ZitatAlles anzeigenTausende Radfahrer trotzen der Eiseskälte in Minneapolis, um Alex Pretti zu gedenken, der eine Woche zuvor von einem ICE-Agenten erschossen wurde.
Patrick Moore, Mountainbiker aus Minnesota
»Alex kann nicht mehr Rad fahren, aber wir können es. Wir sind hier, um ihn zu ehren – indem wir etwas tun, das er geliebt hat.«Pretti war leidenschaftlicher Mountainbiker – und die Fahrrad-Community hält zusammen:
Veranstalter: »Remember we are one!«
Becca Combs-Cawley, Radfahrerin
»Radfahren macht einfach viel Freude, und ich wollte einfach etwas Fröhliches tun und gleichzeitig an etwas erinnern, das so traurig und unangenehm und so verdammt illegal war".«Derek Sparks, Einwohner von Minnesota
»Es hätte mich auch treffen können – es ist einfach schrecklich, was passiert ist. Letzte Woche haben wir Renée Good unsere Unterstützung gezeigt. Alex verdient sie genauso. Und ICE muss hier verschwinden.«In Minneapolis herrschen seit Tagen Temperaturen von minus 10 Grad und kälter aber Proteste und Aktionen wie diese ebben nicht ab – Die Zivilgesellschaft zeigt, wozu sie fähig ist.
Patrick Moore, Mountainbiker aus Minnesota
»Natürlich steckt in all dem viel Schmerz und Kummer. Aber ich war noch nie so stolz darauf, aus Minnesota zu kommen. Die Menschen sind da – und genau das macht Minnesota aus.«
Am Wochenende organisierte die Radsport-Community überall in den USA Dutzende Gedenkfahrten zu Ehren von Alex Pretti.
Beiträge von Fahrbahnradler
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Eben in einem anderen Forum gefunden:
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Bei diesen Zitaten geht einem doch der Finger an die Stirne. Im ersten Fall wird zu dichtes Auffahren der Autofahrer ignoriert, im zweiten Fall fragt man sich: Winterdienst, was ist das? Fahrbahn für den Radverkehr - ist das ein Tabu?
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Mahlzeit.
(S+) Meinung: Alkohol am Steuer: Betrunken Autofahren? Auto weg! - KommentarLitauen zeigt, wie ernst man Alkoholpolitik nehmen kann: Wer betrunken fährt, verliert sein Auto. Deutschland dagegen scheut schon höhere Steuern. Dabei wäre…www.spiegel.deZitatIn Litauen findet Promille-Hedonismus seit fast einer Dekade nur noch unter strengen Gesetzen statt.
Das Land ist seit 2017 den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO recht strikt gefolgt und hat nahezu alles verschärft, was die Volksdroge Nummer eins betrifft. Die Alkoholsteuern wurden erhöht. Die Verkaufszeiten wurden stark eingeschränkt – in Geschäften darf Alkohol nur zwischen 10 und 20 Uhr, sonntags bis 15 Uhr verkauft werden. Alkoholwerbung und Rabatte wurden verboten. Die Altersgrenze beim Kauf alkoholischer Getränke wurde auf 20 Jahre angehoben. Als Maßnahme gegen betrunkene Autofahrer wurden der Verkauf von Alkohol an Tankstellen verboten und drastische Strafen eingeführt – darunter sogar die Konfiszierung des Autos, wenn der Fahrer mit über 1,5 Promille erwischt wird.
Ob dieses Abschreckungsmittel wirklich etwas bringt, ist schwer zu sagen. Oft trifft die Strafe auch Unschuldige – wie Frau und Kinder des betrunkenen Fahrers, wenn das Familienauto weg ist.
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Prost.
(S+) Alkoholunfälle von Radfahrern: Sollte es strengere Promillegrenzen geben?Nach bierseliger Runde lieber mit dem Rad nach Hause fahren? Das ist gelebte Praxis. Doch inzwischen gehen die meisten Alkoholunfälle im Verkehr auf Radfahrer…www.spiegel.deZitatFür mehrere Verkehrsverbände ist das Grund genug für strengere Regeln. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Deutsche Verkehrswacht fordern seit Längerem, eine 1,1-Promillegrenze als Ordnungswidrigkeit für Radfahrer einzuführen. Selbst die Radlobby vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ist dafür.
Der TÜV-Verband schließt sich dieser Forderung nun an – als »Zwischenschritt« hin zu einem absoluten Alkoholverbot für alle Rad- und Kraftfahrzeugfahrer. »Wer Alkohol trinkt, sollte grundsätzlich kein Fahrzeug steuern – unabhängig von dessen Größe, Geschwindigkeit und Motorisierung«, sagt Fani Zaneta vom TÜV-Verband. Also auch kein Fahrrad.
Viel spricht dafür, dass sich die Experten in der Mehrheit also auch diesmal für strengere Regeln aussprechen. Skeptisch sind weiterhin Verkehrsrechtler vom Deutschen Anwaltverein, die eine neue Promillegrenze schon vor elf Jahren ablehnten. »Wer sich betrunken aufs Rad setzt, gefährdet vor allem sich selbst«, sagt Verkehrsanwalt Christian Funk. »Von betrunkenen Autofahrern geht auch ein höheres Risiko für andere aus, weshalb für sie strengere Regeln gerechtfertigt sind.«
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(S+) Holzofen: Feinstaub wird trotz Kaminverbot nicht wenigerObwohl die Luftqualität in vielen deutschen Städten miserabel ist, wird die Feinstaubbelastung nicht ernst genommen. Wissenschaftler Achim Dittler bemängelt…www.spiegel.deZitat
SPIEGEL: Das klingt so, als wären Holzöfen gar schlimmere Luftverschmutzer als Autos.
Dittler: Ja, weil sich das Problem verlagert hat und es vornehmlich die Holzöfen sind, die in Wohngebieten gesundheitsschädliche Rauchgase in die Atemluft blasen. Dies haben wir 2019 in der Leopoldina-Stellungnahme »Saubere Luft« ausgeführt. Holzöfen emittieren – neben vielen Schadgasen – mehr lungengängigen Feinstaub als alle Verbrennungsmotoren zusammen. Und im Winter ist die Belastung besonders hoch. Nach vier Jahren Messung können wir klar sagen: Holzverbrennung ist hierzulande Ursache des größten Luftreinhalteproblems in Wohngebieten.
SPIEGEL: Also sind die Ansätze der Politik gar nicht so mutig, wie das oft vermittelt wird?
Dittler: Nicht besonders. Ich habe mit Politikern wie Steffen Bilger (CDU) und Ricarda Lang (Grüne) gesprochen – das Problem ist ihnen bewusst. Aber sie sagen auch: »Was sollen wir tun?« Sobald man etwas anfasst, kommt Widerstand – »Freiheit«, »Verbote«, »Eingriff in mein Leben«. Und viele Menschen sind seit Corona faktenresistent geworden. Hinzu kommt in Teilen der Politik der Einfluss der Forst- und Ofenlobby.
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Zitat
Dazu weist die Behörde allgemein darauf hin, dass man Problemen aus dem Wege gehen kann, indem man die Fotos direkt nach dem Absenden einer Anzeige wegen Falschparkens löscht.
Klar doch. Anschließend "verschlampt" die Pozilei das Beweisfoto. Mit Beweismittelvernichtung hat man ja Erfahrung, siehe Oury Jalloh in Dessau und viele andere Fälle, in denen es nicht opportun erschien, die Täter zu ermitteln.
Mein Rat an den Familienvater: analoge Kamera, Polaroid. Das kostet leider Geld.
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Zitat CDU Köln:
ZitatVerkehrspolitik müsse vorausschauend sein und frei von Ideologie

Bekommen Ploß und Thering jetzt Redeverbot?
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Ds schreit doch nach einem Anruf in der Redaktion oder einer Mail an den Verfasser des Artikels ...
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Sind ja keine Kampfradler.
Und auf Gefährdung wurde wohl nicht geprüft ...
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Kraftfahrstraße, Stuttgart:
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Hamburg: Die Mottenpest ist ganz ungläubig bis entsetzt: wie kann man nur im Winter radeln?
Hamburgs hartgesottene Winterradler: Warum tut Ihr Euch das an?Was treibt die Hamburger gerade bei diesen eisigen Temperaturen mit dem Fahrrad auf die Straße? Die MOPO hat nachgefragt. So viel Schneefall wie seit 15www.mopo.deEinen selbstbewussten Umgang mit nicht geräumten Radwegen zeigt man in Flensburg: rund oder eckig - Hauptsache Blauschild:
ZitatDer Radfahrer sagte demnach, er sei auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle im Flensburger Süden gewesen und habe sich kurzerhand für die geräumte Autobahn entschieden, da sein üblicher Weg wegen der Schneeglätte nur schwer befahrbar gewesen sei.
Wegen des Wetters: Radfahrer weicht auf Autobahn ausWeil sein üblicher Weg zur Arbeit wegen der Schneeglätte seiner Ansicht nach nur schwer passierbar war, ist ein Radfahrer bei Flensburg auf die A7www.mopo.deUnd nun schalten wir um zum Kommentar des Experten aus Lappland:
(S+) Stadtplaner aus Oulu in Finnland über Radfahren im Winter: »Nichts gegen mutige, mittelalte Männer in Sportklamotten, aber …«Im nordfinnischen Oulu herrschen monatelang strenger Frost und Dunkelheit – trotzdem fahren viele Menschen rund ums Jahr Fahrrad. Stadtplaner Pekka Tahkola…www.spiegel.deZitatAlles anzeigenDie Stadt hat drei verschiedene Klassen von Rad- und Fußwegen festgelegt und garantiert dafür eine bestimmte Qualität im Winterdienst. Auf den 166 Kilometer langen Hauptrouten dürfen nie mehr als vier Zentimeter Schnee liegen. Sobald es zwei Zentimeter sind, muss der Weg in drei Stunden geräumt werden.
SPIEGEL: Versprechen kann man ja viel. Aber wie wird dafür gesorgt, dass das Versprechen gehalten wird?
Tahkola: Jeder einzelne Beschäftigte des Räumdienstes muss regelmäßig selbst auf seinen Routen radeln. Wenn die Nutzer besonders zufrieden sind, kann es Boni geben. Die Wege sind breit genug, damit dieselben großen Maschinen darauf fahren können wie auf den Autostraßen.
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... die Lösung, wie auch Sie im Winter sicher radeln können, ist viel einfacher.
SPIEGEL: Nämlich?
Tahkola: Man muss zuerst die Rad- und Fußwege räumen, sobald es schneit. Der Schnee darf gar nicht erst liegen bleiben, sonst wird er kompakt und rutschig. Außerdem wird eine dicke Schneedicke ein Albtraum, wenn sie irgendwann taut. Und schon gar nicht darf sie von Autos in ungleichmäßige Hubbel gepresst werden, die dann vereisen. Darauf ist Radfahren einfach gefährlich. Das kennen Sie sicher.
SPIEGEL: Ja, leider. Auf Bildern sehen die Wege von Oulu aber auch eher weiß aus.
Tahkola: Eine hauchdünne Schicht von wenigen Millimetern bleibt, meist scheint der Straßenbelag durch. Das ist tatsächlich eine perfekte Oberfläche zum Radeln – vorausgesetzt, sie wurde sauber von einem Fahrzeug mit guten Pflugscharen geräumt. Ein Fuhrpark für den Winterdienst wie bei uns nah am Polarkreis lohnt sich für deutsche Städte vielleicht nicht. Aber das bisschen Schnee, das selten mal fällt, zu beseitigen, sollten sie hinbekommen. Wenn sie das nicht tun, zeigen sie einfach, wen sie schützen wollen und wen nicht. Vor allem Fußgänger brauchen den Winterdienst noch dringender als Radfahrer, aber Autofahrer müssen wirklich nicht an erster Stelle stehen.
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Das ist der neue Rorschach-Test.
Ich erkenne da einen gerupften Bundesadler, der sich die Kante gibt.
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Die Todespiste. Radwege sind ja sooooo sicher.
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Käpt'n Knut heißt mit Nachnamen Blaubär, oder?
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Was ist rot und groß und laut und wird in Stade trotzdem übersehen?
Eine Diesellok der Baureihe 261 mit einem Zug hintendran.
Autofahrer von Güterzug erfasst und 100 Meter mitgeschleiftAn einem Bahnübergang in Stade ist am Dienstag ein Autofahrer verletzt worden, als sein SUV von einem Güterzug erfasst wurde. Bei einem Zusammenstoß mitwww.mopo.de -
https://www.noz.de/deutschland-we…-preis-49653132
Die Kernschmelze in den Kommentaren und den Zeitungen dazu wird bestimmt lustig.

Man sieht das Framing durch die Schlagzeile, die ja NICHT lautet "ADAC will laden billiger machen als tanken". Und in Gestalt einer bornierten Frage "E-Autos sind teurer und unpraktischer." - Quatsch.
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Jetzt also doch: Hamburg fällt 160 teils alte Bäume – für einen RadwegFür die Radroute 10 von der alten Harburger Elbbrücke bis nach Neugraben sollen allein auf einem Teil-Abschnitt 160 teils alte, große Bäume gefälltwww.mopo.de
Ich habe mich bei der Mottenpest beschwert, weil die Bäume ja offenbar nicht für den Radverkehr, sondern für den Autoverkehr gefällt werden.
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Einblicke ins Seelenleben eines MPU-Kandidaten - https://archive.li/CpHNr
Aua aua aua
ZitatManche fahren mit 200 pauschal auf der linken Spur, weil sie gar nicht damit rechnen, dass sie jemand überholen könnte. In solchen Fällen probiere ich es erst mal mit einer Lichthupe. Aber wenn der Vordere keinen Platz macht, fahre ich rechts vorbei.
Und wenn der Vordermann [sic] sich einen Sekundenbruchteil zu spät entschlossen hat, nach rechts rüberzuziehen, gibt es Blech- und Fleischsalat.
Ich kenn einen, der fuhr auch gerne schnell, Audi RS7. Dem ist es bei einem Date (sie war getrennt angekommen) mal passiert, dass er ihr danach angeboten hat, sie im Auto mitzunehmen. Als sie seine Karre sah, sagte sie Nein. Und es war das letzte Date.
ZitatEine Zeit lang habe ich öfter eine Bekannte aus meiner Heimat mit dem Auto mitgenommen. Da bin ich immer bedeutend langsamer gefahren, maximal 180. Das war ihr immer noch zu schnell. Ich fahre meist recht nah an die Autos vor mir ran, weil ich nicht so viel bremsen und meinen Schwung mitnehmen will. Da wurde sie als Beifahrerin immer total unruhig.
Sie hat das auch angesprochen. Wenn jemand von rechts auf meine Spur rüberzieht, sollte ich ihrer Ansicht nach wirklich auf die Geschwindigkeit meines Vordermanns abbremsen. Ich denke mir eher: Der fährt sowieso gleich wieder nach rechts, also lasse ich es so weit es geht rollen. Ich bin immer übervorsichtig gefahren, aber ich konnte für sie gar nicht langsam genug fahren.
Irgendwann hat sich sein bester Kumpel um den Baum gewickelt, und nur durch Zufall war er nicht als Beifahrer dabei. Den Audi hat er danach abgeschafft und fährt jetzt mit maximal 90 km/h Lkw ...
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Danke für die Info - manmerkt, dass ich nicht mehr anderthalb Kilometer neben einem Segelflugplatz wohne, damals bollerten noch VW Käfer mit Seilwinde über die Grasnarbe ...