frontkamera ist je nach Modell unterhalb bzw. oberhalb der Windschutzscheibe montiert, die beiden Seitenkameras oberhalb der Seitenscheiben. Die Heckkamera befindet sich analog zur heutigen Rückfahrkamera im Bereich der Heckscheibe. Durch dieses System können Passanten, Radfahrer sowie auch Hindernisse auch in Bereichen wahrgenommen werden, die sonst vom Fahrer nicht einsehbar sind."

    Jetzt haben Busfahrer beste Aussichten: Kamerablick aus der Vogelperspektive für Omnibusse von Mercedes-Benz und Setra
    Auf Schiffen kraxelte einst ein Ausguck hoch in den Mastkorb. Omnibusse von Mercedes-Benz und Setra erhalten jetzt auf Wunsch ein 360-Grad- oder…
    www.daimlertruck.com

    Es wäre schon interessant, mehr darüber zu erfahren, wie verbreitet diese Kamerasysteme sind und ob die Fahrzeuge der örtlichen Nahverkehrsunternehmen darüber verfügen.

    Eine seriöse Unfall-Berichterstattung in der vom "toten Winkel" die Rede ist, wird noch weniger als bisher möglich sein. Interessant ist auch ein Detail, auf das in der Beschreibung nicht hingewiesen wird. Werden die Kamera-Aufnahmen gespeichert? Wie lange? Und wer hat unter welchen Bedingungen Zugriff darauf?

    Der Spiegel funktioniert halt erst mal normal. Du kannst ihn aber auch zum Display machen, dann siehst Du den normalen Inhalt nicht mehr, sondern das Kamerabild. In manchen Situationen, z.B. in der Stadt im Dunkeln ist das eine Verbesserung, bei wenig oder gar keinem Restlicht aber auch massiv schlechter, v.A. wenn dann nur eine punktuelle Lichtquelle (Scheinwerfer) kommt. Dann gibt es eine Mischung aus Pixelbrei und Überstrahlungen. Beim Bus dürfte der Spiegel so weit vom Auge sein, dass das Fokusproblem nicht, oder nur in sehr geringem Ausmaß entsteht.

    Ist das der Rückspiegel in einem PKW, der oben mittig angebracht ist und mit dem man durch die Heckscheibe sehen kann?

    Und der ist so gebaut, dass er wie ein normaler Spiegel arbeitet, aber außerdem auch als Bidschirm arbeiten kann und dann das Kamerabild von der Kamera am Heck projiziert?

    Linienbusse haben ja auch oft eine Heckkamera. Ich weiß gar nicht, wo deren Bild dem Fahrer gezeigt wird.

    Schaut doch einfach mal die rechten Spiegel von einem Citaro oder Lions an, die haben alle oben einen Rampenspiegel.

    Ein guter Tipp, du hast mich neugierig gemacht! Das sind ja gewaltig große Apparate, die an so einem Linienbus auf der Einstiegsseite angebracht sind. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass bei einem Linienbus dort nur ein Hauptspiegel und ein Weitwinkelspiegel eingebaut sind, und habe wie mkossmann vermutet, dass die/der Busfahrer*in durch die tiefen Fenster in den Seitentüren und die tiefgezogene Frontscheibe alles direkt sehen kann.

    Bei diesem Solarisbus ist die Frontscheibe zur Einstiegsseite hin sogar noch tiefer gezogen. Ist das nur ein Design-Element oder wird dadurch auch der Blick nach draußen verbessert? Sind die Frontscheiben an anderen Bussen weniger tief? Und was steckt alles an Spiegeln in der gewaltigen Kunststoffummantelung, die auf der Einstiegsseite so weit nach vorne und außen ragt, und die hoch gewachsenen Fahrgästen, die zu dicht an der Haltestellenkante stehen zum Verhängnis werden kann?

    Die "Außenspiegel-Gefahr" für wartende Fahrgäste kann man sehr gut in diesem Video sehen, mit dem die Stadt Hamm Fahrgäste für die richtige Benutzung des Linienbusses sensibilisiert. Der Link ist auf die entsprechende Stelle im Film bei Minute 0:30 gesetzt. Ich finde jedoch den ganzen Film sehr sehenswert und originell gemacht!

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    Das ist so eine Art Victim-Blaming, was der ADAC da vetreibt.

    Zum Beispiel steht in dem Artikel:
    "Besonders Grundschüler hätten Probleme, Entfernungen einzuschätzen und Gefahren zu erkennen."

    Ja und? Das ist doch ganz normal, dass Grundschüler damit Probleme haben Entfernungen einzuschätzen. Das sind Grundschüler und keine Baggerführer.

    Es wird in dem Artikel aber zwischen den Zeilen der Eindruck vermittelt, die Kinder seien ungenügend vorbereitet worden auf den Verkehr und müssten am besten weggeschlossen werden.X(

    Kein Wort davon, dass die Anwesenheit von Kindern im Straßenverkehr vor allem eines bedeutet: Fahrzeug-Lenker*innen müssen ganz besonders defensiv fahren. Und ein generelles Tempolimit, deutlich unter den bestehenden Grenzen muss eingeführt werden!

    Simson ist ja ursprünglich der Name einer jüdischen Heldengestalt (ein bisschen vergleichbar mit dem Kraftprotz Herkules aus den griechischen Sagen). Simson ist aber auch der Name des Firmengründers der Firma Simson. Die Familie wurde von den Nazis 1936 enteignet, die Firma von den Nazis weiter zur Rüstungsproduktion genutzt. In der DDR wurden dann unter dem Namen Simson unter anderem Leichtkrafträder und Motorräder gebaut.
    "Simson darf nicht zum Symbol der AfD werden, sagen Nachfahren der jüdischen Gründerfamilie. Thüringens AfD will Mopeds wie die Schwalbe zum Kulturgut erklären und Björn Höcke hat mit ihnen Wahlkampf gemacht."

    MDR FERNSEHEN, Di 17.02.2026 https://www.mdr.de/nachrichten/de…hoecke-100.html

    Das kann ich mir gut vorstellen, dass Simson-Mopeds bei AfD-Jungmännern gut ankommen. Die Umwelt mit giftigen Abgasen verpesten und schneller fahren als es eigentlich mit einem Kraftrad dieser Klasse erlaubt ist.

    …bei weniger als einem Viertel der Radfahrleistung. Aber an Motorradfahrern stört sich das autofahrende Establishment nicht, weswegen da auch keine Sau für mehr und schönere Ghettos kampaignen will.

    Das ist ähnlich bei den Abgasen:

    "Giftige Zweitakter: Motorroller und Mopeds sind beliebte Stadtflitzer – mit einer Schattenseite: Sie stoßen weitaus mehr gesundheitsschädliche Schadstoffe aus als Autos oder LKW, wie ein internationales Forscherteam jetzt festgestellt hat. Obwohl sie nur einen Bruchteil des Verkehrsaufkommens ausmachen, stammt der Löwenanteil der Schadstoffe von ihnen, so die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“. Erschreckend hoch ist dabei der Ausstoß von giftigem Benzol."

    https://www.scinexx.de/news/technik/motorroller-als-dreckschleudern-entlarvt/

    Wenn es nicht allzu viele davon gibt, dann dürfen diese Giftschleudern die Luft verpesten. Dabei ist es doch ist es doch ganz einfach, auf einen Motorroller mit E-Antrieb umzusteigen.

    Linienbusse haben in der Regel keine Rampenspiegel und Front-Spiegel. In dem bereits weiter oben verlinkten Film wird ein so genanntes "CornerEy" gezeigt, dass anscheinend die Funktion von Rampenspiegel und Frontspiegel vereint und optional zusätzlich an einem Linienbus angebaut werden kann. Da wird dann auch ein Radfahrer in dem Film gezeigt, der in dem "CornerEy" zu sehen ist:

    Bei Minute 0:59 von 1:59:

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    In diesem englischsprachigen Video kann man an dieser Stelle gut die Position der Monitore der elektronischen Rückspiegel bei normalem Tageslicht sehen: Minute 1:12 von 1:59:

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    An einer anderen Stelle kann man bei einer Fahrt durch einen Tunnel sehen, wo die Monitore für die Linienbusfahrerin angebracht sind:

    Der Link führt direkt zu der Stelle bei Minute 0:29 von 1:59

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    An dieser Stelle, ziemlich am Anfang, wird mit einer zusätzlichen Einblendung in dem Film auf den "BLIND SPOT REMOVAL" hingewiesen. Minute 0:15 von 1:59

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    In einem konventionellen Spiegelsystem gibt es dafür den Weitwinkelspiegel. Trotzdem wird bei der Unfallberichterstattung häufig von einem "toten Winkel" gesprochen, den der Fahrer angeblich nicht einsehen kann. Diese Art der Berichterstattung dürfte sich dann ja wohl spätestens mit der zunehmenden Verbreitung der elektronischen Außenspiegel erübrigen.

    Das Umfokussieren scheint mir bei der im Film gezeigten Position der Spiegel kein Problem zu sein.

    Ach, wenn es doch bloß eine Interessenvertretung der Radfahrer gäbe, die die Zahlen vernünftig einordnet und den ganzen abschreckenden und entmächtigenden Schwachsinn richtig stellt.

    ;)Na ich dachte, du bist "der Herr der Zahlen" und klärst hierzu auf.;)

    "41 % der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren nutzen das Fahrrad bzw. Pedelec regelmäßig, d.h. täglich oder mehrmals pro Woche - als Verkehrsmittel und/oder in der Freizeit.
    • Der Anteil regelmäßiger Nutzerinnen und Nutzer ist gegenüber den Vorjahren leicht gestiegen (2023: 39 %, 2021: 38 %)."

    Das ist ein Zitat aus dem "Fahrrad-Monitor 2025 Kurzbericht".

    https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anlage/StV/fahrrad-monitor-deutschland-2025-kurzfassung-deutsch.pdf?__blob=publicationFile

    In dem von DMHH verlinkten Zeit-Artikel heißt es: "2025 ist die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fahrradfahrer auf 462 gestiegen. Das waren 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte."

    Verkehrssicherheit: Jeder sechste Verkehrstote war mit dem Rad unterwegs
    Die Zahl der Radlerinnen und Radler unter den Verkehrstoten hat 2025 erneut zugenommen. Besonders betroffen sind E-Bike-Fahrer und ältere Menschen.
    www.zeit.de

    Beide Zahlen, die der Fahrradnutzer*innen, als auch die der tödlich verunfallten steigen geringfügig. Ist jetzt nicht so sonderlich verwunderlich. Aber es ist auch nicht so schwer, es herauszufinden.

    Schwieriger wird ein Zahlenvergleich, der die gestiegene E-Bike-Nutzung mit berücksichtigt. Und unklar bleibt bei dem Zeit-Artikel, was genau mit "E-Bike" gemeint ist. Mein Eindruck ist: E-Bike wird gerne benutzt um negativ zu emotionalisieren.

    Richtiger hätte es "Pedelec" statt "E-Bike" heißen müssen. Vermutlich sind die Mehrzahl der in dem Artikel als E-Bike bezeichneten Fahrzeuge tatsächlich Pedelecs.