Gutes Argument, das man sich merken muss, um es im geeigneten Moment hervorzuzaubern: Die Einsatzfahrzeuge der Rettungsdienste sind deutlich schneller zu Stelle, wenn die Straßen nicht mit Autos verstopft sind!
Beiträge von Ullie
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Ich begrüße das und hoffe, daß dieses absolut unsinnige Verbot zeitnah endlich kippt. Es war schon immer einfach nur bekloppt.
Es gibt ja so einiges, was einfach nur "bekloppt" ist. Trotzdem muss es ja einen Grund gegeben haben, auch wenn es vielleicht ein "bekloppter Grund" war, der Ursache dafür war, dass Fahrräder nicht mit Blinkern ausgestattet sein durften.
Ich kann mir gut vorstellen, dass früher (ich sag' mal "Seitenläufer-Epoche") einfach keine ausreichend guten Leuchten dafür zur Verfügung standen. Die Glühlämpchen verbrauchten recht viel Strom, das elektromechanische Relais war größer als ein "Winz-Chip" von heute. Die Batterien waren schwer. Und das ganze System sehr anfällig für Störungen.
Ob das heute alles störungsfreier und langlebiger angeboten wird, wie ich es zumindest bei den LED-Lampen und LED-Rücklichtern erlebt habe? Kommt der Strom für das Blinklicht dann aus dem Nabendynamo? Mit Kondensator für Stand-Blinklicht? (Wie beim Rücklicht.)
Und was ist, wenn die Blinklichtanlage kaputt ist? Führt das dann bei Verkehrskontrollen zu Beanstandungen? Oder ist das "schnuppe", weil ja Handzeichen hinreichend gültig ist?
Und im Falle eines Unfalls? Blinklicht beim Linksabbiegen nicht benutzt, obwohl vorhanden, stattdessen "nur" Handzeichen gegeben. Beim Linksabbiegen übergemangelt. Selber Schuld?
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"Experten vermuten jedoch, dass die optionalen Fahrtrichtungsanzeiger konsequenter benutzt würden, als die oftmals unterlassenen Handzeichen.", heißt es in dem verlinkten Spiegel-Artikel.
Warum? Weil mit dem Finger ein Knöpfchen drücken leichter fällt, als mit dem Arm die Absicht zum Abbiegen anzuzeigen?
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Das Dezemberhochwasser hat sich inzwischen ausgewachsen zu einem Neujahrshochwasser 23/24. Die Radverkehrsinfrastruktur an Leine und Ihme ist massiv betroffen. Hier weitere Beispiele aus Hannover:
Vergleich streetview ohne Hochwasser:
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.comAm linken Bildrand ist das Wasserkraftwerk Schneller Graben zu sehen. Vergleich streetview ohne Hochwasser:
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.comRadweg an der Ecke, an der von rechts der Schnelle Graben in die Ihme mündet. Rechte Bildhälfte: Die Jugendherberge Hannover.
Gelb eingezeichnet der Radweg, der dort lang führt und jetzt unter Wasser steht.
Der Ohedamm von Ricklingen zum Maschsee ist noch befahrbar. Aber der Wasserfehdeweg führt ins Wasser.
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Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass Leser bei einer expliziten Erwähnung des Faktors Geschwindigkeit nicht mehr fassungslos über die Raserei des Unfallverursachers den Kopf schütteln würden, sondern sich dann selber durch das Anprangern angesprochen fühlen und die gedankliche Brücke zur Problematik des minimal erhöhten Risikos durch das Fahren mit 55 an selber Stelle schlagen können?
Verstehe, du meinst, wenn in dem Artikel von Raserei als Unfallursache die Rede gewesen wäre, dann hätten die meisten Autofahrer*innen unter den Lesern sich gesagt: "Hat es halt mal wieder einen Raser getroffen, was hab' ich damit zu tun, ich fahre ja höchstens mal 5 km/h zu schnell aber niemals 50 km/h zu schnell wie dieser Raser, über den da berichtet wird." Das würde bedeuten, die wahrscheinliche Unfallursache, nämlich zu schnelles Fahren, wurde nicht erwähnt, um den Spannungsbogen zu erhalten, sodass der Unfallbericht gedanklich nicht sofort ad acta gelegt wird?
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Vier Verletzte und vier kaputte Autos:
Hannover: Crash auf der Schulenburger Landstraße – vier VerletzteBei einem schweren Autounfall in Hannover-Vinnhorst wurden vier Menschen verletzt. Eines der beiden beteiligten Fahrzeuge überschlug sich und landete auf dem…www.t-online.de"Eines der beiden Fahrzeuge hatte sich bei dem Unfall am Samstagabend gegen 20.20 Uhr auf der Schulenburger Landstraße überschlagen und kam auf dem Dach zum Liegen, wie die Feuerwehr mitteilte."
Das Presseportal berichtet so:
FW Hannover: Schwerer Verkehrsunfall in Hannover-VinnhorstHannover (ots) - Die Feuerwehr Hannover musste am Samstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall nach Vinnhorst ausrücken. Bei dem Unfall mit insgesamt vier…www.presseportal.de"Bei dem Unfall hat sich ein Mercedesfahrer (m. 29) mit seinem Auto überschlagen und blieb auf dem Dach liegen."
Bislang habe ich noch keinen Bericht über den Unfall gelesen, in dem darauf hingewiesen wird, dass überhöhte Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben könnte. (Es gilt dort Tempo 50 max. wegen innerorts.) Von selbst wird sich das Auto ja wohl kaum überschlagen haben. Und dass der Fahrer irgendwo ein Knöpfchen drückt, mit dem er das Auto zu einem Dreher veranlasst, halte ich für unwahrscheinlich.
Hier hat sich der Unfall ereignet:
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.comVergleich Presseportal-Bild:
FW Hannover: Schwerer Verkehrsunfall in Hannover-VinnhorstHannover (ots) - Die Feuerwehr Hannover musste am Samstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall nach Vinnhorst ausrücken. Bei dem Unfall mit insgesamt vier…www.presseportal.de -
Also der hier ist auch noch gut im Rennen glaube ich.
Wer dort mit dem Fahrrad ordnungsgemäß an den Startpunkt des mit roten Platten belegten Angebotsfahrradweges hin will, der muss sein Fahrrad dorthin schieben.
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Wenn man die unbeleuchteten Hindernisse trifft: sicherlich.
Die beiden Poller stehen da wie die Finger bei einem missglückten Vulkanier-Gruß. Der rechte wurde jedenfalls mindestens schon einmal getroffen. Vermutlich war dieses eine Mal jedoch kein*e Fahrradfahrer*in.
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Für einen
gilt dagegen dieses Gekasper nicht, denn einen Radfahrstreifen kann man ja bei 50 überall bauen und eben auch auf Kosten des Autoverkehrs – und der ist dann halt etwas breiter, damit die Busse ihn auch benutzen dürfen.Der Radfahrstreifen ist dann wenigstens mal so breit, wie man sich das als Radfahrer wünscht und es erwarten darf!
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Dann lege ich gleich nochmal zwei Fotos nach. Unter der Justus-Garten-Brücke auf dem Foto ist die Festivalwiese beim Fährmanns-Uferfest. Das fiel dieses Jahr tatsächlich an einem von drei Tagen ins Wasser wegen Dauerregens und weil die Wiese deshalb ganz aufgeweicht war. Jetzt steht sie komplett unter Wasser. Im Hintergrund ist der Schornstein vom Kesselhaus zu sehen.
Sogar den Schwänen wird's zu nass:
Alle Aufnahmen vom ersten Weihnachtsfeiertag 2023. Aufgenommen vom Fuß- und Radweg aus, der am Betriebshof Glocksee der Üstra langführt.
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Die Beschilderung als Radweg mit Freigabe für Busse hat den Zweck, Falschparken härter zu bestrafen:
http://www.faz.net/aktuell/rhein-…r-18871836.html
Es gibt in Wiesbaden Busse mit Kameras, die die nötigen Fotos für Anzeigen machen.
Vielen Dank noch mal für den Hinweis auf den FAZ-Artikel. In diesem FR-Artikel wird noch etwas genauer über das technische Verfahren berichtet:
"In der Wilhelmstraße, dort, wo mal wieder mehrere Autos die Spur blockieren, hält der Bus. Fahrer Thomas Hauser drückt einen Knopf. Die Frontkamera schießt fünf Fotos, hält die exakte Uhrzeit und die GPS-Daten des Standorts fest. Wenn der Bus auf den Betriebshof zurückkehrt, werden die Daten manuell geprüft und an die Verkehrsbehörden weitergeleitet, die entscheiden, ob ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird. Im Test habe die Anzeigenquote bei knapp 50 Prozent gelegen, sagt Projektleiter Müller. Heißt, etwa die Hälfte der Fotobeweise wurde an die Behörden weitergeleitet. Im Regelbetrieb rechnet Hauser mit einer noch höheren Quote."
Hier ist der Direktlink zu dem Zeitungsfoto, das in dem FR-Artikel verwendet wird:
Und das ist der Link zur entsprechenden streetview-Aufnahme:
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.comRechts oben im Bild ist auf beiden Fotos das Schild Parkcafé in goldener Schrift auf braunem Hintergrund zu sehen.
In der Wilhelmstraße ist es eine Busspur mit Freigabe für den Radverkehr und für Taxis, das zeigt diese streetview-Aufnahme:
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.com -
"Wie würden Sie entscheiden?" Ich habe aufgrund des Hinweises von AK1 in bussgeldkatalog.org nachgesehen:
Halten auf der Busspur 55 €
... mit Behinderung 70 €
... mit Gefährdung 80 €Auf Geh- oder Radweg geparkt 55 €
![Zeichen 237 [Zeichen 237]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-237.png)
... mit Behinderung 70 € und 1 Punkt in Flensburg
... mit Gefährdung 80 € und 1 Punkt in FlensburgWarum gibt es eigentlich keinen Punkt in Flensburg, wenn auf der Busspur mit Behinderung gehalten wird? Dasselbe Delikt auf dem Radweg oder Fußweg wird mit einem Punkt geahndet.
Und wie wird wohl von der Bußgeldstelle das ordnungswidrige Verhalten auf dem Foto (fotografiert in Wiesbaden) geahndet?
Der Autofahrer könnte zum Beispiel argumentieren, dass ja sowohl der Fußverkehr als auch der Fahrradverkehr nur so geringfügig beeinträchtigt wird, dass man noch nicht von einer Behinderung sprechen könne und für die Behinderung des Busses dürfe ja ohnehin kein Punkt vergeben werden.
Durch die Behinderung des Omnibusverkehrs sind in der Regel deutlich mehr Menschen betroffen als einzelne Fahrradfahrer*innen oder Fußgänger*innen. Trotzdem wird das Behindern des Busverkehrs weniger streng geahndet. Das Behindern des Busverkehrs sollte meines Erachtens mindestens genauso wie das Behindern des Fahrradverkehrs mit einem Punkt in Flensburg geahndet werden.
Und der Autofahrer auf dem Foto sollte dreifach zur Kasse gebeten werden:
1. Wegen Behinderung des Fußverkehrs,
2. wegen Behinderung des Fahrradverkehrs und
3. wegen Behinderung des Busverkehrs.
Das macht dann in der Summe 210 Euro und 2 Punkte in Flensburg.
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Die StVO definiert überhaupt nicht, wie ein Radfahrstreifen aussieht. Das steht nur in der VwV, die für normale Verkehrsteilnehmer egal ist.
Deshalb kann man durchaus davon ausgehen, dass ein Seitenstreifen mit Fahrradpiktogramm ein Radfahrstreifen ist und das Blauschild die B-Pflicht hinzufügt.
Warum sollte ein Piktogramm dafür unzureichend sein? Normale Radwege werden oft sogar nur durch rote Oberfläche markiert. Da sollte ein Piktogramm auf Asphalt dicke ausreichen.
"Parken auf dem Radweg
Nicht nur das Parken auf der Busspur ist verboten. Auch auf einem Radweg dürfen Sie weder halten noch parken – egal, ob dieser mit dem Verkehrszeichen 237 (weißes Fahrrad auf blauem Grund) gekennzeichnet oder unbeschildert ist."https://www.bussgeldkatalog.org/busspur/#:~:te…e%20ein%20Punkt.
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Das ist ein sonstiger Radweg ohne Benutzungspflicht, also ein sogenannter Angebotsradweg. Er ist nicht Teil der Fahrbahn, sondern ein eigenständiger Straßenteil. Bei ausreichender Restfahrbahnbreite darf man links der durchgezogenen Linie parken.
Gibt es in Hannover z. B. in der Celler Straße. Dort ist das Parken allerdings ausgeschildert mit
. Und es gibt eine Parkstreifenmarkierung.Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.comUnd der Radfahrstreifen ist ebenfalls ausgeschildert, kurioserweise mit
, obwohl doch der Fußweg Hochbord ist und der Radfahrstreifen auf der Fahrbahn, also eigentlich ein eigenes Schild bräuchte
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Vielen Dank für den Hinweis auf die Busse mit Dash-Cams in Wiesbaden, AK1 ! Tatsächlich ist dort (und nicht nur dort) die missbräuchliche Nutzung der Umweltspur ein Problem. Siehe Beispiel aus Wiesbaden!
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Entsprechend der Beschilderung ist das kein "oder", sondern eindeutig ein Sonderfahrstreifen für den Radverkehr, auf dem Linienbusse fahren dürfen.
Das ist richtig. Danke für den Hinweis. Es gibt in Wiesbaden beides.
Busspur mit Radverkehrsfreigabe und Radfahrstreifen mit Busverkehr-Freigabe.
Bei der Busspur mit Radverkehrsfreigabe gibt es meines Erachtens keine Verpflichtung für den Fahrradverkehr, die Busspur zu benutzen. Das ist im ersten Beispiel von Vorteil.
Werde den ursprünglichen Beitrag entsprechend erweitern.
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Besonders in Wiesbaden sind mir die vielen "Umweltspuren", wie sie dort genannt werden, aufgefallen. Dabei handelt es sich entweder um eine Busspur für den Linienbusverkehr mit Radverkehrsfreigabe:
Oder umgekehrt um einen Radfahrstreifen, der für den Busverkehr freigegeben ist:
Und wenn es dort eng wird, dann fahre ich gerne mit dem Fahrrad an die Seite, bleibe stehen und lasse den Bus vorbeifahren. Ein Überholen ist das dann ja nicht mehr, sodass der Bus auch dichter als beim Überholen an mir vorbeifahren kann, während ich am Fahrbahn-Rand mit dem Rad stehen bleibe.
Bei dem unteren Foto ist zu beachten, dass die Parkplätze quer zur Fahrtrichtung angeordnet sind und die Autos zu ca. 1/3 den Fußweg verkleinern. Sehr ärgerlich, aber in Wiesbaden leider nicht unüblich. Würden dort gar keine Autos parken, dann reichte der Platz bequem für eine Autospur, eine Busspur, einen Radfahrstreifen und einen breiten Fußweg.