Beiträge von Yeti

    Das hört sich jetzt so an, als sei es dir ein großes Anliegen, das Befahren von Gehwegen mit dem Fahrrad sehr teuer zu machen. Oder das regelwidrige Benutzen eines Radweges in die Gegenrichtung.

    Das finde ich nicht angemessen, da mit aller Härte vorgehen zu wollen.

    Gehweg- und Geisterradeln (oder beides zusammen) ist für mich kein Kavaliersdelikt. Aber man muss natürlich auch die Ursachen abstellen und darf nicht nur die Radfahrer abkassieren, die sich teilweise nicht anders zu helfen wissen.

    Noch besser wäre es daher, wenn die Polizei mit aller Härte gegen Verkehrsbehörden vorgehen würde, die einen solchen Mist auch noch anordnen, oder die an Baustellen irgendwelche Schilder aufstellen, die dann erst zu den gezeigten Konflikten führen. Aber leider ist das wohl im Tatbestandskatalog nicht vorgesehen.

    Hier findet man die Broschüre "Sicher auf dem Fahrrad" für Kinder der Schuljahrgänge 4 und 5

    https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/the…hsen-15422.html

    (rechte Spalte > Broschüren zum Thema Radverkehr)

    Zitat, Seite 10

    Zitat

    Rechtsfahrgebot

    Auf Straßen ohne Radweg gilt das Rechtsfahrgebot. Das heißt: fahre so weit rechts am Fahrbahnrand wie möglich. Wenn du dabei nicht über Gullys holperst oder durch die Rinne fährst, weißt du, dass der Abstand zum Bordstein stimmt.

    Was soll man da noch sagen? Soll man die Herausgeber für jeden Dooring-Unfall wegen fahrlässiger Tötung anzeigen?

    Rechne doch einfach mal so Yeti:

    Was hat dich deine Fahrradfahrerei gekostet in sagen wir mal den letzten 15 Jahren mit allem inklusive. Und was hätte dich stattdessen ein Auto gekostet?

    Das ist doch klar, dass mich meine Fahrräder weniger gekostet haben als das Auto. Fahrrad-Neuanschaffungen in den letzten 15 Jahren ca. 3000,- EUR + ca. 1000,- EUR für Wartung, Zubehör. Im selben Zeitraum zwei Gebrauchtwagen für 5500,- EUR und 7000,- EUR, Restwert jeweils 1000,- EUR, dazu Steuer + Versicherung jährlich ca. 700,- EUR + Reparaturen, Wartung, Sprit, ...

    Aber mit dem Auto bin ich in den letzten 15 Jahren auch mehr Kilometer gefahren als mit dem Fahrrad. In diesem Jahr ist es, auch wegen Corona, zum ersten Mal anders und ich habe bislang mehr Kilometer auf dem Fahrrad als mit dem Auto zurückgelegt. Seit fünf Jahren habe ich das Auto nur noch für Fahrten genutzt, auf denen das Fahrrad tatsächlich (für mich) nicht in Frage kam: Meistens auf Strecken > 200km und/oder wenn ich einen 1,2 Tonnen schweren Anhänger zu ziehen hatte.

    Mein Alltagsrad ist jetzt 18 Jahre alt, hat damals 1.100,- EUR gekostet. Damit komme ich auf einen Wertverlust von 61,- EUR / Jahr, wenn ich das Fahrrad als komplett abgeschrieben ansehe.

    Seitdem ich durch das regelmäßige Fahren etwas kräftiger in die Pedale trete, ist ca. alle zwei Jahre für 150,- EUR ein neuer Antriebsstrang fällig, vor zwei Jahren wurden zum ersten Mal komplett die Bowdenzüge erneuert. Einmal im Jahr gibt es einen Satz neuer Bremsbeläge (35,- EUR) und die Reifen fahre ich schon länger als 5 Jahre, aber die könnten demnächst mal ersetzt werden. Vor drei Jahren habe ich mir für den Winter Spikereifen gekauft, die ich sicherlich auch noch im kommenden Winter fahren kann, bevor ich runtergefahrene Spikes austausche oder die Reifen komplett erneuere.

    Von der Erneuerung der Verschleißteile abgesehen, waren bei diesem Rad noch nie Reparaturen fällig, da hatte ich sicherlich auch Glück. Selbst wenn ich alle 5 Jahre die Anschaffung von Zubehör wie einer Lenkertasche oder Satteltaschen mit einrechne und annehme, dass morgen das Licht ersetzt werden müsste, komme ich tatsächlich nur auf 5,3 Ct/km bei 4000km, die ich mit diesem Rad normalerweise im Jahr fahre.

    Jetzt könnte man vielleicht noch einrechnen, dass ich mehr esse oder dass sich die Hosen schneller durchscheuern oder T-Shirts häufiger gewaschen werden müssen...

    Das Rennrad sehe ich als Hobby und nicht als Verkehrsmittel, so dass sich der Kostenvergleich mit dem Auto eigentlich nicht stellt. In den letzten beiden Monaten bin ich damit ca. 2000km gefahren (wegen Corona-bedingter fehlender Alternativen so viel wie sonst im ganzen Jahr), im Winter fahre ich damit eher gar nicht. Die einzigen Wartungskosten sind bislang für Kettenöl, Flickzeug und neue Schläuche angefallen, insgesamt keine 100,- EUR seit der Anschaffung vor drei Jahren.

    Unter Annahme eines Wertverlustes von 500,- EUR in den letzten drei Jahren und wenn ich davon ausgehe, dass ich auch bei diesem Rad im kommenden Jahr den Antriebsstrang erneuere (was sich wegen sorgsamerer Pflege und der Tatsache, dass das Rad vor allem bei schönem Wetter gefahren wird, derzeit eher nicht abzeichnet), wenn ich mir noch in diesem Jahr neue Reifen kaufe und jährlich Pflegemittel für 25,- EUR verbrauche, komme ich auf 11,5 Ct./km bei 2500 km/Jahr, wovon der größte Anteil auf den recht hoch angesetzten Wertverlust zurück zu führen ist. Ich gehe auch davon aus, dass dieses Rad nicht so lange halten wird wie mein Alltagsrad.

    Das Brompton ist auf die gefahrenen Kilometer gerechnet sicherlich mein teuerstes Fahrrad. Außer der Anschaffung und etwas Kettenöl hat das aber bislang keine Kosten verursacht, sondern eher Geld und Nerven gespart, ein großes Fahrrad in der Bahn mitzunehmen.

    Und dann ist da noch der Fahrradanhänger, der auch nur vergleichsweise wenige Kilometer fährt, weil er vor allem für Einkäufe beim nahen Supermarkt oder Getränkemarkt oder für die Fahrt zur Deponie eingesetzt wird. Da muss sich auch noch zeigen, wie lange der hält und wie häufig mal was kaputt geht. Auf der anderen Seite werde ich demnächst mein Auto abschaffen, das ich auch wegen dieses Anhängers nicht mehr brauche.

    "Genau das" nicht unbedingt, die PM klingt danach, als wären alle 4 in die selbe Richtung gefahren und in dieser Richtung auch auf der richtigen Seite, also kein Radfahrer-Gegenverkehrsunfall (so klingt Dein Beitrag, als wenn Du davor gewarnt hättest), sondern Überholunfall.

    Du hast recht. Die beiden Radfahrer sind stadteinwärts auf der rechten Straßenseite gefahren. Das Unfallszenario, vor dem ich besonders gewarnt habe, war eine Berührung zweier Radfahrer im Gegenverkehr, durch die einer in den Gegenverkehr auf der Fahrbahn stürzt.

    Letzlich ist es aber egal: Der Zustand an der Harsefelder Straße wird ja nicht dadurch besser, dass dieser Unfall sich anders zugetragen hat. Und auch nicht an allen anderen Straßen, wo man hier Radfahrer in beiden Fahrtrichtungen gemeinsam mit den Fußgängern auf einen Mini-Weg zwingt.

    Andererseits hätte sich dieser Unfall auf jedem anderen "Radweg" oder Radfahrstreifen genauso ereignen können.

    Ihr hattet Recht, ich habe meine Zeit verschwendet und hätte von Anfang an gegen diese unwillige und inkompetente Verwaltung vor Gericht ziehen sollen.

    Gerade erst ging es hier auch um die Harsefelder Straße und um die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie. Seit Jahren warne ich genau vor diesem Szenario, dass auf dem schmalen Zweirichtungs-"Radweg" beim Zusammenstoß zweier Radfahrer die Gefahr besteht, dass dabei einer in den Gegenverkehr auf die Fahrbahn stürzt.

    Jetzt ist genau das passiert: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59461/4610084

    :(

    Deshalb sage ich ja, dass man das ändern muss. Das Auto hat doch die ganzen Strukturen auf dem Land zerstört, weil es immer einfacher und bequemer wurde, größere Distanzen zurück zu legen. Einerseits wurde die Versorgung auf dem Land immer schlechter, andererseits konnten sich immer mehr Menschen den Luxus erlauben, im Grünen zu wohnen und in der Stadt zu arbeiten.

    Wenn das Autofahren teurer wird, rechnet es sich nicht mehr, aus der Nähe seines Arbeitsplatzes wegzuziehen. Wenn es teurer wird, zum Einkaufen in die nächste Stadt zu fahren, steigt die Nachfrage nach Angeboten vor Ort. Wenn die Menschen weniger bereit sind, große Strecken zwischen Arbeitsplatz und Wohnort zu pendeln, wird es neue Arbeitsplätze auch auf dem Land geben und es wird sich nicht alles weiter in den Städten konzentrieren.

    Wir erleben doch gerade, was aufgrund der Corona-Beschränkungen auf einmal möglich ist. Auf einmal kann man doch im Home-Office arbeiten und muss nicht jeden Tag zu einem Schreibtisch ins Büro fahren. Natürlich geht das nicht in jedem Job, aber lass uns doch wenigstens mal dort anfangen, wo es schon geht. Wenn diejenigen, die auch gut von zuhause arbeiten können, nicht mehr in die nächste Stadt zur Arbeit fahren, dann steigt auf einmal auch die Nachfrage nach Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, weil man nicht mehr auf dem Nachhauseweg von der Arbeit auch noch den Einkauf mit erledigt. Im nächsten Schritt gibt es dann auch wieder einen Einkaufsmarkt, eine Poststelle und einen Frisör in den Dörfern und damit weitere Gründe weniger, durch die Gegend zu fahren. Ich glaube, dass man die Spirale umkehren könnte.

    Guter Vorschlag (hat aber so langsam wirklich nichts mehr mit der neuen StVO zu tun).

    Man kann Micro-Hubs einrichten, die von den Logistikunternehmen (von allen) beliefert werden. Von dort wird von lokalen Unternehmen weiter zugestellt, bevorzugt mit kleinen elektrischen Fahrzeugen, Lastenfahrrädern, Handkarren. Bei Nichtzustellbarkeit, kann man alle Pakete dort abholen, optional mit automatischer Ausgabe wie bei einer DHL Packstation.

    Die Zustellung auf der letzten Meile muss extra kosten.

    Wie lässt sich dieser gordische Knoten zerschlagen? Hast du die Axt dafür?

    Weniger Autos! Autofahren muss teurer werden, Autos im öffentlichen Raum abzustellen, muss teurer werden. Die Alternativen zum Auto müssen attraktiver werden. Behinderungen und Gefährdungen durch parkende Autos dürfen nicht mehr bagatellisiert werden.

    Nicht das Wohnen in der Stadt muss teuer sein, sondern vor der eigenen Wohnung in der Stadt ein eigenes Auto zu parken muss teuer sein.

    Dort, wo es einen attraktiven ÖPNV gibt, muss eine PKW-Maut eingeführt werden, mit deren Einnahmen der ÖPNV weiter ausgebaut wird.

    Heißt konkret: Wer günstig auf dem Land wohnt, zahlt mehr für die weiten Wege, die er dafür zurücklegen muss und wer sich in der Stadt trotz eines attraktiven ÖPNV-Angebots ein eigenes Auto vor die Tür stellen mag, muss auch dafür extra zahlen. Am Stadtrand muss es P&R-Parkplätze geben, auf denen man sein Auto günstiger abstellen kann, als wenn man damit in die Stadt fährt. In den Städten müssen Autos mehr gemeinsam genutzt werden, damit weniger ungenutzte Fahrzeuge im Weg herum stehen und wertvollen Platz fressen.

    Wenn es teurer wird, auf dem Land in die nächste Stadt zum Einkaufen zu fahren, werden auch wieder mehr Angebote vor Ort entstehen, evtl. in Verbindung mit neuen Lieferkonzepten. In dem 800-Einwohner Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gab es früher zwei Bäcker, einen Fleischer, einen kleinen Lebensmittelladen, eine Poststelle, eine Sparkasse und eine Volksbank. Heute gibt es davon nur noch den Fleischer und der macht seinen größten Umsatz auf dem Wochenmarkt in der nächsten Stadt. Und selbst dort ist die Innenstadt fast ausgestorben, weil man seit den 1980er Jahren riesige Einkaufsmärkte am Stadtrand gebaut hat und dort nicht nur die Menschen aus dem Umland zum Einkaufen hinfahren, sondern selbst die Bewohner der Innenstadt zum Einkaufen an den Stadtrand fahren. Eine absolut katastrophale Stadtplanung, die auf dem feuchten Traum einer autogerechten Welt basiert.

    Das geht alles nicht von jetzt auf gleich, sondern muss stufenweise eingeführt und die Kosten schrittweise erhöht werden. Autofahren und Autoparken muss umso teurer werden, je mehr Alternativen verfügbar sind. Und als allererstes muss man endlich damit aufhören, die selben Fehler immer weiter zu begehen.

    A propos Stade: Hier gibt es bislang nicht eine einzige Fahrradstraße, aber ich könnte mir einige vorstellen. In erster Linie sehe ich dabei auch die symbolische Wirkung. In anderen Fällen handelt es sich um Einbahnstraßen, die derzeit noch nicht für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben sind, obwohl die Voraussetzungen dafür vorliegen (Tempo 30 und ausreichende Breite). Mein Vorschlag ist, dort nicht nur die Einbahnstraße in Gegenrichtung freizugeben, sondern dies gleich mit der Ausweisung als Fahrradstraße zu verbinden, damit erst gar nicht die Frage aufkommt, ob Radfahrer, die entgegen der Einbahnstraßenrichtung fahren, weniger Rechte hätten.

    Dass Radfahrer in einer Fahrradstraße auch "den Verkehr" behindern dürfen, halte ich in solchen Situationen auch für hilfreich, damit mehr Radfahrer Abstand zu den parkenden Autos halten und sich nicht an den Rand drängen lassen. Die Symbolwirkung einer Fahrradstraße kann somit auch die Sicherheit erhöhen, denn lange nicht jeder Radfahrer fährt mit breitem Kreuz selbstbewusst mitten auf der Fahrbahn.

    Ihr müsst berücksichtigen, dass die Stadt Stade in Sachen Radverkehrsförderung der Zeit um mindestens 25 Jahre hinterher hinkt. Natürlich gibt es auch in anderen Städten Probleme, aber wenn ihr mal hierher kommt, wird es euch wie eine verkehrspolitische Zeitreise in die 1970er Jahre vorkommen.

    Ich wäre da schon zuversichtlich. Die aktuelle Sanktion in Form eines Punktes sollte dafür Motivation genug sein.

    Ich glaube nicht, dass es alleine damit getan ist. Es muss klar werden, dass öffentlicher Raum wertvoll ist und dass es etwas kosten muss, wenn man ihn für nicht-öffentliche Zwecke nutzt. Für mich heißt das, dass das Parken privater Kfz im öffentlichen Raum grundsätzlich kostenpflichtig sein muss. Wo genug Platz vorhanden ist, können die Kosten niedriger angesetzt werden und ggf. auch ganz entfallen, wenn der Aufwand zur Bewirtschaftung des Parkraumes in keinem Verhältnis zu dessen Nutzen steht. Aber je enger es wird, desto kostbarer ist der Platz und umso weniger kann man hinnehmen, dass dieser Platz einfach nur kostenlos mit Autos vollgestellt wird.

    Regelmäßige Flächen für Lieferdienste sind erforderlich, aber auch die müssen etwas kosten. Das bedeutet aber auch, dass Paketsendungen teurer werden müssen. Im Idealfall stärkt das auch den lokalen Einzelhandel und nicht nur Jeff Bezos.

    Aber grundsätzlich ist es möglich, das Kfz-Parken auch in einer Fahrradstraße zuzulassen. Ob es sinnvoll ist, muss im Einzelfall entschieden werden.

    Auf einer als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgewiesenen Straße mit Zusatzzeichen "Anlieger frei" ist das aber aus meiner Sicht grundsätzlich nicht möglich. Es geht um diese Stelle. https://goo.gl/maps/aAj6UKABNPTXF84f6

    Mögen nicht, aber es muss eben erledigt werden

    So hatte ich es auch gemeint. Manchmal frage ich mich auch, warum ich mich für Kleinigkeiten auf den Weg machen muss, aber das ist unabhängig davon, ob ich mit der Bahn, dem Auto oder dem Fahrrad fahre. Es ist eher so, dass ich einer Fahrradfahrt dann noch am ehesten etwas abgewinnen könnte (der Weg ist das Ziel), dass ich mir für die Fahrzeit in der Bahn etwas zu lesen mitnehmen würde und dass mir solche Fahrten im Auto am sinnlosesten erscheinen.

    Ohne den Zaun wäre es vielleicht noch möglich gewesen, dem Anhänger auszuweichen. Die 71-jährige konnte sich noch auf der Mauer in Sicherheit bringen, die 56-Jährige nicht. Ob der Zaun den Anhänger aufgehalten, abgelenkt oder zumindest soweit abgebremst hätte, dass die Fußgängerinnen dadurch geschützt gewesen wären, ist natürlich Spekulation und die Tatsache, dass der Anhänger bereits vorher in diesen "Kanal" gerollt ist, wirklich ein sehr unglücklicher Zufall. Und es ist natürlich auch nicht auszuschließen, dass die Frau auch ohne den Zaun von dem Anhänger erfasst worden wäre.

    Murphy's Law: If anything can happen, it will happen.

    Nicht jeder findet Pop-Up Bikelanes gut: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropo…fahrer-li.84666

    Tenor: Es gibt immer mehr Autos und das sei als "Abstimmung mit den Rädern" zu verstehen, dass die Leute vor allem eine bessere Infrastruktur für den MIV wünschen. Autofahren sei außerdem für viele Menschen alternativlos (in Berlin?) und Radfahren nur etwas für ein paar Privilegierte, die es sich leisten könnten, in der Nähe ihrer Arbeitsstätte zu wohnen.

    Der Autor des Artikels setzt sich auch gleich selbst in die Opfer-Schublade, dass man heutzutage sowas ja gar nicht mehr äußern dürfe, ohne als rückständig belächelt zu werden.

    Im Verkehrsportal gab es auch keine neuen Erkenntnisse. Ein User, dessen Lieblings-VZ gemäß seiner Signatur das [Zeichen 254] ist, war sich ganz sicher, dass Rot in jedem Fall Vorfahrt hat. Als stiller Mitleser hier im Forum wusste er aber auch bereits, dass es sich bei Blau um einen Radfahrer handelte. Auf Nachfrage, ob er die Situation genauso einschätzen würde, wenn Blau das Auto und Rot der Radfahrer wäre, gab es keine Antwort mehr.

    Ansonsten fürchte ich, dass das VP und ich keine Freunde werden und meine Mitgliedschaft dort vermutlich nicht von langer Dauer sein wird :saint:

    http://www.verkehrsportal.de/board/index.php?showtopic=128776

    Dieser Weg ist selbstverständlich auch mit [Zeichen 240] versehen, wenn auch nicht an der im Bild zu sehenden Kreuzung. In Neukloster geht es munter hin und her mit den blauen Schildern: Mal links, mal rechts und alles ohne Sinn und Verstand.

    Die schwer verletzte Frau ist übrigens inzwischen verstorben :( Das ist damit der dritte tödliche Unfall mit Fußgängern in diesem Jahr im Landkreis Stade.

    *edit: Link zum Update der Polizeimeldung https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59461/4607060

    Die Wortwahl des Pressesprechers finde ich wieder mal unterirdisch "wurde von dem Fahrzeug über die Mauer in den dortigen Garten katapultiert". Herr Bohmbach scheint nicht den Hauch von Anstand und Mitgefühl zu besitzen.