Immerhin ist es durch das Zickzack noch eindeutiger ein Parkverstoß, als wenn dort kein Zickzack markiert wäre.
Was noch fehlt: Konsequentes Ahnden und Abschleppen.
Hamburger Abendblatt vom 1.7.26:
„Wir parken hier immer so!“
Rettungswege frei? Polizei und Feuerwehr stoßen bei Test auf wütende Anwohner
"Bei einem Schlenker in den äußerst gepflegten Wilhelm-Drexelius-Weg, der bereits zu Barmbek-Nord gehört, sorgt die Kolonne von Einsatzwagen für viel Aufmerksamkeit. Gut ein Dutzend Anwohnerinnen und Anwohner kommen beim Anblick der Uniformierten nach und nach auf die Straße und protestieren – mitunter vehement – gegen die Knöllchen. „Wir parken hier immer so“, lautet das beliebteste Argument. In der Tat sind Feuerwehrzufahrten in der Straße zwar mit Schildern gekennzeichnet, jedoch gibt es keine Bodenmarkierungen, wie weit genau Autofahrerinnen und -fahrer beim Parken Platz lassen müssen."
Es genügt nicht solche PR-Aktionen zu machen, es muss im Alltag regelmäßig kontrolliert werden und die Parkoptionen müssen klar und regelkonform gut erkennbar markiert sein. Besonders auch deshalb, weil dadurch eine automatiserte Parkraumkontrolle möglich wird.
In dem Artikel heißt es: "In der Tat sind Feuerwehrzufahrten in der Straße zwar mit Schildern gekennzeichnet, jedoch gibt es keine Bodenmarkierungen, wie weit genau Autofahrerinnen und -fahrer beim Parken Platz lassen müssen.
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„Wir sind bezüglich dieses Quartiers bereits mit dem Bezirksamt im Gespräch. Der Eigentümer muss kontaktiert und ein Parkverbot in den entsprechenden Bereichen eingerichtet werden“, so Martin Schneider, Dienststellenleiter der Feuer- und Rettungswache in Barmbek. Vorläufig jedoch handelt die Polizei nach dem Prinzip: Die Zufahrten müssen so freigehalten werden, dass Feuerwehrautos hindurchkommen. Wer hier auf Kante genäht parkt, parkt falsch und bekommt einen entsprechenden Zettel an die Tür geheftet. Ein Anwohner ist darüber so erbost, dass er das Papier umgehend zerreißt und auf den Boden wirft."
Klare Kennzeichnung, wo nicht geparkt werden darf, kann auch dazu beitragen, dass die Auseinandersetzungen in Fällen wie beschrieben, bei denen Anwohner eskalieren, hinfällig sind.
Ich befürchte allerdings, dass Politik und Verwaltung deshalb diese mitunter lebenswichtige Aufgabe vernachlässigen, weil viel zu lange schon darüber weggesehen wurde und immer noch wird, wenn falsch geparkt wird.