Ach, wenn es doch bloß eine Interessenvertretung der Radfahrer gäbe, die die Zahlen vernünftig einordnet und den ganzen abschreckenden und entmächtigenden Schwachsinn richtig stellt.
Na ich dachte, du bist "der Herr der Zahlen" und klärst hierzu auf.![]()
"41 % der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren nutzen das Fahrrad bzw. Pedelec regelmäßig, d.h. täglich oder mehrmals pro Woche - als Verkehrsmittel und/oder in der Freizeit.
• Der Anteil regelmäßiger Nutzerinnen und Nutzer ist gegenüber den Vorjahren leicht gestiegen (2023: 39 %, 2021: 38 %)."
Das ist ein Zitat aus dem "Fahrrad-Monitor 2025 Kurzbericht".
In dem von DMHH verlinkten Zeit-Artikel heißt es: "2025 ist die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fahrradfahrer auf 462 gestiegen. Das waren 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte."
Beide Zahlen, die der Fahrradnutzer*innen, als auch die der tödlich verunfallten steigen geringfügig. Ist jetzt nicht so sonderlich verwunderlich. Aber es ist auch nicht so schwer, es herauszufinden.
Schwieriger wird ein Zahlenvergleich, der die gestiegene E-Bike-Nutzung mit berücksichtigt. Und unklar bleibt bei dem Zeit-Artikel, was genau mit "E-Bike" gemeint ist. Mein Eindruck ist: E-Bike wird gerne benutzt um negativ zu emotionalisieren.
Richtiger hätte es "Pedelec" statt "E-Bike" heißen müssen. Vermutlich sind die Mehrzahl der in dem Artikel als E-Bike bezeichneten Fahrzeuge tatsächlich Pedelecs.