Beiträge von cubernaut

    Darf ich mal bitte richtigstellen: Ich habe nicht den Eindruck, das hier über Hermann Knoflacher hergezogen wird.

    Sondern, dass Du ihn nicht richtig verstanden hast, dass Du ihn falsch wiedergibst und dass Du die vielfältige Kritik an der Ullie-Interpretation und den Ullie-Forderungen als "Anti-Knoflacher" darstellst.

    Diesen Beitrag habe ich gesucht, bevor ich ihn selbst geschrieben hätte.

    Moin,


    Ich hatte mal gehört, dass es Berechnungen gab, dass ein „Nichtvegetarier“ mehr CO2-Ausstoß auf einem BioBike hat, als auf einem Pedelec. Ist von Euch auch mal jemand an dieser These vorbei gekommen? Scheint mir zwar ungewöhnlich aber bei Strom aus der Sonne z.B. gut möglich. Ach ja: ich bin Allesesser.


    VG

    Frank

    Ja, das hatte einmal jemand im Pedelecforum durchgerechnet, meine ich. Der Wirkungsgrad des menschlichen Körpers ist deutlich schlechter als der eines Elektromotors. Allerdings ist die Belastung durch die Produktion des Akkus außen vor geblieben, meine ich. Aber das ist alles nicht ausgegoren in meiner Erinnerung, denn dann müsste ein reines E-Bike ohne Pedalieren ja sehr ökologisch sein. Ich kann mich einfach nicht richtig eirnnern.

    Witzigerweise hatte ich bedingt durch die teils absurde Diskussion in den "E-Bike-Strängen" auch erneut daran gedacht, wollte aber nicht noch eine Sau durchs Forumsdorf jagen. :D

    Huiuiui: Nabenmotor, Mittelmotor, Nenndauerleistung, PedeBikelecS..... Ich will doch einfach nur von A nach B auf dem Zweirad fahren.

    Ab 01:40

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    Einer meiner absoluten LIeblingsszenen aus den "Simpsons"!

    "Le Grill" ist einfach Legende!

    was passiert wenn ich mit der Radeln ohne Alter Rikscha ( van Raam Chat mit Radnabenmotor hinten, Eigengewicht ca. 90kg) ..., wenn ich eine längere Steigung im Bereich 9-10% hochfahre. Es dauer ca. 500-800m, je nach Außentemperatur, dann blinkt das Display und der Motor fährt die Leistung zurück.

    Das sind halt typische Nabenmotorprobleme, die man bei häufigen Steigungen tunlichst zugunsten eines Mittelmotors, der die Übersetzung der Schaltung nutzt, meiden sollte.

    EInen Bosch-CX-Motor juckt das wohl wenig.

    Also Ulli, "hohe Geschwindigkeit" ist nicht der Erzfeind bei jedem Fahrzeug in jeder Situation.

    Ich bin froh, dass deine Wünsche nicht mehrheitsfähig sind: Aus deiner Sicht ist 25 km/h mit dem Fahrrad schnell und alles über 60 km/ auf der Landstraße zu schnell.

    Vielleicht rührt es auch daher, dass ich hohe Geschwindigkeiten einfach sehr gern mochte und immer noch mag. Aber beide Extreme werden sich demokratisch in der Mitte treffen müssen , und darüber bin ich froh.

    von einer Person mit wenig Fitness das Pedelec nicht so schnell gefahren werden kann, wie von einer Person mit mehr Fitness.

    Doch, bis 25 km/h ist das bei den meisten der aktuellen Motoren gar kein Problem. Erst darüber wird es interessant. Aber genau dasselbe gilt für ein herkömmliches Fahrrad.

    Mein Initial-Kauf eines Pedelecs ging 2013 davon aus, dass ich ein Lastenrad mit Vollfederung zum Kindertransport suchte und der einzige Anbieter nur eines mit Motor hatte (Riese und Müller). Davor hatte ich immer gesagt : Erst Ü70 kommt mir ein Pedelec ins Haus.

    Mitlerweile bin ich froh, diese Alternative neben meinen Bio-Bikes zu haben, denn mit teilweise sehr starkem Asthma, Polyarthrose und Reizdarmsyndrom wäre das alternative Verkehrsmittel an manchen Tagen das Auto, hätte ich keine Tretunterstützung.

    Die technischen Vorschriften für Pedelecs sind:
    Motorleistung maximal 250 Watt
    Geschwindigkeit mit Motorunterstützung maximal 25 Kilometer pro Stunde
    Anfahr- und Schiebehilfe ohne Treten

    Auch das ist falsch. "ingenieur.de" ist halt keine verlässliche Quelle.

    Pedelecs dürfen in der Spitze in der Praxis deutlich mehr als 250 W leisten. Sie dürfen allerdings nicht mehr als 250 W "Nenndauerleistung" haben; das ist ein entscheidender Unterschied:

    e-motor:nenndauerleistung [Wiki Pedelec-Forum]

    Ich habe das hier nun schon mehrfach geschrieben, aber gegen Fehlinformationen anzukommen, ist ein mühsames Geschäft.

    Ich würde mir allerdings für S-Pedelecs wünschen, dass man sie per Knopfdruck in ein normales Pedelec verwandeln kann, mit dem man dann auch auf eigenständigen Radwegen oder anderen für Kfz gesperrten Straßen und Wegen mit reduzierter Leistung der Motorunterstützung fahren darf. Damit wären S-Pedelecs ein großer Wurf für die Verkehrswende im ländlichen Raum.

    Das wäre technisch kein Problem, ist aber nicht praktikabel, da nicht justiziabel.


    In der Praxis macht "man" dann mit Berücksichtigung von Paragraf 1 all das trotzdem.