Alles anzeigen... weil gewollt (der Radler zwischen Schiene und Bordstein):
https://www.google.com/maps/@52.40307…SoASAFQAw%3D%3D
Brandenburg hat Meterspur, d.h. auch mit Velogleis wären viele Lastenrad- und Liegedreirad-/Velomobilfahrer gleismittig sehr dicht an beiden Schienen, was wegen der Restkanten, die auch das Velogleis noch zur Genüge lassen würde, absolut nicht gut befahrbar wäre. Genauso rechts zwischen Schiene und Bordstein. Lediglich mittig zwischen den Gleisen wäre genug Platz ...
... bis eine Bahn entgegen käme ... Sollte ich es mal schaffen, mein Liegedreirad mit fast 90 cm Spurbreite endlich zu reparieren, Ersatzteil schon lange da, und ich damit von KA nach Heidelberg oder Mannheim kommen (1x war ich damit oder einem Vorgänger schon mal in HD), dann wüsste ich auch nicht, wie ich dort fahren sollte ... Mannheim hat ähnlich aufgeteilte Straßen ... Stünde dort in BB ein "Gehweg, Schleichradler frei", würde ich es vmtl. ausnahmsweise nutzen ...
Die Lastenradlerin eines vmtl. Hausmeisterservice kommt übrigens aus der Seitenstr.:
Das Velogleis ist an der Stelle eingesetzt worden, wo man sich auf dem (einspurigen) Fahrrad fahrend fragt: "Da vorne kommt eine Haltestelle, fahre ich jetzt zwischen Haltestellenkante und äußerer Schiene weiter oder fahre ich zwischen den Schienen oder fahre ich unerlaubterweise auf dem Bürgersteig weiter.
In Kassel ist Normalspur, da ist zum Beispiel in der Wilhelmshöher Allee an der Haltestelle Kunoldstraße stadteinwärts der Bürgersteig mit
+
ausgeschildert. Dort gibt es kein Velogleis, um zwischen die Schienen des Normalspur-Gleises einzufädeln. Dabei ist es komfortabler im Normalspurgleis zu fahren als im Meterspurgleis.
Kassel sollte erwägen ebenfalls Velogleisabschnitte einzusetzen, um den Radverkehr im Haltestellenbereich zwischen die Schienen zu lenken und davon abzuhalten, von der Fahrbahn auf den Fußweg zu wechseln. Man könnte beobachten, wie das Ein- und Ausfädeln mit Velogleis-Hilfe angenommen wird und ggf. die Fußverkehr-Freigabe zurücknehmen.