Die Redaktion der Hanno-Rad (das ist die Mitgliederzeitung des ADFC Hannover) hat mit den drei aussichtsreichsten OB-Kandidaten ein Interview durchgeführt und in der aktuellen Ausgabe abgedruckt. Hier geht es zum Button zum Herunterladen der aktuellen Hannoe-Rad-Ausgabe 2026/2 vom August 2026: https://hannover-region.adfc.de/hannorad
Die zentrale Frage: Wie geht es weiter mit dem Konzept der autoarmen Innenstadt?
Der amtierende Oberbürgermeister Belit Onay von den Grünen betont, "... viele Menschen in Hannover wollen eine moderne Innenstadt, die Handel Gastronomie, Kultur, Wohnen und Arbeiten vereint und in der die Aufenthaltsqualität hoch ist - auch durch mehr autofreie Bereiche."
Kämmerer und Dezernent für Ordnung und Sicherheit der Stadt Hannover und Herausforderer Axel von der Ohe von der SPD findet: "Unsere Innenstadt soll für alle Verkehrsarten gut erreichbar bleiben und zugleich lebenswerter werden..."
Peter Karst, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover bezeichnet, das von Oberbürgermeister Belit Onay vorgestellte Konzept einer autofreien Innenstadt als Sprengsatz und beschreibt die CDU-Position so: "Die Idee einer autofreien Innenstadt spielt für den Kommunalwahlkampf 2026 deshalb keine Rolle."
Autofreie Bereiche (Grüne) - für alle erreichbar (SPD) - autofrei spielt keine Rolle (CDU), so könnte man die Aussagen der drei Parteien zum Innenstadtverkehrskonzept zusammenfassen. Die Bewerber dieser drei Parteien haben die besten Aussichten, den OB zu stellen.
Eine Verkehrspolitik für Menschen, die sich kein Auto kleisten können, fordert die Partei Die Linke. Sie schreibt in ihrem Wahlprogramm: "Unter den Verkehrsmitteln in Deutschland wird das Auto bislang unangemessen bevorzugt, obwohl es nur für 35 % der Wege in der Region Hannover genutzt wird. Das Problem ist nicht nur der höhere CO2-Ausstoß – auch die Lärmbelastung und der Platzbedarf für die nötige Infrastruktur ist zu hoch. Aktuelle Verkehrsplanung wird immer noch zu sehr aus der Sicht von männlichen Autopendlern gedacht. Stattdessen fordern wir eine inklusive Verkehrspolitik, die die Interessen von Senior*innen, Kindern und Jugendlichen, Frauen, Menschen mit Behinderung und allen, die sich kein Auto leisten können, in den Vordergrund stellt."
Hier geht es zum Button zum Herunterladen des Linken-Parteiprogramms zur Kommunalwahl 2026 in Hannover. Die Linke hat ein gemeinsames Kommunalwahl-Programm für die Region und die Stadt Hannover geschrieben: