Beiträge von Yeti

    Da sehe ich recht breite, aber schlecht oder nicht befestigte Seitenstreifen und sehe somit schon vorm inneren Auge, dass da gerne mal Radler in diesem abgedrängt werden ...?

    Ich kenne ähnliche Straßen hier auch und hatte da noch keine Probleme. Im Gegenteil: Auf solchen Straßen fahre ich am liebsten. Ich verhalte mich aber auch so, dass deutlich wird, dass ich nicht auf den unbefestigten Seitenstreifen ausweichen werde. :)

    Diabetes Typ II ist m.W. heute eine Volkskrankheit, die ihren Ursprung hauptsächlich in der industriellen Nahrungsmittelproduktion und in der allgemeinen Geringschätzung von Nahrungsmitteln hat.

    Die Haupt-Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 sind Bewegungsmangel und Übergewicht. Auch dafür wurden bei vielen die Weichen in der Kindheit gestellt. Ich würde auch nicht soweit gehen und sagen "selbst schuld", aber man kann etwas tun, das eigene Risiko drastisch zu senken.

    Das schreibe ich jetzt als jemand, der eine gewisse Veranlagung dazu hat, weil mein Vater und meine Großmutter väterlicherseits Typ2-Diabetiker waren und bei dem der Doc vor 7 Jahren auch schon Sorgenfalten auf der Stirn hatte, als er meine Blutwerte angeschaut hat. Inzwischen ist das aber überhaupt kein Thema mehr, nachdem ich 18kg abgenommen habe und 6000-7000km pro Jahr mit dem Fahrrad fahre.

    Schöne Idee. Vielleicht probiere ich in Stade auch mal den Bus aus. In den 12 Jahren, in denen ich hier wohne, bin ich ein einziges Mal mit dem Bus gefahren, weil man mit dem Fahrrad immer und sogar zu Fuß oftmals schneller ist. Das Angebot kenne ich daher kaum.

    Daran erhängen wir Schafdiebe und Leute die achtlos oder frevelhaft die Gefahr eines Wald- und Flurbrands verwirken.

    Und Radfahrer mit einer Körpergröße > 1,95m. Ich habe da mit meinen 1,83m noch drunter durch gepasst, ohne den Kopf einzuziehen, aber viel Platz war da nicht mehr. Nun ist das sicherlich kein "Radweg", den man im Dunkeln fahren sollte, weil man da ohnehin in irgendeinem Sandloch stecken bleibt, aber wenigstens einen weißen Streifen hätte man diesem Galgen doch spendieren können.

    Was haben wir denn hier in einer [Zeichen 274.1] ?

    Und dann noch mit unzulässigen Verkehrsmitteln genutzt... :)

    So stellt man sich 100% Spaß in Amelinghausen vor.

    Zitat

    Benutzungspflichtige baulich angelegte Radwege dürfen nur angeordnet werden, wenn ausreichende Flächen für den Fußgängerverkehr zur Verfügung stehen.

    VwV-StVO zu §2, Rn 9 neu interpretiert in Ebstorf

    Hinweis auf unzulässiges Geisterradeln

    Und im Hintergrund nochmal [Zeichen 240] und [Zeichen 274.1]

    "Lustiger" Streich eines Vatertagsausfluges?

    Der Versuch, die Navigarion auf der Rückfahrt mit einem einfachen "Goto Heimatort" dem Garmin Edge zu überlassen, führte mich über den Wilseder Berg, das Epizentrum der Lüneburger Heide. Schöne Landschaft zum Wandern, aber zum Radfahren ist der weiche Sand dann doch eher so mittel geeignet.

    Wer es dann noch für eine gute Idee hält, über die Wege diese Tore zu bauen...

    IMO ist damit auch ohne systematische Auszählung der Häufigkeit die Mutmaßung grundsätzlich zurückzuweisen, die Vokabel werde einseitig und parteiisch seitens einer vermeintlich sich mit Ihresgleichen solidarisierenden "Autopolizei" dazu benutzt, um Autofahrer auf Kosten der nicht-KFZ-Nutzer zu entlasten.

    Habe ich auch nicht behauptet, dass das nur gegen Nicht-Kfz-Nutzer verwendet wird. Der Begriff "übersehen" wird entschuldigend für den Unfallverursacher benutzt, weil man nicht schreiben mag "hat nicht geguckt", "hat nicht aufgepasst", "war mit der Komplexität der Situation überfordert" oder "hat die Situation falsch eingeschätzt".

    So werden nicht nur Radfahrer "übersehen", sondern auch mal Straßenbahnen oder Panzerkolonnen.

    Die Leute richten sich zwar danach, aber sie verstehen gar nichts.

    Das ist mir egal, ob sie es verstehen, solange sie sich daran halten.

    Vielleicht kann man es ja einfach auch mal aushalten, wenn jemand hupt? Wie wäre es damit?

    Ich halte das aus, keine Sorge. Viele, die sich auf der Fahrbahn bedrängt fühlen, weichen dann aber lieber auf Gehwege aus. Ich habe auch mit einigen gesprochen, die mir sagten, dass sie das Gefühl haben, mit dem Fahrrad nicht auf die Fahrbahn zu gehören. Die Piktogramme geben denen tatsächlich mehr Selbstvertrauen.

    Aber vielleicht könnte man auch einfach mal dafür sorgen, dass sich Autofahrer an die Verkehrsregeln halten. Wie wäre es damit? Innerorts dürfen Schallsignale meiner Kenntnis nach nur in Gefahrensituationen abgegeben werden und nicht, um seinen Unmut kundzutun. Ich bin eigentlich nicht bereit, immer nur auszuhalten, dass andere sich nicht an die Regeln halten und vor allem nicht, dass das als Selbstverständlichkeit hingenommen wird, selbst wenn dadurch andere behindert oder gefährdet werden.

    Polizei und Presse können ja gerne »vermutlich« oder »offenbar« ergänzen.

    Die Polizei sollte keine Vermutungen anstellen. Aber dass jemand gemäß Maltes Definition übersehen wurde, ist ebenfalls eine Vermutung: Die Polizei vermutet dann, dass zwar geguckt wurde, aber der Unfallgegner nicht wahrgenommen wurde / oder gar nicht werden konnte ("Toter Winkel", tiefstehende Sonne, dunkel gekleideter Radfahrer, ...).

    Was aber offensichtlich wäre:

    "...missachtete die Vorfahrt"

    "...missachtete den Vorrang"

    "...wechselte auf die Fahrspur, wo XY fuhr"

    "...überholte vor einer Kurve/Kuppe"

    Vielleicht gäbe es auch ein anderes Wort statt "missachten", das keine böse Absicht impliziert. Warum das passierte, wäre dann noch zu klären, ggf. vor Gericht. Stattdessen liefert die Polizei in ihren Pressemeldungen oftmals die Entschuldigung des Unfallverursachers auf Basis von Vermutungen gleich mit. Es wird damit regelmäßig versäumt, z.B. auf das Sichtfahrgebot hinzuweisen oder auf die besondere Sorgfaltspflicht beim Ausfahren aus einer schlecht einsehbaren Grundstücksausfahrt.

    Wer soll das verstehen?

    Die Leute haben hier bis heute nicht ansatzweise verstanden, dass man überhaupt mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren kann und dass das auch meistens erlaubt ist (und meistens zu Unrecht verboten). Gerade gestern wurde ich aus dem Beifahrerfenster lautstark auf einen linksseitigen "Radweg" hingewiesen, auf dem ich gefälligst zu fahren hätte: in einer T30 Zone!

    Wir fangen hier quasi bei Null an und daher ist das auch gut so, dass es gekennzeichnet wird, um die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass sich was geändert hat. Das richtet sich sowohl an die Autofahrer, als auch an die Radfahrer und es scheint zu funktionieren. In einer Straße wurde ich nicht mehr angehupt, seit die Piktogramme da sind. Außerdem sieht man seitdem mehr Fahrräder auf der Fahrbahn.

    Sobald das als normal akzeptiert ist, sollte man auf die Malerei verzichten, das ist richtig. Aber bis dahin können sie meinetwegen die ganze Stadt voller Fahrradpiktogramme malen, bis es auch der Letzte kapiert hat.

    Am Hofacker ist die Straße zwischen der Bockhorner Allee aus dem Stadtteil Haddorf und dem Brunnenweg.

    Unfallatlas | Kartenanwendung (statistikportal.de)

    2018 gab es am Bahnübergang Brunnenweg den tödlichen Unfall, als eine 15-jährige Schülerin noch bei geschlossener Halbschranke nach Durchfahrt des Zuges den Bahnübergang überquert hat und dann vom Zug aus der Gegenrichtung erfasst wurde.

    Man fragt sich, was in solchen Köpfen vorgeht.

    ...und warum solche Köpfe oben auf einem "Verkehrssicherheitsberater" sitzen.

    Ich kann kein Interesse erkennen, sich mit dem tatsächlichen Unfallgeschehen auseinanderzusetzen, geschweige denn, mit geltenden Vorschriften, technischen Regelwerken oder mit den Publikationen der Unfallforschung. Aber er ist nunmal die Polizei und hat deswegen von Amts wegen Recht und muss sich von solchen Nervensägen wie mir nichts sagen lassen.

    Immerhin ist bei der Stader Polizei die Geisterradler-Thematik aufgenommen worden. Ich hatte immer wieder darauf hingewiesen, dass das schwer vermittelbar ist, wenn es an Straßen wie Am Hofacker weiterhin vorgeschrieben ist (oder zumindest erlaubt wird), auf der falschen Straßenseite zu fahren. Man kann nicht einerseits erklären, dass es gefährlich und daher verboten ist und an anderer Stelle schreibt man es -angeblich aus Gründen der Verkehrssicherheit- vor.

    Endlich sind nun auch hier die Blauschilder weg und Piktogramme auf der Fahrbahn verdeutlichen die neue Regelung. Google Maps

    Vorher war dort Gehweg-Geisterradeln vorgeschrieben, trotz T30 auf der Fahrbahn. Zuletzt hatte sich der "Verkehrssicherheitsberater" der Stader Polizei noch dafür ausgesprochen, das Gehweg-Geisterradeln dort weiterhin zumindest zu erlauben. Seiner Meinung nach nicht trotz, sondern gerade wegen einer dort befindlichen Behinderteneinrichtung. Hier wollte die Stader Polizei also bis zuletzt angeblich aus Gründen der Verkehrssicherheit auch noch Radfahrer in beiden Fahrtrichtungen auf den Gehweg zu den besonders schützenswerten Fußgängern zwingen oder es zumindest zulassen, dass man dort fährt.

    Zwischen 2017 und 2020 gab es in dieser Straße 4 Fahrradunfälle an den nicht einsehbaren Grundstücksausfahrten. An den Ausfahrten hatten sich die Anlieger teilweise schon selbst Warnhinweise angebracht.

    Schon vor drei Jahren wurden am Kreisverkehr die Radwegfurten entfernt und ich dachte damals schon, dass nun auch bald die [Zeichen 240] wegkommen. Das hat hat dann aber noch deutlich länger gedauert.

    Hier noch ein Bild von 2018, damals noch mit "Radweg"-Furt auf die Geisterfahrer-Seite, dafür aber ohne Fußgängerüberweg.