Infos zur VeloGleis-Umfrage in Beitrag 1:
Wer mit dem Fahrrad auf Straßen fährt, wo Rillenschienen für die Straßenbahn oder die Stadtbahn verbaut sind, der muss nicht nur wie üblich den Verkehr und die eigene Fahrstrecke beachten. Darüber hinaus gilt es aufmerksam auf den Schienenverlauf zu achten!
Vermutlich ist es allen Fahrradfahrer*innen schon passiert: Ein Sturz, ausgelöst durch ein "Einfädeln" ins Rillengleis.
Das muss nicht sein, behauptet der Hersteller von "VeloGleis", das thüringische Unternehmen SEALABLE Solutions GmbH.
An dieser Stelle an der Haltestelle Blumenstraße in Brandenburg an der Havel, wird der Radverkehr im Haltestellenbereich zwischen den Haltestellenborden jeweils im Schienenpaar des in Fahrtrichtung rechten Gleises geführt. In das meterspurige Gleis einzufahren und es wieder zu verlassen ist deutlich anspruchsvoller als bei einem 1,435 m breiten Normalspur-Gleis.
Um die Sturzgefahr zu vermindern wurde jeweils beim Einfahren in das Gleis und beim Wiederausfahren ein wenige Meter langes VeloGleis verlegt. Und zwar jeweils an der rechten Schiene. Piktogramme weisen auf diese Stelle hin, die in besonderer Weise geeignet ist, um ins Gleis hineinzufahren, bzw. wieder herauszufahren:
Hier die Einfahrt kurz vor der Haltestellenkante vom Hauptbahnhof kommend mit Blickrichtung Jacobstraße:
Und hier die Ausfahrt, ebenfalls mit Blickrichtung Jacobstraße:
Hat wer hier im Forum praktische Erfahrungen mit dem Velogleis gemacht und mag davon berichten?