• Ich habe die Umfrage abgebrochen. Für Menschen, die eh schon ohne Kfz pendeln, ist sie nicht beantwortbar. Auch fehlt die Option "trifft auf mich nicht zu".

    Dachtest du daran: "Teil 2, Frage 7: Aufgrund steigender Spritpreise überlege ich das Auto seltener zu nutzen." Frage aus dem Fragebogen

    Oder daran: "Teil 2, Frage 8: Ich wäre gerne eine Person, die regelmäßig mit dem Fahrrad fährt."

    Und die weiteren Antwortoptionen in Frage 8:

    "O Ich würde es als angenehm empfinden, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.
    O Es würde mir Spaß machen, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.
    O Externe Anreize (z.B. Belohnungen) würden mich dazu motivieren, häufiger mit dem Fahrrad zu fahren.
    O Ich plane in Zukunft häufiger mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.
    O Ich beabsichtige mein Mobilitätsverhalten in den nächsten Wochen zu verändern." etc.

    Ich konnte es nicht lassen trotzdem mitzumachen.

    An der Stelle, an der nach Empfehlungen für Arbeitgeber*innen gefragt wurden, schrieb ich:

    "Bei der Bundesregierung und den Landesregierungen vorstellig werden, um das Autofahren möglichst weitgehend zu verbieten und nur für ganz wenige Anwendungsfälle noch zuzulassen. Z. B. Rettungsdienste"

    Bei der Frage Anregungen zur Studie schrieb ich: "Die Studie nennt sich: "PendlerRatD 2026 Umfrage zu ihrem Mobilitätsverhalten", ist aber weitgehend so aufgebaut, als sei es komplett normal mit dem Auto zu pendeln. Menschen, die zu Fuß, mit dem Rad und dem ÖPNV mobil sind, werden mit dieser Studie vor den Kopf gestoßen."

    Warum nicht die Möglichkeit nutzen, auf diesem Weg darauf aufmerksam zu machen, wie komplett überflüssig und absurd, die Autofahrerei ist?;)

  • Oh! Das heißt, dieses "alle Fragen müssen beantwortet werden" ist fake?

    Auf der Seite PendlerRatD heißt es: "Das Pendeln mit dem Fahrrad attraktiv machen – das ist das gesteckte Ziel von PendlerRatD. Bei dem Mobilitäts-Projekt sollen Berufspendler, die täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren, einen vereinfachten Einstieg in das Pendeln mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln bekommen."

    PendlerRatD-Studie

    Das ist der komplett falsche Ansatz, denn wer wird, einmal mehr gefördert?

    Richtig: Die Autofahrer*innen! Und das ist absolut nicht in Ordnung, Autofahrer*innen zu fördern.

    Auch dann nicht, wenn es darum geht, sie für das Fahrradfahren und die ÖPNV-Nutzung zu gewinnen. Vielmehr müssen sukzessive Hürden aufgebaut werden, die die Autofahrerei maximal unattraktiv machen. Im Gegenzug sind die ÖPNV-Angebote zu verbessern. Das heißt nicht, den ÖPNV umsonst anzubieten, denn irgendwer muss ihn ja bezahlen.

    Auch der Fahrradverkehr darf nicht einfach umsonst sein. Z. B. Leihräder umsonst anbieten. Das ist leider der Ansatz, der von PendlerRatD verfolgt wird.

    Stattdessen ist eine konsequente Siedlungspolitik einzuleiten, die den Fußverkehr begünstigt. Das ist Mobilität, die keinen zurücklässt.

    Und was macht PendlerRatD?: "Im Bonusmodul können Arbeitgeber und Sponsoren physische oder monetäre Anreize setzen, die durch vorgegebene Parameter „erradelt“ werden können. Besondere Anreize können durch Challenges, Wettbewerbe zwischen Mitarbeitern und/ oder Abteilungen, eröffnet werden. Die persönlichen Erfolge der CO2-Einsparung werden in Achievements illustriert." Hört sich für mich nicht nach entspannender Fahrt zum Arbeitsplatz an. Aber vielleicht bin ich einfach nur nicht genügend "hip"?

    Zitat-Quelle: https://legacy.pendlerratd.de/wp-content/upl…PendlerRatD.pdf