Beiträge von Yeti
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Das ist eine sehr hypothetische Frage, die kaum beantwortbar ist.
Die Frage ist eigentlich recht gut zu beantworten und war in der Quelle (die ich leider nicht wiederfinde) gut beantwortet.
Man weiß recht genau, wie viele Nutztiere es gibt: Rinder weltweit ca. 1 Milliarde. Die schwieriger zu beantwortende Frage lautet, wie viele Rinder es ohne den Menschen gäbe: Dafür hat man Vergleiche gezogen, wie viele Rinder in freier Wildbahn leben und hochgerechnet, wie viele es in andere Regionen wären (oder waren), wo frei lebende Rinder quasi nicht mehr existieren. Wenn ich mich recht erinnere, war das Verhältnis von Rindern als Nutztier zur möglichen natürlichen Population ca. 10:1.
Ich gebe dir recht, dass es nicht ausreicht, wenn wir in Deutschland den Fleischkonsum um 10% reduzieren

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Ich habe neulich eine Quelle dazu gelesen, aber leider nicht gespeichert. Jetzt finde ich es auf die Schnelle nicht wieder.

Der Unterschied war allerdings deutlich und hatte mich selbst überrascht. Sorry, dass ich das einfach ohne Beleg und Quellenangabe so weitergebe. Wenn ich die Quelle noch wiederfinde, liefere ich das nach.
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Gäbe es ohne den Menschen mehr oder weniger Rindvieh auf dem Planeten?
Viel weniger.
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Der Umsatz von Nahrung trägt nicht zum Anwachsen der Konzentration von Kohlendioxid bei (*), weil: von der Biomasse in die Biomasse.
Beim Fleisch (*edit: Rindfleisch) geht es vor allem um CO2-Äquivalente der Methan Emissionen.
Environmental Impacts of Food Production - Our World in Data
Ansonsten spielt der Anbau, Transport und die Verarbeitung von Lebensmitteln natürlich eine Rolle. Aber im FAZ-Artikel wurde das für den Kraftstoff wiederum nicht berücksichtigt. Da scheint sich das Benzin oder der Dieselkraftstoff direkt im Tank aus dem Nichts materialisiert zu haben. Genauso wie das Auto, das offenbar in den Annahmen der FAZ schon immer da war.
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Ergebnis steht imho noch nicht fest.
Aber sie behindern den Autoverkehr!!!!!!111elf!

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Vielleicht bewirken die aktuellen Straftaten "zum Schutz des Klimas" ja wirklich etwas in die von den Tätern gewünschte Richtung. So genau wird sich das wohl nicht feststellen lassen.
Was sich schonmal feststellen lässt, ist dass das Thema Aufmerksamkeit bekommt. Es bekommt auch die Tatsache Aufmerksamkeit, dass die Regierung internationale Abkommen bricht und ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ignoriert. Letzteres bekommt meines Erachtens allerdings immer noch zu wenig Aufmerksamkeit.
Es lässt sich in der aktuellen Debatte auch ein gehöriges Maß an Doppelmoral und Scheinheiligkeit feststellen.
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Zum FAZ-Artikel ein Video von Prof. Stefan Holzheu
(69) Wie erstellt man eine CO2-Bilanz für E-Bike und Auto - YouTube
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Worauf möchtest Du damit heraus? Dass die Behauptung, 100km Radfahren würden 2.500 kcal Mehrverbrauch erzeugen, falsch ist?
Ich möchte darauf hinaus, dass solche Werte mit Vorsicht zu genießen sind, weil man Grund- und Leistungsumsatz nicht scharf trennen kann. Außerdem gibt es da sehr große individuelle Unterschiede (Körpergewicht und Körperbau, Reifendruck, Wind, Temperatur, gefahrene Geschwindigkeit...). Das ändert aber natürlich nichts daran, dass für jedwede körperliche (und geistige) Aktivität zusätzliche Energie benötigt wird und dass die Energiequelle die Nahrung ist. Insofern will ich diese Anmerkung auch nicht als grundsätzlichen Widerspruch verstanden wissen.
Das mag durchaus sein. Diese Feststellung ändert nichts am CO2, das aktuell tatsächlich durch Radfahren erzeugt wird.
Oder denkst Du, dass der normale "Büropendler" sind nennenswert anders ernährt als durchschnittliche Schweizer?
Zunächst einmal zeigt das, welchen Einfluss die Ernährungsweise auf den persönlichen CO2 Fußabdruck hat. Ob die Energie für's Radfahren, Joggen, für eine körperliche Arbeit oder als zusätzlicher Energiebedarf zur Erhaltung von Übergewicht oder auch eines athletischen/muskulösen Körpers benötigt wird, spielt dabei keine Rolle.
Wenn du den zusätzlichen Energiebedarf für's tägliche Radfahren (oder wofür auch immer) eben nicht durch Rindfleisch deckst, oder meinetwegen auch nur durch eine erhöhte, aber typische Ernährung, sondern z.B. durch eine Portion Haferflocken, sieht die Klimabilanz ganz anders aus. Und das wiederum gilt natürlich nicht nur für zusätzlichen oder erhöhten Energiebedarf und erst recht nicht nur für's Radfahren, sondern auch für deinen Grundumsatz.
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Die Insassen haben den Grundumsatz, den der Radfahrer sowieso auch hat. Die 2.500 kcal sind ja nur der zusätzliche Verbrauch für die 100 km Radfahren. Also das direkte Gegenstück zum Benzinverbrauch.
Das ist nicht ganz richtig. Zum Grundumsatz zählt z.B. auch der Erhalt der Körpertemperatur. Bei körperlicher Aktivität muss dafür aber nicht gesondert Energie umgesetzt werden, weil der Körper dann eher überschüssige Wärme loswerden muss.
Was ich damit sagen will: Die Grenze zwischen Grundumsatz und Leistungsumsatz ist fließend.
Im Übrigen hat man auch beim Autofahren einen höheren Energieumsatz als wenn man nur reglos auf dem Sofa liegt. Es gibt also auch einen Leistungsumsatz beim Autofahren.
Laut dieser Seite entstehen pro Kopf und Jahr gut 3 Tonnen CO2 für die Ernährung in der Schweiz.
Das mag für die durchschnittliche Ernährung gelten, die in Mitteleuropa vor allem zu fleischlastig ist. Wer aber versucht, den zusätzlichen Energiebedarf des Radfahrens mit Fleisch zu decken, ernährt sich falsch. Sicherlich hat man nach sportlicher Aktivität (insbesondere nach Ausdauersport) auch einen erhöhten Bedarf an Protein. Aber nicht zur Energiegewinnung, sondern zur Regeneration von Muskeln, Sehnen, .... und auch definitiv nicht 1kg / 100km.
Am besten deckt man den Energiebedarf nach einer langen Radtour mit Kohlenhydraten und Fett. Für die Bilanz wären also typische Lebensmittel anzusetzen, die diesen Bedarf decken (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Pflanzenöl, Butter, Vanilleeis, Hefeweizen
...).Auf der anderen Seite würde ich auch gerne mal den erhöhten Energiebedarf zur Erhaltung von Übergewicht betrachten, zu dem die von dir genannte durchschnittliche Ernährungsweise beiträgt.
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Wo ist sein Fehler?
Der Fehler liegt erstens in der Annahme, dass Radfahrer ihren Energieverbrauch entweder ausschließlich mit Rindfleisch (klimaschädlich) oder Tomaten (geringe Energiedichte) decken.
Zweitens darin, dass Autos vollbesetzt fahren.
Drittens darin, dass Autoinsassen beim Autofahren keine Energie verbrauchen, oder diese Energie klimaneutral decken.
2500 kcal erhält man auch aus 600g Haferflocken oder aus 300 ml Pflanzenöl: In der Realität natürlich nicht ausschließlich aus einer einzigen Quelle, sondern aus ganz normaler Nahrung und den Energielieferanten Kohlenhydrate und Fett. Eiweiß spielt für den Energiestoffwechsel ohnehin eine untergeordnete Rolle.
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- Müssen/Dürfen Elektroroller dort fahren
Nein, denn dafür gäbe es ja das Zusatzzeichen 1022-16

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Jetzt hat auch die FAZ diesen Unfug aufgegriffen. Statt 1kg Rindfleisch / 100km gehen auch 13 kg Tomaten / 100 km.
13 Kilogramm Tomaten (faz.net)
FAZit: Das Auto ist die nachhaltige Mobilität von morgen, "wenn man richtig rechnet". *facepalm*
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Mit dem Rad zur Arbeit, anderswo.
ZitatDie italienische Stadt Bergamo zahlt 25 cent für jeden Kilometer, der mit dem Rad zurückgelegt wird. Von einer echten Verkehrswende kann nicht die Rede sein, aber für viele Italiener*innen ist es Motivation genug, sich hin und wieder aufs Rad zu setzen. Unsere Reporter waren im Norden Italiens und haben sich angeschaut, wie die Initiative läuft.
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Soso, ihr heizt also auch noch mit Rindfleisch, ihr Klima-Chaoten!!!!111elf
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ansonsten fahr ich die 100km auch ohne einen Bissen.
Also ich brauche auf 100km irgendwas mit Zucker, aber sicherlich nicht 1kg Rindfleisch.
Ich hoffe, sie haben auch berücksichtigt, dass Radfahrer auf 100km ausschließlich Rindfleisch essen, für das gerade erst der Regenwald abgefackelt wurde und dass Autofahrer unterwegs quasi im Koma liegen und ihr Energieverbrauch auf Winterschlaf-Niveau heruntergefahren wurde.
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Hat diese Demo am 07.11. in Zeulenroda eigentlich auch Schlagzeilen gemacht? Aber war vermutlich angemeldet und daher alles OK, die Beleidigungen gegen die Rettungskräfte bei 1:20 von der Meinungsfreiheit gedeckt.
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Ich sehe die CSU schon einen Antrag auf Änderung der StVO stellen, weil ihnen Lichtsignalanlagen zu politisch sind (grün bedeutet: Die Fahrt ist freigegeben). Künftig also Ampeln nur noch mit Schwarzlicht?