Hohlspiegel
Die »Nassauische Neue Presse« über einen Taschendiebstahl in Limburg (Hessen): »Die Frau bemerkte zwar den Diebstahl, der Täter konnte jedoch fliegen.«
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Die Grünen luden vor einiger Zeit zu einer Veranstaltung ein mit einem Luftbild der Gegend als Plakathintergrund. Sah alles sehr grün aus - kein Wunder: sie hatten ein altes Luftbild genommen, bei dem das größtenteils bewaldete Gelände des AK Ochsenzoll noch nicht durch Wohnungsbau zerstückelt worden war.
Das war die alte Heimat der Rehe. Seit da abgeholzt wurde, um Legowürfel in weiß hinzustellen, sind die Tiere nur noch im Diekmoor anzutreffen.
ZitatWenn man als Städter das Rad jahrzehntelang als banales Alltagsfortbewegungsmittel genutzt hat, muss man auf dem Land komplett neu denken. Sich auf ein Zweirad zu setzen, mit oder ohne Elektromotor, ist hier etwas Außergewöhnliches, und eine gefahrengeneigte Tätigkeit. Das macht man nur mit Funktions- oder Sicherheitskleidung.
Wer glaubte, er habe im urbanen Milieu von der Fußspitze bis zum Scheitel sämtliche Möglichkeiten gesehen, den Körper mit Neonfarben zu bedecken, sollte einen Abstecher nach Unterfranken machen. Ist man hier auf der Landstraße unterwegs, muss man nicht nur vor querendem Wild auf der Hut sein. Es können auch breit reflektierende giftgelbe Männchen auftauchen.
...
Man kann vor dem Biergarten noch so schöne, große und freie Radparkplätze haben, die Gäste werden dennoch versuchen, ihr Gefährt in sicherer Reichweite zu behalten. Die Standardbegründung: „Das stört doch niemand“ (obwohl der Gang am Tisch verstopft ist), die E-Biker-Ausrede: „Draußen sollen doch nur echte Räder parken“ und die bisher armseligste Rechtfertigung: „Mein Fahrradcomputer darf nicht in der Sonne stehen“. Ein Kollege ist so abgenervt, er überlegt inzwischen, vor dem Biergarten ein Drehkreuz zu installieren.
Wobei ich heute früh in einer Hamburger Schrebergartenanlage im Diekmoor auch wegen querendem Wild bremsen musste: zwei Rehe genossen das Paradies, das die Grünen abreißen möchten, weil sie sich nicht trau(t)en, Wohnungsbau an Orten durchzusetzen, die schon versiegelt sind, wo man aber mit Büros mehr Profit machen kann.
Scooterfahrer*innen???
Ist doch aber sehr fürsorglich - nie wäre ich sonst auf die Idee gekommen, vom Rad abzusteigen, wenn ich in diesem Pavillon sitzen möchte ...!
Hatte nicht mal jemand geschrieben, der Begriff Schrittgeschwindigkeit leite sich von Pferden ab, also Schritt statt Trab bzw. Galopp?
was ist das eigentlich für eine Unart, dass Zeitungen ungefragt Namen veröffentlichen?
Also in Zukunft doch mit Fantasienamen schreiben?
Oder die Zeitung darauf hinweisen, dass seriöse Medien einen Button haben, mit dem man angeben kann, ob man mit einer Namensnennung einverstanden ist ...
Hm. Und wäre vergleichsweise sowas denkbar?
Auto-Fahrer:innen, die bei einem fremdverschuldeten Unfall eine Kopfverletzung erleiden und keinen Helm getragen haben, müssen sich diesen Umstand als Mitverschulden anrechnen lassen. Die Folge: Auch wenn man nicht am Unfallhergang schuld ist, bekommt man nur einen Teil des sonst zur Gänze zustehenden Schmerzensgeldes vom Unfallgegner bzw. dessen Haftpflichtversicherung.
Oder gar:
Auto-Fahrer:innen, deren Fahrzeuge bei einem fremdverschuldeten Unfall einen Blechschaden erleiden und deren Fahrzeuge keine Stoßstange oder elastische, unlackierte Kunststoff-Stoßfänger aufweisen, müssen sich diesen Umstand als Mitverschulden anrechnen lassen. Die Folge: Auch wenn man nicht am Unfallhergang schuld ist, bekommt man nur einen Teil des sonst zur Gänze zustehenden Schadensersatzes vom Unfallgegner bzw. dessen Haftpflichtversicherung.
Sturz mit Todesfolge
Also wenn ein Auto sich von der Seite nähert und die polizeilichen Ermittlungen noch andauern (vermutlich: wie schnell war das Auto beim Ranfahren, wo hat das Auto angehalten?), ist die Behauptung, »dass er alleinbeteiligt stürzte« eine sehr steile These. Dabei steht vor dem Halbsatz ja sogar noch, dass der Sturz infolge des Erschreckens geschah.
Da ich gerade auf einen Artikel über Europas aktuelle Kulturhauptstadt gestoßen bin:
Warum ist es legal, hier trotz Zweirichtungsradweg rechts mit
auf der Fahrbahn zu fahren?
Die Fahrbahn befindet sich in Nova Gorica, Slowenien. Der Radweg verläuft in Gorizia, Italien. Springt mal mit dem Cursor auf die Radwegseite, dann sieht man noch den Grenzzaun. Und direkt vor dem Bahnhof war die Grenze 2004: ein oberschenkelhoher Jägerzaun. Als ich bei einer vielleicht anderthalbstündigen Wartezeit auf meinen Zug vom Bahnhof Nova Gorica nach Gorizia Pizza essen radeln wollte, durfte ich dem Grenzübergang vielleicht 100 m weiter südlich nicht benutzen: »Nur für Einwohner der beiden Städte«. Alle anderen mussten zur Umgehungsstraße nördlich der Städte.
Die Westfield Garage in der Hafencity ist schon für Hamburger oder deutsche Verhältnisse ein Vorbild. Hell, Reperatursäule und Luftpumpe. Die Rampe geht auch unmotorisiert gut. Der Lift ist etẃas versteckt hinter einer Wand gegenüber der gläsernen Abfahrt des Fahrradparkhauses.
Apropos Fahrradparkhaus, allerdings München Hbf Die lassen sich das Fahrradparkhaus etwas kosten:
Ist nur per Lift erreichbar. Wovon es wohl 5 geben soll.
Zitat: Bis zu vier Passagiere mit je einem Rad passen in einen Aufzug.
Hm. Und bei Lastenrädern? Dreirädern?
Übergang von Separierung zu Einmündung ...
Der Fahrradverkehr wird auf dem Fahrradstreifen geführt. Wer auf der Westseite nach Süden fährt, hat eine kleine Ampel mit Abbiegeleuchte auf Lenkerhöhe. Ich habe noch nie darauf geachtet, ob diese Ampel sekundengenau synchron zur Fußgängerampel direkt daneben ist.
Es gibt allerdings viele Geister- und Gehwegradler, weil knapp nördlich davon der Schmuggelstieg abgeht (Geschäfte und direkter Weg Richtung Herold-Center, ohne den fürchterlichen Ochsenzoll-Kreisel umfahren zu müssen). Da von Norden aus die Autos eine Linksabbiegespur mit eigener Grünphase in den Stockflethweg haben, hat der Fahrbahnverkehr aus Norden länger grün als aus Süden. Ich befürchte, die Radlerin hat auf anhaltende Autos aus Süden reagiert und ist losgefahren.
https://www.unser-bogenhausen.de/2025/04/gehweg…uer-autofahrer/
Auch im CSU-Stadtteilblatt das große Geflenne...
Was ist bloß aus der Partei von Recht und Ordnung gewo ... oh halt, die CSUler waren ja immer Meister der Flexibilität im Sinne der Spezis und Amigos ...
Erbarme ... die Hesse komme:
Und wenn's dann doch nicht reicht, kann man immernoch als Streifenpolizist_in Radfahrer über die StVO belehren.
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Diese Anlage eignet sich natürlich hervorragend, um zu verdeutlichen, dass man auf dem Fahrrad auf dem / am Zebrastreifen keinen Vorrang genießt ... ![]()
Vorsicht beim Aufstellen von zweifarbigen Säulen in Fahrbahnnähe! Sollten Autofahrer statt 100 km/h nur die erlaubten 50 km/h fahren, könnte die Polizei das Aufstellen als Straftat werten ...
„Der Schaden am PKW wird auf 500€ geschätzt“.
Ich kann mir gerade kein Szenario vorstellen, das zu dieser Asymmetrie passen könnte.
Hm. Wie wäre es damit? "Radler mit Carbonrad kracht genau in die Felge und den Reifen des rechten Vorderrades, als er geschnitten wird."
Ich habe inzwischen verglichen und der Zug fährt tatsächlich ab dem Samstag statt über Nürnberg für zwei Wochen einen Umweg über Augsburg / Würzburg und ab Erfurt ist er wieder im normalen Plan. Und dazu fällt am Reisetag dann der Anschlusszug RE9 auf Rügen aus und erst eine Stunde später gehts dann weiter. Letzteres ist wohl eher weniger das Problem, aktuell ist eh unwahrscheinlich, dass man 10 Stunden im Zug sitzt und dann einen Anschluss mit nur 25 Minuten Puffer erreicht.
Was ich wiederum für extrem unwahrscheinlich halte, erst 2 Wochen vor der Reise weiß die Bahn von dieser Fahrplan-Änderung.
Vergiss "Die Bahn". Das war einmal. Da standen die Baustellen taggenau im Kursbuch, mit einem Jahr Vorlauf.
Heute weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut. Und Baustellen kommen gaaaaanz plötzlich ...