Nachdem Wohnmobile auch KFz sind, müsste der Besitzer ja dann auch dafür einen Stellplatz nachweisen.
Was dann immer noch nicht heißt, dass die Leute ihr KFz auch auf diesen Abstellen. Bei dürften mind. die Hälfte der Garagen anderweit genutzt werden. Immerhin, das E-Auto steht in der Regel recht häufig auf dem zugehörigen Platz, muss ja geladen werden.
Vorstellbar ist auch das Umgehen einer Stellplatzregelung indem ein Stellplatz nachgewiesen wird, der in Wirklichkeit gar nicht oder anderweitig genutzt wird, dafür aber äußerst preiswert zu haben ist.
Reichlich blauäugig scheint mir dieser Vorschlag der Elmsbüttelner SPD: In dem Viedeo, Dauerparken mit Wohnmobilen sorgt für Konflikte in Städten" NDR Info vom 19.2.2026
Der Link führt zu der Stelle, an der eine SPD-Vertreterin den Vorschlag macht, warme, gemütliche und sichere Plätze für die Wohnmobile zu schaffen, möglichst in der Nähe. Die Wohnmobileigentümer würden sich sicher freuen ...
Kein Wort davon, wo diese Plätze genau geschaffen werden sollen, was die kosten würden und wer das bezahlen soll.
In einer Fahrradzone sehe ich in den am Fahrbahnrand parkenden Wohnmobile eine besondere Gefahrenquelle. Möglicherweise gibt die Fahrradzone eine Handhabe gegen das Wohnmobilparken. Beispiel Heesestraße an der Einmündung in die Stephanusstraße.
Die Heesestraße ist Einbahnstraße, für den Radverkehr in Gegenrichtung, das ist in Richtung Stephanusstraße freigegeben. Auf der Stephanusstraße fährt eine Buslinie. Deshalb hängt an der Einmündung zur Stephanusstraße ein kleines Vorfahrt Achten
für den Radverkehr.
Die streetview-Aufnahme zeigt gleich zwei Wohnmobile, von dem Vorfahrt achten ist dagegen nicht zu sehen. Die Wohnmobile verdecken es.
Auf dieser Aufnahme kann man das Vorfahrt Achten für den Fahrradverkehr von der Rückseite aus sehen. Direkt neben dem Kopf der Frau mit dem Kinderwagen:
Fahrradzone > Gefahrenquelle Wohnmobile aussperren!