Insektenparadies auf dem Balkon

  • HIhi, das passt normalerweise ganz gut, bei dem Töpfchen, in das Malte und ich das gezeigte Basilikum gesetzt haben, braucht Malte aber ganz starke Arme und 'ne volle Badewanne, um da was zu bewirken ;) Am Wasser sollte es in dem Bottich (in der Bütt, im Kübel, in der Wanne, wie auch immer die Dinger nun genannt werden wollen) nicht liegen.


    So, die Schilfhalme sind gekürzt. Halbwegs splitterfrei sogar, danke für den Tipp mit dem Einweichen :) Jetzt lasse ich sie erstmal einige Tage trocknen und werde sie dann bündeln. Ich überlege nur noch, ob ich sie im Laubengang oder auf dem Balkon aufhänge, tendiere aber eher zum Laubengang. Dort ist ganz viel Kapuzinerkresse, da sah ich heute einige Hummeln und Bienen rumschwirren, und außerdem kommt da eher weniger Regen hin. Mein Balkon wird doch ganz gern mal unter Wasser gesetzt...


    LG
    Anna

  • Ein gewisser „André“ hat mir eine Tüte mit Saatgut geschickt — ist ja der Hammer! Vielen Dank dafür!



    „Ab in die Erde damit“, schreibt er, aber… gilt das auch noch für Ende Juli? Nicht dass ich das Saatgut dann quasi vergeude. Hat jemand im Blick, was von den aufgelisteten Sorten noch eine gewisse Lebenserwartung hat?

  • Und dann habe ich noch das hier aufgetrieben:



    Echt blöd, dass mir die ganze Sache erst jetzt im Sommer Ende Juli einfällt — im Frühjahr könnte man sicherlich noch viel mehr anbauen. Ich habe vier dieser Bottiche und noch hundert Liter Erde, was kann man dort reinpacken? Das Saatgut von André? Oder doch noch irgendwelche bunten Blumen, an der die Insektenwelt ein bisschen Freude hat?

  • Mensch Malte! Ich glaube, du brauchst bald *noch eine* Website! :D

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Fände ich schade. Hier ist es ja ein extra-Faden - und im Gegensatz zu (allen) Radfahrthemen ist dieser hier einfach nur erfreulich. Gut.. der Fingerhut wurde gerade beim rechts abbiegen übersehen und touchiert, aber zumindest der Grundgedanke ist schön.


    Das ist doch mal eine nette Abwechslung von den üblichen Themen.

  • Oh, aber das ist schön! Gerade, weil er doch recht teuer war und die Hummeln ihn so lieben... Google ergab da aber auch rein gar nichts, ich hab mal noch ein bisschen geschaut. Nur, was ich tun soll, wenn ich mich schlapp fühle, weil ich Fingerhut geknabbert habe, hätte ich in Erfahrung bringen können...


    LG
    Anna

  • Um aber mal etwas positives zu berichten: Nach meinen laienhaften Kenntnissen kann jeder mit einem kleinen Garten oder kleinem Balkon etwas dagegen unternehmen. Nach anderthalb Wochen ist mein Balkon als Nahrungsquelle in der Insektenwelt etabliert, heute trieben sich zu jedem Zeitpunkt des Tages an jeder bunten Pflanze mindestens drei oder vier Insekten herum.



    Besonders beliebt ist der Fingerhut — die dicken Hummeln krabbeln sogar noch in jene Blüten hinein, die schon abgebrochen am Boden liegen.

  • Tja — hätte ich mehr Ahnung und ein bisschen mehr Geschick, ich würd glatt versuchen, solche Insekteninseln in der Stadt zu verteilen. Mit dem Lastenrad ein bisschen Holz heranschaffen, um ein Beet von zwei mal zwei Metern zu basteln, Erde rein, Blumen rein, natürlich nur ungiftige, die Menschen aus der Umgebung animieren, hin und wieder nach dem Rechten zu schauen und eventuell zu gießen. Vielleicht könnte man das glatt an die Städte als Dienstleistung verkaufen. Sowas könnte man dann in die üblichen modernen Betonwüsten stellen.

  • Tja — hätte ich mehr Ahnung und ein bisschen mehr Geschick, ich würd glatt versuchen, solche Insekteninseln in der Stadt zu verteilen. Mit dem Lastenrad ein bisschen Holz heranschaffen, um ein Beet von zwei mal zwei Metern zu basteln, Erde rein, Blumen rein, natürlich nur ungiftige, die Menschen aus der Umgebung animieren, hin und wieder nach dem Rechten zu schauen und eventuell zu gießen. Vielleicht könnte man das glatt an die Städte als Dienstleistung verkaufen. Sowas könnte man dann in die üblichen modernen Betonwüsten stellen.

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    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.