Hamburg: werbefrei

  • Die Plakate dazu (ist schon ein wenig lustig) sind mir gestern gerade aufgefallen. Meine generelle Meinung dazu? Komplett verbieten wahrscheinlich nicht nötig. Aber einige Anzeigetafeln/Litfasssäulen stehen schon so ungünstig, dass sie Sichtbeziehungen verhindern oder sogar Ampeln in der Nähe in der Lichtverschmutzung verschwinden lassen.

    Dazu kommen dann noch Werbeaufsteller auf Geh- und Radwegen (aber die sind wahrscheinlich ja nicht gemeint) die nerven.

    Ich würde nichts vermissen, wenn es gar keine Werbung im öffentlichen Raum gäbe.

  • Was ist denn eure Meinung dazu?

    Unterstütze ich.

    Komplett verbieten wahrscheinlich nicht nötig.

    Wollen die auch explizit nicht:

    kommtWeg-KannBleiben.knpQ3V11.jpg


    Ich würde nichts vermissen, wenn es gar keine Werbung im öffentlichen Raum gäbe.

    Es gibt Werbung, die nicht die Sicht behindert und die sich einem nicht aufzwängt. Und das ist ja nicht nur Konsum, sondern auch Kultur, Hinweise auf Bürgerbeteiligungen, etc.
    Problematisch ist hauptsächlich, dass wenige Firmen die ganze Stadt mit Leuchtreklame zupflastern.

    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.

  • Unterstütze ich.

    Wollen die auch explizit nicht:

    kommtWeg-KannBleiben.knpQ3V11.jpg


    Es gibt Werbung, die nicht die Sicht behindert und die sich einem nicht aufzwängt. Und das ist ja nicht nur Konsum, sondern auch Kultur, Hinweise auf Bürgerbeteiligungen, etc.

    Gerade an Bushaltestellen mit Radweg hinter dem Wartehäuschen ist es sehr ungünstig, wenn große Reklameflächen auf den Seitenwänden die Sicht versperren:

  • Was mich ja mwehrmals die Woche nervt, ist diese Leuchtwerbung einer Tankstelle in Kombination mit dem 2-Richtungsradweg.

    Das geht mir hier genauso. Aber wen wunderts, Ströer hat hier seinen Sitz, wir haben von denen bestimmt genau so viel wie ihr.

    Für mich ist Werbung in der Stadt zu einem übertrumpfen geworden. Größer, heller, mehr im Weg und in letzter Zeit: bewegter. Einerseits finde ich es gut zu wissen, dass 50m ums Eck ein Lidl ist und dass demnächst ein neuer James Bond Film im Kino zu sehen ist. Andererseits wird es immer mehr.

    Für die Stadt ist es natürlich schön, dass der Bau einer Bushaltestelle billiger ist, wenn man Werbefläche vermieten kann. Teils würden die Häuschen sonst gar nicht gebaut und die Leute müssten im Regen stehen. Dafür werden dann Sichtbeziehungen gestört oder Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr entzogen, was auch nicht gut ist.

  • Teils würden die Häuschen sonst gar nicht gebaut und die Leute müssten im Regen stehen. Dafür werden dann Sichtbeziehungen gestört oder Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr entzogen, was auch nicht gut ist.

    Was mich ja mwehrmals die Woche nervt, ist diese Leuchtwerbung einer Tankstelle in Kombination mit dem 2-Richtungsradweg.

    Soweit die Realität und hier zwei Zitate aus der VwV-StVO:

    Zitat

    Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) regelt und lenkt den öffentlichen Verkehr. Oberstes Ziel ist dabei die Verkehrssicherheit.

    Zitat

    Die Flüssigkeit des Verkehrs ist mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten. Dabei geht die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer der Flüssigkeit des Verkehrs vor. Der Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

    Nun ist Werbung und auch der Bau von Wartehäuschen an Haltestellen zwar nicht in der StVO oder VwV geregelt, aber bei der Anordnung linksseitiger "Radwege" gibt es z.B. klare Anforderungen und es erfordert eine vorherige "sorgfältige Prüfung" :S

  • Radweg hinter dem Wartehäuschen

    Genau das ist das Problem. Hier laufen Fußgänger zwischen Wartebereich und Fußweg hin- und her. Und bleiben auch mal auf dem Radweg stehen. Radverkehr muss vom Fußverkehr getrennt werden.

    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.