Beiträge von Yeti

    Bei dem Streit ging es um die Straße, wo das Zusatzzeichen [Zusazzeichen 1000-32] in einer anderen Richtung und nicht direkt unter dem [Zeichen 220-20] hängt.

    Wenn man mit dem Fahrrad vom Rand der Fußgängerzone aus in diese Straße fährt, sieht man nur das Zeichen 220 oben an der Hausecke.

    Aus der anderen Blickrichtung an der selben Ecke dann auch mit Zusatzzeichen:

    [Zeichen 267][Zusatzzeichen 1022-10] findet man nur ganz am Anfang.

    Im Fall des obersten Beitrages wird es auch immer zu Lasten der Radfahrer ausgehen, wenn etwas passiert: Die Einen brettern mit >25km/h den freigegebenen Gehweg hinab und die anderen kommen ihnen auf einem linksseitigen, nicht dafür freigegebenen "Radweg" mit 1,30m Breite entgegen.

    Da würde ich tatsächlich eine Sperre auf den ehemaligen "Radweg" stellen und deutlich machen, dass die gesamte Fläche nur für Fußgänger da ist. Dafür müsste man sicherlich baulich auch was machen, damit man deutlich auf die Fahrbahn geführt wird. Außerdem bleibt es unklar, ob es sich um einen Angebotsradweg handelt, der sich neben einem freigegebenen Gehweg befindet, oder ob das [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] die gesamte Nebenanlage bezeichnet.

    man sieht doch, was gemeint ist?

    Aber nicht jeder sieht das. Vor einiger Zeit war in der Zeitung eine Geschichte zu lesen, dass es in einer der fehlerhaft beschilderten Einbahnstraßen eine Auseinandersetzung zwischen einem SUV-Fahrer und einem Radfahrer gegeben hat. Der Autofahrer hatte den Radfahrer bedroht und beleidigt, weil dieser seiner Meinung nach verkehrt herum durch die Einbahnstraße gefahren sei und der Radfahrer hat ihm daraufhin den Seitenspiegel eingeklappt und eine Anzeige erhalten. Wenn solche Fälle am Ende noch vor Gericht landen, zählt nur das, was tatsächlich korrekt angeordnet wurde und nicht das, was man glaubt, was damit gemeint sein könnte. Und man weiß ja, dass das Einklappen eines Seitenspiegels vor Gericht schwerer wiegt als Drohungen und Beleidigungen, die sich gegen Radfahrer richten.

    Trotzdem offenbar zu kompliziert für die Stader Verkehrsbehörde oder den Bauhof, eine Anordnung korrekt zu erstellen oder umzusetzen. Das ist das Ergebnis nach 23 Jahren Prüfung einer Maßnahme aus dem Radverkehrskonzept aus dem Jahr 1999.

    Gerade habe ich Rückmeldung von der Verkehrsbehörde bekommen: Die Freigabe der Einbahnstraße wurde nicht angeordnet und die Kommunalen Betriebe haben dieses Schild nicht montiert. Allerdings wird ein solches Schild an anderer Stelle vermisst. Offenbar hat hier jemand zur Selbsthilfe gegriffen. Ich bin unverdächtig, weil ich selbstverständlich das richtige Zusatzzeichen verwendet hätte.

    Schlechte Nachricht: Mit einer offiziellen und korrekt ausgeführten Freigabe ist wohl auch in nächster Zeit nicht zu rechnen.

    Ich kann mir das nur durch absolutes Desinteresse erklären.

    1. Zusatzzeichen hängen immer unter dem Verkehrszeichen, dessen Bedeutung sie einschränken oder eingrenzen.

    2. Verkehrszeichen, die nur allgemein geltende Verkehrsregeln wiedergeben, dürfen nicht angeordnet werden.

    3. Mehrere Verkehrszeichen untereinander dürfen nur angeordnet werden, wenn sie sich auf die selbe Verkehrsart beziehen.

    Falsches Zusatzzeichen

    Das [Zeichen 220-20][Zusazzeichen 1000-32] hängt rechts neben der Toreinfahrt, die man im Hintergrund sieht. Vorher ist die Einbahnstraße auch mit [Zeichen 267][Zusatzzeichen 1022-10] freigegeben, aber auf den letzten 20m nicht mehr. Auch zwischendrin wird auf das [Zusazzeichen 1000-32] unter dem [Zeichen 220-20] verzichtet.

    In diesem Gebäude ist der Sitz der Stader Verkehrsbehörde

    Unter dem [Zeichen 220-20] fehlt das [Zusazzeichen 1000-32]

    Auch hier ohne Hinweis, dass einem Radfahrer entgegen kommen können.

    Ein Dauerthema, das unheimlich kompliziert zu sein scheint: Wie gibt man eigentlich eine Einbahnstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung frei? Ein blick in die Anlage 2 zur StVO würde helfen und da sind sogar die richtigen Verkehrszeichen und Zusatzzeichen abgebildet. Anlage 2 StVO 2013 - Einzelnorm (gesetze-im-internet.de)

    So kompliziert ist es eigentlich auch gar nicht: Einmal [Zeichen 267][Zusatzzeichen 1022-10] und auf der anderen Seite [Zeichen 220-20][Zusazzeichen 1000-32].

    Trotzdem offenbar zu kompliziert für die Stader Verkehrsbehörde oder den Bauhof, eine Anordnung korrekt zu erstellen oder umzusetzen. Das ist das Ergebnis nach 23 Jahren Prüfung einer Maßnahme aus dem Radverkehrskonzept aus dem Jahr 1999. Dabei hängt das richtige Zusatzzeichen bereits oben unter dem [Zeichen 239], wo es auf der Gefällestrecke absolut nichts zu suchen hat.

    Aber wer jeden Tag 10-20km zur Arbeit mit dem Auto pendeln muss, da siehts schon ganz anders aus.

    Ich glaube, dass das überbewertet wird (Ausnahmen bestätigen die Regel). Wer täglich 20km einfache Strecke zur Arbeit pendelt, also 40km am Tag fährt, hat bei einem angenommenen Verbrauch von 8l/100km und 22 Arbeitstagen monatliche Mehrkosten in Höhe von 35,- EUR. Bei den meisten Leuten, die gerade über die hohen Preise jammern, ist das nur ein kleiner Bruchteil der Kosten, die das Auto im Monat verursacht. Mit einer sparsameren Fahrweise, durch die man nur 7l/100km statt 8l/100km verbraucht, könnte man davon bereits wieder knapp 20,- EUR einsparen. Und wenn man eine Fahrgemeinschaft bildet, kann man die Benzinkosten bereits halbieren.

    Wie gesagt: Da gibt es auch andere, für die auch diese 35,- EUR und sogar die verbleibenden 15,- EUR schwer zu wuppen sind, die keine Fahrgemeinschaft bilden können und denen sollte man meiner Meinung nach auch gezielt helfen (und das nicht nur beim Benzin, sondern auch beim Wohnen/Heizen und wegen der gestiegenen Lebensmittelkosten). Aber die allgemeine Hysterie ausgerechnet über den Benzinpreis halte ich für unbegründet. Erst recht, wenn man das große Leid der Ukrainer betrachtet.

    Und da hört die Bereitschaft großer Teile der Gesellschaft dann auf...

    Allerdings. Am Sonntag geht (fährt) man zur "Stand-with-Ukraine"-Solidaritäts-Demo und am Montag echauffiert man sich über die hohen Spritpreise.

    Ich fürchte, dass wir die aktuelle Bedrohung immer noch unterschätzen. Man mag sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn die Nato in den Krieg eingreift, weil z.B. ein Marschflugkörper in Litauen, Polen oder Rumänien einschlägt und der Bündnisfall ausgerufen wird.

    Ich bin selbst hin- und hergerissen. Einerseits hat die Ukraine selbstverständlich das Recht auf Selbstverteidigung und es ist absolut bewundernswert, was die Menschen dort leisten. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass die Ukraine der russischen Armee so viel Gegenwehr entgegensetzen könnte. Auf der anderen Seite ist es aber auch die Frage, wie es letztlich enden wird: Wie viel Leid wird noch angerichtet und wie weit wird Putin noch gehen, je weiter er isoliert ist und je mehr Rückschläge er einstecken muss? Was wird die Nato tun, wenn Putin Giftgas oder Atomwaffen in der Ukraine einsetzt? Eines ist klar: Putin wird keinen Rückzieher machen.

    Der beste Ausweg besteht meiner Meinung nach darin, dass Putin von den eigenen Generälen aus dem Verkehr gezogen wird. Aber muss man sich ja fragen, was danach kommt. Wenn der russische Geheimdienst oder das Militär die Führung übernimmt, sind wir zwar Putin los, aber damit herrscht ja auch kein Frieden und solange jeder Widerstand aus der Bevölkerung unterdrückt wird und alle Medien staatlich kontrolliert sind, wird es auch für die russische Opposition schwierig, sich zu formieren. Ich bewundere den Mut der Menschen, die in Russland trotzdem auf die Straße gehen.

    Wäre eine Kapitulation der Ukraine überhaupt ein Ausweg? Könnte die internationale Gemeinschaft durch andauernde Sanktionen Putin trotzdem noch in die Knie zwingen und die Souveränität der Ukraine mittelfristig wieder herstellen? Oder hätte man damit für die nächsten 50 Jahre einen Dauerkonflikt geschaffen?

    Es liegt an dem Namen "Oederquart-Kajedeich".

    Da ist im dichten Nebel "aus ungeklärter Ursache" der Unfall passiert, wo die Pozilei hinwollte und dann auf dem Weg dahin "aus ungeklärter Ursache" im dichten Nebel selbst einen Unfall gebaut hat.

    Hier: Google Maps Fahre da selber gerne mit dem Rennrad, aber (Notiz an mich) lieber nicht bei dichtem Nebel.

    Und deshalb ist es auch absoluter Blödsinn, den Spritpreis für alle zu senken. Wer es sich jetzt leisten kann, mit einem dicken Auto mit 200 km/h über die Autobahn zu brettern, beweist damit, dass er keine Hilfe benötigt. Was wir brauchen sind gezielte Hilfen für diejenigen, für die die hohen Energiepreise tatsächlich bedrohlich sind. Und das gilt vor allem auch für's Heizen der Wohnung.

    Komisch, darüber gab es gar keine Pressemitteilung der Stader Polizei. :)

    Zuletzt gab es nur diese Meldung, dass sie einen Streifenwagen zu Schrott gefahren haben.

    POL-STD: 20-jähriger Autofahrer prallt im dichten Nebel in Kehdingen gegen einen ... | Presseportal

    Zitat

    In der Ortsmitte Assel hatte der 42-jährige Fahrer dann aus bisher ungeklärter Ursache im dichten Nebel die Kontrolle über seinen VW-Bus verloren. Der Streifenwagen kam am Eingang der dortigen Rechts-Links-Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr weiter über einen Parkplatz und prallte zunächst gegen die Scheibe eines ehemaligen Einzelhandelsgeschäfts und dann schließlich gegen eine Garage.

    Hat jemand einen Verdacht, was die "ungeklärte Ursache" sein könnte, aus der man im dichten Nebel in dieser Rechts-Links-Kurve von der Fahrbahn abkommen könnte? Google Maps

    Der Gasvertreter Gerhard S. verzichtet auf die Ehrenbürgerschaft der Stadt Hannover. Gute Entscheidung! Wer will schon Ehrenbürger von Hannover sein?

    Spoiler anzeigen

    Als jemand, der 18 Jahre in Braunschweig gelebt hat, könnte ich auch fragen "Wer will schon Bürger von Hannover sein?"

    Dieser Verzicht ist sicherlich unterm Strich lukrativer als ein Verzicht auf die Aufsichtsratsposten bei seinem Kumpel Wladimir.

    Gerhard Schröder verzichtet auf Ehrenbürgerschaft der Stadt Hannover - DER SPIEGEL

    Vielleicht wird er ja nun stattdessen Ehrenmitglied der Hells Angels

    Strippenzieher im Vorruhestand: Der Pate geht von Bord - taz.de

    Dem möchte ich allerdings entschieden widersprechen!

    Für einen Atheisten, der in der Religion vor allem anderen eine Gefahr sieht, mag deine Aufzählung und Einschätzung zutreffend sein.

    Für einen Menschen mit einer Weltanschauung die Religionen gegenüber offen ist und der sich nicht damit begnügt, Religion als etwas Gefährliches für die Menschen zu begreifen, trifft deine Einschätzung nicht zu. Dabei ist es nicht entscheidend, ob derjenige selbst ein religiöser Mensch ist.

    Ich finde den Vergleich ganz treffend, und zwar vor allem aus dem einfachen Grund, dass die Autovernarrtheit nicht auf Fakten sondern auf Dogmen aufbaut. Sobald man diese Dogmen in Frage stellt, bricht das System in sich zusammen.