Woche 10 vom 07. März bis zum 13. März 2022

  • Wow! Werden die Trucker sich wohl auf die Fahrbahn kleben, oder verstellen sie einfach mit ihren Trucks den Weg?


    Ich frage mich, ob ich in den vergangenen Jahren angesichts der exorbital gestiegenen Graphikkartenpreise nicht auch mal einfach irgendeinen Preisnachlass bei der Politik hätte fordern sollen. Nach dem Motto: Sonst bleiben morgen die neuronalen Netze leer.


    Große Protestaktion: Rund 500 Lkw-Fahrer demonstrieren in Deutz gegen hohe Spritpreise
    Die Teilnehmer machten mit lautem Gehupe auf sich aufmerksam.
    www.ksta.de

  • so viele Diskussionen in den "sozialen Medien" in den vergangenen Wochen zu den "Last Generation"-Demos, wo man sich auf dem Asphalt festklebte. So oft nach dem Motto: "so bescheuert, gegen Lebensmittelverschwendung zu demonstrieren, wenn dabei Lebensmittel schlecht werden, weil LKWs nicht ankommen!"


    Mal abgesehen davon, dass wir keine Lebensmittel transportieren, für die +/- 6h am Zielort (Supermarkt, Regionallager) irgendeinen Unterschied machen: jetzt mal die Argumentebringer fragen, wie die das mit den LKW-Fahrern sehen.

    "hahaha, gegen Dieselpreise demonstrieren, in dem man Diesel verfährt! so bekloppt!"

  • Wow! Werden die Trucker sich wohl auf die Fahrbahn kleben, oder verstellen sie einfach mit ihren Trucks den Weg?


    Ich frage mich, ob ich in den vergangenen Jahren angesichts der exorbital gestiegenen Graphikkartenpreise nicht auch mal einfach irgendeinen Preisnachlass bei der Politik hätte fordern sollen. Nach dem Motto: Sonst bleiben morgen die neuronalen Netze leer.


    https://www.ksta.de/koeln/gros…9532786?cb=1647103425233&

    Sollen diese Trucker sich doch gleich direkt bei Putin bewerben! Da läufts ja grade nicht so rund und vielleicht gibt's da ein paar freigewordene Stellen neu zu besetzen als LKW-Fahrer bei der russischen Armee?

    Lastwagenfahrer, die Putins Angriffskrieg unterstützen, indem sie in Deutschland den Menschen mit leeren Supermarktregalen drohen. Pfui Deibel <X !

  • Ich finde ja den Bierpreis viel zu hoch. Werde aus Protest eine bundesweite Saufkampagne starten. Und wenn der Preis nicht fällt, wird noch mehr gesoffen.


    Was sind das für Leute, die da demonstrieren?
    Weil ihnen der Sprit zu teuer ist, drehen sie mit getunten Karren eine Extrarunde durch die Stadt. Hunderte Hamburger sehen darin keinen Widerspruch – sondern…
    www.t-online.de

  • Wenn ich das richtig verstehe, schießen wir momentan unseren Gaslieferanten die Kohle dafür, dass sie prächtige Gewinne machen können, vor und hoffen, dass sie das geliehene Geld zurückzahlen, nachdem sie es über die Gasrechnung eingetrieben haben. Natürlich abzüglich des Spekulations-Gewinns. Heiliger Spekulatius, Hilf! :)


    Ukraine-Krieg: Gashändler fürchten Boykott: Nach Uniper beantragt auch VNG einen Milliardenkredit
    Die hohen Gaspreise bringen große Energieunternehmen in die Bredouille. Die EnBW-Tochter Verbundnetz Gas will sich mit einem Kredit von der KfW sichern.
    www.handelsblatt.com

  • "Es ist ein skurriles Bild. Wenige Meter weiter zeigen Passanten noch weniger Verständnis. Mehrere Gruppen stürmen los und blockieren für eine kurze Zeit den Autokorso, um auf die andere Straßenseite zu kommen. Ein Mann, der wohl gegen den Widerstand der Polizisten über die Straße gerannt ist, wird von Beamten am Boden fixiert." So steht es in dem von Pepschmier verlinkten Artikel.

    Ich befürchte, in der Corona-Zeit hat man zu viel Autofahrerdemonstrationen zugelassen.

    Das ist nicht zuletzt ein Missachtung all derjenigen, die autofrei demonstrieren.


    Gut, man könnte sagen: Für Critical-mass-Veranstaltungen werden auch Fahrzeuge benutzt. Aber das sind Fahrräder mit deutlich weniger Flächenbedarf.


    Dass die Polizisten Fußgänger stoppen, weil sie die andere Straßenseite erreichen wollen, geht gar nicht.

    Stattdessen sollten sie den Autokorso stoppen. Oder noch besser: Die Genehmigungsbehörden sollen diesen Unfug erst gar nicht zulassen.

  • Mal wieder PKW-Maut (Süddeutsche), diesmal Kilometerabhängig und möglichst kompliziert, um auch ja jedem das Gefühl zu geben, volle Gerechtigkeit zu bekommen. Oder so. :rolleyes:

    Ich finde die Pläne, die in dem Artikel vorgestellt werden, gar nicht so schlecht.

    Besser ist natürlich, wenn Privatpersonen gar nicht mehr die Möglichkeit haben, ein KFZ zu benutzen. Wozu auch, es ist doch hinreichend belegt, wie nachteilig das für die Umwelt ist. Aber selbst dann, wenn die private KFZ-Nutzung nicht mehr stattfände, müsste der dann immer noch vorhandene KFZ-Verkehr finanziell an den Infrastrukturkosten und den Umweltkosten beteiligt werden.

    Und dazu sind die in dem Artikel vorgestellten Pläne recht brauchbar:

    "Bei dem Agora-Modell soll jeder Nutzer zahlen und statt der Herkunft soll es andere Stellschrauben geben, die den Preis mindern oder erhöhen: Das Fahrzeuggewicht sollte bedacht werden, um kleinere Fahrzeuge zu begünstigen und weil schwere Fahrzeuge Straßen stärker in Anspruch nehmen. Zu prüfen wäre auch, so Agora, eine Differenzierung nach Schadstoffausstoß, ebenso wie eine Staffelung nach Zeit: Wer in der Rushhour fährt, zahlt mehr.", heißt es in dem SZ-Artikel.

  • Ich finde die Pläne, die in dem Artikel vorgestellt werden, gar nicht so schlecht.

    Gerade die Zielsetzung einer möglichst gerechten Kostenverteilung gefällt mir ebenfalls. Doch die Pläne erinnern mich an ein Erlebnis, welches ich vor Jahren mal in einem Vorbereitungskreis für einen kleinen Jugendkirchentag hatte. Ich brachte wohlüberlegte Vorschläge für einen Workshop. Der verantwortliche Jugendpfarrer hörte gut zu, überlegte kurz und sagte: "Du hast recht, aber es ist zu kompliziert." - Er hatte ebenfalls recht. ;)


    Wobei ich den genannten Artikel eher als Denkanstoß verstehe und noch nicht als konkrete politische Forderung, auch wenn die "laute" Überschrift letzteres suggeriert.