Fahrbahn? Oder nimmt man den Fuß-/Radweg hinter Büschen? Egal ... wenn man Soldat von MAGA-Country ist.
Beiträge von Fahrbahnradler
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Jetzt rutschen wir hier in einen sehr ernsten Bereich rein. Im ZEIT-Artikel über Lokführer gibt es einen Satz, den ich als Bahner korrigieren muss:
»Viele Lokführer wollen zwar zurück in ihren Job. Aber ich verstehe gut, wenn vorbelastete Menschen keine Lok mehr führen wollen.«
Er hätte sagen müssen »keine Lok mehr führen wollen oder können«. Denn wenn der Tf (Triebfahrzeugführer, so heißen sie offiziell) bei einer späteren Fahrt plötzlich Schweißausbrüche bekommt, seinen Zug stoppen und sich auswechseln lassen muss, dann hat sich der Beruf für ihn faktisch erledigt. Da greift dann auf jeden Fall der Arbeitgeber ein. Das "nichts machen können" ist das Schlimmste daran. Ein Lkw-Fahrer kann noch versuchen auszuweichen. Der Tf im ICE oder auch in der Tram kann das nicht. Der ist machtlos.
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Auch die Ausweisung von Fahrern ausländischer Igitt-Automarken würde nicht viel helfen. Ich seh nur einen Franzosen unter lauter Vernünftigen...
Wollen wir mal ermitteln, wo der Audi gebaut wurde? Bratislava?
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Ist der Ruf erst ruiniert ...
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»Seine Bundeswehr-Auslandseinsätze in Mali hatten bei ihm ein Alkoholproblem ausgelöst.«
»Demnach hat die Polizei mehrfach versucht, den Alkoholpegel des BMW-Fahrers zu messen. Obwohl das nicht gelang, ließen sie ihn weiterfahren.«
»Auch ein Prozess gegen die beiden Polizisten aus Schleswig-Holstein steht noch aus. Sie sind angeklagt wegen der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen und fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen.«
Auf den Prozess bin ich gespannt. Wie in Magdeburg und New Orleans: Die Polizei macht ihren Job nicht. Da nützen also keine »abschieben!«-Rufe oder schärfere Gesetze, wenn die einen sturzbesoffenen Soldaten weiterfahren lassen (darf ich vermuten, dass die bei einem bekifften Fahrer und FCK AFD-Aufkleber ganz anders reagiert hätten?) oder wenn die Poller nicht hochgefahren werden oder diejenigen, die die Lücke sichern sollen, gerade Pommes holen gefahren sind.
Und, lieber Herr Linnemann: Soldaten, die im Auslandseinsatz waren, scheinen die Ersten zu sein, die auf eine Gefährder-Liste kommen müssten. Der Typ, der sich im Tesla vor dem Trumphotel in die Luft gejagt hat, war sogar zeitweilig in Deutschland stationiert, den hätte man also abschieben sollen, oder?
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noch aus 2024: Unfall im Längsverkehr.
»Durch die mangelnde Beleuchtung am Fahrrad ist dieser kaum erkennbar gewesen.«
Da hatte der Autofahrer aber Glück, dass das kein vom Laster gefallener Baumstamm oder Kühlschrank war, sonst hätte die Pozilei womöglich was von "Sichtfahrgebot" und "nicht angepasster Geschwindigkeit" schreiben müssen.
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Ich tippe auf einen Wasserbauingenieur. Bei der "Straße" hat man sicherlich noch einen Straßenbauingenieur hinzugezogen, aber wo die doofen Fußgänger und Radfahrer bleiben, hat der Wasserbauer gleich mit erledigt, als er das Sperrwerk und die Schleuse entworfen hat. Den Verkehrszeichenplan hat dann der Straßenbauing. gezeichnet und die Leute von der Verkehrsbehörde waren froh, dass sie damit nichts zu tun hatten.
So wird es gewesen sein.
Jau. Schöne Fischtreppe.
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Na dann haben ja die mit Autos aus Sindelfingen, Neckarsulm und Dingolfing Glück gehabt.
P.S.: es müsste konsequenterweise Untertürkheim statt Stuttgart heißen
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Warum wird wohl kein Verbotsverfahren gegen die AfD eingeleitet? Weil die AfD dann hundertseitenweise aus Programmen und Äußerungen derjenigen Parteien zitieren würde, die seit etwa 1990 als Antwort auf Naziangriffe auf Ausländer das Asylrecht faktisch abgeschafft und sich immer wieder im Scharfmachen gegenseitig überboten haben.
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Radfahrer und Fußgänger werden kostenlos durch den Herrentunnel chauffiert.
ZitatAuf der Herreninsel befindet sich die Haltestelle des Bus-Shuttles an der Strasse Am Stau
Welcher Kabarettist hat sich diesen Straßennamen ausgedacht?
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Von der Freiheit, kein Auto fahren zu müssen:
Zu viel Auto: Abhängigkeit vom Pkw macht laut US-Studie unglücklichWer ein Auto besitzt, ist glücklicher im Leben. Doch neue Forschungsergebnisse aus den USA deuten bei der Abhängigkeit vom Pkw auf eine Schwelle, ab der die…www.spiegel.deHow extreme car dependency is driving Americans to unhappinessA car is often essential in the US but while owning a vehicle is better than not for life satisfaction, a study has found, having to drive too much sends…www.theguardian.comDoes Car Dependence Make People Unsatisfied With Life? Evidence From a U.S. National SurveyIn the United States (U.S.), cars play a key role in facilitating mobility. Americans heavily rely on their cars for daily travel due to the benefits …www.sciencedirect.com -
Ich weiß nie so recht, ob man darüber noch Witze reißen sollte ... okay, man kann sich mit Sarkasmus auch Mut zusprechen.
Als ich eingeschult wurde, hieß der Bundeskanzler Kiesinger und "mein" Landesvater Filbinger. Mit "Brandt an die Wand" konnte man Wahlkampf machen, und der Söder-Vorgänger Strauß tönte, jeden umbringen zu wollen, der ihn daran hindern wolle, an die Macht zu kommen. Die NPD holte. geführt von einem Menschen mit Vornamen Adolf, bei der Bundestagswahl 4,3 % ... und kurz danach erschien ein Buch, das Rowohlt als Reaktion auf eine hitzige Bundestagsdebatte produziert hatte:
SPD-Finanzminister Möller hatte der CDU in der Haushaltsdebatte an den Kopf geworfen:
Zitat»Die, die diese beiden Weltkriege und die darauffolgende Inflation zu verantworten haben, stehen Ihnen geistig näher als der SPD.«
Letzte StufeNeunzehn Worte« des Genossen Alex Möller beleidigten, laut »Bild«, »15 Millionen Deutsche«. Die »Frankfurter Allgemeine« beklagte des Finanzministers…www.spiegel.deZitatFriedrich Flick suchte im Februar 1932 Hitler zu einem vertraulichen Gespräch auf. Carl Friedrich von Siemens hatte schon im Oktober 1931 erklärt: Angesichts einer »bolschewistischen Gefahr« sei Hitler immer noch das kleinere Übel.
-- Nach 1945 übernahm die als Sammelbecken gegründete CDU/CSU das traditionelle Reservoir der Rechtswähler, verdammte aber gleichzeitig den Hitler-Faschismus als »verbrecherische Auswüchse«. So konnte die Union den Herrschaftsanspruch der deutschen Rechten fortführen, ohne sich für dessen historische Konsequenzen mitverantwortlich zu fühlen.
Außer dem Antisemitismus und dem Nationalismus, an dessen Stelle die Werbung für Europas Einheit als Ersatz-Ideologie trat, konnte fast alles übernommen werden: der Antikommunismus, die Koalition mit der Industrie, das politische Personal und die publizistischen Hilfstruppen.
Solange die SPD den Herrschaftsanspruch der Union nicht ernsthaft gefährdete, achteten die Christdemokraten auf liberalen Ton. Nur manchmal -- etwa wenn Kurt Georg Kiesinger die Bundeswehr als »Schule der Nation« pries oder der »Bayernkurier« des Franz Josef Strauß »Krypto-Kommunisten ... Mulatten und Neger« befehdete -- brach das klassische Vokabular durch.
Ganz selten wiesen die Sozialdemokraten auf die dubiosen CDU-Traditionen hin. So etwa als der junge Helmut Schmidt im Bundestag die CDU eine »Christlich-Deutschnationale Union« nannte und von den Zeiten sprach, »als die politischen Vorfahren Erich Mendes und Kai-Uwe von Hasseis noch vor Wilhelm II. auf den Knien lagen« und »die Ahnherren dieser gegenwärtigen Regierung (Adenauer) dem Ermächtigungsgesetz für den Herrn Hitler zustimmten«.
Erst als die Links-Schwenkung der FDP einen Bonner Machtwechsel möglich erscheinen ließ, profilierte sich die Union wieder deutlicher als Rechts-Partei. Bei der Wahl des SPD-Kandidaten Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten akzeptierte sie ein stilles Bündnis mit der neonazistischen NPD, im Bundestagswahlkampf 1969 warb sie offen um die NPD-Anhänger.
Und als schließlich der Sozialdemokrat Willy Brandt ins Palais Schaumburg einziehen konnte, propagierte CSU-Chef Strauß eine »Sammlungs-Bewegung zur Rettung des Vaterlandes« und heckte mit Großindustriellen wie Herbert Quandt und Friedrich Karl Flick Pläne zum Sturz der Regierung aus (SPIEGEL 45/1970).
»Niemand«, so resümiert Historiker Geiss, »würde heute der CDU/CSU Wilhelm II. und Hitler anlasten, wenn sie nicht eben eine so peinliche Kontinuität personeller wie politischer Art aufzuweisen hätte.« Angesichts der jüngsten CDU/CSU-Entwicklung müsse sich die Geschichtsschreibung deshalb »mit ihren Ergebnissen an die Öffentlichkeit wenden, wenn die Barzel und Kiesinger ihre hausgemachte Geschichte dem uninformierten Wähler schmackhaft gewürzt auftischen«.
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Puh, zum Glück mit der Leitdroge gefahren, möchte man sich nicht ausmalen, wenn er bekifft gewesen wäre...
Dann hätte der CDU-Generalsekretär bes†immt ein Kiffer-Register gefordert ...
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Aachen: Gefährliche Fahrmanöver und Böllerwürfe bei Tuning-Treffen mit Tausenden TeilnehmernBei Tuning-Treffen mit Hunderten Autos war die Polizei am Dreiländereck im Einsatz. In Münster blieb es friedlich, in Aachen soll es zu »gefährlichen…www.spiegel.de
Zum Glück hat sich keiner festgeklebt, und netterweise waren es keine Fahrräder. Sonst hätte es ja Festnahmen, Terrorvorwürfe und durch die Polizei abgeschraubte Ventile gegeben ...
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Für mich ist das Interessanteste an den Fossil-Subventionen, dass sie weltweit etwa 3 Mrd. Dollar pro Tag betragen - und dass die Fossilindustrie etwa 3 Mrd. Dollar Gewinn pro Tag macht
Das nenne ich eine durchaus gelungene Geldpumpe. Hach, säße ich doch am Pumpenauslass anstatt am Ansaugstutzen.
Und die am Pumpenauslass nehmen dann einen Bruchteil dieses Geldes, um die Politik, die Medien und die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu manipulieren. Siehe Musk, Thiel, Koch-Brothers, Murdoch ... und nach den USA, diversen lateinamerikanischen Staaten und Großbritannien sind jetzt wir im Fokus. Bis hin zur Manipulation der nächsten Bundestagswahl durch Musk und den Axel-Springer-Verlag (und die ÖRR).
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Ich weise vorsorglich darauf hin, dass die 8 Milliarden Einnahmen aus dem D-Ticket nur zu einem Teil bei der DB landen. Wir reden schließlich von Verkehrsverbünden mit Bussen, Trams und U-Bahnen.
Dass die "Schienenmaut" in Deutschland irrwitzig hoch ist, steht auf einem anderen Blatt. Mofair hat passenderweise Frankreich nicht erwähnt - da explodiert sie, sobald man einen Zug nach Paris "intra muros" fahren will, also zu einem der Kopfbahnhöfe in der Stadt selbst. Konsequenz: selbst die Staatsbahn SNCF bietet mittlerweile auch TGV an, die im Disneyland starten und enden ...
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An wichtiger Kreuzung in Hamburg: Mazda kracht gegen Mast – Ampel fällt ausAm Freitagmorgen kam es am Eppendorfer Baum zu einem Verkehrsunfall. Gegen 7.40 Uhr kollidierte der Fahrer eines weißen Pkw aus bislang unklaren Gründenwww.mopo.de
So sieht das aus Sicht des Unfallfahrers aus:
Tja - wer rechnet schon damit, dass mitten auf der Piste ein Mast steht, an dem man entweder rechts oder links vorbeifahren muss ... das mutet man doch sonst nur Radfahrern zu!
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Zitat
Nach eigenen Angaben fliegt er über die Lenkstange, schlägt mit dem Kopf auf, er verliert kurz das Bewusstsein, ist anschließend verwirrt, desorientiert und blutet heftig im Gesicht. ... Seine Begleiterin wählt die 112. Der Rettungsdienst kommt. Zum Entsetzen des Paares aus Erlenbach lässt die Besatzung den Mann stehen. „Sie nehmen wir nicht mit“, sollen die Sanitäter gesagt haben. Für Meyer ein Unding. Nach Angaben von DRK-Rettungsdienstleiter Markus Stahl allerdings ein üblicher Vorgang. Der Erlenbacher ist verärgert. Sein Vertrauen in den Rettungsdienst sei erschüttert, sagt Meyer. Es sei nicht klar gewesen, ob er durch den Sturz eine Hirnschädigung oder innere Verletzungen davongetragen habe. „Ich verstehe nicht, dass jemand mit einer Kopfverletzung stehen gelassen wird“, sagt Meyers Partnerin Mieke Kunas. Die Sanitäter hätten ihn zunächst nicht einmal untersucht, sondern erst nachdem er darauf bestanden habe, kritisieren beide. Gleichwohl hätten sie ihm gesagt, er müsse ins Krankenhaus, um eine Wunde im Gesicht nähen zu lassen. Notgedrungen willigt Meyer ein, ein Taxi zu rufen. Das bringt ihn nach Erlenbach. Anschließend fährt ihn seine Partnerin nach Heilbronn ins Krankenhaus am Gesundbrunnen. Dort wird er behandelt und nach Hause entlassen. Nachts stellen sich heftige Kopfschmerzen ein. Er habe den rechten Arm nicht bewegen können. „Ängste waren da“, beschreibt Meyer seine Gefühle. Die Untersuchungsergebnisse von dem Einsatz seien gründlich dokumentiert, sagt Rettungsdienstleiter Stahl. Der Patient habe auf seinen Beinen gestanden, sei stabil gewesen, zeitlich und örtlich orientiert. „Es war nichts Akutes.“
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Willi Meyer kämpft Wochen nach dem Unfall mit den gesundheitlichen Folgen. Ärzte, denen er von dem Sturz berichtet, äußerten allesamt ihr Unverständnis, sagt Meyer. Deren Meinung sei, dass der Rettungsdienst ihn hätte mitnehmen müssen – wegen möglicher Verletzungen und weil die Ursache des Sturzes unbekannt sei.
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(S+) Natenom: Warum der Unfalltod des Radaktivisten so viele berührteDer Aktivist aus der Region Pforzheim forderte beharrlich bessere Fahrradwege ein – und verunglückte im Januar selbst auf dem Rad. Der Fall erinnerte mich an…www.spiegel.de