Es ist schon wieder fast ein Jahr her, dass ich darüber berichtete, aber leider ist die Ihme-Durchwegung immer noch gesperrt. Kündigt sich in diesem HAZ-Artikel ein neuer Hoffnungsstrahl an?
auf archive.today: https://archive.ph/Vfp6Z
"Einmütig haben jetzt die Baupolitikerinnen und -politiker des Rates beschlossen, die Stadt solle den Insolvenzverwalter zum Handeln auffordern. Denn zuständig für den fertig geplanten Umbau des Tunnels war ursprünglich der Mehrheitseigentümer, eine Gesellschaft des Finanzjongleurs Lars Windhorst, die aber nicht mehr solvent ist.", so steht es in dem Artikel. Und weiter heißt es:
"Eine Ratsmehrheit aus Grünen und SPD hat daher einen neuen Vorstoß unternommen, um die Dringlichkeit zu unterstreichen. Alle anderen Fraktionen schlossen sich an. Die CDU hatte im Herbst schon einmal verlangt, dass der Tunnel zügig in Angriff genommen wird."
Aber leider steht da auch geschrieben: "Es gibt also niemanden, der dagegen ist – aber leider offenbar auch niemanden, der die Sache in die Hand nimmt."
Und das ist wirklich zu dämlich. Denn der Insolvenzverwalter argumentiert damit, dass er vermeiden muss, dass wirtschaftliche Belastungen für die Gläubiger entstehen. Die jedoch würden letztlich davon profitieren, denn mehr Leben in der Immobilie verbessert den Marktwert. Und die Pläne für die Erneuerung der Durchwegung können zu einer Belebung beitragen:
"Mehr als 4 Millionen Euro waren vor Jahren für den Umbau veranschlagt. Er greift stark ins Gebäude ein, begradigt den Tunnelweg und soll rechts und links der Strecke überdies nutzbare Räume zum Beispiel für Stadtteilgruppen oder andere Belebungen schaffen."
Zitate aus dem angegebenen HAZ-Artikel vom 25.1.2026