Ich denke, das "er wisse schon, wie er zu fahren habe." ließe sich sicherlich auf 150 Prozent aller Fahrzeugführer weltweit übertragen.
Wie ist es mit den Fahrzeugführerinnen?
Ich denke, das "er wisse schon, wie er zu fahren habe." ließe sich sicherlich auf 150 Prozent aller Fahrzeugführer weltweit übertragen.
Wie ist es mit den Fahrzeugführerinnen?
"Es gibt ja diesen Spruch: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast." Wem er letztlich zugeschrieben wird ist nicht so ganz klar.
Liste geflügelter Worte/T – Wikipedia
Die Zeitschrift "Geo" zählt in einem Artikel vom 5.8.25 Paris zu den 10 fahrradfreundlichsten Städten Europas. Als Begründung wird auf das Fahrradverleihsystem Velib hingewiesen: "Zwar war die französische Hauptstadt nicht die erste Stadt in Frankreich, die das Fahrradverleihsystem einführte – das war 1998 Rennes – doch mittlerweile gehören die "Vélib" schon fest zum Stadtbild. 1700 Leihstationen stehen in Paris bereit. Damit zählt es zu den größten Leihradsystemen der Welt. Über 250.000 Pariser haben sich für die Nutzung des Stadtrads registriert und legen Tag täglich an die 140.000 Touren zurück. Zwar sind die Wege nicht immer die besten und sichersten, doch in Sachen Leihrad fahren gilt als Paris als Vorreiter.
Anscheinend gibt es keine klaren Eckdaten dazu, was die Fahrradfreundlichkeit einer Stadt ausmacht. Wo hast du gelesen, dass Paris zu den Top 5 der fahrradfreundlichsten Städte weltweit gehört?
Solange dieser Asssistent nur sagt „dadada du böser Autofahrer“ ist das System Quatsch.
Bezeichnenderweise sprichst du von den "Autofahrern". Denn die sind es mit denen man tatsächlich schimpfen muss. Bei den Autofahrerinnen ist es so, dass die Hinweise des Intelligenten Geschwindigkeitsassistenten nicht als "dadada du böse Autofahrerin" wahrgenommen werden, sondern als ernstzunehmende Hinweise, das Tempo zu drosseln.
Kein Wunder, dass in Frankreich eine Kampagne gestartet wurde, die mit dem Slogan "Fahr wie eine Frau" zu mehr Verkehrssicherheit beitragen soll: Der Slogan "Fahr wie eine Frau" soll Unfälle verhindern, DLF vom 15.5.24
französische Website: https://www.victimes.org/prevention/con…e-une-femme.htm
Was meinst du? Ist Anne Hidalgo Bürgermeisterin von Paris geworden, weil das "Designbüro Copenhagenize" von Kopenhagen nach Paris umgezogen ist?
Brügge? Wie kommst du ausgerechnet auf diese belgische Stadt als internationales Vorbild?
In dem Film Cicling Cities wird Brügge als vorbildhafte Fahrradstadt genannt, in der in den zurückliegenden Jahren sehr viel für den Fahrradverkehr getan wurde, so hatte ich den Film in Erinnerung. Tatsächlich wird in dem Film nicht Brügge, sondern die Nachbarstadt Gent vorgestellt.
Kopenhagen wird in dem Film ebenfalls vorgestellt. Außerdem Paris, Freiburg, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen.
Du weißt aber schon, was "to copenhagenize" ursprünglich bedeutet, oder?
Wir leben im 21. Jahrhundert, da wird der Begriff anders verwendet:
"Der Copenhagenize Index wird von der dänischen Copenhagenize Design Company durchgeführt und vergibt Noten an Städte für ihre Bemühungen, das Fahrrad als Verkehrsform zu etablieren."
Bei dieser Quelle gehört das kompromisslose Miesmachen des deutschen Radverkehrs als (psychologisch äußerst fragwürdige) Kampaigning-Strategie ja bekanntermaßen zur DNA des Vereins.
Die ADFC-Pressemitteilung ist kein "kompromissloses Miesmachen". Es wird auch auf zahlreiche positve Entwicklungen hingewiesen. Beispiel: "Die gute Nachricht ist: Dort, wo der Radverkehr seit Jahren erstgenommen und kräftig ins Radwegenetz und die Anbindung an den Nahverkehr investiert wird, dort wächst er auch. Das sieht man sehr gut im Norden Deutschlands, aber auch im Südwesten."
Der Artikel ist ein gutes Beispiel für schlechten Journalismus.
Es ist überdeutlich, dass hier polemisiert wird gegen Menschen, die sich für Umwelt und Klima einsetzen, für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur und mehr umweltfreundliche Mobilität. Ein verbreitetes Vorbild, das dafür gerne angeführt wird, sind Städte mit einer guten Radverkehrsinfrastruktur, wie zum Beispiel Kopenhagen oder Brügge. Dänemark wurde und wird deshalb gerne als Beispiel für vorbildhafte Fahrradverkehrsinfrastruktur genannt. Allerdings heißt der Spruch "Copenhagenize it", nicht "Dänemarknize it"!
Siehe auch dieser Film von Ingwar Perowanowitsch: https://www.google.com/search?q=cicli…5jQc1jXLAU,st:0
Und dort in den Städten findet auch nach wie vor sehr viel Fahrradverkehr statt, worauf der Artikel ausdrücklich hinweist. "Dänemark ist mehr als nur Kopenhagen. Und außerhalb der Hauptstadt sowie großen Städten wie Aarhus, Odense oder Aalborg verliert das Fahrrad in Dänemark an Bedeutung." Zitat aus dem verlinkten Artikel.
Vermutlich ist diese Entwicklung auch in anderen Ländern zu beobachten, dass außerhalb großer Städte die Fahrradnutzung zurückgeht. Und die Gründe dafür sind wesentlich in einer Zunahme an Wohlstand zunehmender Zersiedelung der Landschaft und Verfügbarkeit von Autos, aber auch durch Verbesserungen des ÖPNV zu sehen.
Zum Beispiel auch in Deutschland: "Der Radverkehr ist seit 2017 kaum gewachsen, im ländlichen Raum geht er sogar zurück. Trotz einiger Positiventwicklungen werden die Ziele des Nationalen Radverkehrsplans perspektivisch weit verfehlt. Das zeigt die heute veröffentlichte Erhebung „Mobilität in Deutschland 2023“ des Bundesverkehrsministeriums." ADFC-Pressemeldung von März 2025: https://www.adfc.de/pressemitteilu…e-investitionen
Alles anzeigenWieso wird das Führen eines Kraftfahrzeugs immer komplexer. Eher im Gegenteil. In den 1930 musste der Zündzeitpunkt manuell verstellt werden. Die Straßen waren schlechter,ebenso die Bremsen und die Reifen. Es gab wohl deutlich mehr Radfahrer als heute.
Aber auch andere langsame Verkehrsteilnehmer, wie Leute mit Handwagen und Pferdefuhrwerke.
Jetzt wird dem Autofahrer doch mehr und mehr abgenommen.
Durch die fortschreitende elektrifizierung braucht es noch nicht einmal mehr kuppeln und schalten
Sensoren warnen vor das Verlassen der Spur, vor Annäheruung zum Vormann,ect.
Das Problem heute, ist die Leistung und Beschleunigung der Fahrzeuge und der Fahrer, der die Helfer ausschaltet, weil das Piepen nervt.
Die anfänglichen Hürden, ein Auto in Betrieb zu setzen waren vor allem "handwerkstechnischer" Natur. Weil Frauen damals traditionell handwerkliche Kompetenz nicht zugetraut wurde und sie von der Ausbildung in handwerklich-technischen Berufen ausgeschlossen wurden, ist das ein wichtiger Grund dafür, dass das Autofahren lange Zeit eine fast reine Männerdomäne war. Und auch unter den Männern traute sich längst nicht jeder zu, diese Aufgabe zu bewältigen.
So gesehen war der "Startassistent" (Anlassermotor) eine wichtige Voraussetzung dafür, das Autofahren für breite Bevölkerungsschichten zu erschließen. Denn eine frühe Hürde war das Ankurbeln des Motors. Gewissermaßen umgekehrt war der Bremskraftverstärker wichtig, dass die immer größeren und schweren Fahrzeuge auch ohne großen Kraftaufwand zum Halten gebracht werden konnten.
Ich reihe ISA da einfach mal mit ein in die Abfolge von zahlreichen Assistenzsystemen. Beim ISA wie vielen anderen modernen Assistenzsystemen geht es jedoch nicht darum menschliche Körper-Kräfte zu schonen, sondern das eigene Fahrverhalten so zu optimieren, dass die ungeheuerlich vielen KFZ, sich nicht dauernd gegenseitig zu Klump fahren.
Der Fahrer müsste das Piepen nicht ausschalten, wenn ISA so verbaut ist, dass ein größeres Beschleunigen als erlaubt, erst gar nicht möglich ist.
Kuppeln und Schalten muss man schon sehr lange Zeit nicht mehr, wenn man das nicht will. Ich erinnere mich da gerne an die Gemeindeschwester in den 70er-Jahren in einer Kommune im ländlichen Raum, die einen daf 66 mit Variomatic-Getriebe fuhr. Dass sich trotzdem PKW mit Schaltgetriebe so lange gehalten haben, hat vermutlich vor allem mit männlichem Imponiergehabe im Sinne von "ich beherrsche die Technik" zu tun.
Ich weiß nicht ob es seriös möglich ist, das zu untersuchen oder ob es vielleicht sogar schon mal wer versucht hat. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es weniger Auto-Unfälle gäbe, wenn man Fahrzeuge mit Schaltgetriebe einfach verbieten würde. Immerhin ist es bereits so geregelt, dass ein Führerschein teurer kommt, wenn er die Berechtigung beinhalten soll, dass auch Wagen mit Schaltgetriebe gefahren werden dürfen.
Komisch, dass gerade dieser Aspekt bei dem Mimimi-Gejammer über angeblich zu teure Führerscheine geflissentlich übersehen wird.
Der Führerschein wird immer teurer? Du kannst ihn billiger kriegen, wenn du auf das lange schon überflüssige Extra, Fahren mit Schaltgetriebe, verzichtest!
Weil zahlreiche Assistenzsysteme aber beliebig zuschaltbar und abschaltbar sind, wäre es eigentlich nötig, das in der Fahrschule zum Inhalt zu machen und Führerscheininhaber*innen auch zu regelmäßige Nachschulungen zu verpflichten. Oder eben ähnlich wie beim Automatikgetriebe spezifische Regelungen zu treffen.
Für das "Führen eines Kraftfahrzeuges", das tatsächlich vollkommen selbstständig fährt, braucht es dagegen tatsächlich keinen Führerschein. Das ist dann autonomes Fahren auf Level 5 (der höchste Level). Wie müsste wohl die Fahrschul-Branche aufheulen, wenn tatsächlich ernsthaft dieses Ziel verfolgt werden würde?
Kürzlich hatte ich das "Vergnügen" bei einem Bekannten in seinem neuen Auto mitzufahren.
Es bestätigte sich einmal mehr: Im Auto sitzend verändert sich der Mensch, und das nicht zum Guten.
Das Fahrzeug war mit einem ISA ausgestattet, das mit einem Symbol in der Geschwindigkeitsanzeige darauf hinweist, ob das vorgegebene Tempolimit eingehalten wird oder nicht.
Gilt zum Beispiel Tempo 60 max., dann sieht man dieses Zeichen:![]()
Wird Tempo 60 überschritten klingelt es zunächst zweimal sehr dezent. Und dann mit etwas zeitlichem Abstand noch einmal.
Die schwarze Zahl in dem Verkehrszeichensymbol leuchtet dann rot statt schwarz.
Das alles hat den Fahrer nicht beeindruckt. Als ich ihn fragte, warum er denn die Tempoempfehlung seines Geschwindigkeitsassistenten nicht beachte, wurde die Stimmung ein wenig frostig.
Eigentlich ist er sonst ein eher korrekter Mensch, der zum Beispiel nicht bei Rot über eine Fußgänger-Ampel gehen würde.
Zu seinem Fahrverhalten, das nicht mit den Empfehlungen seines Geschwindigkeitsassistenten übereinstimmt, meinte er nur: "Das ständige Klingeln sei einfach nur nervig und er wisse schon, wie er zu fahren habe."
Ich bin ja eher selten im Auto unterwegs. Ist das eine übliche Standardaussage, wenn man die Fahrerin oder den Fahrer darauf anspricht? Oder gibt es auch andere Reaktionen?
Alles anzeigenIn Fürstenfeldbruck ist die Oskar-von-Miller-Straße nun zu einer Bundesstraße umgestuft worden. Die Baulast liegt somit nicht mehr beim Landratsamt Fürstenfeldbruck, sondern beim Staatlichen Bauamt Freising. Damit einhergehend wurde nun lustigerweise auch die Beschilderung für den Radverkehr geändert. Bislang galt ab Bahnhofstraße Richtung Westen
.
Zumindest in Fahrtrichtung Westen ist ab Bahnhofstraße nun keine Benutzungspflicht mehr gegeben. Doch, weil es da noch einen extrem kurzen Radfahrstreifen gibt, der gefühlte fünf Meter lang ist (siehe Bild 1). Der Rest zumindest ab Bahnhofstraße trägt nun
. Das ist sehr schön, denn nun darf man dort endlich mit dem Rad völlig legal auf der Fahrbahn fahren und kommt an der Kreuzung zur Schöngeisinger Straße in seiner gewünschten Abbiegespur an (siehe Bild 7). Das ist äußerst praktisch. Außerdem sind die Bordsteine vielerorts dort nicht wirklich komfortabel abgesenkt, so dass es einem nun auch noch der Rücken und das Fahrrad dankt.
Ich bin sehr gespannt, in welchem Umfang gerade in der Rush-Hour Fahrbahnradler künftig dort bedrängt, genötigt, angehupt oder verprügelt werden...
Gibt es Verkehrszählungen, wie stark die Strecke bisher vom Radverkehr benutzt wurde und sind Vergleichszählungen geplant für die zukünftige Nutzung durch den Fahrradverkehr?
Nicht zu Ende gedachte Idee: Das Fahren eines Autos wird immer komplexer und die Anforderungen an die Fahrer*innen steigen, aber die Ausbildungszeit und -qualität wird reduziert.
JFTR:In diesem Jahr bisher drei Kandidaten für Alkohol-Tote an Himmelfahrt (3x Alleinsturz außerorts und aus „ungeklärter Ursache“ vom Weg abgekommen, teils in Radler-Gruppe), aber ohne Erwähnung einer Alkoholisierung als Ursache. Keine Vorfälle mit KFZ am 14.5., ergo auch nichts mit betrunkenen KFZ-Führern.
Dieser Statistik zufolge ist Christi Himmelfahrt allerdings tatsächlich ein Tag, der prädestiniert ist für Unfälle, bei denen Alkoholmissbrauch mit im Spiel ist:
Und der dvr (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) schreibt:
2025 waren es bundesweit 284 Unfälle unter Alkoholeinfluss: "Christi Himmelfahrt markiert regelmäßig einen negativen Rekord in der deutschen Unfallstatistik. Neue vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) vorliegen, belegen die Gefahr: Am sogenannten Vatertag ereigneten sich im Jahr 2025 bundesweit 284 Unfälle unter Alkoholeinfluss. Der DVR warnt eindringlich, dass das Risiko für Alkoholunfälle an Himmelfahrt damit etwa dreimal so hoch wie an einem durchschnittlichen Tag ist – und damit höher als an jedem anderen Tag des Jahres." https://www.dvr.de/presse/284-alkoholunfaelle-an-himmelfahrt
Möglicherweise lassen immer mehr "trinkfreudige" Autofahrer*innen an Christi Himmelfahrt das Auto stehen und benutzen stattdessen das Fahrrad, um sich vermeintlich "Folgenfrei" betrinken zu können?
Entsprechend dieser Strophe aus dem Lied "Joh, mir sein mit'm Radl da": "Zum Zechen fährt der kluge Mann seit neuestem mit'm Radl an..."
Der traut sich was! Und das aus dem Hause SPD, eine der Parteien, die sich sonst eher schwer tun damit, Autofahrer*innen Grenzen zu setzen:
"Niedersachsens Gesundheitsminister fordert strengere Regeln im Straßenverkehr. Nach neuen Unfallzahlen drängt er auf eine klare Linie – ohne Alkohol und Cannabis am Steuer.
Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi spricht sich für eine Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr aus. "Ich halte es definitiv für ratsam, nur mit 0,0 Promille am Straßenverkehr teilzunehmen", sagte der SPD-Politiker laut "HAZ". Hintergrund sind aktuelle Zahlen zu Unfällen unter Alkohol- und Drogeneinfluss."
Ich finde das gut, allerdings ist es ja mit einer Null-Promille-Grenze für die Autofahrerei nicht getan. Zumal die Autofahrerei selbst Züge einer Drogenerkrankung hat, worauf unter anderem renommierte Verkehrswissenschaftler hinweisen. Auf die Frage von Deutschlandfunk Kultur, ob Autofahren eine Sucht sei, antwortet Hermann Knoflacher: "Es ist auch eine Sucht, aber es ist schlimmer als die üblichen Süchte. Das Auto sitzt viel tiefer im Stammhirn, dort, wo Energie verrechnet wird. Süchte sind meistens erst bei den Biomolekülen anzutreffen. Das heißt, das Auto ist noch etwas stärker als die üblichen Süchte. Und, was natürlich dazu verstärkend kommt, es wird von der Gesellschaft akzeptiert. Wir bringen weltweit 1,2 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen um. Wir bringen ungefähr fünf bis sechs Millionen Menschen durch die Abgase um. Und wir verletzten jedes Jahr ungefähr zwischen zwanzig und fünfzig Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen."
Der Geschwindigkeitsrausch, eine der unheilvollen Ausprägungen des "Virus-Auto", muss genau so, wie die anerkannte Drogenerkrankung Alkoholismus viel schärfer bekämpft werden.
Man darf gespannt sein:
Wird es die Null-Promille-Grenze vor einer generell geltenden Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen geben?
Oder wird ein generelles Tempolimit früher eingeführt als die ebenfalls dringend gebotene Null-Promille-Grenze, die aktuell Niedersachsens Gesundheitsminister fordert?
Warum meinst du, das bei tempo 30 nichts mehr passieren kann? Auch bei Tempo 30 können noch schlimme Unfälle passieren.
Aber vermutlich hast du deinen Satz ohnehin ironisch gemeint. Dann würde mich allerdings interessieren, warum du meinst, dass die Anordnung von Tempo 30 max. deiner Meinung nach die Unfallgefahr, bzw. mögliche Unfallfolgen nicht vermindert.
Stuttgart Marienplatz, Einfahrt in den Hesslacher Tunnel. Auf dem streetview-Bild steht die Bake noch.
Ende März 26 steht sie weniger:
Nachtrag von Mai 2026:
Bin Anfang April 2026 an der Unfallstelle am Olgaeck in Stuttgart gewesen.
Auf der Olgastraße (von dort aus kam der Geländewagen um in die Charlottenstraße einzubiegen) gilt jetzt Tempo 30.
Ebenso gilt auf der Charlottenstraße (hier fuhr der Geländewagen-Fahrer in die Menschenmenge) jetzt Tempo 30.
§56 StZVO ist m.E. so zu interpretieren: Auf Spiegel ( oder Kamera) kann dann verzichtet werden, wenn der Bereich durch direkte Sicht einsehbar ist. Beim Stadtbus könnte ich mir gut vorstellen das ein Frontspiegel wegen großer, tiefgezogener Frontscheiben unnötig werden kann, der Rampenspiegel durch Fenster in den Fahrgasttüren. Reisebusse haben aber schlechtere Sichtverhältnisse
Bei diesem MAN-Bus habe ich den Eindruck, ist das so, dass er keinen Front- und keinen Rampenspiegel hat, so wie du es beschreibst:
Die Taube, die vor dem Bus stolziert, kann vom Fahrer nicht gesehen werden. Ein kleines, stehendes Kind dagegen schon, vermute ich.
So sieht der Bus von hinten aus. Ich vermute rechts neben einem großen Hauptspiegel ist ein kleinerer Weitwinkelspiegel angebracht:
Die halbrunden "Knollen" sind Kameras, die vermutlich auf die Türbereiche des Gelenkbusses ausgerichtet sind. Ob die wohl auch während der Fahrt zum Einsatz kommen?
Über der Liniennummer-Anzeige am Heck ist noch eine Kamera die nach hinten auf den nachfolgenden Verkehr ausgerichtet ist und/oder beim Rückwärtsfahren benutzt wird.
IMMER DIESE RADFAHRER (und dann sind's auch noch Mitglied hier im Forum
)
Der letzte Satz in dem verlinkten Artikel hört sich so an, als ginge es den Anwohnern nur darum, keine Auto-Parkplätze zu verlieren:
"Nach einer Sanierung im vergangenen Jahr wurde in der Gegenrichtung, also von Bruck nach Emmering, ein Radlstreifen auf der Straße angelegt. Seitdem gibt es dort ein Parkverbot – was etliche Anlieger ärgert."
„Dennoch könnte die Aktion rechtliche Folgen haben, etwa wegen Amtsanmaßung“
Amtsanmaßung? Wenn ich eine graue Röhre auf meinem Privatgrundstück aufstelle, die noch nicht mal blitzen kann?
Ich frage mich, ob es möglich ist, hier im Sinne eines "bürgerlichen Ungehorsams" eine Protestform daraus zu entwickeln, Attrappen aufzustellen, die echten Tempo-Messgeräten täuschend ähnlich sehen.
Jemanden zu kriminalisieren, der sich gegen den Autoverkehr stellt, kennt man ja aus dem Vorgehen der Behörden gegen die sogenannten "Klimakleber", also Menschen, die dafür protestieren, dass Umwelt und Klima nicht weiter durch hemmungslosen und komplett sinnfreien Autoverkehr zugrunde gerichtet werden.
Besonders in Bayern wurde sehr scharf gegen Menschen vorgegegangen, die für den Erhalt der Schöpfung protestierten:
"Bayerns Justizminister Georg Eisenreich warnt vor Straftaten im Namen des Klimaschutzes: "Der Kampf gegen den Klimawandel ist ein existenzielles Thema für die Menschheit. Es gibt viele Möglichkeiten, sich legal für den Klimaschutz einzusetzen und für seine Ziele zu demonstrieren. (...) Straftaten im Namen des Klimaschutzes nehmen wir nicht hin." https://www.justiz.bayern.de/presse-und-med…hiv/2023/48.php
Die Rede des bayrischen Justizmministers stelle ich mir jetzt gerade mal so angewendet auf Einfamilienhausbesitzer mit großem Garten vor, die Pappröhren an ihren Gartenzaun aufstellen, der an einer Hauptverkehrsstraße grenzt, auf der zu schnell gefahren wird. ![]()
Beispiele für eine Tempo-Blitzer-Attrappe:
Die Gefahr besteht natürlich, dass kein Autofahrer mehr sich vom Rasen abschrecken lässt, weil irgendwann kein einziger Tempoblitzer mehr ernst genommen wird, auch ein echter nicht. Aber es wäre ohnehin von Vorteil, wenn Autofahrer mehr auf die Beschilderung und auf die eingebaute Tempokontrolle achteten als auf "Blitzer". Der intelligente Geschwindigkeitsassisten ISA (Intelligent Speed Asssistant) ist seit 2022 (für neue Fahrzeugtypen), seit 2024 für alle Neufahrzeuge in der EU vorgeschrieben. Nur müsste ISA deutlich verbindlicher werden!
"Neu für Omnibusse von Daimler Buses sind optional ein 360-Grad-Kamerasystem für Solobusse im Reise-, Überland sowie Stadtlinienverkehr von Mercedes-Benz und Setra ..." In der Beschreibung heißt es außerdem: "Die Frontkamera ist je nach Modell unterhalb bzw. oberhalb der Windschutzscheibe montiert, die beiden Seitenkameras oberhalb der Seitenscheiben. Die Heckkamera befindet sich analog zur heutigen Rückfahrkamera im Bereich der Heckscheibe. Durch dieses System können Passanten, Radfahrer sowie auch Hindernisse auch in Bereichen wahrgenommen werden, die sonst vom Fahrer nicht einsehbar sind."
Es wäre schon interessant, mehr darüber zu erfahren, wie verbreitet diese Kamerasysteme sind und ob die Fahrzeuge der örtlichen Nahverkehrsunternehmen darüber verfügen.
Eine seriöse Unfall-Berichterstattung in der vom "toten Winkel" die Rede ist, wird noch weniger als bisher möglich sein. Interessant ist auch ein Detail, auf das in der Beschreibung nicht hingewiesen wird. Werden die Kamera-Aufnahmen gespeichert? Wie lange? Und wer hat unter welchen Bedingungen Zugriff darauf?
Der Spiegel funktioniert halt erst mal normal. Du kannst ihn aber auch zum Display machen, dann siehst Du den normalen Inhalt nicht mehr, sondern das Kamerabild. In manchen Situationen, z.B. in der Stadt im Dunkeln ist das eine Verbesserung, bei wenig oder gar keinem Restlicht aber auch massiv schlechter, v.A. wenn dann nur eine punktuelle Lichtquelle (Scheinwerfer) kommt. Dann gibt es eine Mischung aus Pixelbrei und Überstrahlungen. Beim Bus dürfte der Spiegel so weit vom Auge sein, dass das Fokusproblem nicht, oder nur in sehr geringem Ausmaß entsteht.
Ist das der Rückspiegel in einem PKW, der oben mittig angebracht ist und mit dem man durch die Heckscheibe sehen kann?
Und der ist so gebaut, dass er wie ein normaler Spiegel arbeitet, aber außerdem auch als Bidschirm arbeiten kann und dann das Kamerabild von der Kamera am Heck projiziert?
Linienbusse haben ja auch oft eine Heckkamera. Ich weiß gar nicht, wo deren Bild dem Fahrer gezeigt wird.