Woche 29 vom 13. bis 19. Juli 2026

  • Nach einigen Klicks findet man bei YT

    Tja, ohne Anmeldung läuft nix. Ein Impressum kann ich da nicht so recht erkennen. Demnach riskiert er also eine teure Abmahnung, um getarnt zu bleiben. Domain: stadtlandmobilitaet.de, Nserver: aurora.dns-parking.com . Angabe falscher Mailadresse, sie geht an einen ausländischen Webspace-Anbieter. Google und archive.org vermelden nichts dazu, who.is nichts vorhergehendes.

    Is halt auch geil, dass es da Modul "Flugverkehr" incl Physik dahinter gibt. :S

    Dann kann er ja immerhin das Fliegen über das auf seinem Lieblingsstreifen stehenden Auto mal durchrechnen und das Ergebnis in der Praxis prüfen. Natürlich behelmt.

    Ja, kleiner gehts nicht. Bei Pseudonymous ja eben auch nicht. Da dann ein Thema reinzuholen, das hiermit nichts zu tun hat und bei dem längst jede Behauptung widerlegt wurde, ist natürlich auch nur ein Sprachtrick zwecks Deligitimierung statt Argument, nicht wahr. Bei Pseudonymous muß man ja nichtmal was widerlegen, sondern nur hinsehen, alle 20 Sekunden etwas, das gelinde gesagt einfach nur aufstößt und das Publikum (anscheinend zurecht, wenn ich mir die wenige negative Reaktion so ansehe) für Blöd hält. Das ist das komische, nicht mein Gemeckere daran.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • da wird sehr unverblümt das ADFC-Credo vom Guten Radweg

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    Fahrrad == Wegelchen == Umverteilung von Flächen. Immerhin erkennt er, das sie nicht überall möglich sind == Radfahrer sind besonders gefährdet. Alles wie immer.

    „Verkehrsstudium“ und „Verkehr studieren“ heißt es bei der Uni. Also ich muß mich dazu nur an eine Straße stellen, schon kann ich den Verkehr studieren.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • Einen tiefergehenden Vergleich der Radunfälle in D, DK und NL fände ich schon sehr interessant, also hinsichtlich Unfalltypen / Unfallarten und der Verkehrsführung / Infrastruktur am Unfallort.

    Von Interesse ist auch: Wie wirkt sich die erzwungene Mitnutzung der Radwege durch Mofas/Mopeds aus? Wieviele km Mofa-Moped-Zwangsradweg gibt es innerorts? Außerhalb geschlossener Ortschaften müssen Mopeds bis 45 km/h auf dem Radweg fahren. Das ist in Deutschland anders. Hier dürfen Mofas außerorts auf dem Radweg fahren. Aber nur Mofas bis 25 km/h dürfen das.

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  • Diese Verkehrsplaner gibt es gar nicht, das ist lediglich ein Strohmann des Bloggers.

    In dem Film werden zum Beispiel Radweg-Abschnitte kritisiert, die zwischen Autofahrspuren angelegt sind. Diese Idee stammt von Verkehrsplanern, die es gibt, es gibt schließlich auch diese Wege. Hier ist ein Beispiel aus dem Film, wo diese Radwege kritisiert werden: Zu Minute 2:04 verlinkt:

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    Und diese Verkehrsplaner behaupten, es sei eine sichere Radverkehrsführung. Sie werden ihre Planung ja wohl kaum damit begründen, dass sie sagen: "Es ist anders gemacht als in den Niederlanden und es ist für Fahrradfahrer deutlich gefährlicher als in den Niederlanden, aber das stört doch keinen großen Geist." ;)

  • [„RiMs“]

    Und diese Verkehrsplaner behaupten, es sei eine sichere Radverkehrsführung. Sie werden ihre Planung ja wohl kaum damit begründen, dass sie sagen: "Es ist anders gemacht als in den Niederlanden und es ist für Fahrradfahrer deutlich gefährlicher als in den Niederlanden, aber das stört doch keinen großen Geist."

    RiMs sind eine Zeit lang auch in NL Stand der Technik gewesen, wurden aber in den letzten drei Jahrzehnten wohl dort nicht mehr gebaut bzw existierende Markierungen wieder zurückgebaut. Dass eine empirisch ermittelte mangelnde Verkehrssicherheit der Grund für diesen Modenwechsel gewesen wäre, ist allerdings nirgendwo (außer als Legende in der deutschen Verkehrswende-Bubble) zu finden. Das gleiche gilt im Übrigen auch für die angeblich sicherheitstechnisch überlegene „holländische Schutzkreuzung“ mit ihren mehrere Meter in die Nebenstraße gerückten Fahrbahnfurten. Das BASt-Gegenstück in NL (SWOV) hat Anfang der 2000er eine ausführliche Erörterung des Rechtsabbieger-Konflikts publiziert. Darin sind aber weder Diskussionen von Für und Wider einzelner Führungsvarianten noch konkrete Empfehlungen für die bauliche Kreuzungs-Ausführung enthalten.

    Die Uni Berlin hat im Auftrag der BASt eine Studie angefertigt, die die Verkehrssicherheit von RiMs im vorher-nachher-Vergleich untersucht hat. Dabei kam heraus, dass die Unfallrate sich gegenüber der vorherigen Hochbordführung nicht gravierend ändert. Je nachdem, ob die Radspur eingefärbt war oder nicht lag sie mal leicht unter mal leicht über dem Ausgangswert. Unfälle mit RiM resultierten dabei aber weitgehend aus Fehlnutzung der Kreuzung durch Radfahrer mittels (Geister-)Radeln auf dem Bürgersteig. Vom Ergebnis wurde in den Medien allerdings nur einseitig der nachteilige Effekt bei ungefärbten Furten als ultimativer Beweis für die Gefährlichkeit der ungeliebten Führung präsentiert. Wenn dann noch zB Changing Cities mit gestellten Gruselbildern gegen RiMs stänkert, kann die behauptete Lebensgefährlichkeit natürlich schnell zur selbsterfüllenden Prophezeihung geraten.

    Zusammenfassung: nachdem das „build it and they will come“ in D irgendwie unbefriedigend funktioniert hat, wird „build it the Dutch way, and they will come like the Dutch came“ propagiert. Der Witz daran ist, dass NL seinen starken Radverkehr in den 1980er Jahren gewonnen hat (worauf hin er seitdem stagniert) und zwar mit genau den Radführungen, die von der deutschen Verkehrswendeszene heute als unsicher, unwirksam und typisch deutsch diffamiert werden.

  • Dein Beitrag zusammengefasst: Das heißt, es gibt Verkehrsplaner, die Radfahrstreifen in Mittellage okay finden und andere, die sie ablehnen. Genau darum geht es doch an der von mir verlinkten Stelle in dem Video. Was ist so verwerflich daran, dass der Autor diese Radfahrstreifen in Mittellage kritisiert?