Beiträge von Fahrbahnradler

    Prost.

    (S+) Alkoholunfälle von Radfahrern: Sollte es strengere Promillegrenzen geben?
    Nach bierseliger Runde lieber mit dem Rad nach Hause fahren? Das ist gelebte Praxis. Doch inzwischen gehen die meisten Alkoholunfälle im Verkehr auf Radfahrer…
    www.spiegel.de

    https://archive.ph/ZUi2Z

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    Für mehrere Verkehrsverbände ist das Grund genug für strengere Regeln. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Deutsche Verkehrswacht fordern seit Längerem, eine 1,1-Promillegrenze als Ordnungswidrigkeit für Radfahrer einzuführen. Selbst die Radlobby vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ist dafür.

    Der TÜV-Verband schließt sich dieser Forderung nun an – als »Zwischenschritt« hin zu einem absoluten Alkoholverbot für alle Rad- und Kraftfahrzeugfahrer. »Wer Alkohol trinkt, sollte grundsätzlich kein Fahrzeug steuern – unabhängig von dessen Größe, Geschwindigkeit und Motorisierung«, sagt Fani Zaneta vom TÜV-Verband. Also auch kein Fahrrad.

    Viel spricht dafür, dass sich die Experten in der Mehrheit also auch diesmal für strengere Regeln aussprechen. Skeptisch sind weiterhin Verkehrsrechtler vom Deutschen Anwaltverein, die eine neue Promillegrenze schon vor elf Jahren ablehnten. »Wer sich betrunken aufs Rad setzt, gefährdet vor allem sich selbst«, sagt Verkehrsanwalt Christian Funk. »Von betrunkenen Autofahrern geht auch ein höheres Risiko für andere aus, weshalb für sie strengere Regeln gerechtfertigt sind.«

    (S+) Holzofen: Feinstaub wird trotz Kaminverbot nicht weniger
    Obwohl die Luftqualität in vielen deutschen Städten miserabel ist, wird die Feinstaubbelastung nicht ernst genommen. Wissenschaftler Achim Dittler bemängelt…
    www.spiegel.de

    https://archive.ph/giyNn

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    SPIEGEL: Das klingt so, als wären Holzöfen gar schlimmere Luftverschmutzer als Autos.

    Dittler: Ja, weil sich das Problem verlagert hat und es vornehmlich die Holzöfen sind, die in Wohngebieten gesundheitsschädliche Rauchgase in die Atemluft blasen. Dies haben wir 2019 in der Leopoldina-Stellungnahme »Saubere Luft«  ausgeführt. Holzöfen emittieren – neben vielen Schadgasen – mehr lungengängigen Feinstaub als alle Verbrennungsmotoren zusammen. Und im Winter ist die Belastung besonders hoch. Nach vier Jahren Messung können wir klar sagen: Holzverbrennung ist hierzulande Ursache des größten Luftreinhalteproblems in Wohngebieten.

    SPIEGEL: Also sind die Ansätze der Politik gar nicht so mutig, wie das oft vermittelt wird?

    Dittler: Nicht besonders. Ich habe mit Politikern wie Steffen Bilger (CDU) und Ricarda Lang (Grüne) gesprochen – das Problem ist ihnen bewusst. Aber sie sagen auch: »Was sollen wir tun?« Sobald man etwas anfasst, kommt Widerstand – »Freiheit«, »Verbote«, »Eingriff in mein Leben«. Und viele Menschen sind seit Corona faktenresistent geworden. Hinzu kommt in Teilen der Politik der Einfluss der Forst- und Ofenlobby.

    Zitat

    Dazu weist die Behörde allgemein darauf hin, dass man Problemen aus dem Wege gehen kann, indem man die Fotos direkt nach dem Absenden einer Anzeige wegen Falschparkens löscht.

    Klar doch. Anschließend "verschlampt" die Pozilei das Beweisfoto. Mit Beweismittelvernichtung hat man ja Erfahrung, siehe Oury Jalloh in Dessau und viele andere Fälle, in denen es nicht opportun erschien, die Täter zu ermitteln.

    Mein Rat an den Familienvater: analoge Kamera, Polaroid. Das kostet leider Geld.

    Hamburg: Die Mottenpest ist ganz ungläubig bis entsetzt: wie kann man nur im Winter radeln?

    Hamburgs hartgesottene Winterradler: Warum tut Ihr Euch das an?
    Was treibt die Hamburger gerade bei diesen eisigen Temperaturen mit dem Fahrrad auf die Straße? Die MOPO hat nachgefragt. So viel Schneefall wie seit 15
    www.mopo.de

    Einen selbstbewussten Umgang mit nicht geräumten Radwegen zeigt man in Flensburg: rund oder eckig - Hauptsache Blauschild:

    Zitat

    Der Radfahrer sagte demnach, er sei auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle im Flensburger Süden gewesen und habe sich kurzerhand für die geräumte Autobahn entschieden, da sein üblicher Weg wegen der Schneeglätte nur schwer befahrbar gewesen sei.

    Wegen des Wetters: Radfahrer weicht auf Autobahn aus
    Weil sein üblicher Weg zur Arbeit wegen der Schneeglätte seiner Ansicht nach nur schwer passierbar war, ist ein Radfahrer bei Flensburg auf die A7
    www.mopo.de

    Und nun schalten wir um zum Kommentar des Experten aus Lappland:

    (S+) Stadtplaner aus Oulu in Finnland über Radfahren im Winter: »Nichts gegen mutige, mittelalte Männer in Sportklamotten, aber …«
    Im nordfinnischen Oulu herrschen monatelang strenger Frost und Dunkelheit – trotzdem fahren viele Menschen rund ums Jahr Fahrrad. Stadtplaner Pekka Tahkola…
    www.spiegel.de

    https://archive.ph/wcFmx

    Einblicke ins Seelenleben eines MPU-Kandidaten - https://archive.li/CpHNr

    Aua aua aua

    Zitat

    Manche fahren mit 200 pauschal auf der linken Spur, weil sie gar nicht damit rechnen, dass sie jemand überholen könnte. In solchen Fällen probiere ich es erst mal mit einer Lichthupe. Aber wenn der Vordere keinen Platz macht, fahre ich rechts vorbei.

    Und wenn der Vordermann [sic] sich einen Sekundenbruchteil zu spät entschlossen hat, nach rechts rüberzuziehen, gibt es Blech- und Fleischsalat.

    Ich kenn einen, der fuhr auch gerne schnell, Audi RS7. Dem ist es bei einem Date (sie war getrennt angekommen) mal passiert, dass er ihr danach angeboten hat, sie im Auto mitzunehmen. Als sie seine Karre sah, sagte sie Nein. Und es war das letzte Date.

    Zitat

    Eine Zeit lang habe ich öfter eine Bekannte aus meiner Heimat mit dem Auto mitgenommen. Da bin ich immer bedeutend langsamer gefahren, maximal 180. Das war ihr immer noch zu schnell. Ich fahre meist recht nah an die Autos vor mir ran, weil ich nicht so viel bremsen und meinen Schwung mitnehmen will. Da wurde sie als Beifahrerin immer total unruhig.

    Sie hat das auch angesprochen. Wenn jemand von rechts auf meine Spur rüberzieht, sollte ich ihrer Ansicht nach wirklich auf die Geschwindigkeit meines Vordermanns abbremsen. Ich denke mir eher: Der fährt sowieso gleich wieder nach rechts, also lasse ich es so weit es geht rollen. Ich bin immer übervorsichtig gefahren, aber ich konnte für sie gar nicht langsam genug fahren.

    Irgendwann hat sich sein bester Kumpel um den Baum gewickelt, und nur durch Zufall war er nicht als Beifahrer dabei. Den Audi hat er danach abgeschafft und fährt jetzt mit maximal 90 km/h Lkw ...

    Gestern Abend hat's mich gelegt. Griffiger Asphalt auf dem "Weg Nr. 396" in Langenhorn Nord - und dann wollte ich mit etwa 10 km/h die Straße Foorthkamp an der U-Bahn Langenhorn-Nord überqueren. Mein Vorderrad war minimal eingeschlagen und ist sofort weggerutscht. Da lag ich dann, mitten auf der Fahrbahn, zum Glück ohne Autoverkehr, aber mit Passant. Fahrbahn wie Schmierseife - schon krass, wie unterschiedlich Luftfeuchtigkeit um den Gefrierpunkt sich auswirkt. Hoch zum Bahnsteig - auch der war fast wie Schmierseife. Hochbahn und Revier angerufen und um Abstreuen gebeten.

    Ausstieg U-St. Pauli: Ähnlich krasse Unterschiede. Man läuft auf griffigen Gehwegplatten von der U-Bahn Richtung Westen - und die letzten neuerenGehwegplatten an der Ecke mit den beiden Ampelmasten: wie Schmierseife und abschüssig Richtung Fahrbahn. Ich habe mein Fahrrad den Rest des Weges geschoben - mit angezogener Vorderradbremse, das war dann mein Glättemessgerät.

    Beim BR-Artikel zu Schnellladeflugzeugen dachte ich ja erst, die hätten das aus dem Postillon kopiert, aber nein, die Freistaatsjunta scheint das ernst zu meinen.

    Und was passiert, wenn von 4 Kommentaren drei negativ sind und der einzige, der E-Flugzeug gut findet ("Alternative zur Bahn") sofort die Gegenfrage bekommt "Für den Massenverkehr?" Klar: Dichtmachen, hier wird nix dischkriert!

    Zitat

    Liebe Community,
    dieser Artikel ist zum Kommentieren geschlossen.
    Wir freuen uns, wenn Ihr zu anderen Themen weiter mitdiskutiert.

    Viele Grüße
    BR24-Community Management

    stimmt. Und das kontrolliert dann wer?

    Dieselbe Betreibergesellschaft, die mir mal angedroht hat, mein Fahrrad aus der zweiten Etage auf die Straße zu werfen, weil ich es auf dem vom Carsharingbetreiber dauergemieteten Stellplatz abgestellt hatte, während ich mit dem dortigen Pkw unterwegs war. Da laufen also tatsächlich Typen durch und kontrollieren die Parkscheine. Was abgeht, wenn ein Jahreskartenpendler jeden Tag auf denselben Stellplatz fährt, weiß ich allerdings nicht :)

    Naja wenn man für 100€ auch das ganze Jahr einen Parkplatz als P+R nutzen kann und da meistens Plätze frei sind, warum dann 600€ ausgeben?

    Dazu ist das Parken im P+R-Parkhaus mit E-Kennzeichen eh kostenlos und beim Klientel in Volksdorf ist der E-Anteil schon recht hoch.

    Man muss jeden Tag raus ...

    Jahreskarten - P + R-Betriebsgesellschaft mbH

    Zitat

    Jahreskarten berechtigen Nutzer des HVV dazu, ein Jahr lang entgeltpflichtige P+R-Anlagen zu nutzen. Allerdings gilt auch für Inhaber von Jahreskarten die Höchstparkdauer von 24 Stunden, also die Pflicht, einmal am Tag die P+R-Anlage zu verlassen.

    Jahreskarten können an HVV-Verkaufsstellen zum Preis von 100,-- € von Inhabern von HVV-Abokarten erworben werden.