Woche 33 vom 10. bis 16. August 2026

  • hat am Handy gehangen

    Das ist ja nun gerade was anderes, denn der Radfahrer wird ja zwischen den Schienen kaum an seinem Ding rumgespielt haben. Heißt hier Sichergestellt Freiwillig oder Zwang. Wenn ich jetzt wetten müßte, würde ich sagen, das solche Geräte vor allem gegen den Radfahrer benutzt werden, er es im Unfalle also zum eigenen Nachteil dabei hat. Kamera weniger, weil man da niemanden zur Auswertung benötigt. Das wird sich ändern, wenn soein Ding einen Knopf hat „Hübsche die Aufnahme mal eben zu meinen Gunsten auf“. Ab dann würden eigene Kameras tendentiell sich in ihr Gegenteil verkehren.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • Studie

    Die Überschrift verspricht die Lösung einer unbekannten Variablen, doch die Methode von zweien. In der untersuchten Realität sinds aber noch mehr.

    Kennen wir. Die neuen Radwege bringen Autofahrer aufs Rad. Nicht etwa die gleichzeitig stattfindende Werbung fürs Radfahren, auch nicht die zunehmende Beschränkung des Autos. Nein nein, die Radwege sinds. Ehrlich!

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • Na sowas, da beweist doch das hiesige Monopolblatt

    Roll- und Radsportler in Oldenburg berichten: Gefahr durch Kleinkinder im Skatepark – „Man stößt zu 80 Prozent auf taube Ohren“
    Im Skatepark Eversten in Oldenburg erreichen BMX-Fahrer und Skater bis zu 25 km/h. Trotzdem tummeln sich dort immer wieder Kleinkinder mit Dreirädern und…
    www.nwzonline.de

    glatt, das „Straße für mein Kind zu gefäääährlich“ eine glatte Lüge ist.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • Nachtrag:

    Habs überflogen und in der Zusammenfassung ist da durchaus eine deutliche Andeutung darauf:

    „is significantly associated“ = es existiert eine Korrelation, keine Kausalität. Wahrscheinlich ist es ja kausal eher anders herum gelaufen: „they came and then they built it“. Beschauliche, „weiße“ Verwaltungs- und Universitätsstädte haben eher fahrradfreundliche Bedingungen, und ebenso haben sie eher eine Wählerschaft, die Infrastruktur-freundliche Verwaltungen ins Amt hievt, als industriell geprägte Arbeiterstädte mit vorwiegend farbigen Habenichtsen.

  • Hier zur Abwechslung was für Thomas — es gibt immer was zu tun.

    Rad-Infrastruktur kann Alleinunfälle verhindern
    Im Vorjahr hat es in Wien 1.400 Fahrradunfälle gegeben, bei denen sich jemand verletzt hat. 86 Unfälle waren Alleinunfälle, es war bis auf die radfahrende…
    wien.orf.at

    „Rad-Infrastruktur kann Alleinunfälle verhindern“, na sowas. Intelligenz ist der Beweis, das Schwachsinn unendlich steigerbar ist.

    „fehlerverzeihende Infrastruktur“, aha, so so. „Sichere Infrastruktur“ reicht nicht mehr. Vielleicht sollte ich mal eine Chronologie der Verschwurbelungsbegriffe bauen.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • „fehlerverzeihende Infrastruktur“, aha, so so. „Sichere Infrastruktur“ reicht nicht mehr.

    Das mit dem „fehlerverzeihend“ ist doch das ideale Schlupfloch für alle Infrastrukturfreunde. Radwegeunfälle passieren dann nicht mehr wegen der prinzipiellen Schwächen von Infra, sondern weil die vorhandene Infra eben mal wieder nicht „fehlerverzeihend“ genug war. Die Illusion, es gäbe überhaupt sowas, resultiert aus dem kompletten Ignorieren der Tatsache, dass Alleinstürze in NL häufiger vorkommen und tödlicher verlaufen als in D.