"Björn-Steiger-Stiftung
Studie zu Tempo 30: Weniger Unfälle, kaum längere Fahrzeit"
Zum Zeitpunkt dieser streetview-Aufnahme von 2022 galt dort noch kein Tempo 30:
"Eine neue Auswertung zeigt, wie Tempo 30 die Lebensqualität in Innenstädten beeinflusst. Nach Angaben der Björn-Steiger-Stiftung führt eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung zu weniger Unfällen. Die Fahrt dauere aber trotz geringerer Geschwindigkeit kaum länger.
Mit dem neuen Strassenverkehrsgesetz sind Tempolimits leichter umzusetzen. (picture alliance / Snowfield Photography / Snowfield Photography)
In die Untersuchung flossen Studienergebnisse aus 14 Städten ein, die Tempo-Limits in Innenstädten eigeführt haben. Dazu zählen Berlin, Belfast, Graz, Helsinki, London und Toronto in Kanada."
DLF vom 5.1.2026
Leider fehlt in dem Artikel der Hinweis darauf, dass Tempo 30 innerorts besonders dann seine volle Wirkung entfalten kann, wenn gleichzeitig ISA mit mehr Verbindlichkeit arbeitet und sich nicht so ohne weiteres abschalten lässt.
Die "Björn-Steiger-Stiftung ist nicht einfach irgendeine Stiftung, vielmehr ist sie besonders bei allen Autofahrer*innen sehr gut bekannt, oder zumindest, das, was von der Björn-Steiger-Stiftung vor rund 55 Jahren initiiert wurde und vermutlich vielen Tausend vor allem autofahrenden Menschen schon das Leben gerettet hat, besonders in der Zeit vor der weiten Verbreitung von Mobiltelefonen:
Deshalb ist es besonders eindrucksvoll in den einschlägigen Diskussion mit Verweis auf die Björn-Steiger-Stiftung Tempo 30 innerorts einzufordern. Das dürfte auch bei notorischen Autofahrer*innen ziehen.