Das viele Leute noch Angst vor der Fahrbahn haben ist leider nun mal Fakt. Den Satz kann man so interpretieren, dass es Mut erfordert dort zu fahren, was bei den meisten (dafür ist es egal ob eine reale Gefahr besteht) nun mal der Fall ist.
Auch dieser Artikel wurde von autofahrenden gelegenheitsradlelnden Redakteuren für ein autofahrendes gelegenheitsradelndes Publikum verfasst. Infolgedessen geht es nicht um die Art Mut, die mit (Un-)Sicherheit und dem Umgang mit Gesundheitsgefahren zu tun hat , sondern bloß um den Mut, den man braucht, um sich dem sozialen Druck innerhalb seiner eigenen gefühlten Peergroup entgegenzustemmen.
Deine Aussage müsste also so lauten:
"Dass viele Leute noch das Fahrbahnradeln als pervers empfinden, weil man dabei den richtigen Verkehr aufhält, ist nun mal Fakt. Den Satz kann man so interpretieren, dass es einen sehr "breiten Rücken" erfordert, dennoch auf der Fahrbahn zu fahren, was bei den meisten (dafür ist es egal, ob das Fahrbahnmeiden vorgeschrieben oder bloß freigegeben ist) nun mal leider nicht der Fall ist."