Ich hab mal irgendwo gehört, dass die Radverkehrsbeauftragte vom OB Raff ordentlich "eingenordet" wurde, was ihre Rolle angeht. Meinst du, du würdest dich da einigermaßen "einleben" können?
Ich würde da erst einmal völlig unvoreingenommen ans Werk gehen. Immerhin erlässt ein RVB ja keine straßenverkehrsrechtliche Anordnungen. Da bedarf es dann schon eher die Überzeugungskraft bei den Entscheidungsträgern, dass die StVO bis hin zur aktuellen Novelle inklusive der Verwaltungsvorschrift auch mal mutig umgesetzt wird. Anstatt immer nur Leserbriefe an den Münchener Merkur zu schreiben, würde sich für mich die Möglichkeit eröffnen, mit den richtigen Ansprechpartnern auf Augenhöhe hoffentlich sachliche Dialoge zu führen und langsam aber sicher den sturen Betonkern jahrzehntealter Ansichten und Überzeugungen von innen auszuhöhlen. Ich weiß jedoch nicht, ob hierfür meine Dialogpartner erst selbst irgendwann in Rente gehen müssen oder ich freiwillig bis 87 arbeiten werde, um meine gesteckten Ziele wenigstens halbwegs zu erreichen.