Beiträge von hugo790

    Aber wie und auf welcher Rechtsgrundlage kann dort Autofahrern verwehrt werden, von der Autobahn abzufahren, auch wenn sie dort nicht direkt ihren Zielort haben? Das ist Österreich und da mag es vielleicht eine solche Regelung geben, die das irgendwie ermöglicht. In der StVO sehe ich eine solche Möglichkeit aber gar nicht.

    Ich denke schon, dass das grundsätzlich über Anlieger frei lösbar wäre.
    In meiner alten Heimat sind viele Leute durch den Ort gefahren, es wurde eine Umgehungsstraße gebaut. Dann gab es auf der häufiger Stau und die Leute sind wieder durch den Ort gefahren. Danach wurde ein Durchfahrtsverbot mit Anlieger frei hingestellt, dauerhaft. Rein formal muss man nun auf der Umgehungsstraße bleiben, auch wenn dort Stau ist.
    Klar haben sich dann die Einzelhändler beschwert. Aber irgendwas ist ja immer.

    Noch mehr Fragen drängen sich auf:

    Wenn ein Autofahrer meint, ich muss auf dem parallel verlaufenden Radweg fahren, der weit weg ist, rufe ich scherzeshalber manchmal zurück er muss auf der Autobahn fahren, die natürlich ebenfalls parallel läuft und recht weit weg ist.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich das irgendwann mal ernsthaft antworten kann.

    Willst du Sportvereine verpflichten, als Fahrradhändler tätig zu werden?

    Radsportler zwingen, in Vereine einzutreten, um sich ein Fahrrad ohne Sicherheitsausstattung zu kaufen, wo sie doch auch einfach eins mit kaufen können und diese dann abmontieren?

    In Köln durfte man eine Zeit lang nur im See schwimmen, wenn man eine Mitgliedschaft im Triathlon-Verein nachweisen konnte.

    Für Waffen (und Drogen) gibt es separate Gesetze, die den Besitz allgemein verbieten und Ausnahmen vorsehen (Waffenbesitzkarte, Rezept oder Forschungszwecke). Den Gedanken das auf Fahrräder zu übertragen, finde ich mehr als gewagt.

    Es geht darum, dass der Begriff "Vollausstattung" irreführend ist, wenn ein Fahrrad, das im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden soll, dafür aber offenkundig nicht voll ausgestattet ist.

    Ich habe mir zuletzt vor ca. 10 Jahren ein neues Rad gekauft, ein MTB von Canyon. Da bekam ich eine Tüte mit Rückstrahlern, Speichenreflektoren etc. mit. Pedale hatte das Rad nicht, irgendwo war noch der Hinweis wegen Licht und Klingel, dass die extra besorgt werden müssen.

    Klar, in der Werbung, auf der Webseite und beim Probefahren war alles ohne diese "Extras".

    Fast jede Werbung ist irreführend. Bei den PKWs sind es die leeren Straßen. Teilweise mit Hinweis, dass die extra abgesperrt wurde und Rennfahrer am Steuer sitzen.

    WEnn man das nun auf dem Gehweg aufstellt mit der verordnungswidrigen Meinung, dass es dort gelten würde:

    betrifft das

    1. Kinder vor dem vollendeten 8. / 10. Lebensjahr?
    2. deren StVO-mäßigen Begleitpersonen?

    :whistling:

    Ich dachte Kinder zählen nicht als Radfahrer. Dürften die dann durch den Tunnel aus dem Beispiel vorher fahren?
    Ich habe es jedenfalls schon gebracht bei einem [Zeichen 254] direkt vor einer Streife vom Rad zu springen, joggend das Rad zu schieben und nach der nächsten Kreuzung wieder aufzuspringen. Hält den Verkehr natürlich viel mehr auf als einfach durchzufahren, dafür ist es legal und zeigte den Polizisten die Unsinnigkeit der Anordnung. Die Polizei macht hier ja "nebenbei" die Verkehrsschauen.

    Leider ist die Qualität schlechter als gedacht. Auf der Tafel steht "Auffahrt gesperrt".
    Eigentlich wollte ich dazu schreiben:
    "Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist gesperrt"

    Der Radweg ist dadurch seit mindestens einer Woche gesperrt. Wenigstens hat mich die Streife im Gegenverkehr nicht wegen Verstoß gegen die Benutzungspflicht angehalten ;)
    Es ist auch nicht nur die Auffahrt gesperrt, sondern auch der Radweg von der Auffahrt, der Radweg rechts neben der Auffahrt und die Fahrspur links neben der Auffahrt. Man fährt hier also zwischen den Straßenbahnschienen:

    Street View · Google Maps
    Ort in Google Maps noch intensiver erleben.
    maps.app.goo.gl

    ja, aber ohne KI und ohne "rundum".

    Ich weiß noch wie Linux "Echtzeit" gefeiert hat und man endlich Linux in Autos einsetzen konnte, da das System nun schnell genug war um bei einem Unfall den Airbag auszulösen. Das war nicht trivial.

    Wo läuft eigentlich die KI der Schüler? In den USA oder China? Der schickt man dann ein Video oder bestimmte daraus extrahierte Daten und dann sagt die KI Ton ja oder nein. Sofern es an der Stelle mobile Daten gibt. Man könnte die KI dann doch gleich mit den Bremsen verbinden und eine Vollbremsung einleiten. Stock in die Speichen oder so. Irgendwas innovatives halt.
    Automatisierte Vollbremsungen gabs anfangs doch auch bei den Tretrollern, mit überschlagendem Erfolg.

    Eins will ich noch kurz festhalten: Das war die beste Hamburger Idee!

    Apropo ein oder zwei Straßen. Kurz vorher kam ich an diesem Kreisverkehr vorbei:

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    maps.app.goo.gl

    Die Radweg-Führung fand ich auch sehr spannend. Irgendwie werden Radfahrer anders um den Kreisverkehr geleitet als der landwirtschaftliche Verkehr. Ob Radweg (Zeichen 240) oder Landwirtschaftsweg (KFZ verboten, ausgenommen Land- und Forstwirtschaftlicher Verkehr) war mir hier auch nicht so ganz klar.
    Trotzdem: Sehr angenehm zu fahren. Guter sauberer Asphalt, relativ wenige Kreuzungen, hat Spaß gemacht.

    Hier war ich kurz verwirrt:

    Street View · Google Maps
    Ort in Google Maps noch intensiver erleben.
    maps.app.goo.gl

    Eine Fahrradstraße, die aussieht wie ein Radweg und parallel zu einer Straße (Fahrbahn?) verläuft. Darf ich nun auf der Fahrbahn fahren, eigentlich ja, oder? Eignet sich dieses Konzept für alle nicht benutzungspflichtigen Radwege?

    Sonntag kamen da gefühlsmäßg 10 Radfahrer auf ein Auto.

    Edit: Oder ist das die Antwort auf die Frage, wie man gemeinsame nicht benutzungspfliche Geh/Radwege anordnet, bei denen Radfahrer auch schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen?

    Klugscheißmodus: die Autos von damals waren außen kleiner, aber innen größer.

    Wenn du aus einem heutigen Auto die Dämmung, den Aufprallschutz, Airbags und Lautsprecher entfernst, hast du auch gleich viel mehr Platz.

    Klugscheißmodus: Die erzielbare Bremsverzögerung ist weder von der Fahrzeugmasse noch von der Reifenbreite abhängig. :)

    Mag in der Theorie in ganz bestimmten Szenarien stimmen, ist aber in der Praxis realitätsfern. Ein Traktor mit Rennradreifen kann definitiv nicht seine Aufgabe erfüllen.

    Das ist dann aber Rosinen-Pickerei. Zu sagen "früher war alles besser", wenn man die Technik von heute darin verbauen würde ;)

    Wenn man in das Auto von vor 50 Jahren einen Elektro-Motor, fette Akkus, sämtliche verfügbare Sicherheitstechnik, steifere Materialien, breitere Reifen etc. einbaut, hat man einfach nicht mehr das Gewicht von damals. Insbesondere nicht, wenn man bedenkt, dass die Menschen immer höher und breiter werden und die Autos von damals vielen Leuten zu klein sind.

    wobei der Bremsweg durchaus auch von der der Masse abhängt. :saint:

    Der ursprüngliche Wunsch war die Autos aus den 70ern wieder zu haben. Die hatten einen längeren Bremsweg, trotz geringerer Masse.

    Rein rechnerisch stimmt das auch nur bedingt:
    Wenn ein Auto das doppelte wiegt, doppelt so stark dimensionierte Bremsen hat, doppelt so groß ist (=doppelter Luftwiderstand), doppelt so große Auflagefläche der Reifen, ist der Bremsweg identisch. Bildlich vorzustellen als zwei Autos, die nebeneinander fahren.

    Das ist jedoch nicht der springende Punkt, schließlich ist die Straßenbahn, auch ein Schienenfahrzeug, im Mischsystem unterwegs.

    Ja, und oberirdisch gibt es deutlich mehr Unfälle als unterirdisch.

    Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich glaube, dass Separation funktioniert, aber Radwege keine Separation sind, wenn es alle paar Meter eine Garageneinfahrt oder eine Kreuzung gibt.
    Bei Zügen traut den KFZ-Fahrern niemand zu an einer roten Ampel zu halten, deswegen baut man Schranken. Bei Radwegen reicht der Schulterblick.