Zumindest bei den beiden oberen Bildern hätte man mit dem Müllsack lieber den "Radweg" abgedeckt und nicht nur das ![]()
Beiträge von Yeti
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Schrödingers "Radwege"
Dieser hier ist so mies, dass selbst die Verkehrsbehörde erkannt hat, dass man darauf besser nicht fahren sollte. Anstatt das VZ240 abzuschrauben, stellt man aber lieber noch weitere Verkehrszeichen auf, die vor abgestiegenen Radfahrern warnen.
Hier sehen wir den Beginn eines gemeinsamen Geh- und Radweges mit Benutzungspflicht. Die Benutzungspflicht beginnt an dieser Stelle 10m vor einem Baum, an dem man wohl besser absteigen soll, nachdem man vorher 7km völlig problemlos auf der Fahrbahn gefahren ist, weil es dort gar keinen "Radweg" gab, den irgendeine Verkehrsbehörde hätte benutzungspflichtig machen können, Der erste Gedanke mag bei vielen Radfahrern sein: "warum hier und nicht 20m weiter hinten", während ich mir eher die Frage gestellt habe "warum überhaupt?" und einfach auf der Fahrbahn weitergefahren bin. Es hat auch niemanden gestört, weil ich da völlig alleine unterwegs war. So viel zum Thema "außergewöhnliche Gefahrenlage".
Mindestens eines der Verkehrszeichen widerspricht hier den oder dem Anderen.
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Tja, danke für die Fahrradständer, aber von einer Nutzung wird man wohl besser absehen. Entweder kriegt man den Zossen nicht rein oder aber nach dem Einkauf nicht wieder raus:
Wer fährt denn auch mit dem Fahrrad zum Biomarkt?

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Wieso wer es kaufen will? Wer es zulassen will. Aber wenn der Platz nicht reicht, kann man auch verlosen:
Und nachdem wir ein halbes Jahr darüber diskutiert haben, einigen wir uns auf folgenden Kompromiss:
- Maut und Parkgebühren auf allen öffentlichen Flächen, gestaffelt (Angebot und Nachfrage: müsste auch der FDP gefallen).
- Tempolimit 120 km/h auf allen Autobahnen, 80km/h auf Landstraßen und 30km/h innerorts als Regelfall, 50 / 100 nur als Ausnahme unter bestimmten Voraussetzungen.
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Ich vermute, dass hier niemand die "Welt" abonniert hat, aber vielleicht interessieren auch die ersten Zeilen:
Andere hingegen werden selbst tätig: https://www.berliner-zeitung.de/news/trotz-spe…rasse-li.108747
Henryk M. Broders Idee einer Autobesitzerlaubnis finde ich ganz interessant: Wer ein Auto kaufen will, muss vorher einen Antrag ausfüllen und begründen, wozu er das braucht und wo er das abstellt.

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Computer mit dem Obst drauf
Solange nicht das Obst selbst aus Chile oder Neuseeland kommt...
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Der Wohlstand ist die Quelle vieler Übel.
Nein, es ist die Bequemlichkeit. Der Wohlstand ermöglicht uns lediglich, es uns bequem zu machen und wir gebrauchen den Wohlstand für kaum etwas anderes als dafür, unsere Bequemlichkeit zu erhöhen. Daher haben wir Luxusprobleme wie Übergewicht, Diabetes, mit Autos verstopfte Städte, Umweltzerstörung und Containerschiffe voller Dinge aus China, die eigentlich niemand braucht.
Bequemlichkeit war mal lebensnotwendig: Nicht mehr zu jagen als man braucht, um Kräfte zu schonen und die Ressourcen zu bewahren, von denen man abhängig ist. Es ist bezeichnend, wie schnell die Menschen zu Veränderungen fähig sind, wenn es der Bequemlichkeit dient. Aber umgekehrt scheint es fast unmöglich, Gewohnheiten zu verändern, die zunächst unbequem erscheinen.
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Umfrage zur Nutzung von (e)Lastenrädern: https://limesurvey.rz.tu-bs.de/index.php/366835?lang=de
Infos zum Projekt: https://lifecycling2.de/
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gelbe Linie wegdenken
Der Fahrer des gelben Fahrzeuges im Hintergrund dachte wohl, dass die gelbe Linie eine eigene DHL-Spur markiert.
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Das Argument, man könne eine plötzlich und unerwartete Tempo 30 Zone "übersehen", dürfte bei diesem Vorschlag, anders als bei einer Streckenbegrenzung, nicht zählen. Mal sehen, was der Raser-Lobby diesmal einfällt.
Dann müsste nur noch innerhalb von
auch mal kontrolliert werden. -
Wenn es eine Verkehrsfläche gibt, die nicht Teil einer Straße ist, muss man sie mit einem entsprechenden Schild gekennzeichnet sein (also z.B.
oder
), wenn dort das Radfahren nicht erlaubt sein soll.Korrekt.

Mein Einwand bezog sich aber auf Gehwege, die Teil einer Straße sind.
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Adsche : Das war eine Antwort auf den Vorschlag von 2und4zig , ob nicht jede nicht gesondert gekennzeichnete Fläche auch für die Benutzung durch Radfahrer freigegeben sein könnte. Hier
Mein Einwand sollte bedeuten, dass man in diesem Falle alles separat als Gehweg kennzeichnen müsste, worauf man derzeit auch ohne ein
nicht Radfahren darf. -
Funktioniert trotzdem seit Jahrzehnten gut so:
Das ist ein öffentlicher Weg, dessen Benutzung durch mehrspurige Fahrzeuge durch den Poller erschwert wird. Mit dem Motorrad könnte und dürfte man da meines Erachtens fahren, jedenfalls sehe ich auf dem Bild nichts, was dagegen spräche. Zum Glück scheinen das die Hells Angels in Hannover aber noch nicht mitbekommen zu haben, wenn Sie sagen, dass das seit langem gut funktioniert.
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Das würde bedeuten, dass jeder Gehweg, auf dem man auf gar keinen Fall Fahrrad fahren sollte, ein
bräuchte. Dafür müssten Hunderttausende neuer Schilder aufgestellt werden.Besser wäre eine einheitliche und rechtssichere Regelung, wie gemeinsame Geh- und Radwege ohne Benutzungspflicht gekennzeichnet werden sollen und unter welchen Voraussetzungen eine solche Kennzeichnung in Frage kommt. Würde bedeuten: Radfahrer fahren auf der Fahrbahn und dürfen ansonsten nur gekennzeichnete Wege benutzen.
Gut fände ich auch, wenn insbesondere beim
die Bedeutung darauf beschränkt wäre, dass solche Wege nur von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden dürfen, aber dass damit keine Benutzungspflicht sondern nur ein Benutzungsrecht verbunden ist. -
Erstaunlich: Am Kreisverkehr haben auch Radfahrer Vorfahrt!
https://www.tag24.de/dresden/bekomm…orfahrt-1655942
Eine Frage bleibt offen: Wann bekommt TAG24 den ersten Redakteur mit Führerschein?
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Bitte Hand hoch! Wer von euch selbst oder von euren ernstzunehmenden, nicht-gewohnheitsrasenden Bekannten wurde jemals "aus Versehen" mit 20+ km/h geblitzt? Nur weil er/sie ein Schild übersehen hat, ansonsten aber rücksichtsvoll und regelkonform Auto fährt?
Mir ist es vor etlichen Jahren tatsächlich mal auf der Autobahn passiert, dass ich ein 100er Schild übersehen habe und mit knapp 130km/h geblitzt wurde. Es war keine Baustelle, sondern vermutlich wegen einer Gefällestrecke angeordnet. Die Autobahn war dreispurig und auch recht frei, so dass ich davor problemlos 130km/h gefahren bin (Tempomat). Ich habe es wirklich nicht gesehen, entweder weil ich nicht genug aufgepasst habe oder weil die Sonne geblendet hat. Das hat mir meinen bisher einzigen Punkt in Flensburg eingebracht.

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Galt das mit dem einseitig in beide Richtungen fahren vorher für die gesamte Thuner Straße? Die ist immerhin rund 1 km lang.
Ja, ich habe schon häufiger Bilder von dieser unsäglichen Situation gezeigt. Alles mit Zweirichtungs-Radverkehr gemeinsam mit den Fußgängern zwischen B73 und Harsefelder Straße. Man mag es besser finden, dass man darauf nicht mehr fahren muss, aber mit der geplanten Anordnung von
![Zeichen 239 [Zeichen 239]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-239.png)
werden dort weiterhin Leute Fahrrad fahren und sich auch nicht darum scheren, dass sie das nur mit Schrittgeschwindigkeit tun dürfen. -
Demnach spricht wohl einiges dafür, dass die Regelung der Verhältnismäßigkeit widerspricht und vor Gericht scheitern würde.
Weißt du, wie das begründet wurde? Es ist doch erschreckend, dass eine Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 21 km/h nach Abzug immer noch als Kavaliersdelikt angesehen wird. Kritiker haben anfangs immer betont, dass das ja versehentlich mal vorkommen könne, dass man statt erlaubten 50km/h in der Ortschaft mit mehr als 71km/h unterwegs ist. Ich glaube hingegen, dass so etwas in den wenigsten Fällen aus Versehen passiert und dass bei einer höheren Kontrolldichte die Zahl dieser "Versehen" deutlich abnehmen würde.
Es wäre nach dem Scheitern des ursprünglichen Beschlusses eigentlich eine logische Konsequenz, die Zahl der Kontrollen deutlich zu erhöhen. Dafür bräuchte es natürlich zusätzliches Personal und vor allem den politischen Willen, solche Verstöße wirkungsvoll zu verfolgen. Notorische Raser würde man dann auch eher infolge eines zweifachen Verstoßes aus dem Verkehr ziehen können. Solange das Risiko, erwischt zu werden, gegen Null geht, helfen auch höhere Strafen nichts.
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Bußgeldkompromiss scheitert im Bundesrat
https://www.spiegel.de/auto/strassenv…61-abe4ac13d80d
Ich fürchte, dass die Grünen mit ihrer Blockade nichts erreichen werden, sondern dass sich alles nur noch länger hinzieht.
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Bei Hochbordradwegen kommt das auch vor, aber deutlich seltener.
Bei Hochbordradwegen kommt das genauso vor, aber dann sind es die Leute ja gewohnt, einfach auf den Gehweg auszuweichen. Immer schön nach unten treten...