40 km/h auf der Fahrbahn? Dann spricht ja nichts dagegen, auf die durchgezogene Mittellinie auch ein paar Poller zu setzen ...
Beiträge von Fahrbahnradler
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Ist bereits verwirklicht in den USA in "The Village":
https://www.zeit.de/mobilitaet/201…ilitaetsprojekt
"Die Tempolimits sind niedrig, die Straßenführung ist auf die Sicherheit der Bewohner ausgelegt und die Verkehrsdichte gering. Spielende Kinder auf der Straße gibt es faktisch nicht – alle unter 19 Jahren brauchen einen Besucherpass und dürfen höchstens 30 Tage bleiben."
Zitat aus Zeit vom 15.3.2019
Dazu fällt mir nur ein: https://de.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes und die Vorstadthöllen aus "The ballad of Lucy Jordan" und "Blue Velvet"
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die StVO kennt aber keine "Pflastersteinlinie" als Regelung der Vorfahrt...

Da gibts ein normgroßes VZ, das die zHg vorgibt und direkt auch, wer Vorfahrt hat.

Regen, Dämmerung. Ich als Ortsfremder sehe eine graue baulich gestaltete Intarsienarbeit als rechte Begrenzung meiner Fahrbahn. Ab wann kann ich zweifelsfrei erkennen, ob das eine abgesenkte Bordsteinkante oder ein Verballern übriggebliebener Pflastersteine ist? Warum soll ich mich damit befassen müssen? Denn sowas sollte auf einen Blick und eindeutig zu erfassen sein.
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Oha:
ADAC-Stichprobe: Neue Notbremsassistenten übersehen Kinder in WarnkleidungMit reflektierender Kleidung sollen Kinder im Dunkeln im Straßenverkehr besser zu sehen sein. Ein aktueller ADAC-Test zeigt jedoch: Ausgerechnet bei diesem…www.spiegel.deZitatIn der Stichprobe wurde unter anderem getestet, ob Autos rechtzeitig bremsen können. Trug die erwachsene Attrappe laut ADAC eine handelsübliche Warnweste, hielten alle Fahrzeuge rechtzeitig an. Ganz anders sah es bei genormter Arbeitskleidung aus, wie sie etwa Rettungskräfte, die Polizei, Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter tragen: Fast alle Systeme erkannten die Person nicht oder zu spät.
Der ADAC testete zudem, wie die Autos sich beim Aufeinandertreffen mit Kindern verhielten: Ein Kind in dunklem Outfit erkannten alle Fahrzeuge, während fast jedes System bei Kindern mit reflektierender Kleidung versagte. »Die Vermutung unserer Experten ist, dass Reflexionsstreifen nah über dem Boden die Systeme durcheinanderbringen«, sagte Faehrmann dazu. Diese seien beispielsweise auf einer Arbeitshose oder der Kleidung eines Kindes auf einem Fahrrad zu finden.
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Zwischenüberschrift:
Am gefährlichsten bleiben Fuß- und Fahrradwege
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Fahre mit dem Fahrrad auf der Autobahn!* Dann weißt du, dass es für Fahradfahrer*innen wichtigere Dinge gibt als großzügig ausgelegte Kurvenradien von 200 buis 400 Meter.

*Warnhinweis: Diese Empfehlung nicht unsetzen!

Der Satz ist eine rhetorisch gemeint.Habe ich Anfang der 80er gemacht. Autobahn 7, von der Anschlussstelle Othmarschen bis zur Anschlussstelle Waltershof. Lief prima! Gestört haben mich nur die Skateboardfahrer auf der rechten Spur.
(Es war Hafengeburtstag, und eine der drei Röhren des Elbtunnels war reserviert für eine Aktion der Hamburger Morgenpost, man durfte vom Verlagsgebäude in der Altonaer Griegstraße aus durch den Elbtunnel und über die Köhlbrandbrücke zu den Landungsbrücken radeln. Oder eben skaten ...)
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Aaaaaah - eine durchgezogene weiße Mittellinie auf ganzer Strecke, logisch: es kann doch keinem der 3.500 KfZ zugemutet werden, hinter einem Fahrrad herzuschleichen, weil man nicht legal überholen kann ...

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Deine Unterstellung basiert auf einem Denkfehler. Wenn ich schreibe "ich würde häufiger Rad fahren, wenn ich auf der Fahrbahn fahren dürfte", dann bedeutet das gerade nicht, dass ich die Wege X, Y und Z bisher auf dem Radweg zurücklege, sondern eben nicht mit dem Rad. Im konkreten Fall: mit Öffis.
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Und ceterum censeo:
Verbesserungsbedarf besteht bei der Einstufung von Radfahrern. Es scheint die Paranoia vorzuherrschen, dass man alle Radfahrer vom übrigen Fahrverkehr separieren müsse, selbst wenn das bedeutet: schmale, unbeleuchtete, vom Fußverkehr so gut wie nicht getrennte, holprige Radwege, die als Sammelplatz für Mülltonnen (ganzjährig), Laub (September bis Dezember) und Schnee (sofern vorhanden) missbraucht werden, die bei Schnee und Eis entweder nicht oder zu spät gestreut werden, worauf dann aber das Streugut nicht geräumt wird. Lieber Senat und lieber ADFC: ja, es gibt Radfahrer, die auf Radwegen oder sogar Gehwegen fahren müssen (U 8/10) oder tunlichst auf Radwegen fahren sollten (die Leute mit 8 km/h, die an jedem dritten Schaufenster anhalten) - aber deswegen die Mehrheit der Radfahrer (einigermaßen gesund und fit, durchaus zeitökonomisch unterwegs zu Schule, Arbeit oder anderen Terminen) durch Fahrbahnverbote zu gängeln, ist eine Schikane. Kein Pkw und kein Lkw wird gezwungen, auf langen Strecken hinter einem Trecker festzuhängen: man überholt über die zweite, dritte ... Fahrspur oder über die Gegenspur. Bei einem Radweg mit weniger als 3,50 Meter Breite geht das aber nicht ohne Verstoß gegen die StVO (Ausweichen über Gehweg). Behandelt endlich Fahrräder als Fahrzeuge, anstatt sie mit Fußgängern auf dem Hochbord zu mischen! Und übrigens: Brauchbare Fahrradparkhäuser sehen aus wie in Utrecht, nicht wie an der Kellinghusenstraße.
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Ich habe die Frage "Unter welchen Umständen würdest Du häufiger Rad fahren?" folgendermaßen beantwortet:
Wenn ich häufiger als gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer auf der Fahrbahn fahren dürfte, anstatt per Blauschild auf (zu) schmale, holprige und wegen zahlreicher Hofeinfahrten und der daneben liegenden Gehwege unsichere Radwege gezwungen zu werden, oft sogar als angeordnetes linksseitiges "Geisterradeln", wobei ich an den Ampeln und beim Abbiegen überall diskriminiert werde (Bettelknopf, kurze Grünphase, mehrere Ampelphasen/Ampeln, um große Kreuzungen überqueren oder an ihnen nach links abbiegen zu können).
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Frankreich: 420 Kreuzungen werden umgebaut – Paris investiert in sein RadwegenetzDie französische Hauptstadt erfindet sich seit Jahren als Fahrradparadies neu. Nun sollen 140 Kilometer weitere Radwege hinzukommen, an vielen Stellen bekommen…www.spiegel.de
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Neues aus dem Irrenhaus:
Katherina Reiche (CDU) behindert erneuerbare Energien und Netzausbau, wo sie nur kann. Dito der Herr Söder von der CSU.
Dennis Thering (CDU, Hamburg) fordert
ZitatDen Senat forderte Thering auf, die Ausstattung der öffentlichen Gebäude mit Photovoltaik voranzutreiben. „Da sind wir von den Potenzialen noch weit entfernt“. Um eine flächendeckende Energieversorgung sicherzustellen, müsse zudem das Stromnetz weiter ausgebaut werden, sagte Kranig. Für die CDU gelte dabei der Grundsatz „Stromnetz first“.
Ah ja. Und wenn Stromnetz first, dann heißt das:
Zitat„Dann muss man auch mal andere Dinge – lass es einen Radweg sein – hinten anstellen.“
Gibt es da eigentlich eine klinische Diagnose für diese Radverkehrsfixierung?
CDU will Radwege für Stromnetze hinten anstellenHamburgs CDU setzt auf Kernenergie, Wasserstoff und „Stromnetz first“. Was das für die Energiepolitik bedeuten soll.www.mopo.de -
Wessen Name eine Kombination von Franz Josef Strauß und Günther Krause (kennt ihr ihn noch? Kohls Mann auf der anderen Seite des Verhandlungstisches zum DDR-Beitritt) ist, kann es schon mal schwer haben. Ich erinnere mich, dass der Kabarettist Dietrich Kittner seinerzeit eine ganze Nummer daran hochzog, dass er bei einer fiktiven Tagesschaumeldung, es habe Minister Krause Gedanken geäußert - stutzte, müsse es nicht heißen der Minister habe krause Gedanken geäußert, oder überhaupt: "Gedanken"? Der Typ? Na ja, Scherz beiseite. Herr Krause möge bitte definieren, was ein Rennrad ist. Das neben ihm auf dem Bold ist keins. Es hat nämlich einen geraden Lenker und keine Klickpedale, ich würde mal sagen: Gravelbike?
Außerdem sieht der Typ so aus, als ob er pendelt.
Ich bin natürlich befangen: ich habe 7 Jahre lang 300 Meter vom Haupteingang entfernt gewohnt und habe zum Auftakt meiner Trainingsrunden immer den Friedhof durchquert, um in Bramfeld gleich auf Straßen ohne Radweg weiter nach Volksdorf zu fahren. Unter Beachtung des Tempolimits. Überholt haben mich nur Autos. Mit denen hat Herr Krause keine Probleme?
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Zitat
Auch die Nutzung von Verkehrsmitteln wird bei der Berechnung des Sterberisikos mit einbezogen. Fliegen gilt dabei als besonders sicher. Wer fliegt, kann 12.000 Kilometer bis zu einem weiteren Mikromort zurücklegen. Wer Auto fährt braucht dagegen nur 500 Kilometer zurücklegen. Und wer Rad fährt hat schon nach 30 Kilometern ein weiteres Mikromort gesammelt.
12.000 km im Flugzeug - 12 Stunden. Wobei ich ja vermute, dass das Risiko von 40 Kurzstreckenflügen je 30 km höher ist als bei Paris rauf und in Santiago de Chile runter.
500 km Auto - hm. 4 Stunden Autobahn oder 20 Stunden Stadtverkehr.
30 km Fahrrad - 30 Minuten bergab in den Alpen wäre wohl anders zu bewerten als 3 Stunden durchs hyggelige Hinterland eines dänischen Badeortes ...
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https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/126722/6369881
die Göschwitzer Straße in Jena. schnurgerade und mit widersinniger Beschilderung bzgl. Gehweg/Radweg.
Nee, ich war es nicht. Aber bei den Versatzstücken der PM ist natürlich nur eine Aussage drin: die der Autofahrerin. Plötzlich neben der Autofahrerin. wie jetzt? während der Fahrt? mit 50? und neben dem Auto fahrend hat er die Fahrerin zum Anhalten gezwungen? Und dann sein Fahrrad "weggeschmissen"?
Zitaterblickte das Kind der Fahrerin und entfernte sich folglich in unbekannte Richtung
das "folglich" weckt schlimmste Befürchtungen - wie sah das Kind bloß aus? Wie "Carrie - Tochter des Satans" oder wie Linda Blair in "Der Exorzist"?
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Autoarmes Quartier - und der "Nahversorger" jammert, dass er keine 6 Kundenparkplätze vor der Tür hat.
Also: Autoparkplätze. Von Lastenrad steht da nix.
Sechs Parkplätze sollen diesen Supermarkt rettenIm autoarmen Quartier Jenfelder Au kämpft ein Nahkauf ums Überleben. Warum der Betreiber jetzt auf eine Petition setzt.www.mopo.de(Was im Artikel nicht steht: an der Ecke des Quartiers ist ein Aldi.)
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Wir brauchen mehr Multicar-Wege! mit BPflicht!

https://www.otz.de/lokales/saale-…n-multicar.html (archive)
6kmh-Arbeitsmaschine, PKW fährt hinten drauf.
Wir kennen von den Vorhaltungen der Abbiegerambos gegenüber den getroffenen Radfahrern: "Der kam wie aus dem nichts angeschossen". Hier ist die Version der OTZ:
»Plötzlich war der mit höchstens 6 km/h fahrende Multicar auf der Straße.«
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Radfahrerin stirbt bei schwerem Unfall: Von Lastwagen mitgeschleift und überrolltEin Unfall zwischen einem Lastwagen und einer Radfahrerin hat verheerende Folgen.www.schwaebische.deZitat
In einer Pressemitteilung erläutert die Polizei den aktuellen Ermittlungsstand. Die 63-Jährige fuhr demnach ...
Ah ja, dann lesen wir doch mal die Pressemitteilung:
PP Ravensburg: Meldung aus dem Landkreis RavensburgRavensburg (ots) - Schlier / Unterankenreute Pedelec-Fahrerin erleidet schwere Verletzungen Am Samstagmittag, um 12:05 Uhr kam es in Unterankenreute zu einem…www.presseportal.deZitatPedelec-Fahrerin erleidet schwere Verletzungen
Am Samstagmittag, um 12:05 Uhr kam es in Unterankenreute zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen befuhr eine 63-jährige Pedelec-Fahrerin den links neben der Fahrbahn verlaufenden Gehweg der Wolfegger Straße vom Kreisverkehr am Ortseingang in Richtung Ortsmitte. Ein 68-jähriger Lastwagenfahrer fuhr vom Kocherweg kommend an die Einmündung zur Wolfegger Straße heran. Hier bog er nach rechts auf die Wolfegger Straße in Richtung Wetzisreute ab. Die Fahrradfahrerin erfasste die Situation offenbar zu spät und fuhr vom Gehweg in den abbiegenden Lkw, der sie erfasste, eine kurze Strecke mitschleifte und letztlich mit seiner Hinterachse überrollte. Die Frau erlag trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahme durch Ersthelfer noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg ordnete ein Unfallgutachten an. Ein verständigter Unfallgutachter nahm zusammen mit dem Verkehrsunfalldienst des Polizeipräsidiums Ravensburg die erforderlichen Daten an der Unfallstelle auf. In der Zeit der Unfallaufnahme blieb die Unfallstelle zwischen dem Kreisverkehr Wolfegger Straße und der Einmündung Wolfegger / Altdorfer Straße mit der Laurentiusstraße für den Verkehr gesperrt. Die innerörtliche Sperrung dauerte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Pressemitteilung um 15:45 Uhr noch an.
Mal abgesehen von der makabren Diskrepanz, dass die laut Text noch vor Ort verstorbene Radlerin laut Überschrift "nur" schwere Verletzungen erlitten hat, stellt sich der Unfall ganz anders dar als vom Qualitätsmedium der Schäuble-Tochter und Ex-Innenministers-Gattin verbreitet wurde.
Tödlicher Unfall mit LKW und Fahrrad in UnterankenreuteBei einem schweren Unfall in Unterankenreute (Schlier) ist eine 63-jährige Radfahrerin tödlich verunglückt. Beteiligt war auch ein Lastwagen.www.wochenblatt-news.deDas ist die Stelle, entgegen der Blickrichtung der Radfahrerin. Der Lkw kam aus dem Seitengässchen.
Das Satellitenbild ist von September 2024, Streetview ist von September 2023. Die Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Kaff auch noch im September 2026 der Kocherweg den Charakter einer Hofeinfahrt hat und der Lkw über zwei Bordsteine hoppeln musste, um die Vorfahrtstraße zu erreichen, ist also relativ hoch.
Nächste Frage: Was machte die Radfahrerin auf dem "links neben der Fahrbahn verlaufenden Gehweg"? Nun, sie kam offenbar vom Kreisverkehr. Dieser hat zwei Zufahrten, eine von Süden, eine von Osten. Die von Osten auf den Kreisverkehr zulaufende Straße hat rechts einen Gehweg ohne Radverkehrsfreigabe (der auch noch an manchen Stellen unterbrochen ist). Das hier ist der Weg aus dem Süden:
Die Piste links ist ein
![Zeichen 239 [Zeichen 239]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-239.png)
und ich würde Gift darauf nehmen, dass eine in dieser Gegend konditionierte Seniorin diesen Weg links weiter befährt, anstatt an der Querungshilfe vor dem Kreisel auf die Fahrbahn zu wechseln. Am Ende des Kreisverkehrs stößt sie dann auf das Schild
ohne Freigabezusatz und soll offenbar drei Meter weiter die Querungshilfe nutzen, um auf die Fahrbahn zu wechseln. Das hat die Radlerin offenbar nicht gemacht, sondern ist auf dem Gehweg geblieben.Ein Stück westlich der Unfallstelle endet die Konstruktion einfach so im Grünen:
Im Westen stehen nirgends Schilder, die den Gehweg für Fahrräder freigeben würden, das erste solche Schild steht erst direkt am Kreisverkehr, dort wo auf der Gegenseite nur
ohne Radfreigabe hängt.Man sieht also, was gemeint ist, aber es ist stümperhaft ausgeführt.
Wir haben also eine Stelle, an der das Radfahren untersagt ist - und die praktisch genauso sichtbehindert daherkommt wie Dutzende (Hunderte?) Stellen, an denen in Stade Blauschilder hängen.
Und jetzt kann man nur mutmaßen, ob die Radlerin noch versucht hat, im letzten Moment dem rücksichtslosen Lkw auszuweichen und auf die Fahrbahn gezogen ist oder ob der Lkw sie an der Ecke voll auf dem Gehweg erwischt hat und bis zur anderen Hausecke mitgeschleift hat. Auf jeden Fall ist der SWR-Text "Die Fahrradfahrerin erfasste die Situation offenbar zu spät und fuhr vom Gehweg in den abbiegenden Lkw" heftiges Victim-Blaming.
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das habe ich genauso erlebt
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Das sind zwar rechteckige Schilder, aber mit elliptischen Konstruktionen. Es fehlt "für Unbefugte".