Manch einer fackelt halt nicht lange, sondern versucht mit seiner Karre für Ordnung zu sorgen. Da wäre ich aber doch gespannt, was da wohl zuvor vorgefallen ist. Man beachte den Findling, den die Karre einfach so wie eine leere Papiertüte beiseite schubst — da will ich gar nicht wissen, was dieser Karren mit einem Menschen anstellt, der nicht so viel Glück hat wie der eine Typ, der danach einigermaßen unverletzt wieder aufsteht.
Beiträge von Malte
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Anscheinend schon — NahverkehrHamburg berichtet: Hamburg verschiebt Entscheidung für Kauf weiterer S-Bahnzüge
Besagte Bestelloption wurde dann doch noch mal genutzt: Hamburg verlängert Bestelloption für zusätzliche S-Bahnen bis 2021
Und gestern hat die Hochbahn unter lautem Getöse den Verlauf der U5 bekanntgegeben. Beziehungsweise: Einen Teil des Verlaufes des mittleren Abschnitts der U5. Anscheinend sollen nun doch die vor Jahrzehnten angelegten, bislang aber brachliegenden Bahnsteige der alten U4 am Hauptbahnhof Nord genutzt werden, dann geht es entlang der ehemaligen Straßenbahnlinie 2 bis zum Siemersplatz oder wenigstens kurz vor den Siemersplatz, in die andere Richtung wird die Uhlenhorst wider Willen an die U-Bahn angeschlossen (da wird sich sicherlich eine CDU-nahe Bürgerinitiative gründen), danach geht’s weiter bis zur City Nord.
So wird die U-Bahn-Linie 5 durch Hamburg fahren
Edit: Das mit der Bürgerinitiative war übrigens kein Witz. Die Leute wollen da keine U-Bahn, weil darin die Kaufkraft in die Innenstadt abfließt und die jahrelangen Baugruben den Verkehr lahmlegen.
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Malte, gib gerne (nochmal?) durch: wie häufig kommt es da zu Kupplungsstörungen, wie häufig sind solche Wartezeiten auf den anderen Flügelzug?
Das kann ich dir leider nicht so richtig sagen, ich bin im letzten Herbst nach Möglichkeit immer mit dem RE 70 gefahren, weil der RE 7 so unzuverlässig fährt. Im neuen Jahr nehme ich momentan immer den RE 7 um 8:02 Uhr von Kiel nach Hamburg und das läuft halt irgendwie so.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Problemen beim Kuppeln: Verspätungen oder Probleme mit dem Rollmaterial.
Verspätungen liegen quasi auf der Hand: Der RE 7 von Kiel nach Neumünster fährt 24 Minuten, der von Flensburg nach Neumünster über eine Stunde. Der kam im letzten Jahr regelmäßig zu spät und wenn er zu spät kommt, dann auch gleich zehn bis 15 Minuten.
Der andere Problemkomplex sind Probleme mit der BR 445. Ich weiß nicht genau, wie viele grüne Triebzüge die Regionalbahn Schleswig-Holstein insgesamt besitzt, aber es sind meistens zu wenige, um einen Betrieb von RE 7 und RE 70 damit zu gewährleisten. Beim RE 70, der ja von Kiel nach Hamburg ohne Flügelung fährt, kommen dann häufig rote Doppelstockwagen im Sandwich-Betrieb zum Einsatz, um den auf die schnelle BR 445 ausgelegten Fahrplan überhaupt einhalten zu können.
Sobald noch mehr kaputt geht, wird die Flügelung beim RE 7 aufgegeben. Dann fahren vier Wagen zwischen Kiel und Hamburg und vier Wagen von Flensburg über Neumünster nach Kiel und zurück, je nachdem, was man sich da in der Leitstelle überlegt hat. Das tolle ist aber auch dann: Wenn der Flensburger Zugteil mit Verspätung in Neumünster ankommt, wartet der Kieler Zugteil artig seine Viertelstunde am Bahnsteig auf seinen Kumpel, anstatt dass man die Flensburger Fahrgäste auf den zwanzig Minuten späteren RE 70 vertröstet, der dann ja insgesamt nur noch fünf Minuten später in Neumünster ankommt — oder uns beinahe überholt, so wie auf dem Foto oben.
Probleme beim Betrieb als Doppeltraktion gibt es bei der BR 445 nach wie vor. Die von dir angesprochenen technischen Probleme beim Kuppeln sind allerdings mittlerweile seltener geworden. Im letzten Herbst ist es mehrfach passiert, dass dann der hintere Zugteil in Neumünster geblieben ist, weil man die Sache einfach nicht in Gang bekommen hat, das klappt mittlerweile besser. Das habe ich ein paar Mal mitgemacht, danach bin ich wie gesagt auf den RE 70 umgestiegen. Genaue Zahlen kann ich dir da aber leider nicht nennen, obwohl ich mir das eigentlich alles notiert habe.
Was aber immer noch passiert: Direkt nach dem Kuppeln weiß der Zug nicht mehr, wer er ist und wohin er fahren möchte. Dann gehen draußen und drinnen die Anzeigen aus, manchmal sogar das Licht, dann funktioniert teilweise die Lautsprecheranlage nicht mehr ordentlich, so dass Ansagen aus dem vorderen Zugteil hinten nicht ankommen oder umgekehrt und so weiter und so fort. Oder, wie gerade eben: Wir kommen pünktlich an, die Züge sind beide da, aber das Kuppeln dauert nicht die veranschlagten drei Minuten, sondern fünf oder acht.
Gerade die Sache mit den Anzeigen am Zug ist immer lästig, sobald der RE 7 im Hamburger Hauptbahnhof steht und sich die Zugteile nicht zu erkennen geben. Der Fahrgast darf dann raten, wo im Hamburger Hauptbahnhof der „vordere Zugteil nach Kiel“ steht. Und gerade solche Lautsprecherdurchsagen wie „Wenn auf den Anzeigen Kiel steht, fahren Sie nach Kiel, wenn dort nichts oder Hamburg steht, fahren Sie nach Flensburg“ sind ja der Hit.
Naja. Und gerade gestern sind die beiden Zugteile überhaupt nicht miteinander klargekommen, so dass mein Triebwagen ständig Alarm ausgelöst hat. Wir sind dann irgendwie noch gerade so bis Elmshorn gerollt. Dort durften dann mehrere hundert Fahrgäste aus acht Doppelstockwagen des RE 7, der zuvor schon die Fahrgäste des ausgefallenen ICE 77 aufgenommen hat, in die vier Wagen des nachfolgenden, aber ebenfalls schon gut gefüllten RE 70 einsteigen.
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Noch ein Unfall: Frau missachtet Vorfahrt: Elfjährige Radlerin in der Klinik
Das war wohl diese Kreuzung. Man beachte die bei Google Streetview zu erkennenden exzellenten Sichtverhältnisse aufgrund der vielen Kraftfahrzeuge, die in den letzten zehn Jahren seit den Aufnahmen noch mal tüchtig gewachsen sind.
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Verkehrsunfall mit schwer verletztem Radfahrer in Hamburg-Poppenbüttel
Das muss wohl auf dieser Fahrradfurt passiert sein. Gegen Kraftfahrer, die noch mal schnell den Fahrstreifen wechseln, und dann auf Abwege geraten, kann man wohl nicht viel machen.
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Hamburger Feierabendverkehr ist, wenn selbst 280 Zeichen bei Twitter kaum ausreichen, um die ganzen vom Stau betroffenen Buslinien anzugeben: https://twitter.com/HVVStoerungen/status/1085213043032817667
Aber so lange es ein Grundrecht bleibt, mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren, wird sich die Situation sicherlich nicht bessern.
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Die Hamburger Polizei scheint ihre Großkontrollen ja wirklich regelmäßig durchführen zu wollen:
- Polizei stellt 176 Verstöße von Rad- und Autofahrern fest
- Ergebnisse einer Fahrradgroßkontrolle der Fahrradstaffel im Hamburger Stadtgebiet
Schade, dass man sich immer auf die gleichen Stellen konzentriert. Das Gehwegradeln an der eingangs erwähnten Stelle am Alsterglacis abkassieren zu wollen ist langsam öde, da könnte sich die Polizei als Straßenverkehrsbehörde gerne um eine vernünftige Verkehrsführung bemühen.
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Ein Radfahrer ist im Landkreis Harburg in eine unzureichend gesicherte Baugrube gestürzt und erst nach sieben Stunden gerettet worden: Radler liegt stundenlang in einer Baugrube
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Beim Leihrad besteht doch auch die Möglichkeit, dass der Diebstahlschutz während der Fahrt aktiviert wird.

Ja? Muss das Ent- und Verriegeln nicht in der Regel manuell vorgenommen werden? Welches Leihradsystem schwebt dir da denn vor?
Bei Nextbike, Call-a-bike und so weiter sollte das nach meiner Kenntnis nicht funktionieren.
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Überall wo Software drinsteckt, kann auch was kaputtgehen: Sturzgefahr: Lime stoppt E-Roller-Verleih in der Schweiz
Nach einem Software-Update der Scooter scheint es ein Problem zu geben, das im schlimmsten Fall zu einer sofortigen Blockade der Räder führt und den Nutzer unfreiwillig zum Absteigen zwingt. Da kann man nur froh sein, dass beim Automobil etwas vorsichtiger gearbeitet und umfangreicher getestet wird, beziehungsweise beim E-Bike in der Regel nach meiner Kenntnis keine Möglichkeit besteht, softwaremäßig in die Bremse einzugreifen.
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Ich habe mich ja schon gewundert, wann das mal passieren wird. Wegen einer Streckensperrung zwischen Neumünster und Flensburg saß ich gerade 23 Minuten lang im RE 7 von Kiel nach Hamburg fest, weil der zweite Zugteil aus Flensburg verspätet anrollte. Drüben steht noch der Flensburger Zugteil des RE 7 aus Hamburg.
Dazwischen steht der RE 70, der aus Kiel um 8:27 Uhr losgefahren ist und uns gerne überholen möchte, aber nicht vorbei darf, weil er zwischen Neumünster und Elmshorn noch in Wrist und Brokstedt hält, also meinen RE 7 aufhielte, der ja aber sowieso nicht fahren kann, weil… naja.
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In Freiburg gibt es beispielsweise separate Signalgeber für Radfahrer, um rote Ampeln zu „überspringen“: https://www.facebook.com/landesschau.bw…?type=2&theater
Das hat natürlich einen anderen Zweck als der besagte Grünpfeil, scheint mir aber je nach Einsatzlage die schönere Lösung zu sein.
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Zum Vergleich: so sieht es jetzt, nach der Fertigstellung aus: https://www.mapillary.com/app/?lat=53.56…Fsw&focus=photo
Ich will noch meine Fotos von vor zwei Monaten hinzuschmeißen, die ich damals abends aus Zeitgründen doch nicht mehr hochladen konnte.
Hier zuerst einmal das lustige Verkehrszeichen:
Natürlich gelten die Verkehrsregeln auch für Radfahrer, das soll gar nicht zur Diskussion stehen, aber wenn bei einer neu eingeweihten Verkehrsführung bereits nach wenigen Tagen so etwas aufgestellt werden muss, hmm, dann kann es auch sein, dass die Verkehrsführung vielleicht nicht so der Hit ist? Bislang konnte der Radverkehr nach rechts auf dem Hochbord abbiegen, mit dem Umbau vom Hochbord zum Radfahrstreifen ist diese Möglichkeit nun entfallen — obschon es rechts in der Dammtorstraße zunächst auf einem Hochbordradweg weitergeht. Man hätte also meines Erachtens durchaus wie an vielen anderen Kreuzungen die Möglichkeit schaffen können, zum Rechtsabbiegen vor dem eigentlichen Kreuzungsbereich direkt nach rechts aufs Hochbord zu wechseln.
Und während hier wirklich in jeder Ampelphase ein ganz tüchtiges Verkehrsaufkommen auf dem Rad zu beobachten ist…
… versuchen echt ganz schön viele, sich über das Hochbord zum Rechtsabbiegen einzuordnen:
Wenngleich man das Rechtsabbiegen eleganter lösen könnte, ist dieser zusätzliche Signalgeber mutmaßlich dem Kreuzungsdesign geschuldet. Vorne an der Fußgängerfurt am Dammtorbahnhof bekommen Radfahrer gleichzeitig grünes Licht mit dem rechts abbiegenden Fahrbahnverkehr, also muss der Radverkehr weiter hinten noch mal gestoppt werden. Selbst wenn der rechts abbiegende Fahrbahnverkehr kein grünes Licht signalisiert bekommt, wäre ohne den zweiten Signalgeber direkt an der Kreuzung die zu bemessene Räumzeit für den Radverkehr zu groß, es wäre also keine Alternative, den zweiten Signalgeber zu entfernen oder auf die Querungsfurt für Fußgänger dort hinten zu verzichten. Auf die Querungsfurt im Vordergrund kann man mutmaßlich ebenfalls nicht verzichten, weil hier die direkte Möglichkeit zum Umsteigen zwischen Bus und Bahn besteht.
Insgesamt also mal wieder eine ganz doofe Ecke — und zwar in jeglicher Hinsicht. Wenn die Adventsbeleuchtung auf- oder abgebaut wird, können Radfahrer mal wieder sehen, wie sie sich mit dem hupenden Kraftverkehr arrangieren:
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Natürlich brauchen die Fenster eines LKW-Fahrerhäuschens Vorhänge, wenn die Fahrer nachts darin schlafen sollen. Es schadet aber sicherlich nicht, die Vorhänge während der Fahrt restlos nach hinten zu schieben, sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite:
Naja — und wie es wohl künftig mit dem Blick aufs Verkehrsgeschehen funktionieren wird, wenn statt des Armaturenbretts ein riesiger Bildschirm ein umfangreiches Infotainment-Programm anbietet? https://twitter.com/reuters/status/1083154534132789248
Wenn man sich so ein teures Auto nicht leisten kann, kein Problem, dann baut man sich das Ding halt selbst: https://twitter.com/cookson_mike/status/1083268392117772290
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Ein Fußgängerüberweg in Plön. Beziehungsweise nicht hier auf dem Foto zu sehen, aber wohl links um die Kurve. Für so etwas ist eigentlich [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel_der_Verkehrszeichen_in_der_Bundesrepublik_Deutschland_seit_2017#/media/File:Zeichen_101-11_-_Fußgängerüberweg,_StVO_2017.svg]Zeichen 101-11[/url] mit einem Pfeil nach links vorgesehen.
Links um die Ecke gibt es auch tatsächlich einen Fußgängerüberweg, immerhin, aber beim Abbiegen hätte der Fußverkehr ohnehin kraft § 9 Abs. 3 StVO durchgelassen zu werden. Weiß halt nicht jeder. Mit dem Fußgängerüberweg müssen nun auch Verkehrsteilnehmer, die aus der linken Straße angefahren kommen, anhalten.
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Der Vollständigkeit halber aus einem anderen Thread entführt noch ein paar Fotos vom besagten Radweg in Plön. Man beachte insbesondere das nette
am Ende des Weges kurz vor der Ampel — wenn ich ohnehin absteigen muss, bin ich ja sowieso kein Radling mehr, für den ein Zusatzzeichen unter dem Signalgeber notwendig gewesen wäre..Das Kunstwerk markiert das Ende eines Zweirichtungsradweges, der sich durch eine Unterführung schlängelt, und mit allerlei schlechten Sichtverhältnissen und Fußgängern aufwartet. Geht so.
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großen Packmaß
Wobei ich mich schon Frage, ob das noch als Faltrad im Handgepäck-Format im Sinne der Beförderungsbedingungen durchgeht.
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Und wenn die querenden VT nicht umgenietet werden, so wird oft mit dem Heck auf der Furt gestanden, so dass man wieder ausweichen muss.
Und just an diesen Kreuzungen soll der Grünpfeil eigentlich nicht zum Einsatz kommen: Weitere Ausschluss- und Abwägungskriterien