Beiträge von Ullie

    Man kann auch ohne Tretunterstützung mit einem FAHRrad auf der FAHRbahn FAHRen.

    Oder suchen Sie wieder Vorwände, warum man Ihnen überall erlauben sollte, auf dem Gehweg zu fahren? Wäre dann das hier nicht die bessere Wahl als ein Fahrrad?

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    Natürlich kann man auch ohne Tretunterstützung überall auf der Fahrbahn fahren und wenn dort kein benutzungspflichtiger und intakter Fahrradweg vorhanden ist, sogar legal. Das habe ich nie bestritten. Noch besser wäre es, die Benutzungspflicht auch in den Fällen aufzuheben, in denen blaue Schilder, die so ausgeschilderten Radwege benutzungspflichtig machen.

    Nach meiner Beobachtung verhält es sich so, dass Fahrradwege besonders dann von Fahrradfahrer*innen benutzt werden, wenn auf der Fahrbahn starker und dichter Autoverkehr herrscht. Leider sind viele Fahrradwege nicht dazu geeignet dort mit hohem Tempo zu fahren. Zu schnell gefahren wird trotzdem.

    Dass immer mehr Fahrradfahrer*innen mit Pedelecs, darüber hinaus bisweilen mit manipulierten Pedelecs mit nicht angepassten Geschwindigkeiten auf den Radwegen fahren, ist ein Problem, dass viele Menschen zunehmend davon abschreckt, das Fahrrad zu nutzen. Schade.

    Kann man vermuten, Sippenhaft kommt recht, wenn einem grad was nicht paßt.

    Ich wähne mich nicht in einer Sippe mit Elektro-Tretroller-Fahrer*innen oder den vielen Pedelec-Nutzern, die ihr Fahrzeug nur dazu benutzen, um damit möglichst schnell durch die Gegend zu rasen. Und ganz besonders will ich nichts mit den Tempo-Junkies zu tun haben, die ihr Pedelec "frisieren" um damit Tretunterstützung bis 35 km/h, 45 km/h oder noch mehr km/h herauszukitzeln.

    Und gerne darf die Tretunterstützung bei Pedelecs auf Tempo 15 max. begrenzt werden. Wer schneller fahren will, der fährt in der Klasse S-Pedelec und muss die Fahrbahn benutzen.

    Das wäre doch die beste Strategie, um möglichst viel Zweiradverkehr auf die Fahrbahn zu bringen. Tretunterstützung bis max. Tempo 15 ist vielen zu wenig, also greifen sie zum schnelleren S-Pedelec und erweitern den Kreis der Fahrbahnradelnden.

    und ohne Motorkraft 50km/h? Auch pro Helmpflicht dann?

    Nee, warum? Mag sein, dass es da auch ein paar schräge Vögel gibt, aber es sind deutlich weniger Menschen, die ohne Motorkraft 50 km/h fahren, als diejenigen, die mit Motorkraft 20 km/h fahren. Heute sah ich ein Kind von vielleicht vier, höchstens 5 Jahren, das auf einem Gehweg mit einem "Spielzeug-Motorrad" mit E-Motor so um die 7-8 km/h fuhr. Keine Ahnung, ob das erlaubt ist, aber es ist grober Unfug. Und ich hätte da nichts gegen, wenn so was nicht erlaubt ist, grundsätzlich nicht erlaubt ist. Motorfahrzeuge für KInder, was soll der Quatsch?

    Überschrift des von littlet verlinkten tagessschau-Beitrages: "Paris führt Helmpflicht für E-Roller-Fahrer ein"

    Gut so! Wer ein Zweirad fährt, das mit Motorkraft ohne Tretunterstützung auf eine Geschwindigkeit von 20km/h beschleunigt, der soll bitteschön sich auch komplett zum Affen machen müssen und gefälligst einen Helm und eine Warnweste tragen!

    Im Mittelalter hatte man den Boten, der Münzer und Goldschmiede mit einem sehr auffälligen Narrengewand gekleidet. Inklusive Schellenkappe. Dadurch hat er alle auf sich aufmerksam gemacht, und das hat ihn beschützt, denn jeder hat darauf geachtet, dass er nicht überfallen wird. (Aber auch, dass er sich nicht klammheimlich aus dem Staub macht.)

    Die/der "moderne" Elekrotretroller-Fahrer*in überbringt zwar kein Geld, aber die leider weit verbreitete Fahrweise sollte Anlass sein, nicht nur weit sichtbare Warnwesten anzuordnen, sondern auch ein Helm mit Glöckchen, so wie die mittelalterliche Schellenkappe.

    Viel Spaß nach einem Unfall, wenn vor Gericht geklärt wird, ob die rote Ampel gegolten hat. Dann wird sich zeigen, ob eher die StVO oder ein Artikel in der hanno-Rad gilt.

    Du tust so, als gäbe es im Straßenverkehr in jeder Situation ganz klare Regeln. Es gibt aber auch Situationen, in denen gilt, das "Zauberwort": Erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme! Und natürlich, landet ein solcher Fall vor Gericht, dann kann das sehr unterschiedlich ausgehen. Aber es geht ja auch darum, dass möglichst selten Fälle vor Gericht landen, und da hilft Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.

    In ihrem Blog empfiehlt die Verkehrswende-Aktivistin Katja Diehl die Initiative "Taktisch wählen" und erläutert, warum sie als Verkehrswende-Aktivistin diese Empehlung ausspricht!

    Sachsen-Anhalt braucht euren Support für Haustürgespräche vor der Wahl! — Katja Diehl
    Bitte teilen für die Reichweite, dieses Projekt ist SO wichtig! Ich würde herzlich gern jede wache Minute für gerechte, inklusive, intersektionale, soziale ...
    katja-diehl.de

    Es ist gut, dass es "Taktisch Wählen" gibt, und man kann der Initiative einfach nur sehr viel Erfolg wünschen!

    Diese Parteien werden von "Taktisch Wählen" empfohlen:

    Diese Parteien werden von "Taktisch Wählen" nicht empfohlen:

    Aktuelle Fotos von Wahlplakaten in Magdeburg und Umgebung.

    https://taktisch-waehlen.de/ ist eine Initiative, die dazu aufruft, genau zu überlegen, wen man mit Erst- und Zweitstimme wählt bei der bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

    "Taktisch Wählen" will dazu beitragen, eine "Huch, wie konnte das passieren Mehrheit" der Abgeordnetensitze für die AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt zu verhindern.

    Wie das geht, kann man unter dem angegebenen Link nachlesen.

    https://www.spiegel.de/mobilitaet/e-s…cd-d0fec8e7fc91

    ... geschützte Infrastruktur wird gefordert :S

    Es wird einmal mehr komplett außer Acht gelassen, dass Elektro-Tretroller KFZ sind. Jeder noch so ungelenke und unsportliche Mensch kann darauf ein Tempo fahren, dass er ohne Motorunterstützung auf einer längeren Strecke nicht hinbekommt. Ein wenig trainierter unsportlicher Mensch, kann sich bei einem Unfall weniger gut abfangen oder so darauf reagieren, dass er sich möglichst wenig verletzt. Dazu kommt: Es werden keine Angaben in dem Artikel gemacht, wieviele der Fahrzeuge zu schnell unterwegs sind, weil sie manipuliert sind. Und wie sich das das unfalltechnisch auswirkt, wenn darauf zu zweit gefahren wird. Nach meiner Beobachtung nicht unüblich und durchaus unfallrisiko-steigernd. Einen konkreten Sturz mit Elektro-Tretroller, den ich beobachten "durfte", war auf einem zu zweit besetzten Fahrzeug. Zum Glück gabs keine gravierende Verletzungen.

    Vom 5. bis 9. August finden verstärkt Radarkontrollen zur Geschwindigkeitsüberwachung statt.

    Der SWR nennt 5 Ausreden, auf die niemand Bock hat:

    "Beim Blitzermarathon geblitzt? Auf diese 5 Ausreden hat wohl NIEMAND Bock
    Und trotzdem hört die ein oder andere Person unter euch ganz sicher immer wieder mal eine Ausrede von jammernden Freundinnen und Freunden oder Familienangehörigen, die geblitzt wurden. Hier sind unsere Top 5:

    „Die Straße war komplett leer.“

    Das mag sein. Und dennoch kann es immer wieder mal vorkommen, dass ein unvorhergesehenes Hindernis erscheint. Sicherheit geht vor!

    „Ich musste dringend aufs Klo.“

    Da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder, du hältst an und gehst dein Geschäft verrichten. Oder du lässt es einfach laufen. Welche Option dir besser gefällt, entscheidest du.

    „Ich habe das Schild nicht gesehen.“

    Ein absoluter Klassiker. Das Problem ist nur: Verkehrsschilder gelten auch dann, wenn man sie übersieht.

    „Ich dachte, hier wäre noch 50.“

    Der kleine Bruder von der Ausrede darüber. Leider wird aus einem Irrtum keine erlaubte Geschwindigkeit.

    „Mein Navi hat was anderes gesagt.“

    Das gute alte Navigationsgerät ... ähh, die App! Doch auch das Smartphone kann mal falsch liegen. Entscheidend ist am Ende das Verkehrsschild, nicht die Anzeige in der App."

    Blitzermarathon in dieser Woche! Diese Ausreden gelten hier nicht
    Blitzermarathon und Speed-Week laufen. Seit dem 3. bis zum 9. August wird verstärkt geblitzt. Hier sind Ausreden, die du dir sparen kannst.
    www.swr3.de

    Besonders die letzte "Ausrede" macht allerdings nachdenklich. Es kann sein, dass ein Navigationsgerät oder eine App auf dem Smart-Phone falsch liegt. Das sollte aber keinesfalls bedeuten, dass man grundsätzlich ISA abschaltet, den intelligenten Geschwindigkeitsassistenten, der in modernen Fahrzeugen verbaut ist. Es ist es sehr wohl zielführend, das Fahrzeugassistenzsystem ISA zu benutzen und es nicht abzuschalten.

    (S+) Fahrassistenzsysteme: Welche verhindern wirklich Unfälle? Analyse der Versicherungen
    In Neuwagen piepen immer mehr Fahrassistenten. Viele Autofahrer fühlen sich gegängelt und schalten sie ab. Eine neue Studie zeigt: Das ist ein teurer und…
    www.spiegel.de

    Vom 5. bis 9. August finden verstärkt Radarkontrollen zur Geschwindigkeitsüberwachung statt.

    Der ADAC schreibt:

    "Mitten in der Hauptreisezeit macht die Polizei in Deutschland groß angelegt Jagd auf Raser ...

    (...)

    Autofahrern wird geraten, sich in der Woche vom 3. bis 9. August und kurz davor verstärkt in der Lokalpresse und über die Internetseiten der lokalen Behörden zu informieren, ob dort die Blitzer-Standorte bekannt gegeben werden."

    https://www.adac.de/news/verkehr-blitzermarathon-august-2026/

    Kein Wort davon, dass in vielen modernen Fahrzeugen der Intelligente Geschwindigkeitsassistent verbaut ist. In Deutschland und der EU seit 2022 bei neuen Fahrzeugtypen und seit 2024 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge. Und viele Geschwindigkeitsassistenten sind in der Lager das Tempo zu drosseln, wenn eine Tempobegrenzung das gebietet.

    Statt aber auf den hilfreichen Geschwindigkeitsassistenten hinzuweisen und den Autofahrer*innen zu raten, den Geschwindigkeitsassistenten nicht abzuschalten (was leider möglich ist), wird so getan, als würde zum Hallali gebalasen werden, um Autofahrer*innen zur Strecke zu bringen. X/

    Wie ist das eigentlich mit Wohnwagen, die einen offensichtlichen Unfallschaden haben?

    Die Polizei war jedenfalls offensichtlich schon bei dem Wohnwagen. Man sieht's an den rotweißen Flatterbändern, die an den Ecken befestigt sind.

    Die ersetzen aber keine Rückstrahler. Die gesamte fahrbahnseitige Beleuchtungseinheit scheint unfallbedingt vernichtet worden zu sein.

    Damit wird der Wohnwagen zur Gefahrenquelle für den Fahrbahnverkehr.

    Und überhaupt: Ein Anhänger darf nicht länger als 14 Tage an derselben Stelle am Fahrbahnrand stehen.

    Wer weiß vielleicht hatte der da schon vor dem Unfall 14 Tage und länger gestanden? Jetzt ist der Wohnwagen kaputt, kann der einfach weggezogen werden, ohne vollständig funktionstüchtige Beleuchtung am Heck? Gibt es eine Ausnahmegenehmigung: "Kaputte Anhänger dürfen länger als 14 Tage am Fahrbahnrand stehen."?

    Sollte der Unfall passiert sein, als der Wohnwagen dort bereits parkte, dann könnte das möglicherweise beim Besitzer ein Nachdenken:/ darüber auslösen, den Wohnwagenanhänger das nächste Mal an einem sichereren Ort abzustellen.

    "Support your Verkehrsaußendienst-Mitarbeiter*in", ist der Titel dieses Treads.

    Wer seine Verkehrsaußendienst-Mitarbeiter*innen nicht supporten will, ist ihr Vorgesetzter in Hannover, der Ordnungsdezernent Axel von der Ohe, zugleich Bürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl am 13. September 2026:

    "Sind Scan-Autos eine Lösung für Hannover?", fragt die HAZ in einem Interview am 4.12.25 mit dem Titel; "Hat Hannover ein Problem mit Falschparkern, Herr von der Ohe?"

    Die HAZ erläutert:
    "In Baden-Württemberg werden aktuell in mehreren Kommunen Scan-Cars getestet, die deutlich effizienter als übliche Fußstreifen Falschparker erfassen sollen. Im Ausland sind sie teilweise schon regulär im Einsatz. Wäre das auch eine Lösung für Hannover?"

    Und der Ordnungsdezernet von der Ohe wiegelt ab:
    "Das ist ein bisschen eine Phantomdebatte. Das Thema hat derzeit keine Grundlage. Wir haben in Niedersachsen einen Rechtsrahmen, der das nicht zulässt, und der Landesgesetzgeber hat auch erklärt, dass er da nicht ran will. Ich kann also nicht erkennen, dass kurzfristig Scan-Cars durch Hannover fahren könnten."

    https://www.haz.de/lokales/hannover/hat-hannover-ein-falschparkerproblem-dezernent-von-der-ohe-gibt-antworten-AE2LCPJSWJHVXJZVTVUP5S57OA.html

    Bei querenden Radwegen installiert man gerne Drängelgitter oder Poller. Man könnte ja - technologieoffen - eine Blockierung in die Straße setzen, die erkennt, ob ein sich näherndes Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen ist. Eine Sekunde später wird die Durchfahrt freigegeben, aber immer nur für ein Fahrzeug.

    Wäre doch sicher sinnvoller als Flugtaxis und Hyperloop. Könnte man doch Forschungsgelder beantragen ...

    Moderne PKW verfügen über zahlreiche Fahrassistenzsysteme. Die sind unter anderem in der Lage, mithilfe von Verkehrsschilderkennung und digitaler Karten ein Stoppschild zu erfassen und das Fahrzeug dann entsprechend zum Halten zu bringen, auch wenn der Fahrer nicht reagiert.

    Noch sind allerdings die dafür notwendigen rechtlichen Voraussetzungen nicht geschaffen, diese Technik konsequent verbindlich vorzuschreiben und einzusetzen. Stattdessen werden weiter Unfallopfer hingenommen, die es nicht geben müsste, wenn die ernsthafte Bereitschaft der Politik bestünde, die unsinnige und lebensgefährliche Raserei einzuschränken.

    Siehe auch dieser Spiegel-Bericht:

    Zitat: "In Neuwagen piepen immer mehr Fahrassistenten. Viele Autofahrer fühlen sich gegängelt und schalten sie ab. Eine neue Studie zeigt: Das ist ein teurer und gefährlicher Fehler."
    Von Arvid Haitsch und Haiko Tobias Prengel, Spiegel vom 06.07.2026#

    (S+) Fahrassistenzsysteme: Welche verhindern wirklich Unfälle? Analyse der Versicherungen
    In Neuwagen piepen immer mehr Fahrassistenten. Viele Autofahrer fühlen sich gegängelt und schalten sie ab. Eine neue Studie zeigt: Das ist ein teurer und…
    www.spiegel.de

    Geht nicht, die Technik existiert grundsätzlich (so ab 0:29), steht aber sicher momentan auf der Sanktionsliste ... Sobald aber das Spezialwerbeprogramm für die Vorteile von PV und E-Autos in diesem Land beendet ist ...

    Guter Gag, Mueck, aber die Technik existiert ja tatsächlich. Und das ist dann schon traurig, dass es nicht gelingt, die Technik auch zum Einsatz zu bringen. Es wird immer wieder über selbstfahrende Fahrzeuge berichtet. Zum Teil sind bereits solche Fahrzeuge auch in Deutschland unterwegs. Die würden wohl kaum eine Zulassung bekommen, wenn sie ein Stoppschild ignorierten.

    Gleichzeitig wird jedoch so getan, als seien Fahrassistenzsysteme einfach nur irgendein "Nervkram", den man am besten abschaltet, um ungestört fahren (rasen?) zu können.

    Die Redaktion der Hanno-Rad (das ist die Mitgliederzeitung des ADFC Hannover) hat mit den drei aussichtsreichsten OB-Kandidaten ein Interview durchgeführt und in der aktuellen Ausgabe abgedruckt.

    Hier geht es zum Button zum Herunterladen der aktuellen Hanno-Rad-Ausgabe 2026/2 vom August 2026: https://hannover-region.adfc.de/hannorad

    In dem Interview fragt der ADFC die Kandidaten: "Beim ADFC-Fahrradklimatest werden seit Jahren besonders ... die zu geringen Kontrollen und Konsequenzen von Falsch-Parken kritisiert. Wie werden Sie diese Mängel beseitigen?"

    Belit Onay stellt den Einsatz von ScanCars in Aussicht: "Wer in Hannover falsch parkt, muss wissen, dass das nicht toleriert wird. Dafür habe ich
    bereits die Kontrollen in allen Stadtteilen verstärkt und möchte diese weiter ausbauen. Die Stadt Hannover soll ScanCars einsetzen, sobald Bund und Land die letzten Hürden beseitigt haben." Die Einschränkung, dass Stadt und Land die rechtlichen Voraussetzungen herstellen müssen, weckt die Befürchtung, dass der Einsatz noch auf sich warten lässt. Allerdings hatte mir in einem Gespräch eine Bundestagsabgeordnete versichert, dass diese Voraussetzungen für den Einsatz von ScanCars vom Bundestag geschaffen werden.

    Axel von der Ohe behauptet, es würde bereits konsequent gegen Falschparken vorgegangen: "Gegen Falschparken auf Rad- und Gehwegen gehen
    wir konsequent vor..." Das entspricht ganz und gar nicht meinen Beobachtungen. Vielmehr wird Falschparken vielerorts großzügig geduldet und nur in wenigen Fällen konsequent beseitigt.

    Peter Karst hebt auf Leihroller ab: "Wie kaum ein anderes Gefährt stellen falsch geparkte Leihroller ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar ..."

    Wenn es ein Problem gibt, geht man das Problem an und ergeht sich nicht in Symptombestalei, erst reicht nicht in Symptombastelei, die das Problem noch verstärkt. Anders formuliert: Der ARBÖ fordert Erziehungsmaßnahmen und Selbstjustiz (und weiß das auch (Signatur)).
    Nebenbei: Verarschen kann ich mich selbst. Wenn es dort brutal zuginge, hätten sie keinen 10jährigen dabei.

    "Der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (kurz ARBÖ nach der frühen Bezeichnung Arbeiter-Radfahrer-Bund Österreichs)[1] ist ein österreichischer Verkehrsclub, der Kraftfahrerbelange als NGO vertritt. Er ist mit ca. 420.000 Mitgliedern nach dem ÖAMTC der zweitgrößte Verein dieser Art in Österreich. Er wurde am 30. April 1899 als Verband der Radfahrvereine Österreichs in Wien gegründet und hat sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer Serviceorganisation für Mitglieder weiterentwickelt. Der ARBÖ ist Gründungsmitglied des EAC European Automobile Clubs mit Sitz in Brüssel.[2] Der ARBÖ ist ein zentraler Verband innerhalb der sozialdemokratischen Vorfeldorganisation ASKÖ."

    Allerdings kenne ich die österreichischen Verhältnisse zu wenig, um beurteilen zu können, wieviel Radverkehrsfreundlichkeit den ARBÖ auszeichnet. Dass an der beschriebenen Stelle der ARBÖ einen Radweg fordert, ist für mich noch kein hinreichender Grund, ihn als "radfahrerfeindlichen Autoklub" zu bezeichnen.

    "Zur komplexen Frage, wann gilt eine rote Ampel nicht für den Radverkehr, gibt es einen Artikel in der aktuellen hanno-Rad von August 2026. Hier ein Zitat: "Denn für Radfahrende, die auf dem Radweg entlang einer Straße unterwegs sind, gilt die rote Ampel nur, wenn sie auch rechts neben dem Radweg steht. Steht sie direkt rechts an der Fahrbahn (also links vom Radweg), hat der Radverkehr auf dem Radweg freie Fahrt und der querende Verkehr muss vor dem Radweg halten und Vorfahrt achten.
    Allerdings gibt es auch dabei wieder Ausnahmen: Ist zwischen Fahrbahn und Radweg keine ausreichende Aufstellfläche, darf der querende
    Verkehr durchfahren. Üblicherweise wird das mit einer weißen Haltelinie auf dem Radweg signalisiert. (...) Erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme ist hier das Zauberwort."

    Unter anderem wird in dem Artikel diese Stelle erläutert:

    Mapillary

    Seite 12 in der HannoRad September 2026 Ausgabe. Hier die Seite mit dem Button zum Runterladen:

    HannoRad

    Aktuell läuft in der ARD-Mediathek "Die Nonne und der Kommissar" mit einigen schönen Fahrradszenen, denn Schwester Camilla ist vorwiegend mit dem Fahrrad mobil.

    Ein wenig unrealistisch sind die beiden Stürze dargestellt, die sie hinlegt, den zweiten, weil sie zuvor vergiftet wurde. So viel sei verraten: Sie überlebt!

    Filme & Serien im BR - Die Nonne und der Kommissar - hier anschauen
    Neugierig, eigenwillig, widerspruchsfreudig und manchmal gar zu schnell in ihrem Urteil - Schwester Camilla ist ein schwieriger Fall in der Klosterhierarchie.…
    www.ardmediathek.de

    "Pace e Bene" (Im Film häufig verwendeter Gruß)

    "Franziskus selbst verwendete oft diesen Gruß und legte den Menschen nah, sich im gemeinsamen Miteinander stehts „Heil und Frieden“ zu wünschen – ein Wunsch, der sowohl die leibhaftige Erfahrung von Frieden, Gesundheit und einem gelungenen Lebensweg, also auch die seelische Vollkommenheit und den Frieden vor Gott in sich zusammenfasst."

    Pace e Bene - Franziskanerinnen

    Nicht nur in Hildesheim versucht die CDU zu skandalisieren:

    Bereits im letzten Beitrag wurde klar, dass die CDU in Hannover im Wahlkampf nicht vor Wortverdrehung zurückschreckt. Die Bezeichnungen "autofreie" Innenstadt und "autoarme" Innenstadt geisterten bereits bei der letzten OB-Wahl 2019 als auch bei der Kommunalwahl 2021 unterschiedlich verwendet durch den Wahlkampf.

    Ich kann mir Hannover sehr gut autofrei vorstellen. So weit haben sich allerdings Belit Onay und die Grünen nie aus dem Fenster gelehnt. Stets war klar, dass die Innenstadtparkhäuser mit mehr als 5000 Stellplätzen als Parkflächen erhalten bleiben sollen.

    Da macht die CDU dann gerne mal "autofrei" draus, um zu skandalisieren.

    Damit erweckt die CDU allerdings Erwartungen, die nicht erfüllt werden können. Und das fordert dann Politikverdrossenheit, ähnlich wie Merz' großspurige Schuldenbremse-Ankündigung, die er dann nach gewonnener Wahl schnell fallen lässt.

    Auch in Hildesheim führt kein Weg an Anwohnerparkzonen vorbei, und die Innenstadt muss attraktiver werden, nicht mit immer mehr, sondern mit weniger Autos. Auf dem Hildesheimer Domplatz kostet Falschparken bereits 60 Euro. Dort dürfen nur ganz wenige und nur mit Ausnahmegenehmigung parken. Der Platz gehört dem Bistum:

    Die Redaktion der Hanno-Rad (das ist die Mitgliederzeitung des ADFC Hannover) hat mit den drei aussichtsreichsten OB-Kandidaten ein Interview durchgeführt und in der aktuellen Ausgabe abgedruckt.


    Die zentrale Frage: Wie geht es weiter mit dem Konzept der autoarmen Innenstadt?
    Der amtierende Oberbürgermeister Belit Onay von den Grünen betont, "... viele Menschen in Hannover wollen eine moderne Innenstadt, die Handel Gastronomie, Kultur, Wohnen und Arbeiten vereint und in der die Aufenthaltsqualität hoch ist - auch durch mehr autofreie Bereiche."

    Kämmerer und Dezernent für Ordnung und Sicherheit der Stadt Hannover und Herausforderer Axel von der Ohe von der SPD findet: "Unsere Innenstadt soll für alle Verkehrsarten gut erreichbar bleiben und zugleich lebenswerter werden..."

    Peter Karst, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover bezeichnet, das von Oberbürgermeister Belit Onay vorgestellte Konzept einer autofreien Innenstadt als Sprengsatz und beschreibt die CDU-Position so: "Die Idee einer autofreien Innenstadt spielt für den Kommunalwahlkampf 2026 deshalb keine Rolle."

    Autofreie Bereiche (Grüne) - für alle erreichbar (SPD) - autofrei spielt keine Rolle (CDU), so könnte man die Aussagen der drei Parteien zum Innenstadtverkehrskonzept zusammenfassen. Die Bewerber dieser drei Parteien haben die besten Aussichten, den OB zu stellen.

    Eine Verkehrspolitik für Menschen, die sich kein Auto leisten können, fordert die Partei Die Linke. Sie schreibt in ihrem Wahlprogramm: "Unter den Verkehrsmitteln in Deutschland wird das Auto bislang unangemessen bevorzugt, obwohl es nur für 35 % der Wege in der Region Hannover genutzt wird. Das Problem ist nicht nur der höhere CO2-Ausstoß – auch die Lärmbelastung und der Platzbedarf für die nötige Infrastruktur ist zu hoch. Aktuelle Verkehrsplanung wird immer noch zu sehr aus der Sicht von männlichen Autopendlern gedacht. Stattdessen fordern wir eine inklusive Verkehrspolitik, die die Interessen von Senior*innen, Kindern und Jugendlichen, Frauen, Menschen mit Behinderung und allen, die sich kein Auto leisten können, in den Vordergrund stellt."

    Hier geht es zum Button zum Herunterladen des Linken-Parteiprogramms zur Kommunalwahl 2026 in Hannover. Die Linke hat ein gemeinsames Kommunalwahl-Programm für die Region und die Stadt Hannover geschrieben:
    https://www.dielinke-hannover.de/fileadmin/websites/kv_hannover/Programm-Entwurf_V3_korrigiert.pdf

    Hier geht es zum Button zum Herunterladen der aktuellen Hanno-Rad-Ausgabe 2026/2 vom August 2026: https://hannover-region.adfc.de/hannorad