Was soll das bringen, außer, dass es nicht mehr wie ein Zebrastreifen aussieht? 
Zebrastreifen-Muster sind ja immer mal wieder in der Diskussion. Zum Beispiel dreidimensional aussehende Zebrastreifenmuster.
Auch über quer angelegte Zebrastreifen wurde häufiger schon diskutiert, denn eigentlich soll der Zebrastreifen ja eine Art Band darstellen, das vom Fußgänger sicher gequert werden kann. Deshalb wäre es eigentlich sinnvoller, die Zebrastreifen ao anzulegen, dass sie aus Sicht der Autofahrer nicht längs, sondern quer zur Fahrtrichtung angeordnet sind. So wie jetzt üblich, sind die Zebrastreifen nämlich aus Sicht der Fußgänger quer zum Fußgängerüberweg angeordnet.
"Die Querstreifen wurden Ende der 1940er Jahre in Großbritannien entwickelt, als der motorisierte Verkehr auf den Straßen zunahm und es für Fußgänger immer riskanter wurde, die Straße zu überqueren. Mitte der 1950er Jahre wurde der Zebrastreifen auch in die deutsche Straßenverkehrsordnung aufgenommen. Seit den 1960er Jahren haben Fußgänger am Zebrastreifen Vorrang, obwohl die Streifen quer zu ihrer Laufrichtung liegen. Dazu stellt Barbara Schönig, Professorin für Stadtplanung an der Bauhaus-Universität Weimar, fest: "Unsere Straßen folgen der Wahrnehmung von Autofahrern und der Idee des fließenden motorisierten Verkehrs. Deshalb müssen Fußgänger auch warten, bis sie über die Straße gehen können und nicht Autos – was uns ganz selbstverständlich erscheint, aber das vielleicht gar nicht ist."" Quelle: Badische Zeitung vom 21.11.2017 http://www.badische-zeitung.de/fragen-sie-nur…-132380979.html
Zebrastreifen in ihrer jetzigen Anordnung folgen der Wahrnehmung der Autofahrer. Fußgängern dagegen signalisieren sie: Halt, hier ist eine Barriere. Und ganz zu Anfang war das auch durchaus so gemeint. Der Zebrastreifen sollte eine Stelle signalisieren, an der es Autofahrer für wünschenswert halten, dass Fußgänger die Straße überqueren sollen. Und zwar nur dort und nicht einfach irgendwo. "Wäre ja noch schöner wenn diese drittklassigen Verkehrsteilnehmer einfach irgendwo auf die Fahrbahn treten dürften."
Und die Fußgängerin oder der Fußgänger hatte ursprünglich noch nicht den heute gesetzlich eindeutig festgelegten Vorrang am Zebrastreifen. Vielmehr galt - vor allem aus Sicht der Autofahrer - das Prinzip: "Wenn der Fußgänger sich schon erdreistet meine Autofahrbahn zu kreuzen, dann soll er das erstens nicht einfach so überall machen dürfen, und zweitens soll er dann dort, wo er's darf, nämlich am Zebrastreifen brav und demütig am Straßenrand verharren, bis ich ihm vielleicht ermögliche an dieser dafür vorgesehenen Stelle meine Autofahrbahn zu kreuzen. Weil ich ja ein großzügiger Mensch bin und es gerade heute vielleicht nicht ganz so eilig habe halte ich manchmal auch an einem Zebrastreifen tatsächlich an." 
Obwohl die Straßenverkehrsordnung schon seit Anfang der 60er-Jahre den klaren Vorrang des Fußgängerverkehrs am bzw. auf dem Zebrastreifen festgelegt hat, gibt es nach meiner Beobachtung immer noch "nicht wenige" Autofahrer (leider auch Fahrradfahrer), die sich so verhalten, wie der Zebrastreifen in seiner jetzigen Gestaltungsform es nahelegt. 
Und da ist der bunte Zebrastreifen in Almelo doch eine sehr gute Erfindung, um einerseits den gängigen Gestaltungsvorschriften (Balken parallel zur Fahrbahn) genüge zu tun. Und andererseits ein Band zu signalisieren, auf dem der Fußverkehr Vorrang genießt.
Zusätzlich zum Zebrastreifen gibt es ja außerdem noch die entsprechenden Schilder.
Auf dem parallel verlaufenden Zweirichtungsradweg (siehe Foto und diesen google-maps-Link https://www.google.com/maps/@52.35699…!7i13312!8i6656 ) ist übrigens kein Zebrastreifen markiert. In Kombination mit der Tatsache, dass in den Niederlanden auch Mopeds (mit blauen Kennzeichen) den Radweg benutzen müssen, finde ich das nicht in Ordnung. Und zwar nicht nur aus Sicht der Fußgänger. Wenn ich als Radfahrer an so einer Stelle halte, um einen Fußgänger passieren zu lassen, und hinter mir ein Moped angebraust kommt, das den Fußgänger umfährt, dann wäre das zumindest sehr unangenehm, weil ich den Fußgänger möglicherweise erst durch mein Stehenbleiben dazu ermuntert habe den Radweg zu kreuzen.